Kategorie Serien

Silicon Valley – Season 1

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Silicon Valley – Season 1

„Silicon Valley“ ist die neue Serie von „Beavis and Butt-Head“ Erfinder Mike Judge. Nachdem er eine bestimmte Zielgruppe bereits mit „Idiocracy“ und „Office Space“ für sich begeistern konnte, greift er mit dem Plot von „Silicon Valley“ nun wirklich in die Vollen. Nerds aller Länder vereinigt euch, unsere ultimative Serie ist da!

In „Silicon Valley“ geht es um ein junges Start-Up unternehmen im Kalifornischen Ort Palo Alto, besser bekannt unter seinem Namen Silicon Valley. Das Herz der IT Branche dieser Welt liegt in diesem Tal. Neben den Großen wie Apple, Facebook oder Google gibt es aber auch hier immer wieder neue und unverbrauchte Gesichter und Namen. Um einen solchen dreht es sich in der Serie. Die kleine Firma „Pied Piper“, angeführt von Richard (Thomas Middleditch), der im Haus von Ehrlich (T.J. Miller) leben darf und ihm darum 10% seiner Firma vermacht hat, hält den Code für einen der besten Kompressions-Mechanismen der Neuzeit. Als die Branche dahinterkommt regnet es angebote. Die fiktive Firma „Hooli“ (zwei „O“ im Namen, welche Firma könnte wohl gemeint sein?!) macht Richard ein Angebot über 10 Millionen Dollar um die Rechte an der Software abzutreten. Auf der anderen Seite macht ein gewisser Peter Gregory ein weitaus geringeres Angebot, würde Richard aber erlauben seine Idee zu behalten und das Programm selbst zu vermarkten, mit seinem eigenen Team in seiner eigenen Firma. Finanzielle Freiheit oder sein eigener Chef sein mit einer genialen Idee? Das ist die essentielle Frage des Piloten, an dem am Ende natürlich nur eine Antwort kommen kann, sonst würde es keine Serie geben: Richard schließt sich Peter Gregory an. Allerdings beginnt „Hooli“ nun damit den Code den Richard ihnen zu Präsentationszwecken gegen hat zurückzubauen und so die Idee zu klauen…

„Silicon Valley“ vereinat viele Faktoren, welche die Serie aus anderen Produktionen herausragen lassen...

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Glee – Season 5

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Glee – Season 5

Mit Staffel 5 von „Glee“ macht die Serie Schluss mit einigen Story-Wegen. Andere, neue werden erschlossen. Insgesamt aber bereitet sich die Serie auf ihr Ende in Staffel 6 vor, welches bereits beschlossene Sache ist. Manche Story-Abläufe allerdings wurden beendet, obwohl diese eigentlich nicht hätten enden sollen. Doch am 13. Juli 2013 starb „Finn Hudson“-Schauspieler Cory Monteith an einem Drogen/Alkohol Cocktail. Seine Real-Life und „Glee“-Freundin Lea Michelle aber auch alle anderen Schauspieler waren tief geschockt. DIeser Umstand führte damals zu Verschiebung des Staffelstarts aber auch zur Umstruckturierung der Handlung, welche sich eigentlich bis zum Serienende vor allem auf Finn und Rachel (Lea Michelle) konzentrieren sollte. Daraus wird nun nichts mehr.

Die Handlungs in Staffel 5 dreht sich u.a. um den letzten Versuch nochmal bei den Nationals zu gewinnen. Bei einer Niederlage macht Neu-Rektorin Sue Sylvester den Glee-Club dicht. Auch der Handlungsstrang in New York geht weiter, mit Rachel als Broadway Star und den anderen auf dem Weg dahin bzw. zu ihren eigenen Karrieren. Episode 3 ist zudem eine Tributepisode an Cory Monteith, welcher auch im Serienkontext stirbt (ohne eine Todesursache zu nennen).

