Suchergebnisse für 'Tim Roth'

Once Upon a Time … in Hollywood

Originaltitel: Once Upon a Time … in Hollywood
Erscheinungsjahr: 2019
Regie: Quentin Tarantino
Erscheinungstermin: Seit dem 15. August 2019 im Kino

Besetzung von Once Upon a Time … in Hollywood

Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie, Emile Hirsch, Margaret Qualley, Timothy Olyphant, Julia Butters, Austin Butler, Dakota Fanning, Bruce Dern, Mike Moh, Luke Perry, Damian Lewis, Al Pacino, Nicholas Hammond

Die Handlung von Once Upon a Time … in Hollywood

Wir befinden uns im Los Angeles von 1969, zu einer Zeit, als alles im Umbruch ist. Auch TV-Star Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und sein langjähriges Stunt-Double Cliff Booth (Brad Pitt) müssen sich in einer Branche zurechtfinden, die sie kaum mehr wiedererkennen.

Filmkritik zu Once Upon a Time … in Hollywood

Endlich war es wieder soweit. Zum vielleicht vorletzten Mal (wer weiß das beim Meister schon so genau) kam ein neuer Film von Quentin Tarantino ins Kino. Nach seinen beiden Ausflügen in den Wilden Westen ging es nun nach L.A. im Jahr 1969. Klar war das sich die Handlung irgendwie um Sharon Tate, die damalige Ehefrau von Regisseur Roman Polanski drehen sollte, genauer um ihren bestialischen Mord durch einige Mitglieder der Sekte um Charles Manson. Herausgekommen ist das, ganz Tarantino, irgendwie doch wieder etwas anderes. Erwartungen? Was ist das?

It’s official old buddy, I’m a has-been.

In der ersten Stunde, der mit 161 Minuten recht stattlichen Laufzeit, verbringen wir die meiste Zeit mit dem Tagewerk von dem dahinscheidenden Schauspieler Rick Dalton und seinem Kumpel und Helfer Cliff Booth. Margot Robbie als Sharon Tate bekommt erst spät im Film etwas mehr Spielzeit und die Menge ihrer Dialoge ist ähnlich begrenzt wie einst beim Terminator. Dennoch schafft Tarantino es auch ihre Figur recht gut zu beleuchten.

Der Cowboy…

Hauptsächlich widmet er sich aber den Figuren von Leonardo DiCaprio und Brad Pitt. Vor allem von Rick Daltons Alltag sieht man sehr viel...

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Step Brothers – Stiefbrüder

Stiefbrüder
Originaltitel: Step Brothers – Erscheinungsjahr: 2008 – Regie: Adam McKay

step brothers xlg

Darsteller: Will Ferrell, John C. Reilly, Mary Steenburgen, Richard Jenkins, Adam Scott, Kathryn Hahn, Andrea Savage, Lurie Poston, Elizabeth Yozamp, Logan Manus, Travis T. Flory, Lili Rose McKay

Filmkritik: Das verwöhnte 39-jährige Mama-Söhnchen Brennan (Will Ferrell) wohnt immer noch zu Hause bei seiner alleinerziehenden Mutter (Mary Steenburgen). Und auch der nicht minder verhätschelte 40 Jahre alte Dale (John C. Reilly) lebt immer noch unter dem Dach seines Papas (Richard Jenkins). Als sich jedoch die Eltern der beiden verzogenen Jungs ineinander verlieben und heiraten wollen, müssen sich die beiden wohlbehüteten Einzelkinder plötzlich mit unliebsamer Konkurrenz auseinandersetzen: ihrem Stiefbruder!

Auf die Komödie „Step Brothers“ bin ich durch dieses Video aufmerksam geworden und war sofort Feuer und Flamme. Evtl. ist der Film ja doch nicht so schlecht wie man direkt vermutet. Leider stimmte dieser Trugschluss dann doch nicht unbedingt.

Im Großen und Ganzen kann man „Step Brothers“ als typische Will Ferrell Komödie bezeichnen. Derbe Späße wechseln sich ab mit anderen derben Späßen, für die feineren Witze sind erneut eher die anderen Darsteller zuständig. Wenn Ferrell mit Fake Hoden das Drum Set von John C. Reilly berührt, ist der Witz halt relativ schnell aufgebraucht. Eine Prügelei durchs ganze Haus macht die Szene dann nicht wirklich witziger.

