Kategorie Filme

Die Mächte des Wahnsinns – In the Mouth of Madness

Die Mächte des Wahnsinns – In the Mouth of Madness

Erscheinungsjahr: 1995
Regie: John Carpenter

Darsteller: Sam Neill
Julie Carmen
Jürgen Prochnow
David Warner
John Glover
Bernie Casey
Peter Jason
Charlton Heston

Inhalt@OFDB

Weiter auf den Pfaden Carpenters wandelnd, habe ich als nächstes seinen, wie viele Fans sagen, letzten großen Hit, angesehen.
Ich muss sagen, der Film hat mich von Anfang an geflasht. Der Spannungsaufbau, die ganze Atmosphäre und besonders das Schauspiel von Sam Neill, lassen den Zuschauer sehr tief in die verworrene unheimliche Geschichte eintauchen. Die konstante Anspannung die erzeugt wird und durchweg bis zum Ende angehalten werden kann, ist einfach famos und mir, gerade in den letzten Jahren, nur selten im Horror-Genre untergekommen. Dabei verkauft sich der Film meiner Meinung nach augenscheinlich gar nicht als reiner Horror-Film. Klar, es gibt viele Momente wo man sich erschrecken kann (und wird) aber der Film ist auch viel mehr. Andeutungen einer Medienkritik gibt es ebenso wie eine Sichtweise auf das krankhafte Glauben an Fiktionen. Ungemein vielschichtig.
Die Stimmung die im Film erzeugt wird, wird vor allem dadurch erreicht, dass der Zuschauer ewig im Unklaren gelassen wird. Ich fühlte mich stellenweise wie in einem David Lynch Werk alá Lost Highway. Man versteht vieles zuerst gar nicht, am Ende wird einiges klar, vieles ist aber immer noch verwirrend.
Mehrmals während des Films kam ich auch nicht drum herum zu denken, dass Sam Neill wirklich die beste Wahl für eine Rolle wie diese ist. In Event Horizon, wo er ebenfalls einen Charakter spielt der immer mehr in den Wahnsinn abdriftet, gefiel er mir schon unheimlich gut, aber hier ist er mindestens auf dem selben Level. Auch Jürgen Prochnow in der Rolle des irren Buchautors passt ziemlich gut. Weniger gefiel mir die Partnerin von Sam Neill, Julie Carmen. Ihr fällt aber im Laufe der Geschichte auch weniger Beachtung zu, was gut ist.
I...

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The Hunted – Der Gejagte

The Hunted – Der Gejagte

Erscheinungsjahr: 1995
Regie: J.F. Lawton

Darsteller: Christopher Lambert
John Lone
Joan Chen
Yoshio Harada
Yôko Shimada
Mari Natsuki

Inhalt@OFDB

The Hunted fiel mir per Zufall in die Hände und irgendwie hatte ich auch ein wenig Lust den ollen Lambert mal wieder in einem Schwertschwinger-Movie zu sehen. Aber erstens kommt es anders und zweitens usw….
Lambert hat hier als Hauptdarsteller eine eher undankbare Rolle. Jeder erwartet hier, nach Highlander, wieder die toughe Kampfsau, stattdessen macht er in Computerchips und hat kämpferisch ähnlich viel drauf wie Bill Gates. Die Story selbst gibt herrlich wenig her. Ein Ninja ist hinter Lambert her, weil er(Lambert) das Gesicht des Ninjas gesehen hat, nachdem der Ninja Lamberts One Night Stand geköpft hat. Soweit so gut. Lambert flieht den Rest des Films über vor dem Ninja und seinen Schergen. Somit erklärt sich dann auch der Titel des Films.
Die einzige wirklich genial Actionszene, in einem Zug mit einer größeren Gruppe Ninjas, absolviert dann auch nicht Lambert, sondern ein anderer Ninja, der sich bereiterklärt hat Lambert zu beschützen. Immerhin bekommt Lambert aber im regnerischen Finale doch noch zum Zuge und kann zeigen was er von Highlander noch alles weiß.
Aufgrund von wenigen Actionszenen, die dazu auch nicht allzu großen Spaß machen und einer doch eher langweiligen und auch oft eher unlogischen, leicht trashigen Handlung, gefiel mir der Film nicht ganz so gut. Schön fand ich die Rolle von Joan Chen, die ich seit Twin Peaks lieb gewonnen habe. Leider scheidet sie zu früh aus dem Film aus und darf nur noch für Rückblenden herhalten. Inszeniert wurden die Action-Szenen aber recht gut und auch sonst stimmt der technische Aspekt. Ruhige Kamera und ein paar schöne Aufnahmen runden das optische ab. Allerdings überzeugt der Rest leider kaum.