„Glee“ schafft es in Staffel 5 allerdings noch seltener als bereits in Staffel 4 dauerhaft zu überzeugen. Es gibt viele unterdurchschnittliche Episoden welche neben einer schlimmen Auswahl an Musikstücken auch Inhaltlich auf der Strecke bleiben. Sobald dann im letzten Drittel der Staffel auch noch der Handlungsort „Glee-Club“ wegfällt und sich die komplette Story auf New York konzentriert, droht die Serie vollends aus den Fugen zu geraten, denn die Handlungsstränge dort sind teilweise nur schwer erträglich.

Die Serie schafft es durch einige wenige Highlight-Episoden und vereinzelte Glanzpunkte auch innerhalb der schwachen Episoden so gerade noch in die oberen Punktebereiche, für Staffel 6 sollte man aber auf jeden F...

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Girls – Season 3

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Girls – Season 3

Lena Dunhams Dramadey „Girls“ auf HBO ging nun auch bereits in die dritte Staffel. Was gab es in Staffel 3? Man könnte sagen, mehr von den bekannten Zutaten.

Adam und Hannah sind wieder ein Paar, doch beide suchen sich langsam aber sicher handfeste Jobs. Während sich Adam der Schauspielerei verschreibt und dabei Hannah etwas außer acht lässt, merkt Hannah wie gut man doch noch als Autorin bei einem Magazin bezahlt wird. Für Hannah die bisher mehr von der Hand in den Mund lebte und so auch arbeitete, stellt der Job in einem richtigen Büro eine große Veränderung da den Lena Dunham auch wunderbar verkauft.

Die Figur der Marnie leidet darunter, dass ihr On/Off Boyfriend die Show verlassen hat. So brach ein fest geplanter Handlungsstrang weg, den die Autoren nun irgendwie füllen wollten. Das gelingt mal mehr mal weniger gut und funktioniert in erster Linie weil Marnie halt Marnie ist und jede Szene wie Marnie angeht, was eigentlich immer sehenswert ist.

Die restlichen „Girls“ schleppen sich so durch die Staffel. Jessa z.B. flieht aus der Entzugsklinik nur um draußen weiter dem schrillen Leben zu fröhnen.

Insgesamt geht es in Staffel 3 wohl mehr um die Lücken die langsam zwischen den Figuren entstehen und um die Frage, wie man mit der eigenen Depression umgeht und mit der meiner Freunde. Es fällt weiterhin schwer jemanden im Cast wirklich zu mögen, doch dies ist offensichtlich auch gar nicht so gedacht.

„Girls“ unterhält weiterhin als ordentliche HBO Dramady mit den gewohnten Zutaten. Die Highlight-Episode ist ganz klar Episode 9 mit Schauspielerin June Squibb in einer Gastrolle.

8/10

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Sleepy Hollow – Season 1

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Sleepy Hollow – Season 1

Erdacht von so illustren Namen wie Alex Kurtzman, Roberto Orci und Len Wiseman war „Sleepy Hollow“ bei der Erstausstrahlung ein kleines Ereignis. Zwar wusste man, das man seine Erwartungen nicht zu hoch schrauben sollte und viele der illustren Gastrollen im Piloten wurden in eben diesem auch relativ flott abgemurkst (u.a. Clancy Brown oder John Cho), doch die wahren Qualitäten der Serie konnten sich behaupten. Und so ganz ausgestiegen sind die Gastrollen auch nicht…

Diese sind, neben der Tatsache das die Serie in der Gegenwart spielt und den kopflosen Reiter daher statt mit einer Axt direkt mit einer Schrotflinte auf die Jagd schickt, vor allem die gute Chemie zwischen den Hauptdarstellern sowie die Beschränkung auf 13 Folgen in Staffel 1. Nicole Beharie als Polizistin Abbie Mills und Tom Mison als berühmter Ichabod Crane geben eine wirklich gute Figur ab und gefallen vor allen durch die geschliffenen Dialoge und die typischen Culture-Clash Spielchen die man so einbauen kann zwischen einer Person aus der Gegenwart und einem über 200 Jahre alten Typen aus der Vergangenheit

Durch die knackigen 13 Folgen gibt es nur wenige Filler-Episoden in der ansonsten von einem roten Faden durchzogenen Handlung. Zwar gibt es, gemessen an der geringen Anzahl Episoden dann sogar immer noch viele „Monster of the Week“ Folgen, aber diese sind zum einen zumeist recht kreativ, manchmal gar mit der Haupthandlung verbunden und eben insgesamt doch knapp in der Unterzahl.