Richtig lustig hingegen die Nebendarsteller. Mary Steenburgen und Richard Jenkins als Eltern/Ehepaar passen wunderbar zusammen und ernten jede Menge Lacher während sie versuchen mit ihren durch geknallten Kindern klar zu kommen. Und dann ist da ja noch Adam Scott („Parks and Recreation“) aus dem oben verlinkten Video, der einen herrlich abgedrehten Familienvater gibt...

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The Blues Brothers

The Blues Brothers

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Erscheinungsjahr: 1980
Regie: John Landis

Darsteller: John Belushi
Dan Aykroyd
James Brown
Cab Calloway
Ray Charles
Aretha Franklin
Steve Cropper
Donald Dunn
Murphy Dunne
Willie Hall
Tom Malone
Lou Marini

OFDB Inhalt:
Schwarze Anzüge, schwarze Hüte, schwarze Sonnenbrillen: Jake (John Belushi) und Elwood (Dan Aykroyd) Blues sind die Blues Brothers, das legendäre Duo. Gerade wird Jake wieder einmal aus dem Gefängnis entlassen und Elwood holt ihn in einem aufgerüsteten alten Streifenwagen, dem Bluesmobil, ab.
Nachdem sie erfahren haben, daß ihr altes Waisenhaus binnen sechs Tagen 5000 Dollar Steuern zahlen muß, um nicht geschlossen zu werden, kommt Jake im wahrsten Sinne des Wortes die göttliche Eingebung, die alte Band wieder zusammenzubringen, um das Geld musikalisch einzuspielen. Beharrlich und unnachahmlich machen sie sich daran, die unwilligen Bandmitglieder wieder aufzutreiben und einen großen Auftritt zu organisieren. Dabei legen sie sich jedoch nacheinander mit einer militanten Country + Western-Band, der amerikanischen Nazi-Partei und der gesamten Polizei von Chicago an – und eine bewaffnete schöne Unbekannte ist auch daran interessiert, das Leben der beiden zu verkürzen…

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Meine Güte, was hab ich da denn wieder für einen genialen Film Jahrelang verschmäht. Blues Brothers ist einer der witzigsten Filme die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Alleine der Anfang im Gefängnis, wie Jake den Zettel unterschreibt. Da musste ich schon beinahe Tränen lachen. Und erst der geniale Showdown mit dieser riesen Karambolage, den Auftritt der Army und weiß Gott was noch alles. Der Film bietet alle Naselang super Schauwerte, aber mit Stil. Dazu noch klasse Musik durch Gaststars wie James Brown, Ray Charles und Aretha Franklin und den Blues Brothers selber. Die Verfolgungsjagden, am Anfang in der Mall, und am Ende sind einfach auch eines der großen Highlights. Dieser Film ist einfach der Wahnsinn...

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Oh Brother, where art thou?

Oh Brother, where art thou?

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Erscheinungsjahr: 2000
Regie: Joel Coen
Ethan Coen

Darsteller: George Clooney
John Turturro
Tim Blake Nelson
John Goodman

OFDB Inhalt:

Ulysses Everett McGill (G. Clooney) führt eine Dreierbande von geistig etwas schwerfälligen Kettensträflingen an, die in der Depressionszeit durch das ländliche Mississippi streunen und dabei eine Reihe haarsträubender Abenteuer erleben: Ulysses verspricht seinen Kameraden einen versteckten Goldschatz, die Beute eines Überfalls, doch der Weg dorthin ist weit und von zahlreichen Begegnungen bestimmt. Da ist der schwarze Gitarrist, der seine Seele dem Teufel verkauft hat und mit den drei Sträflingen eine Platte aufnimmt, die zum Überraschungshit wird. Da sind die verführerischen Sirenen am Flussufer, der brutale Zyklop (John Goodman als herrlicher hinterhältiger Gauner) und andere. Eine Szene führt zur nächsten, die Gefährten verlieren sich und finden sich wieder, kommen an Geld und werden darum betrogen. Irgendwann geht bei tauchenden Hunden, Propaganda-Zwergen und einer KuKluxKlan-Parade das eigentliche Ziel von Ulysses‘ Reise verloren….

