Mit Tom Cruise markierte Beiträge

Mission: Impossible – Fallout

Originaltitel: Mission: Impossible – Fallout
Erscheinungsjahr: 2018
Regie: Christopher McQuarrie
Erscheinungstermin: Seit 02.08.2018 im Kino

Besetzung von Mission: Impossible – Fallout

Tom Cruise, Henry Cavill, Ving Rhames, Simon Pegg, Rebecca Ferguson, Sean Harris, Angela Bassett, Vanessa Kirby, Michelle Monaghan, Wes Bentley, Frederick Schmidt, Alec Baldwin, Liang Yang

Die Handlung von Mission: Impossible – Fallout

Die Geheimorganisation Impossible Mission Force (IMF) ist nach ihrer vorübergehenden Schließung wieder aktiv. IMF-Chef Alan Hunley (Alec Baldwin) schickt seine Agenten Ethan Hunt (Tom Cruise), Benji Dunn (Simon Pegg) und Luther Stickell (Ving Rhames) auf eine heikle Mission, um hochgefährliches, waffenfähiges Plutonium sicherzustellen, das auf dem Schwarzmarkt angeboten wird. Eine aus Weltuntergangsfanatikern bestehende Terroristengruppe plant, es sich unter den Nagel zu reißen und daraus tragbare Atombomben zu bauen. Ihr Ziel: die Welt ins Chaos zu stürzen. Hunts Mission schlägt jedoch fatal fehl, weil er das Leben seiner Partner über den Erfolg seines Auftrags stellt. Das bringt die IMF unter Druck, sodass die CIA-Chefin Erica Sloane (Angela Bassett) die Geduld verliert und ihren berüchtigten Agenten August Walker (Henry Cavill) zur Verstärkung schickt.

Filmkritik zu Mission: Impossible – Fallout

Das nunmehr fünfte Sequel zu „Mission: Impossible“ der damals 1996 noch von Thriller-Veteran Brian De Palma inszeniert wurde. 22 Jahre ist das nun her. Kaum zu glauben welche Entwicklung die Filmserie durchlebt hat. Vom Thriller, zum asiatischen Actionballet, dann wieder über Thriller-Action hin zur spektakulären Stunt-Show mit den Teilen 4 und 5. Die Konstanten darin bisher? Tom Cruise und Ving Rhames, die als einzige in jedem Teil der Reihe dabei waren.

Nanu, die kenne ich ja alle?!

Doch mit dem neuen, sechsten Teil, gibt es wieder mehr Konstanz...

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Barry Seal – Only In America

Barry Seal – Only In America
Originaltitel: American Made – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Doug Liman

Erscheinungstermin: Ab dem 7. September

Darsteller: Tom Cruise, Jayma Mays, Domhnall Gleeson, Caleb Landry Jones, Sarah Wright, Benito Martinez, Jed Rees, Mike Pniewski, u.A.

Filmkritik: Die Meinungen zu Tom Cruise in „Die Mumie“ gehen ja durchaus auseinander. Persönlich fand ich ihn furchtbar. Da kam mir „Barry Seal“ gerade recht, denn dort darf der verrückte Scientologe endlich mal wieder seinen typischen Charme auspacken. Der titelgebende Barry Seal ist nämlich ein gelangweilter Top-Pilot, der nebenher etwas schmuggelt. Dabei wird er erwischt, aber anstatt in den Knast, kommt er zur CIA. Der Rest hat mit Südamerika, Guerilla-Kämpfern, Drogenbaronen und komplettem Wahnsinn zu tun …

Das Power-Team – Liman & Cruise

Nach „Edge Of Tomorrow“ arbeitet Cruise hier wieder mit Regisseur Doug Liman zusammen und beide sind anscheinend ein erstklassiges Team. Denn die fest im US-Zeitgeschehen der frühen 80er Jahre angesiedelte Geschichte bietet ein wahres Feuerwerk an cleveren Szenen und tollen Charaktermomenten. Die verschiedenen Nebendarsteller sind exzellent und Limans Inszenierung ist zurückgenommen genug, um den Akteuren richtig Freiraum zu geben. Mit lockerer Hand gibt es so viele Dialog-Sequenzen, die spannender sind, als zahlreiche Actionszenen der letzten Zeit.