Besonders in der letzten Hälfte der Staffel dreht die Serie dann, nach einer Dürrestrecke im Mittelteil, wieder richtig gut auf. Mit John Noble gibt es zudem eine starke, wiederkehrende Gastrolle, die für feine Mindfuck-Momente im Finale der Staffel sorgt und für die früh bestellte Staffel 2 auch direkt mal auf „Hauptrolle“ umgestellt wurde. So muss das sein. Staffel 2 hat also das Potential so richtig durchzustarten. Hoffen wir mal, dass die Macher wissen wo sie hinwollen...

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Homeland – Season 3

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Homeland – Season 3

War die Handlung von „Homeland“ spätestens mit Staffel 2 abgeschlossen, sprachen die Einschaltquoten dabei leider eine andere Sprache. So musste für Staffel 3 weiteres Handlungsmaterial her. Doch woher nehmen und nicht stehlen dachte man sich wohl. Die Story-Entwicklung am Ende der zweiten Staffel sprach bände über die weitere Entwicklung der Serie, doch zunächst mal ließ sich „Homeland“ davon nichts anmerken.

Die erste Hälfte der dritten Staffel „Homeland“ bestand aus den gewohnt spannenden Zutaten und nach wie vor recht nachvollziehbaren Handlungssträngen. Einzig die ehemalige Hauptfigur Brody schien nicht mehr so ganz in die Handlungs reinzupassen. Nicht ohne Grund, war seine Storyline ja eigentlich bereits abgeschlossen. Zudem würde „Homeland“ wohl relativ leicht ohne seine Rolle auskommen. Doch stattdessen versuchte man die zweite Hauptrolle, Carrie, nun derartig eng mit der Figur Brody verbunden, das man nun kaum noch ohne ihn auskommen kann wenn man Carrie in der Serie hat.

Tragisch war dies jedoch immer noch nicht. Bis weit in die dritte Staffel hinein, erschien „Homeland“ erneut eine gute Staffel abzuliefern. Doch dann überschlugen sich die Storylines und besonders die von Beginn an ziemlich verkorkste Handlung rund um Brody geriet vollends aus den Fugen. Da möchte man den Machern am Ende fast persönlich gratulieren, dass sie es doch noch schaffen aus dieser Figur den Stecker zu ziehen.

Insgesamt kann man wohl sagen, dass die Macher nun eine ganze Staffel gebraucht haben um „Homeland“ in Staffel 4 die Neuausrichtung zu spendieren, welche die Serie bereits in Staffel 3 verdient gehabt hätte. So bekommt man eine zu 70% gelungene Staffel, der zum Ende hin aber so dermaßen die Puste ausgeht, das es ein Wunder ist das die Ziellinie noch erreicht werden konnte. Gespannt kann man nun auf die Dinge warten die da kommen mögen, jede Menge Potential ist auf jeden Fall vorhanden.

7/10

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Sherlock – Season 3

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Sherlock – Season 3

Aufgrund der vollen Terminkalender der Darsteller gibt es leider nur alle 2 oder 3 Jahren eine neue Staffel der britischen Ausnahmeserie „Sherlock“. Diese Neuinterpretation der klassichen Geschichte, portiert in die Gegenwart und gezeigt in 3 90 Minuten langen Episoden je Staffel, kann aber trotz der langen Wartezeiten derartig viele Zuschauer begeistern und hat eine derartige Qualität zu bieten die man nur selten im TV-Geschäft antrifft, das man gerne auch mal etwas länger wartet.