Immer wieder ein Genuss der unkoventionelle Stil der Coen’s. Selten so viel neue Ideen in Filmen gesehen wie bei den beiden Herren. Aber bei den beiden stößt man auch immer wieder auf tolle neue Storys und interessante Stilmittel. Das hier verwendete Stilmittel, setzt einen Filter ein, und dadurch kommen im ganzen Film keine grünen Farben vor. Der ganze Film wirkt leicht golden. Sehr nett gemacht.
Die Story, folgt der Geschichte von Odysseus. Dadurch stoßen die drei Flüchtlinge auf sehr komische Leute, und kommen in sehr skurille Situationen. Gegen Ende läuft der Film ein wenig aus dem Ruder, was ihn ein paar Punkte kostet aber insgesamt bin ich zufrieden. George Clooney ist der Pomaden König und auch in diesem Film wieder mega präsent. Sonst fällt einem noch John Goodman auf...

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Lie to Me – Season 1

Lie to Me – Season 1

Auch wenn ich mehr der Freund von Serials bin, also von Serien die ihre Handlung über die gesamte Staffel oder gar die gesamte Serie spannen, habe ich mich vor einigen Wochen mal an "Lie to Me" heranggewagt. Das Konzept klang sehr interessant und mit Tim Roth in der Hauptrolle versprach die Serie auch schauspielerisch zu überzeugen. Denn Roth wurde in meinen Augen über Jahre weg stets völlig unterschätzt. In "Lie to Me" kann er nun endlich auch einem breiten Publikum zeigen was er drauf hat.
Die Serie folgt einer kleinen Gruppe von Leuten rund um Roth’s Charakter. Er ist der Chef und Gründer der "Lightman Group", einer Firma die man buchen kann wenn man wissen will ob jemand die Wahrheit erzählt. Der Mensch deutet mit so genannten "Micro-Expressions" im Gesicht an wenn er lügt, sich freut, Abneigung empfindet usw.
Das geschulte Auge kann dies erkennen und ziemlich eindeutig sagen wenn jemand lügt. Dies ist nicht bei jedem Menschen einfach, aber bei vielen schon. Zudem gibt es Leute, die sich das Auge für diese Expressions erst einmal antrainieren müssen, andere, ein geringer Prozentsatz, können dies auch ohne Training bereits sehr gut.
Die Serie scheint zunächst eine Abwandlung der momentanen Krimi-Welle zu sein, aber die Serie stellt zumindest nicht erneut irgendwelche Polizisten, Detektive oder sonstwen in den Mittelpunkt sondern eine externe Firma. Somit ist der Faktor der Polizei nur ein kleiner Teil der Serie, was mir sehr gut gefiel.
Die Drehbücher sind intelligent geschrieben, verwenden zwar oft althergebrachte Stories die durch den "Micro-Expression"-Faktor der Serie aber eine sehr interessante Sichtweise erhalten. Die Dialoge sind geschliffen und allein Roth ist schon herrlich anzusehen. Er schafft es auch perfekt seine Überheblichkeit in der Rolle soweit zu kontrollieren, das mir dies nicht so auf die Nerven geht wie bei "House M.D."...

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Quentin Tarantino

Tarantino kam als Sohn der damals erst sechzehnjährigen Connie Tarantino und des einundzwanzigjährigen Tony Tarantino in Knoxville, Tennessee zur Welt.

Seinen Namen verdankt er Quint Asper, einer Figur aus der Westernserie Rauchende Colts. Diese wurde zur Zeit seiner Geburt von Burt Reynolds gespielt. Die Figur in der Serie war Halbblutindianer wie Tarantinos Mutter, die halb irisch und halb Cherokee war.

Als Tarantino zwei Jahre alt war, zog seine Mutter mit ihm nach Los Angeles, wo sie ihn allein großzog. Als Einzelkind verbrachte er seine Freizeit besonders gern in kleinen Vorstadtkinos, die hauptsächlich Martial-Arts- und B-Movies (Grindhousefilme) zeigten.

Im Alter von 17 Jahren brach er zugunsten einer Schauspielausbildung die Schule ab. Fünf Jahre später bekam er wegen seines umfassenden Film-Detailwissens einen Job in der Video Archives-Videothek in Manhattan Beach und schrieb gemeinsam mit seinen Freunden Roger Avary und Jerry Martinez die Drehbücher My Best Friend’s Birthday (1987, die letzten beiden Akte des Films verbrannten nach der Fertigstellung im Schneideraum) und The Open Road. Letzteres wurde wegen seiner Länge (über 500 Seiten) jedoch von allen Studios abgelehnt und später in True Romance und Natural Born Killers aufgeteilt. Seine Filmkarriere startete Tarantino dann mit einer gezielten Lüge: Er behauptete, er habe in Jean-Luc Godards Verfilmung von King Lear, „die ohnehin niemals jemand anschauen würde“ (Zitat Tarantino), eine Rolle gespielt.