Es hilft natürlich auch, dass viele der Figuren richtig interessant sind. Selbst, wenn sie nur kurz in der Handlung auftauchen. Ob das nun die durchgeknallte Fliegertruppe ist, die Barry anheuert, weil er einfach so viele Drogen nicht mehr selbst über die Grenze bringen kann, oder die Südamerika-Mafia. Des Öfteren hat man als Zuschauer schon das Problem, dass man gerne mehr Zeit mit all diesen verrückten Typen verbringen würde. „Barry Seal – Only In America“ hätte sich bestimmt auch sehr gut als Serie gemacht.

Komplex und locker – Der Inhalt

Mit ...

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Die Mumie

Die Mumie
Originaltitel: The Mummy – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Alex Kurtzman

Erscheinungstermin: Ab 8. Juni

Darsteller: Tom Cruise, Annabelle Wallis, Sofia Boutella, Russel Crowe, u.A.

Filmkritik: Es tut echt weh diese Kritik zu schreiben. Ok, zugegeben, nicht so weh wie den Film zu sehen, aber … Was war denn das? Ganz ernsthaft: Was war die Idee, Universal, jenseits von „Wir wollen ein ‚Dark Universe‘ mit unseren Monster-Figuren etablieren!“?!? Das allumfassende Problem von „Die Mumie“ ist ganz einfach: Es gibt ein paar großangelegte Actionszenen, es gibt ein paar Horrorsequenzen mit durchaus gut aussehenden Kreaturen, dann gibt es Buddy-Comedy-Humor und so etwas wie eine Liebesgeschichte. Ach ja, und eine geheimnisvolle Organisation sammelt mysteriöse Monstersachen überall auf der Welt, damit wir auch einen Dreh- und Angelpunkt für die weiteren Teile des „Shared Universe“ haben.

Dabei wirken die Humor-Momente wie zwanghaft von der 1999er Mumie transplantiert, nur ohne den Charme. Die Horror-Sequenzen fokussieren sich überraschender-(und angenehmer)-weise oft auf gut aussehende Zombies, aber haben leider viel PG-13-Jumpscares. Die Action läuft ab wie bei einem „Mission: Impossible“-Streifen, aber jenseits von drei, vier Setpieces stehen diese im Kontrast zum deutlich düstereren restlichen Werk. Eine Liebesgeschichte zwischen einer Archäologin, die absolut gar nichts tut, außer gerettet zu werden (Annabelle Williams) und einem Soldaten/Grabräuber (Tom Cruise) gibt es auch. Doch die Chemie zwischen der 32 jährigen Blondine und dem fast 55 Jahre alten Cruise stimmt so gar nicht.

Ladies und Gentleme: Bitte schnallen Sie sich an, denn „Die Mumie“ ist ziemlich holprig.

Figuren, die blasser sind als das Titelmonster

Überhaupt bleiben die Figuren auch komplett blass...

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Jack Reacher: Kein Weg zurück

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Jack Reacher: Kein Weg zurück
Originaltitel: Jack Reacher: No Way Back – Erscheinungsjahr: 2016 – Regie: Edward Zwick,

Erscheinungstermin: Jetzt im Kino

Darsteller: Tom Cruise, Cobie Smulders, Robert Knepper, Aldis Hodge, Sue-Lynn Ansari, Danika Yarosh,Holt McCallany, Julia Holt, Teri Wyble, Jason Douglas, Patrick Heusinger, Michael Papajohn, u.A.

Filmkritik: Teil 1 war ja ziemlich drollig. Zwar gefühlt 30 Minuten zu lang, aber knackige Action der Marke „Fühlt sich an wie ein Steven Seagal-Streifen aus den frühen 90ern“, Werner Herzog in einer unfreiwillig extrem lustigen Schurkenrolle und ansonsten eine knackige Inszenierung: Jau. Das war ordentliche Actionthriller-Unterhaltung!
Und jetzt ist Edward Zwick an der Reihe, dessen „Last Samurai“ mit Tom Cruise ich sehr mag. Was kann da schon schief gehen?