Zudem gelingt Staffel 3 etwas einzigartiges, denn zum ersten Mal schafft es die Serie in der dritten Staffel das Problem der zweiten Folge zu umgehen. War es in Staffel 1 und 2 immer so, dass die zweite Folge eine Zwischenepisode war, welche nur wenig bis gar nichts zur Gesamthandlung beizutragen hatte, ist dies in Staffel 3 nun etwas anders. Zwar trifft auch hier das Wort „Zwischenepisode“ sehr gut, denn so wirklich Handlungsrelevant ist das alles wieder nicht, doch entwickelt die Episode, die auf der Hochzeit von Watson spielt und zu großen Teilen während einer Ansprache von Sherlock angesiedelt ist, eine ganze eigene Dynamik. Mit viel Witz, kreativen Ideen und direkt einer ganzen Auswahl an Kriminalfällen aus Sherlock Holmes bewegten Leben, kann diesmal eben sogar die zweite Folge überzeugen.

So katapultiert sich die dritte Staffel von „Sherlock“ eine kleine Etage über die ersten beiden Staffeln und deutet mit dem spektakulären und augenzwinkernden Ende sogar an, dass Staffel 4 ein echter Kracher wird. Aber das haben Fans ja sowieso schon erwartet. Go Sherlock!

9/10

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episodes – Season 3

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episodes – Season 3

Die Comedy „episodes“ steht den Staffeln 1 und 2 in nichts nach. Das ist zum einen gut, denn so wird die Serie nicht schlechter, eine Steigerung ist aber scheinbar auch nicht mehr in Sicht, was schade ist, denn von Beginn an scheint die Serie sich einfach unter Wert zu verkaufen.

Das liegt vor allem an der teilweise einfach viel zu zögerlichen Erzählgeschwindigkeit. War die fiktive Serie „Pucks“, welche die beiden Hauptdarsteller von „episodes“ produzieren, bereits in Staffel 2 dem Tod geweiht, dauert es nun nochmal eine ganze Staffel, bis sich die Macher endlich dazu entschließen den Fokus doch mal wieder auf einen neuen Handlungsstrang zu verlegen, nämlich eine neue Serienproduktion.

Zwar hat „episodes“ nach wie vor nichts von seinem Charme verloren. Matt LeBlanc ist nach wie vor herrlich und auch die beiden britischen Hauptdarsteller überzeugen nach wie vor. Erneut sind es leider wieder die Nebendarsteller die zumeist nicht funktionieren. Nach dem Ende von Staffel 2 musste ein neuer Senderchef her. Dieser wird in Staffel 3 eingeführt aber ist leider derartig überzeichnet dargestellt, dass es wirklich schwer fällt zwischen all dem Fremdschämen noch die Comedy zu erhaschen. Neben des langsamen Erzähltempos sind es also leider auch wieder einige der Rollen die „episodes“ den Weg zu Spitzengruppe verwähren.

Die kommende vierte Staffel hat aufgrund der nun endlich weiter entwickelten Handlung großes Potential die Probleme seiner Vorgängerstaffel abzuschütteln. Man darf gespannt sein ob dies gelingt. Trotz der Macken ist auch Staffel 3 zumeist wieder gute Unterhaltung gewesen, leider eben mit den erwähnten Schwächen.

7/10

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Misfits – Season 5

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Misfits – Season 5

Das wars also. Mit Staffel 5 geht die britische Serie „Misfits“ nach 5 Jahren zu Ende. Der Zeitpunkt ist rückblickend betrachtet wohl etwas zu spät. Begann die Serie 2009 noch als kreative, witzige Mischung irgendwo auf dem freien Terrain zwischen „Heroes“ und „Shameless“, entwickelte sich die Serie durch wechselnde Schauspieler (vom Original-Cast war am Ende keiner mehr übrig) immer mehr zu negativen. Zwar war auch Staffel 5 nach wie vor ganz unterhaltsam, an die starken Staffeln 1 und 2 konnte die Serie aber nicht mehr anknüpfen.

Dabei wurde sich in Staffel 5 zumindest wieder etwas mehr auf die Stärken zurück besonnen. Kreative übernatürliche Fähigkeiten, die den Alltag als Jugendlicher nicht unbedingt einfacher sondern meist noch schwerer machen, waren wieder an der Tagesordnung, anders als noch in Staffel 4, welche die Serie in eine andere Richtung bringen wollte…und scheiterte.