In Sundance besuchte Tarantino den Regie-Workshop von Robert Redford, wo er Terry Gilliam traf. Dieser habe ihm gesagt, für die Umsetzung filmischer Ideen gebe es genügend Spezialisten; als Regisseur müsse man nur wissen, was man wolle — „so wurde ich Regisseur“, erzählte Tarantino in einem Interview mit der Woche.

Von der vergeblichen Suche nach Investoren frustriert, verfasste Tarantino Anfang der 19...

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TV-Tipps zum Wochenende – 05.03-07.03.2010

Auch wenn ich selber sogut wie nie Fernsehen schaue, gucke ich immer mal gern in die Fernsehzeitung was so läuft.
Das nehme ich ab jetzt zum Anlass jeden Freitag einige Tipps fürs TV-Programm am Wochenende zu geben.
Dies wird sich in der Regel nur auf Filme beschränken und auch meist auf die Filme zu denen ich auch ein Review vorzuweisen habe.
Zu einigen guten Filmen habe ich aber bislang immer noch kein Review, obwohl ich sie mehrmals gesehen habe. Diese werden natürlich auch empfohlen.

Freitag – 26.02

Kabel 1 – 2:00 – Ein Fressen für die Geier
Clint Eastwood Western aus der Zeit als noch Don Siegel statt Eastwood selber auf dem Regiestuhl saß.

B-Action-Tipp:
Tele 5 – 00:25 – Recoil
Durchweg sehr solider Actionfilm aus der Schmiede von PM-Entertainment mit Genregröße Gary Daniels in der Hauptrolle.

Samstag – 27.02

Pro 7 – 20:15 – Der letzte König von Schottland
Bislang versäumt selbst zu sehen, doch die Kritiken sprechen für sich.

Tele 5 – 20:15 – Gremlins 2
In allen belangen etwas übertriebener als der Erstling. Nichts desto trotz recht unterhaltsam.

Sat.1 – 21:45 – Rocky 2
Durchweg starker Nachfolger zum berühmten Erstling von Sylvester Stallone.

WDR – 23:30 – Unbesiegbar – Invincible
Ruhiges Drama von Werner Herzog mit Tim Roth in der Hauptrolle.

RBB – 23:45 – Misery
Eine der besseren Stephen King Verfilmungen. Kathy Bates wurde für ihre Rolle mit dem Oscar belohnt.

Horror-Geheimtipp:
Tele 5 – 00:15 – Sublime
Kleiner fieser Krankenhausthriller mit Mindfuckgarantie.

Sonntag – 28.02

Pro Sieben – 14:40 – Save the Last Dance
Der Film für einen kalten Nachmittag. Qualitativ gar nicht mal so gut, aber mit Julia Stiles wird einem trotzdem warm ums Herz.

RTL 2 – 20.15 – Perfect World
Regie Clint Eastwood, Hauptrolle Kevin Costner. Starkes, dramatisches aber auch unterhaltsames Raodmovie mit allen Beteiligten in Bestform.

Tele 5 – 20.15 – Easy Rider
Die ultimative Definition eines Road-Movies...

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The Incredible Hulk

The Incredible Hulk

Erscheinungsjahr: 2008
Regie: Louis Leterrier

Darsteller: Edward Norton
Liv Tyler
Tim Roth
William Hurt
Tim Blake Nelson
Ty Burrell
Christina Cabot
Peter Mensah
Lou Ferrigno