Jack Reacher: Da gingen anscheinend so einige Sachen schief!

Ach du lieber Himmel, wo soll man da nur anfangen? Vielleicht bei der Tatsache, dass viele coole Momente bereits im Trailer verheizt wurden? Damit, dass gefühlt die Hälfte des Films damit verschwendet wird, dass Tom Cruise sich mit irgendeinem Teenager-Mädchen anfreundet, bei dem es sogar ein Plotpoint ist, das dieses eigentlich gar nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun hat?

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„Wagt es ja nicht, mich noch einmal zu stören, nachher wird das Ganze hier noch spannend!“

„Jack Reacher: Kein Weg zurück“ ist von der Figurenebene her eigentlich interessant angesetzt. Reachers Vorgeschichte wird ein wenig mehr beleuchtet und auf Seiten der Schurken gibt es theoretisch eine Art „Anti-Reacher“, der die gleichen Fähigkeiten, aber keinerlei Moral hat. Coole Ausgangslage, aus der dann schließlich kaum etwas gemacht wird. Große Teile des Films passiert kaum bis gar nichts und etliche Momente hätten auf dem Boden des Schneideraumes bleiben können...

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Edge of Tomorrow

Edge of Tomorrow
Originaltitel: Edge of Tomorrow – Erscheinungsjahr: 2014 – Regie: Doug Liman

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Darsteller: Tom Cruise, Emily Blunt, Lara Pulver, Jeremy Piven, Bill Paxton, Charlotte Riley, Madeleine Mantock, Jonas Armstrong, Marianne Jean-Baptiste, Dragomir Mrsic, Natasha Goulden, Masayoshi Haneda u.A.

Filmkritik: Die Aliens greifen an! Mal wieder.

Dieses Mal ist bereits so ziemlich ganz Europa verloren, bevor die Amis und Engländer eingreifen und zurückschlagen. Tom Cruise spielt dabei den Haupt-Werbefachmann des globalen Krieges und erlebt sein blaues Wunder, als ein brummeliger General den schleimigen Drückeberger dann doch an die Front versetzt. Wie erwartet geht alles schief und Cruise Charakter stirbt… nur um am Morgen des vorherigen Tages wieder aufzuwachen. Was ist passiert? Hat das mit den merkwürdigen Aliens und ihren Fähigkeiten zu tun? In seiner Verzweiflung gerät Cruise unfreiwilliger Held an die von Emily Blunt gespielte Kriegsheldin und „Full Metal Bitch“-Posterfrau und findet heraus, dass er nicht der einzige ist, der mal bis zum geht nicht mehr einen schlechten Tag hatte…

Japano-Action of Tomorrow

Doug „Die Bourne Identität“ Limans SciFi-Action basiert auf dem Roman “All You Need Is Kill” des Japaners Hiroshi Sakurazaka und auch wenn viele Eigenwilligkeiten nicht ihren Weg auf die Leinwand gefunden haben, so gibt es doch einige typische Momente. Von den Charakteren bis hin zu dem überraschend gut eingearbeiteten, oftmals ziemlich schwarzen Humor. Und wenn Emily Blunt ihr martialisches Schwert hinter sich her schleift, kann man schon fast die Anime-Ästhetik schmecken. Aber keine Sorge, unverständige Westler, das fällt nur Fans und Kennern auf, die aber wohl, genau wie die unbedarfteren Zuschauer, auf jeden Fall ihren Spaß haben werden bei dieser actionreichen Kriegsvariante von so Zeitschleifenfilmen „Täglich Grüßt das Murmeltier“ oder „12:01“.

Die Kampf- und Kriegsszenen erinnern dabei ...

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Oblivion

Oblivion
Originaltitel: Oblivion – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Joseph Kosinski

Oblivion-Poster

Darsteller: Tom Cruise, Morgan Freeman, Olga Kurylenko, Nikolaj Coster-Waldau, Andrea Riseborough, Melissa Leo, Zoe Bell, James Rawlings, Lindsay Clift, Jaylen Moore, John L. Armijo, Jordan Sudduth u.A.