Doch „Misfits“ war einfach dann doch nicht mehr „Misfits“. Die neuen Darsteller taten zwar ihr bestes, aber an die liebgewonnen Freaks aus den Anfängen der Serie kam keiner der Nachzüglicher heran. Das liegt nicht unbedingt an den Darstellern sondern vielmehr auch an den Figuren, welche diese verkörpern sollten. Bereits hier trafen die Macher einige nicht immer nachvollziehbare Entscheidungen.

Mit „Misfits“ geht also eine lustige, teilweise derbe und auf jeden Fall kreative Serie von uns, die ihren Zenit zwar überschritten hat aber in dieser Zeit, trotz Schattenseiten, auch immer viel zu lachen geboten hat. Schwamm drüber über die schlechten Tage, „Misfits“ sollte für die guten Zeiten in Erinnerung bleiben.

7/10

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Sons of Anarchy – Season 6

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Sons of Anarchy – Season 6

Vieles ist passiert in Staffel 6 der Biker-Serie „Sons of Anarchy“. So vielen, dass man sich manchmal gefragt hat ob man noch in Staffel 6 ist oder bereits zu Staffel 7 gewechselt ist. Der Cast wurde ordentlich ausgedünnt, es wurde großzügig böses Blut gesäht und geerntet, aber etwas Saat für die vorraussichtlich letzte Staffel 7 ist noch übrig.

Rückblickend betrachtet ist Staffel 6 wohl sogar noch die Ruhe vor dem Sturm, dabei tobten bereits hier teilweise Unwetter auf Orkanstärke. So langsam drohen alle Stricke zu reißen und alle Balken zu brechen. Der Club zerfällt, die Familie zerfällt und mittendrin Tod, Verderben und ein verzweifelter Hauptcharakter der zwischen allen Stühlen steht.

Man darf gespannt sein, wie viel Showrunner Kurt Sutter, dessen kleine Randfigur in Staffel 6 ebenfalls seinen letzten Auftritt hatte, noch im Köcher hat, aber wenn es nur ähnlich viel ist wie in Staffel 6, wird Staffel 7 wohl wie eine Lawine durchs Fernsehgerät rollen.

9/10

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Fresh Meat – Season 3

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Fresh Meat – Season 3

Wie bereits beim Review zu Staffel 2 festgehalten, macht auch Staffel 3 ungefähr da weiter wo Staffel 2 aufgehört hat. Die Wege der schrägen WG scheinen sich zunächst zu verteilen, führen dann aber über den einen oder anderen Umweg irgendwie wieder zusammen.

Erneut lebt „Fresh Meat“ vor allem von seinen völlig verrückten Ideen und den typisch schrägen Handlungssverläufen, welche die Charaktere hier durchleben müssen. Nicht immer hält man sich da allzu nah an die Wirklichkeit, denn vieles wird dann doch britisch überspitzt dargestellt, aber gerade deswegen macht „Fresh Meat“ wohl auch so viel Spaß.

Auch eine vierte Staffel kann hier nicht schaden, wollen wir hoffen das alle Darsteller der Serie treu bleiben und diese nicht irgendwann das Schicksal von „Misfits“ teilen muss, denn das wäre einfach schade. Solange noch alles im Lot ist, macht die Comedy aber auf jeden Fall jeder Menge Spaß.

8/10

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Friday Night Dinner – Season 1+2

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Friday Night Dinner – Season 1+2

In „Friday Night Dinner“ ist der Name Programm. Jede Folge spielt an einem Freitag Abend, wenn die beiden Söhne einer britischen Familie zum Abendessen vorbeikommen. Die Söhne, das sind Simon Bird („The Inbetweeners“) und Tom Rosenthal. Die Eltern werden gespielt von Tamsin Greig („Episodes“) und Paul Ritter.

Das jenes Abendessen in der Regel zu einem Fiasko wird sollte allein bei diesem Cast schon klar sein. Dabei ist die Serie vor allem darauf ausgelegt das sich viele Sachen in jeder Folge so oder ähnlich wiederholen, wie es eben bei einem sich wiederholenden Dinner so ist. Der Vater begrüße seine Sprösslinge an der Türe, die Mutter macht das Essen, der Vater macht dumme Witze am Essenstisch über die niemand lacht und die Söhne spielen sich gegenseitig immer die selben Streiche.