5/10

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Christine

Christine

Erscheinungsjahr: 1983
Regie: John Carpenter

Darsteller: Keith Gordon
Alexandra Paul
Harry Dean Stanton
Robert Prosky
Christine Belford
Roberts Blossom

Inhalt@OFDB

Christine ist eines dieser Werke das ich, bis auf den Soundtrack und einige wenige Kamera-Einstellungen, gar nicht zu John Carpenter zuordnen würde. Die Story wird seicht erzählt, um nicht zu sagen das in den ersten 60 Minuten auch stellenweise mal Langweile aufkommt. Es wird sich sehr um die Charaktere gekümmert, was zum einen wahrscheinlich stark ans Buch angelehnt ist, zum anderen fehlt dann aber hinten raus ein ähnlich großer Anteil an Horror-Szenen. Die Story an sich ist recht interessant. Ein Junge der immer rumgeschubst wird an seiner Schule und als der ewige Verlierer daherkommt, verliebt sich in ein Auto und vergisst alles um ihn herum…bis 3 Punks ihm seine Christine zerstören. Doch das Auto hat eine besondere Macht in sich, irgendwie steckt Leben in dem Auto. Sie(Christine) repariert sich selbst und der Junge geht auf Rachefeldzug. Klingt alles danach, das Bayern nach dem Film wohl neben den Killerspielen noch Autos verbieten würde….
Die letzte halbe Stunde ist auch recht stimmig inszeniert. Die Szenen wo Christine dann loslegt sind gut gemacht und relativ kompromisslos. Das reißt die erste Hälfte aber nicht ganz raus und somit zwar ein ganz guter Film, mit coolem Rock Soundtrack(Bad to the Bone) und erneut schönen Carpenter Melodien, aber kein Film den ich mir jetzt noch mal ansehen müsste.

7/10

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One Tough Bastard

One Tough Bastard

Erscheinungsjahr: 1995
Regie: Kurt Wimmer

Darsteller: Brian Bosworth
Bruce Payne
Jeff Kober
DeJuan Guy
M.C. Hammer

Inhalt@OFDB

Bevor Kurt Wimmer sich wegen seinem "Equilibrium" und seinem "Ultraviolet" mit seinen Chefs angelegt hat, hat er 1995 einen kleinen B-Action Film gedreht. Mit dabei Bruce Payne als Bösewicht und Brian Bosworth als Vater auf Rachefeldzug. Leider fehlt "One Tough Bastard" aber an allen Ecken und Enden was um ein brauchbarer Film zu sein. Zum einen ist der Film, besonders für einen Actioner, recht gemächlich inszeniert. Es gibt nur wenige kurze Actionszenen und jede Menge Leerlauf. Die Story klingt zwar recht hart, aber Bosworth nimmt man einfach nicht den knallharten Rächer ab. In einem Film wie "Stone Cold" war er besser aufgehoben, als prolliger Biker. Wirklich nervig ist ein kleiner Junge mit dem Bosworth zusammenarbeitet um an die Mörder seiner Familie ranzukommen. Der Junge wird als Drogenbote eingesetzt. Der Schauspieler ist einfach unglaublich nervig. Sein Schlafzimmerblick tut sein übriges das man in den Film nie wirklich reinkommt. Durchweg durchschnittlicher Film den nur Payne und die wenigen Actionszenen vor dem Totalausfall retten.