Inhalt@OFDB

Von Ang Lees Hulk Version damals, war ich nicht sehr angetan. Der ganze Film war damals schon ziemlich zäh inszeniert und eher langweilig. Der Trailer zum Versuch von Louis Leterrier sprach mich da schon eher an, aber ins Kino gegangen bin ich dann doch nicht. Auf DVD habe ich den Film dann irgendwie vergessen, bis Amazon ihn jetzt kurze Zeit im Steelbook für 7,95€ im Angebot hatte. Da musste ich natürlich einen Blindkauf tätigen.
Der Film überzeugte mich direkt von Beginn an. Die Vorgeschichte, wie Banner zum Hulk wird, wird schnell in den Credits abgehandelt, feiner Schachzug. Zunächst konzentriert sich der Film dann auf die Darstellung von Banner im Exil. Er versucht sein Hulk-Problem in den Griff zu bekommen, was ihm natürlich nicht gelingen wird. Ab dann ist Banner bis zum Ende des Films auf der Flucht vor dem Militär. Es gibt jede Menge Kleinholz, fein inszenierte Actionszenen und meist auch keine Wackelkamera sondern des Öfteren sogar schön lange Kamerafahrten, eine sogar im "Cloverfield" Stil. Sehr fein.
Ein wenig enttäuscht war ich über den Hulk an sich, also sein Design. Man sah ihm ständig an, dass er aus dem Computer ist. Er passte sich nie an den Untergrund an, wirkte im Bild meist wie ein Fremdkörper. Das ist ärgerlich und reißt einen immer wieder aus dem Film raus. Ich weiß nicht, ob das nicht besser geht, aber überzeugend wirkte das leider nicht.
Die Darsteller haben mir durchweg alle sehr gut gefallen. Besonders Norton, Roth und Hurt waren eigentlich immer voll in der Rolle drin und sehr überzeugend. Nicht so toll war Liv Tyler, weiß nicht wieso ausgerechnet sie für die Rolle ausgewählt wurde, da gibts sicher bessere.
Insgesamt wurde "The Incredible Hulk" aber ein sehr netter Actionfilm, der sich auch ...

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Four Rooms

Four Rooms

Erscheinungsjahr: 1995
Regie: Allison Anders
Alexandre Rockwell
Robert Rodriguez
Quentin Tarantino

Darsteller: Tim Roth
Sammi Davis
Amanda De Cadenet
Valeria Golino
Madonna
Ione Skye
Lili Taylor
Alicia Witt
Jennifer Beals
David Proval
Antonio Banderas

Inhalt@OFDB

Herrlicher Episoden-Film. 4 Stories in 4 Zimmern eines Hotels. Regie führte jeweils einer der 4 Regisseure. Darunter die beiden Genies Robert Rodriguez und Quentin Tarantino. Zusammengehalten werden die Episoden durch den Pagen des Hotels, genial verkörpert von Tim Roth.
Die erste Episode kann nicht so viel. Ein paar Hexen (u.a. Madonna) wollen eine Frau auferstehen lassen und brauchen Sperma weil eine von ihnen geschluckt hat anstatt es zu sammeln. Eher lahm.
Die zweite aber dreht schon sehr gut auf. Ein Pärchen (Jennifer Beals und David Proval) hat Probleme und der Page platz ins Zimmer. Herrliche Dialoge und eine tolle Kameraarbeit gefallen hier.
Die dritte Episode ist von Robert Rodriguez. Herrlich witzig. Der Page muss auf die beiden Kinder von Antonio Banderas aufpassen. Tolle Ideen und viele Eastereggs (der erste Film von Rodriguez läuft im TV sowie Salma Hayek mit einem Strip) machen diese Episode sehr genial, das Ende überzeugt auch und ist ziemlich gelungen.
Die vierte Episode, vom Meister Quentin ist wie zu erwarten war auch die beste. Er spielt Chester, "The Man from Hollywood". Famose Dialoge, genial lange Kamerafahrten und eine interessante Storyline machen diese Episode einfach zur besten. Dazu noch Bruce Willis. Was will man mehr. Aber auch spielt Quentin einfach super.
Schöner Episoden Film mit einem Ausrutscher, einer ganz guten einer annähernd genialen und einer Hammer Episode. Gute Ausbeute.
Ach ja, O-Ton dringend empfohlen, die Stimmen von Quentin und Roth sind einfach zu gut.

8/10

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Reservoir Dogs

Reservoir Dogs

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Erscheinungsjahr: 1992
Regie: Quentin Tarantino

Darsteller: Harvey Keitel
Tim Roth
Steve Buscemi
Michael Madsen
Chris Penn
Quentin Tarantino
Lawrence Tierney
Randy Brooks
Kirk Baltz
Edward Bunker

OFDB Inhalt:
Sechs eiskalte Spezialisten werden unter falschem Namen für einen Juwelendiebstahl angeheuert. Der Job geht schief – offensichtlich sind die Gangster verraten worden. Zwei sterben am Tatort, Mr. Orange (Tim Roth) wird schwer verletzt. Im Unterschlupf, einer leerstehenden Lagerhalle, diskutieren die verbliebenen Verbrecher über das Unglück, ohne Resultat. Mißtrauen macht sich bei den Gangstern breit …