Abwechslung kommt durch die Rahmenbedingungen dazu. Manchmal ist die Oma dabei, oder ein Überraschungsdate, dann wieder kommt der schrullige Nachbar vorbei (großartig: Mark Heap) oder irgendetwas fehlt, muss besorgt werden, ist kaputt oder muss besprochen werden. „Friday Night Dinner“ besteht zu großen Teilen auf den Erlebnissen der Macher, was man auch sehr gut merkt, denn vieles ist nahezu 1:1 aus den Leben gegriffen, humoristisch etwas überspitzt worden und anschließend in die Serie eingebaut worden. Ende 2013 gibt es noch eine dritte Staffel, welche in der Tradition von britischen Serien wohl leider auch wieder die letzte sein wird. Bis dahin ist aber noch genug zeit die ersten beiden Staffel nacnzuholen. Also, los los!

8/10

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The Job Lot – Season 1

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The Job Lot – Season 1

In „The Job Lot“ dreht sich alles um ein Arbeitsamt in England. Neben den teils schrulligen, teils nervigen Mitarbeitern die versuchen den Tag rumzubekommen lebt die Serie auch von den teils sehr kreativen Besuchern im Job Center. Leute die jeden Tag dort ausharren aber keinen Job länger als 8 Stunden behalten. Doch es gibt sogar die Leute die dringend arbeiten wollen aber an den falschen Mitarbeiter geraten und voll vor die Wand laufen.

Viele der Stories in „The Job Lot“ wirken aus dem Leben gegriffen, etwas überzeichnet zwar, doch nicht fernab von der Realität. Das macht den Reiz der Serie aus, die kein zweites „The Office“ ist oder sein will. Dafür ist der Büroalltag nicht präsent genug. Vielmehr ist es eine gute, frische Comedy mit neuen Ideen und guten Darstellern. Fans britischer Comedy-Kost sollten einschalten.

7/10

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Hello Ladies – Season 1

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Hello Ladies – Season 1

Gerade als man dachte, „man, HBO hat ja irgendwie gar keine gute Comedy-Serie mehr“, kommt Stephen Merchant daher und veröffentlicht seine Serie „Hello Ladies“ auf HBO. Das Konzept ist irgendwo zwischen dem Fremdschäm-Humor von „Stromberg“ oder „The Office“ und einer relativ normalen Dramady einzuordnen.

Mit der ersten Folge schafft es Merchant direkt das Publikum wunderbar zu unterhalten. Eine Folge gespickt mit herrlichen Fremdschäm-Momenten die einfach jede Menge Spaß macht. Auch mit der zweiten Folge gelingt ihm dies noch. Doch diese Qualität kann leider nicht über die gerade einmal 8 Folgen starke erste Staffel gehalten werden. Schwache Folgen wie der Ausflug von Merchants Figur in die Ghetto-Gegenden von L.A. kommen fast völlig humorfrei daher und könnten problemlos gestrichen werden.

Neben dem tollen Humor der richtig guten Folgen, welche sich vor allem dadurch auszeichnen das Merchants Figur irgendwas besonders gut machen will und die jeweilige Aktion dann so derbe nach hinten losgeht, das man vor dem Fernseher im Erdboden versinken möchte, gefällt in „Hello Ladies“ vor allem das tolle Setting. Selten sah L.A. so gut aus wie in dieser Serie. Die nächtliche Beleuchtung von Reklametafeln und Straßenzügen wird vom Kamerateam der Serie schlicht wundervoll eingefangen und macht richtig Eindruck. Und dann ist da noch das Intro, ein Manko das viele neue Serien heutzutage mitbringen, nämlich kein Intro mehr zu haben, macht „Hello Ladies“ genau richtig und hat eines der stimmungsvollsten Intros einer Serie der letzten Jahre:

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https://youtu.be/M9whwF9YxaM

Doch all diese positiven Faktoren können nicht komplett darüber hinwegtäuschen, dass die Serien nur zur Hälfte aus wirklichen guten Episoden besteht und die andere Hälfte schlicht bei der Qualität hinterherhinkt...