5/10

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The Mist – Der Nebel

The Mist – Der Nebel

Erscheinungsjahr: 2007
Regie: Frank Darabont

Darsteller: Thomas Jane
Marcia Gay Harden
Alexa Davalos
William Sadler
Laurie Holden
Chris Owen

Inhalt@OFDB

Frank Darabont ist wohl der beste Regisseur wenn es um Stephen King Verfilmungen geht. Er hat die beiden grandiosen Film The Shawshank Redemption und The Green Mile inszeniert. Mit The Mist begab er sich an einen weiteren Film der auf einer Stephen King Story beruht. Hier hatte ich aber Bedenken das Darabont wieder einen Volltreffer landet. Die Story klang seltsam, irgendwie ganz nach King zwar, aber eher wie eine seiner schlechteren Ideen. Angesehen habe ich mir den Film nur, weil ich hörte das besonders das Ende recht krass sein soll.
Die Inszenierung gefiel mir dann auch überraschenderweise eine lange Zeit lang recht gut. Der Film war spannend und man blieb immer am Ball weil man mehr erfahren wollte über den merkwürdigen Nebel und die Monster die darin lauerten. Allerdings verstrickt sich der Film irgendwann immer weiter in eine Handlung aus der kein befriedigendes Ende mehr entstehen kann. Am schlimmsten finde ich erneut den Religions-Aspekt der Handlung. Eine Frau im Supermarkt verkauft sich als Gesandte-Gottes bzw. als Medium. Nach und nach folgen ihr immer mehr Leute die auch zu ihrem Glauben gefunden haben. Das ganze geht so weit, dass sogar Menschenopfer gebracht werden sollen um die Monster im Nebel ruhig zu stellen. Irgendwie brachte mich diese ganze Handlung aus der tollen Spannung die der Film aufbaut heraus und störte mich unnötig.
Schön finde ich andererseits, dass der Film über eine lange Zeit nachvollziehbar bleibt. Die Protagonisten, die nicht dem selbsternannten Medium glauben wollen, verhalten sich meist so wie man sich vorstellen könnte auch in dieser Situation reagieren zu können. Das trägt sehr zur Atmosphäre, zur Spannung und zur Glaubwürdigkeit bei. Leider versaut mir das dann ausgerechnet das Ende des Films...

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Wanted

Wanted
Originaltitel: Wanted – Erscheinungsjahr:2008 – Regie: Timur Bekmambetov

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Darsteller: James McAvoy, Angelina Jolie, Morgan Freeman, Terence Stamp, Thomas Kretschmann, Common

Filmkritik: Die Trailer und die Filmausschnitte zu „Wanted“ habe ich regelrecht aufgesogen. Das versprach einfach ein unglaublich abgefahrener Actionfilm zu werden. Ich hatte schon Bedenken, dass ich eventuell zu viel des Films im Vorhinein gesehen habe, aber dem war ganz und gar nicht so. Es gab noch einige Überraschungen. Zur Story:

„Wanted“ zeigt zu Beginn das trostlose Leben von Wesley Allan Gibson(James McAvoy). Er schleppt sich jeden Tag zur Arbeit und erträgt widerstandslos die Aussichtslosigkeit seiner trübsinnigen Existenz. Seine Freundin betrügt ihn dazu noch mit seinem Arbeitskollegen. Dies alles soll sich schleunigst ändern, als die attraktive Fox(Angelina Jolie) im Supermarkt plötzlich neben ihm steht. Sie erklärt ihm kurz, dass sein Vater, den Wes nie traf, eine Killerlegende war und am Tag zuvor umgebracht wurde. Wenige Augenblicke später befindet sich Wes inmitten einer Schießerei zwischen Fox und einem gewissen Cross(Thomas Kretschmann). Cross ist der Mörder von Wes‘ Vater und nun hat er es auch auf Wes abgesehen. Fox und Wes können Cross entkommen und Wes findet sich im Hauptquartier des Geheimbundes The Fraternity wieder. Die Organisation hat sich auf die Fahnen geschrieben, bestimmte Menschen zu töten um wohlmöglich Tausende zu retten. Der Anführer ist ein gewisser Sloan(Morgan Freeman). Er und einige andere Super-Killer wecken nun verborgene Fähigkeiten in Wes. Er und nur wenige andere Menschen auf der Welt haben die Gabe ihren Puls zu erhöhen und so Situationen viel genauer einschätzen zu können. Aber auch Pistolenkugeln scheinen in den Händen dieser Killer der Physik zu strotzen. Wes‘ Vater war ebenfalls einer dieser Menschen. Wes bricht, nach hartem Training vollkommen aus seinem tristen Leben aus...

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Big Trouble in Little China

Big Trouble in Little China

Erscheinungsjahr: 1986
Regie: John Carpenter

Darsteller: Kurt Russell
Kim Cattrall
Dennis Dun
James Hong
Victor Wong

Inhalt@OFDB

Ui, was war das denn? Mir kam es schon immer komisch vor, das Carpenter diesen Film in seiner Filmografie hat. Irgendwie passt der da ja nicht so recht rein, trotzdem gibt es eine große Fangemeinde hinter dem Film. So ganz verstehen kann ich das nicht. Der Film ist die meiste Zeit irgendwie recht langweilig und ziemlich bescheuert und Trashig(was wohl Absicht war). Eine Story ist kaum existent und das was es an Story gibt ist mehr ein schlechter Witz. Ohne Kurt Russel wäre der Film wohl ein Totalausfall, aber er haut immerhin ordentliche One-Liner raus. Die Effekte sind stellenweise auch recht gut für 1986 muss ich sagen. Leider nützt das alles nichts wenn der Film trotz enormem Tempo langweilt und man sich spätestens nach 60 Minuten anfängt zu fragen was das denn überhaupt alles soll. Noch ganz nett gelungen ist das offene Ende. Auch einige Actionszenen sind recht gut, aber irgendwie zu abgedreht auf Trash getrimmt als das sie mich wirklich unterhalten könnten. Was Carpenter geritten hat so einen Film zu machen…

5/10

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Escape from New York – Die Klapperschlange

Escape from New York – Die Klapperschlange

Erscheinungsjahr: 1981
Regie: John Carpenter

Darsteller: Kurt Russell
Lee Van Cleef
Ernest Borgnine
Donald Pleasence
Isaac Hayes
Season Hubley
Harry Dean Stanton
Adrienne Barbeau

Inhalt@OFDB

Die Klapperschlange, so der recht unpassende deutsche Titel, ist bei vielen Filmfans als sehr wegweisender und starker Film bekannt. Meine erste Sichtung liegt viele Jahre zurück und damals war ich nicht ganz so angetan. Für 10€ habe ich mir trotzdem letztens quasi blind die Classic Collection im Steelbook gegönnt und musste mir den Film ja dann auch noch einmal ansehen. Er gefiel mir auch diesmal direkt um einiges besser. Besonders die Rolle von Lee Van Cleef finde ich, neben Kurt Russels genialer Performance, sehr stimmungsvoll. Carpenter gelang eine schöne Vision, besonders die Schauplätze in New York sind gut gelungen. Leider zeigt Carpenter zu wenig vom Treiben in New York. Ich war, wie auch beim ersten Mal, gespannt darauf zu erfahren wie es wohl in einer, von der Außenwelt abgeschnittenen Stadt voller Krimineller, sein muss. Carpenter zeigt aber nur wenige Aspekte und hastet mit schnellen Schritten durch die Story. Auch wird auf bombastische Actionszenen verzichtet. Wenn man Snake das erste Mal sieht, würde man direkt denken, dass dieser Charakter in einem typischen Actioner Platz findet, aber Escape from New York ist eher weniger auf Action bedacht sondern einfach auf eine gelungene und recht spannende Inszenierung. Einige Schießereien gibts natürlich trotzdem. Recht deplatziert finde ich den Boxkampf zwischen Snake und einem recht stämmigen Bewohner des Knasts. Einfach irgendwie sinnlos. Stimmungsvoll aber ist wie immer der typische Carpenter Soundtrack. Höre seine Melodien unglaublich gerne.
Den Charakter den Carpenter mit diesem Film erschaffen hat ist, besonders durch das ironische Ende, in die Geschichte eingegangen und ein unglaublich cooler Typ...