Filmkritik: Tom Cruise ist Jack Harper, ein Techniker, der zusammen mit seiner Koordinatorin Victoria (Andrea Riseborough) auf der nach einem Krieg zerstörten Erde zurückgeblieben ist, damit noch jemand die automatisierten Sonden sowie die riesigen Maschinen in Gang hält, welche der Erde die letzten Ressourcen entziehen, um diese in Energie umzuwandeln. Des Nachts träumt Jack immer wieder von einer Frau und dem alten New York, was er eigentlich aber so nie hätte mitbekommen haben können. Sein Alltag ist beherrscht von Routine und dem gelegentlichen Kampf gegen „Scavenger“, den Wesen, die anscheinend vor einigen Jahren für den Krieg gesorgt haben und nun im Untergrund der verseuchten Erde leben.

Als dann eines Tages ein Frachtmodul auf der Erde abstürzt indem sich Menschen befinden, verändert sich schlagartig die ganze geregelte Welt von Jack Harper und es warten noch viele Geheimnisse darauf gelüftet zu werden…

Ein Film, der eigentlich ziemlich clever ist…

„Tron Legacy“-Regisseur Joseph Kosinski kehrt mit “Oblivion” zurück zu den klassischen Science Fiction-Werken, wie es sie häufig in den 60er und 70er Jahren gegeben hat. Mit ruhiger Hand inszenierte Utopien, die mit einigen Überraschungen und besonderer Atmosphäre aufwarten. Etliche Momente werden sich gewiefte SciFi-Zuschauer im Vorfeld wohl bereits zusammenreimen, die Mischung in der diese Elemente präsentiert werden, gefällt aber durchaus.

Viel zum Gelingen trägt das wunderbare optische und akustische Design des Films bei. Die Bilder sind gelackt, aber nicht unnatürlich...

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Jack Reacher

Jack Reacher
Originaltitel: Jack Reacher – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Christopher McQuarrie



Darsteller:
Tom Cruise, Rosamund Pike, Robert Duvall, Jai Courtney, Richard Jenkins, Werner Herzog, James Martin Kelly, David Oyelowo, Alexia Fast, Michael Raymond-James, Kristen Dalton, Christopher Stadulis u.A.

Filmkritik: Oh man. Welcome back to the 80s! Was hat man nicht von “Jack Reacher” gehört: Es soll ein Polit-Thriller sein. Es ist ein ernstes Kriminaldrama um Korruption. Es soll eine neue Franchise-Plattform von Tom Cruise werden, etc. etc.
Zumindest das mit der Franchise-Plattform stimmt schon einmal auf jeden Fall der Rest allerdings? Äh… nein, gar nicht, ganz und gar nicht, im Gegenteil. „Jack Reacher“ beschwört wehmütig Erinnerungen an die besten Steven Seagal und 80s Actionstreifen. Das schlägt sich auch in der Handlung nieder:

Ein vermeintlich irrer Ex-Soldat soll vermeintlich mehrere Menschen einfach so niedergesnipert haben. Kurz bevor der Killer „aus Versehen“ bei einer Gefangenenüberführung ins Koma geprügelt wird, sagt er seiner Zwangsverteidigerin noch, dass sie Jack Reacher holen soll. Der Mann ist aber „ein Phantom, absolut unauffindbar. Sie können ihn nicht finden, wenn er gefunden werden will, dann kommt er zu ihnen!“ So weit, so over-the-top und der Anfang der genüsslichen Actionsploitation-Soße, die hier großzügig vergossen wird.

Natürlich taucht Jack Reacher in kürzester Zeit aus dem nichts auf. Ohne Gepäck, aber mit einem Kopf voller Kampftechniken und Ermittlungsmethoden. „Wollen Sie sich keine Notizen machen?“ –„Nein, brauche ich nicht,  ich kann mir das so merken!“ Und was er sich nicht alles merkt. Angefangen über die Seriennummer der Waffe des Killers, über die Jahreszahl der Münze, die der vermeintliche Täter kurz vor seinem Amoklauf noch in die Parkuhr geworfen hat. Etc. Etc.
Dabei wird Cruise von den guten Männern direkt respektiert und von den bösen als Bedr...