Es war mal wieder Zeit für einen schönen Tarantino. Die Wahl fiel auf seinen Erstling. Coole Gespräche gepaart mit ein wenig harter Action und tollen Schauspielern. Das ist Tarantinos Element. Auch hier spielt er das wieder famos aus. Alle Beteiligten sind super in Form. Wunderbar vor allem Michael Madsen und Harvey Keitel. Der Psycho und der besonnene Profi. Klasse. Der Film wird auch nicht alt. In seiner jetzigen Form könnte er genau so gut heute ins Kino kommen. Schöne Story die viele Sachen verschlüsselt hält, den Raub z.B. gar nicht zeigt. Schöner Schachzug. Besonderes Lob gebührt natürlich auch dem Soundtrack der wieder mehr als großartig ist. Man ahnt es schon:

10/10

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Pulp Fiction

Pulp Fiction

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Erscheinungsjahr: 1994
Regie: Quentin Tarantino

Darsteller: John Travolta
Samuel L. Jackson
Uma Thurman
Harvey Keitel
Tim Roth
Amanda Plummer
Maria de Medeiros
Ving Rhames
Eric Stoltz
Rosanna Arquette
Christopher Walken
Bruce Willis
Quentin Tarantino
Steve Buscemi

OFDB Inhalt:

Vincent Vega und Jules Winnfield holen für ihren Boss Marsellus Wallace eine schwarze Aktentasche aus einer Wohnung ab. Drei Jungs, die ihnen dabei im Wege stehen, lassen ihr Leben. Die Killer machen sich mit einem vierten Jungen, der sich noch in der Wohnung befand, auf den Weg ins Hauptquartier. Doch als Auto über eine Straßenerhöhung schaukelt, erschießt ihn Vincent aus Versehen. Um den blutverspritzten Wagen zu reinigen, machen die beiden einen Abstecher zu Jules‘ Freund Jimmy, wo auf Befehl vom Boss ein Spezialist für schwierige Aufträge zu ihnen stößt: The Wolf…

Kurze Erläuterung zu den im Moment doch recht hohen Bewertungen. Ich wurde von mehreren schon darauf angesprochen, ob ich jeden Film mag. Naja, bei genauer Betrachtung fällt auf das ich wirklich nur klasse Filmen die Bestnote gebe und ich im Moment einfach viel Bock habe mir alle Super Filme die meine Sammlung hergibt und die ich einfach Top finde anzugucken.
Jetzt zu dem Film um den es hier geht. Das ist einfach auch einer meiner Lieblingsfilme meines Lieblingsregiesseurs. Der Film bietet einfach Tarantino Pur. Anleihen an Klassiker, coole Sprüche und brutale Szenen in einer Bandbreite das es einem einfach die Sinne vernebelt. Die Erzählstruktur dieses Films ist natürlich hinlänglich bekannt und trägt sehr zur Erheiterung und Dynamik des Films bei. Das Staraufgebot ist einfach Atemberaubent. Wen Quentin für diesen Film aus der Versenkung geholt hat, oder einfach normale Stars wie Bruce Willis aufmarschieren lässt ist wirklich eine Wucht...

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Academy Awards 2020 – Die Nominierungen

BEST PICTURE
„Ford v Ferrari“
„The Irishman“
„Jojo Rabbit“
„Joker“
„Little Women“
„Once Upon a Time…in Hollywood“
„Marriage Story“
„Parasite“
„1917“

ACTRESS IN A SUPPORTING ROLE
Kathy Bates, „Richard Jewell“
Laura Dern, „Marriage Story“
Scarlett Johansson, „Jojo Rabbit“
Florence Pugh, „Little Women“
Margot Robbie, „Bombshell“

ACTOR IN A SUPPORTING ROLE
Tom Hanks, „A Beautiful Day in the Neighborhood“
Anthony Hopkins, „The Two Popes“
Al Pacino, „The Irishman“
Joe Pesci, „The Irishman“
Brad Pitt, „Once Upon a Time…in Hollywood“

FOREIGN LANGUAGE FILM
South Korea, „Parasite“
Spain, „Pain and Glory“
France, „Les Misérables“
North Macedonia, „Honeyland“
Poland, „Corpus Christi“

DOCUMENTARY (SHORT)
„In the Absence“
„Learning to Skateboard in a Warzone (If You’re a Girl)“
„Life Overtakes Me“
„St. Louis Superman“
„Walk Run Cha-Cha“