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The Running Man

The Running Man

Erscheinungsjahr: 1987
Regie: Paul Michael Glaser

Darsteller: Arnold Schwarzenegger
Maria Conchita Alonso
Yaphet Kotto
Jim Brown
Jesse Ventura
Erland Van Lindth

Inhalt@OFDB

The Running Man basiert auf einer Kurzgeschichte von Stephen King. Ich habe das Buch nie gelesen, aber ich glaube er hätte sich niemals Schwarzenegger in dieser Rolle vorgestellt.
Der Film ist ein typischer 80s Schwarzenegger-Actioner. Die leichte Gesellschaftskritik bezüglich Abstumpfung gegen Gewalt und Akzeptanz von Mord als Unterhaltung kann nicht über die sonst recht flache Story hinwegtäuschen. Trotzdem ist der Film ausgesprochen unterhaltsam. Arnie haut ständig One-Liner raus, da ist sein "I’ll be back" nur die Spitze des Eisbergs. Überaus cool.
Die Actionszenen hätten aber schon noch etwas besser inszeniert sein können. Oft wirkt das ganze ein wenig billig und schon mehr wie ein B-Movie. Eine tolle Rolle hat aber der Moderator der Running Man Show. Er gibt den fiesen Showmaster so übertrieben gemein, dass er schon beinahe seine eigene Parodie sein könnte.
Wie man evtl. aus den Zeilen heraus liest, der Film ist für Arnie Fans natürlich ein feiner Spaß. Viele andere werden aber sicher nur kopfschüttelnd abwinken. Ich wurde wieder gut unterhalten, wenn es auch keiner von Schwarzeneggers besten Filmen ist.

7/10

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All the boys love Mandy Lane

All the boys love Mandy Lane

Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Jonathan Levine

Darsteller: Amber Heard
Anson Mount
Michael Welch
Aaron Himelstein
Edwin Hodge
Whitney Able

Inhalt@OFDB

"All the boys love Mandy Lane" wurde im Vorfeld als Teenie-Slasher Tipp gehandelt. So ganz kann der Film das nicht halten, aber ist er doch besser als viele andere Filme dieses Genres. Zum einen die Kameraarbeit und die Farbgebung sind wirklich spitze. Ein typischer 80s Slasher im Gewand eines 70s Films mit der Technik von heute. Das sieht einfach stark aus. Dazu Amber Heard als genial spielende Mandy Lane. Sie ist der Fixpunkt des Films und ist dieser Rolle vollends gewachsen.
Der Film nimmt sich viel Zeit für die, doch eher stereotypen Charaktere. Nach ~40 Minuten passiert der erste Mord. Roh und dreckig geht es weiter. Hier nimmt aber die Unterhaltung aus den ersten Hälfte auch etwas ab. Die Gespräche der Teens fand ich recht unterhaltsam und kurzweilig, aber wenn dann der eigentliche Slasher-Teil anfängt, nimmt die Atmosphäre ein klein wenig ab. Dazu wird der Killer einfach zu früh entlarvt. Das kann auch das halbwegs "Mindfuck" taugliche Ende dann nicht mehr wirklich grade biegen. So ganz schlüssig ist das nämlich nicht.
Als Genre-Fan kommt man aber, gerade wegen der sehr professionellen Inszenierung, auf seine Kosten. Der Film wird nie wirklich langweilig und gerade an Amber Heards Schauspiel kann man sich kaum satt sehen. Sollte man sich ansehen.