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Rock of Ages

Rock of Ages
Originaltitel: Rock of Ages – Erscheinungsjahr 2012 – Regie: Adam Shankman



Darsteller:
Tom Cruise, Bryan Cranston, Malin Akerman, Catherine Zeta-Jones, Julianne Hough, Alec Baldwin, Paul Giamatti, Russell Brand, Will Forte, Diego Boneta, Kevin Nash, Mary J. Blige

Filmkritik: "Rock Of Ages" ist die Story von Kleinstadt-Girl Sherrie (Julianne Hough) und City-Boy Drew (Diego Boneta), die beide von Hollywood träumen, als sie sich 1987 auf dem Sunset Strip begegnen. Ihre Rock’n’Roll-Romanze entwickelt sich zu den hämmernden Hit-Rhythmen von Def Leppard, Joan Jett, Journey, Foreigner, Bon Jovi, Night Ranger, REO Speedwagon, Pat Benatar, Twisted Sister, Poison, Whitesnake und anderen.

„Rock of Ages“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Broadway-Rock-Musicals von Chris D’Arienzo. Das Musical markiert den wahrgewordenen Traums eines jeden (Glam)-Rock Fans, vereint das Werk doch derartig viele Rock-Songs in sich, das man aus dem hören und aufsaugen der Songs gar nicht mehr rauskommt.

Die Story ist dabei nicht allzu wichtig. Es gibt die junge Liebe die sich aufgrund von Missverständnissen auflöst und am Ende unvermeidbar wieder zusammenkommt. Es gibt den großen Rockstar der sein Leben niemals in den Griff bekommen hat. Und es gibt die vielen kleinen Fische, die das Meer des Lebens und des Rocks füllen.

Drum herum werden diverse Rock-Songs gestrickt die auch noch weit über die zu Beginn genannten Bands hinausgehen. Es klingt nach Prahlerei, aber ich denke ich kannte wirklich jeden hier gespielten Song, was der Filmerlebnis überproportional verstärkt und nach einiger Zeit zu wahren Begeisterungsstürmen führt.
Besonders, dass der Film nicht nur die massentauglichen, im Radio runtergenudelten Songs spielt sondern auch Songs von Night Ranger, Def Leppard oder anderen, nicht direkt bekannten Bands zu genüge angestimmt und gespielt werden, ist dem Werk hoch anzurechnen.

Schauspieler wird ebenfalls einiges geboten...

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Mission: Impossible – Ghost Protocol – Mission: Impossible – Phantom Protokoll

Mission: Impossible – Phantom Protokoll
Originaltitel: Mission: Impossible – Ghost Protocol – Erscheinungsjahr 2011 – Regie: Brad Bird

 

Darsteller: Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, Paula Patton, Ving Rhames, Josh Holloway, Léa Seydoux, Tom Wilkinson, Michael Nyqvist, Anil Kapoor, Darren Shahlavi, Samuli Edelmann u.A.

Filmkritik: Genre-Beschreibungen sind immer so eine Sache. So wie etwa hier. Denn neben „Action“, „Thriller“ und „Abenteuer“ wäre eigentlich auch „Komödie“ eine durchaus eintragbare Unterkategorie. Und da sind wir gleich beim zweitgrößten Problem des Films: bei der für seine spannenden bis hin zum atemberaubenden gehenden Setpieces bekannte „Mission Impossible“-Serie ist es bislang noch nicht vorgekommen, dass während der einzelnen Missionen so viel „Comedy-Relief“ vorkam. Hauptsächlich Simon Pegg wird als Spaßmacher verwurstet, der auch gerne mal witzige Kommentare während den Missionen gibt oder sich auf humoristische Weise mit anderen Team-Mitgliedern zankt. Nicht nur, dass so durchaus manch ein pointierter Gag in der Überzahl der humoristischen Einlagen absäuft, sondern so wird leider aus des Öfteren die Spannung während der Einsätze durchbrochen. Dabei geht es durchaus um etwas Ernstes:

Ein russischer Atomkriegwissenschaftler dreht durch und will weltweite atomare Vernichtung auslösen. Dabei wird durch einen Zwischenfall das „Phantom Protokoll“ aktiviert, bei dem Ethan Hunt und sogar die gesamte IMF von der US-Regierung verleugnet wird. Dass dies jenseits des Prologs keinerlei Konsequenz mehr für das Team bei ihrer eigentlichen Mission hat, ist da auch etwas irritiert, genauso wie der restliche Aufbau der Geschichte um Hunt, da dieser schnell etwas Backstory zugeschustert bekommt, damit man ihn von seiner eingefahrenen Situation am Ende des dritten Streifens befreit...