DOCUMENTARY FEATURE
„American Factory“
„The Edge of Democracy“
„Honeyland“
„For Sama“
„The Cave“

ORIGINAL SONG
„I’m Standing With You,“ „Breakthrough“
„Into the Unknown,“ „Frozen II“
„Stand Up,“ „Harriet“
„(I’m Gonna) Love Me Again,“ „Rocketman“
„I Can’t Let You Throw Yourself Away,“ „Toy Story 4“

ANIMATED FEATURE FILM
„How to Train Your Dragon: The Hidden World“
„I Lost My Body“
„Klaus“
„Missing Link“
„Toy Story 4“

ADAPTED SCREENPLAY
„The Irishman“
„Jojo Rabbit“
„Little Women“
„The Two Popes“
„Joker“

ORIGINAL SCREENPLAY
„Marriage Story“
„Once Upon a Time…in Hollywood“
„Parasite“
„Knives Out“
„1917“

ACTOR IN A LEADING ROLE
Antonio Banderas, „Pain and Glory“
Leonardo DiCaprio, „Once Upon a Time…in Hollywood“
Adam Driver, „Marriage Story“
Joaquin Phoenix, „Joker“
Jonathan Pryce, „The Two Popes“

ACTRESS IN A LEADING ROLE
Cynthia Erivo, „Harriet“
Scarlett Johansson, „Marriage Story“
Saoirse Ronan, „Little Women“
Renée Zellweger, „Judy“
Charlize Theron, „Bombshell“

DIRECTOR
Martin Scorsese, „The Irishman“
Quentin Tarantino, „Once Upon a Time…in Hollywood“
Bong Joon-ho, „Parasite“
Sam Mendes, „1917“
Todd Phillips, „Joker“

PRODU...

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Death Wish

Death Wish
Originaltitel: Death Wish – Erscheinungsjahr: 2018 – Regie: Eli Roth

Erscheinungstermin: Ab dem 8. März 2018 im Kino

Darsteller: Bruce Willis, Vincent D’Onofrio, Elisabeth Shue, Kimberly Elise, Dean Norris, u.A.

Re-Watch: Ok, passend zur Heimkino-Auswertung eine weitere Sichtung von DEATH WISH. Wie ist Bruce Willis Rachenummer so mit etwas Abstand? Antwort: Glücklicherweise eigentlich genauso unterhaltsam, wie damals bei der Pressevorstellung. (Wer erst einmal die Hauptkritik lesen will, der sollte nun erst einmal etwas weiter nach unten scrollen.)

Das Negative zuerst: Die teilweise heftigen Stimmungsschwankungen zwischen „Gags“ wie die mit der Bowlingkugel, die einem Gangster auf den Kopf fällt, und der durchaus grimmigen Grundattitüde, sind nach wie vor unschön. Mit leichten Überarbeitungen – oder vielleicht etwas weniger Eli-Roth-Gaudi-Faktor – hätte DEATH WISH sicherlich noch besser gewirkt.

Das Gleiche gilt für die Optik, die oftmals schlicht wie ein typischer US-TV-Krimi aussieht und leider so etwas wie einen Stil meist vermissen lässt. Natürlich ist das Ganze dennoch flott montiert und sogar hübsch knallig, doch es strahlt eben etwas arg wenig Persönlichkeit aus.

Jetzt zum Positiven: Die Persönlichkeit, die man optisch leider vergeblich sucht, gibt es immer noch bei der eigentlichen Atmosphäre. Wenn immer wieder furchtbare Meldungen im Radio zu hören sind und die gesamten Medien über die Taten von Willis‘ Charakter diskutieren, hat DEATH WISH einige seiner besten Momente.

Dazu kommen die angenehm kleinen Actionszenen, die ganz klar zeigen, dass man eben nicht wahre Hundertschaften ins Jenseits schießen muss, um knackigen Krawall zu inszenieren. Vielleicht wäre es auch wünschenswert, wenn Eli Roth einfach in Zukunft etwas mehr in Richtung blaue Bohnen gehen und dafür das Horror-Genre einige Zeit ruhen lassen würde...