7/10

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Q – American Monster

Q – American Monster

Erscheinungsjahr: 1982
Regie: Larry Cohen

Darsteller: Michael Moriarty
Candy Clark
David Carradine
Richard Roundtree
James Dixon

Inhalt@OFDB

Von einigen guten Bewertungen angelockt, musste ich mir diesen Horror-Trash auch mal geben. Ich war auf die schlechten Stop-Motion Effekte vorbereitet, auf eine langweilige Story aber nicht. David Carradine ist ein unglaublich cooler Cop aber viel zu wenig im Bild. Statt dessen wird die Rolle von Michael Moriarty als Rahmenhandlung verwendet. Seine Rolle finde ich aber, entgegen anderer Meinungen, recht nervig und störend. Überhaupt die ganzen Nebenhandlungen können mich kaum begeistern sondern langweilen eher. Was dann noch bleibt ist die Story rund ums Monster, welche ganz gelungen Trashig verkauft wird und auch der einzige Grund ist wieso der Film nicht komplett durchfällt. Leider nicht die erträumte Trash-Perle. Schade.

6/10

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Infernal Affairs

Infernal Affairs

Erscheinungsjahr: 2002
Regie: Andrew Lau Wai-Keung
Alan Mak

Darsteller: Andy Lau
Tony Leung Chiu Wai
Eric Tsang
Anthony Wong Chau-Sang
Sammi Cheng

Inhalt@OFDB

So, nun habe ich mir auch endlich mal das Original zu "The Departed" angesehen. Der Film gefällt mir ähnlich gut wie "The Depared", allerdings werden hier viele Aspekte wirklich nur unglaublich kurz angerissen, wofür man sich bei "The Departed" viel mehr Zeit gelassen hat. Die 3 Hauptrollen sind aber edel Besetzt, ähnlich wie im Remake auch. Der Film ist, auch wenn man die Story schon kennt, trotzdem noch ungemein spannend. Man erkennt, als Kenner des Remakes, viele Szenen wieder und merkt auch wo es im Remake mehr Material gab. Dadurch wird aber das Original schön knackig und gut komprimiert. Nie dauert eine Szene zu lang. Allerdings wäre hier mehr auch mal MEHR gewesen, denn die Story, so weit aufgerollt wie im Remake, gefällt mir noch ein wenig besser. Im Original finde ich es, mit Kenntnis des Remakes, stellenweise schade wie kurz manche Aspekte abgehandelt werden. Gut gefiel mir auch der Soundtrack, aber leider nicht annähernd so genial wie im Remake. Trotzdem ist der Soundtrack recht westlich gehalten und bietet sogar Gitarren-Melodien. Knapp hinter dem Remake einzuordnen für mich:

8/10

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The Bodyguard

The Bodyguard

Erscheinungsjahr: 1992
Regie: Mick Jackson

Darsteller: Kevin Costner
Whitney Houston
Gary Kemp
Bill Cobbs
Ralph Waite
Tomas Arana