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Dexter – Season 8

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Dexter – Season 8

Viel wurde den Fans versprochen für die finale Staffel der Serie „Dexter“. Viele mögliche Enden wurden in der Serie bereits durchgespielt, in Foren und generell im Internet diskutiert und jeder Fan der Serie hat sich zudem sowie sein ganz eigenes Ende zurechtgelegt. Doch das was man dann am Ende bekommen hat, hätte so wohl kaum jemand erwartet…und das ist leider an dieser Stelle kein Kompliment für die Serie.

Die gesamte letzte Staffel entwickelt sich in eine Richtung, die nicht viel mit einer Abschluss-Staffel dieser einst herausragenden Serie zu tun hat. Ähnlich viel Leerlauf und 0815 Storylines wie in den letzten Staffeln davor, eine kaum erkennbare Ausrichtung auf einen Showdown und ein Ende, welches dann hektisch in die letzten 1,2 Folgen reingeschrieben wird und derart unbefriedigend und lustlos daherkommt, das man es kaum glauben mag.

So was hat „Dexter“ einfach nicht verdient. Die Serie, die mit Staffel 1 und 2 so viele Fans fand und mit der Zeit zwar spürbar nachgelassen hat, aber durch die starke Hauptfigur und die immer wieder faszinierende Plot-Idee immer noch Qualitäten hatte, welche die Schreiber leider nur noch selten abrufen konnten. Doch das sich am Ende neben den nicht mehr allzu qualifizierten Schreibern auch noch die Senderchefs einmischen und das Ende in einer gänzlich unpassende Lage manövrieren, das mag man kaum wahr haben wollen.

Wobei man auch sagen muss, auf eine herrlich kranke Art und Weise hat sogar dieses Ende so was wie Charme, man erinnert sich immer mal wieder daran zurück, aber nicht weil man es so gut fand sondern einfach weil es derartig abstrus anmutet. Man kann also nur froh sein, dass es noch zu irgend einem Ende gekommen ist und auch die Spin-Of Pläne scheinbar erst mal nicht weiter verfolgt werden. Dexter, mögest du in Frieden ruhen.

6/10

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Futurama – Season 7

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Futurama – Season 7

Und da war es schon wieder zu Ende. Zum bereits zweiten Mal wird die Anminations-Comedy-Serie „Futurama“ von „Simpsons“-Erfinder Matt Groening eingestellt. Bereits 2003 wurde die Serie aufgrund sinkender Zuschauerzahlen eingestellt. Doch die Fans waren zahlreich vorhanden und kaufen die DVDs, so dass es im Jahre 2007 zur Produktion von 4 „Futurama“-TV-Filmen kam. 2010 kam es dann zum Start der sechsten, neu produzierten Staffel. Die Quoten waren stabil und die Staffel lief in zwei Teilen bis 2011. Eine siebte Staffel kam 2012 hinterher, die mit ihren 26 Folgen ebenfalls wieder auf beide Jahre aufgeteilt wurde. Leider waren die Quoten diesmal alles andere als stabil, auch durch die erneute Splittung und dadurch sehr große Lücke zwischen den beiden Staffel-Blöcken.

Die Qualität der Staffel erreichte allerdings auch nicht zu jeder Zeit die der ersten Staffeln von „Futurama“. Doch es waren immer wieder echte Highlights in der Staffel zu finden. Seien es Folgen die zum schreien komisch sind (insbesondere jede Folge in der Zoidberg eine größere Rolle einnimmt und im speziellen „Viva Mars Vegas“) oder Folgen die mit Zeitreisen oder anderen interessanten Plots mehr durch die Story als durch den guten Humor überzeugen können. Doch auch aufgrund der Masse an Folgen war es scheinbar nicht immer möglich das Niveau konstant hoch zu halten. Wunderbare Unterhaltung war „Futurama“ aber dennoch immer, denn die Serie sticht aus dem Serienmarkt einfach heraus.

Evtl. haben wir Fans ja noch einmal Glück und irgend jemand buddelt „Futurama“ erneut aus. Es erscheint eher zweifelhaft, doch man weiß ja nie. Es wäre auf jeden Fall schade, wenn die Serie nun entgültig zu Ende wäre.

7/10

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