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Star-Crossed Lovers: Die besten verbotenen Liebschaften in Filmen

Star-Crossed Lovers: Die besten verbotenen Liebschaften in Filmen

IMAGE SOURCE: Pixabay.com

Es gibt kaum etwas, das Kinogänger schon seit Beginn des Films so sehr fasziniert, wie Liebesgeschichten. Das ist auch nicht verwunderlich, schließlich ist die Suche nach der großen Liebe doch eines der bestimmenden Themen im Leben fast aller Menschen. Aber eine Handlung ohne Hindernisse für die Protagonisten kann bekanntlich nicht überzeugen – deswegen setzen viele Klassiker der Filmgeschichte auf das Thema der verbotenen Liebe. Wieso das Spiel mit unseren Gefühlen so gut funktioniert und in welchen anderen Bereichen verbotene Liebschaften noch behandelt werden, das wird in den folgenden Zeilen geklärt.

Evergreen-Thema

Schon seit Anbeginn der Filmgeschichte gehört das Thema der verbotenen Liebe zum Einmal-Eins von Regisseuren und Drehbuchschreibern. In Vom Winde verweht (eine moderne Alternative dazu wäre übrigens La La Land), der Verfilmung des gleichnamigen Romans mit Vivienne Leigh und Clark Gable aus dem Jahr 1939, kämpft die kokette Scarlett O’Hara um das Herz von Ashley Wilkes, der jedoch seine Cousine Melanie heiratet. Aus Trotz heiratet Scarlett daraufhin Melanies Bruder Charles und folgt Ashley während der turbulenten Zeit des amerikanischen Sezessionskriegs nach Atlanta – trifft dort aber auch noch auf den aufregenden Rhett. Es entwickelt sich eine Geschichte, die zur Zeit der Veröffentlichung des Films äußerst skandalös war – aber auch Millionen von Kinogängern fast ein Jahrhundert später noch in ihren Bann zieht: Zwar konnten damals „nur“ 391 Millionen Dollar mit dem Film eingenommen werden – allerdings erschien er eben bereits 1939. Inflationsbereinigt betrüge das Einspielergebnis heute 6,7 Milliarden Dollar!

Die Liebesgeschichte zwischen Rick Blaine (Humphrey Bogart) und Lisa Laszlo (Ingrid Bergman) im Klassiker Casablanca (1942) fällt ebenfalls in die Kategorie der verbotenen Liebe; lernten die beiden sich doch i...

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Kingsman: The Golden Circle

Kingsman: The Golden Circle
Originaltitel: Kingsman: The Golden Circle – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Matthew Vaughn

Erscheinungstermin: Ab dem 21. September im Kino

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Darsteller: Colin Firth, Julianne Moore, Taron Egerton, Mark Strong, Halle Berry, Elton John, Channing Tatum, Jeff Bridges, Pedro Pascal, u.A.

Filmkritik: Die „Kingsman“ sind wieder da und dürfen mal wieder in absurden Abenteuern die Welt retten. Dieses Mal haben sie es mit dem titelgebenden „Golden Circle“ zu tun, der geleitet wird von „Poppy“, einer irren 50er-Jahre-Americana-Fetishistin, die sich in den Tiefen von … wo war es, Paraguya? … ein bizarres Domizil gebaut hat. Nachdem große Teil der Kingsman von ihr ausradiert wurden, müssen Eggsy und Merlin, wieder gespielt von Mark Strong, Hilfe suchen bei ihren amerikanischen Kollegen, den „Statesman“. …

Bullets …

Volldampf in Richtung Polit-Satire

Regisseur Matthew Vaughn dreht das Satire-Potential auf 100 Prozent. Denn nachdem im Erstling England- und Bond-Klischees augenzwinkernd verarbeitet wurden, geht es nun Volldampf in Richtung Satire. Dabei erinnert der Wahnsinn, der vor allem von Bruce Greenwood als US-Präsident ausgeht, beinahe schon an die absurden Höhen eines „Crank 2“. Denn die Pläne des US-Commanders-in-Chief sind nicht weniger megalomanisch als die seiner Gegenspielerin Poppy.

Dazwischen hängen Eggsy und Co., die bei den Statesman ebenfalls ein paar Überraschungen erleben. Dank Sci-Fi-Techno-Mumbo-Jumbo ist nämlich Colin Firth wieder, oder eben doch noch am Leben, nachdem er eigentlich im Erstling von Samuel L. Jackson eine Kugel verpasst bekam. Diese erneute Einbindung hätte zwar nicht sein müssen, ist in ihrer Art und Weise aber durchaus originell und dreht die Elemente von Teil 1 auf den Kopf.

Bitches …

CGI-Blut und fade Schurken

Erneut inszeniert Vaughn angenehm ruchlose Action, die aber noch glatter wirkt als zuvor...

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