Inhalt@OFDB

"The Bodyguard" wollte ich schon eine ganze Zeit lang endlich mal wieder sehen. Ich konnte mich kaum noch an den Film erinnern, was gut war, dadurch war er so spannend wie beim ersten Mal. Der Film wird gut erzählt und steht nie still. Es beginnt mit dem letzten Kunden vom Bodyguard und einer kleinen Action-Szene. Dann beginnt die Story rund um Costner und Houston. Es gibt immer wieder brenzliche Situationen die ungemein spannend inszeniert sind, da man, genau wie der Bodyguard, nie genau weiß wer jetzt ein Killer ist und wann er zuschlägt. Der Gipfel der Spannung ist dann das Finale bei der Oscar-Verleihung. Was ich an der Story nicht mochte, war die Erklärung wer den Killer engagiert hat. Für mich eher nicht so gelungen gelöst.
Costner überzeugt voll als Bodyguard Frank Farmer aber auch Whitney Houston hat mich entgegen meiner Erwartungen nicht enttäuscht. Die Szenen mit den beiden, wie sie sich näher kommen, sind auch gelungen und lockern den Film gut auf, zwischen den spannenden Bodyguard-Szenen. Guter Film der unübersehbar einen 90s Stempel trägt.

8/10

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Musa – Der Krieger

Musa – Der Krieger

Erscheinungsjahr: 2001
Regie: Kim Sung-Soo

Darsteller: Jung Woo-sung
Ahn Sung-Kee
Ju Jin-mo
Zhang Ziyi
Park Yong-woo
Park Jeong-hak

Inhalt@OFDB

Gleich vorneweg. Ich bin weder Fan des Genres noch konnte ich bisher vielen Filmen aus dem asiatischen Raum was abgewinnen. Angetan war ich unter anderem von Brotherhood, ein Schlachtendrama im Koreakrieg. Musa spielt einige hundert Jahre zuvor. Die Story des Films ist leider vollkommen unspannend und langweilt quasi von Beginn an. Die Charaktere setzen alles daran nicht als Sympathieträger zu funktionieren. Der Titelgebene Musa ist zuerst noch eine recht coole Socke. Flitzt flink mit seinem Speer durch die Gegnerreihen und macht dadurch die sowieso schon gut choreografierten Schlachtszenen noch besser. Aber wie sich der Charakter entwickelt bleibt sehr verschlüsselt. Da geht der Film schon unmenschliche 155 Minuten und trotzdem kann man das Ende so gar nicht nachvollziehen. Das spricht nicht unbedingt fürs Drehbuch, welches auch bis auf die Kämpfe wirklich so unglaublich zäh geschrieben wurde das man, mit Blick auf die Uhr, am liebsten im Fast-Forward zur nächsten Schlacht spulen möchte. Weniger wäre wieder einmal mehr gewesen. 120 Minuten oder sogar nur 105 Minuten wären definitiv genug gewesen. Der Film hat einfach kaum was an Story zu erzählen und kommt dabei auch einfach nicht aus dem Quark. Bis auf die Kämpfe meist ein Krampf.

5/10

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Get Smart

Get Smart
Originaltitel: Get Smart Erscheinungsjahr:2008 – Regie: Peter Segal

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Darsteller: Steve Carell, Anne Hathaway, Dwayne Johnson, Alan Arkin, Terence Stamp, Bill Murray, Masi Oka, Terry Crews, David Koechner, James Caan

Filmkritik: Die Komödie „Get Smart“ basiert auf der gleichnamigen Serie aus den 60er Jahren, die in Deutschland auch als „Mini-Max“ bekannt ist. Ich muss gestehen, dass ich die Serie selber nie gesehen habe. Das einzige was mich in „Get Smart“ gezogen hat war der geniale, sehr an den „Nackte Kanone“ Humor erinnernde Trailer. Dort sieht man den genialen Steve Carell in sehr witzigen Situationen und das überzeugte mich so sehr, dass ich den Kinobesuch zur Premiere anpeilte. Aber nun zum Inhalt:

Für die Außenwelt existiert die Organisation CONTROL, die während des kalten Krieges gegründet wurde, um gegen die Organisation KAOS zu kämpfen, nicht mehr. Doch Maxwell Smart(Steve Carell) und alle anderen Angestellten der Organisation wissen das besser. CONTROL sorgt mit zahlreichen Agenten immer noch dafür, dass das Verbrechen nicht die Überhand gewinnt. Max ist Analytiker für CONTROL, er würde aber sehr gerne befördert werden...

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