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Jerry Maguire

Jerry Maguire

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Erscheinungsjahr: 1996
Regie: Cameron Crowe

Darsteller: Tom Cruise
Cuba Gooding Jr.
Renée Zellweger
Kelly Preston
Jerry O’Connell
Jay Mohr
Bonnie Hunt
Regina King
Jonathan Lipnicki

Inhalt@OFDB

Regisseur Cameron Crowe hatte mich zuletzt bei der nachgeholten Sichtung seines Films "Singles" nicht so sehr überzeugt wie ich gehofft hatte, obwohl mir sein "Almost Famous" hingegen unheimlich gut gefällt. Da ich "Jerry Maguire" noch ungesehen im Regal stehen hatte, die Story interessant klang, ich Tom Cruise mag und dadurch auch noch einen Cameron Crowe Film abhaken konnte, wanderte "Jerry Maguire" heute in den Player.
Der Film scheint zu Beginn beinahe mit dem Ende anzufangen bzw. man hat zumindest das Gefühl, denn die Situation direkt zu Beginn hat Qualitäten die andere Filme sich erst fürs Ende aufsparen.
Der weitere Verlauf der Handlung ist zunächst recht fesselnd, doch irgendwann nach rund 90 Minuten driftet mir der Film zu sehr auf die Beziehungsschiene ab. Nicht das ich damit ein Problem hätte, wenn es denn in den Film reinpasst. Aber "Jerry Maguire" war zu dem Zeitpunkt mit seinem Manager-Bereich nicht mal im Ansatz auf einem Level was ich für angemessen hielt, um bereits weitere Genres zu beackern. Zudem konnte ich mich, wie so oft, mit Renée Zellweger so gar nicht anfreunden. Die Chemie zwischen ihr und Cruise war, sagen wir mal, etwas unterkühlt. Die beiden passten für mich nicht so wirklich zueinander. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Film für die letzten 45 Minuten auch überraschend oberflächlich und einfach "seltsam". Ich weiß nicht genau, was hier das Problem war. Kürzungen, generelle Drehbuchprobleme(Crowe schrieb um die 3 Jahre am Script) oder einfach auch, dass ich etwas anderes erwartet hatte.
Insgesamt ist "Jerry Maguire" definitiv kein schlechter Film...

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Knight and Day

Knight and Day

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Erscheinungsjahr: 2010
Regie: James Mangold

Darsteller: Tom Cruise
Cameron Diaz
Peter Sarsgaard
Maggie Grace
Paul Dano
Marc Blucas
Viola Davis

Inhalt@OFDB

Das Pärchen-Action-Dreigestirn dieses Jahr hörte auf die Namen "Killers", "The Bounty Hunter" und "Knight and Day". Interessierten mich die ersten beiden Filme recht wenig, horchte ich beim hier besprochenen "Knight and Day" schon eher auf. Eine spaßversprechende Story, Tom Cruise von dem ich im Grunde alles schaue sowie die immer noch recht süße Cameron Diaz sahen anhand des Trailers, der zudem spaßig überzeichnete Action präsentierte, wie eine sehr gelungene Mischung aus.
Die erste Stunde des Films ist dann auch genau so genial wie ich es mir erhofft hatte. Herrlich überdrehte Action(die Autobahnszene ist grandios), geschliffene, pointierte Dialoge und ein Tom Cruise in sehr guter Form. Die Chemie zwischen Cruise und Diaz stimmt zudem und überträgt sich schön locker auf den Zuschauer.
Doch leider merkt man spätestens in der zweiten Filmhälfte das der Film durch mehr als ein halbes Dutzend Autorenhände gereicht wurde und so bricht die Story durch die vielen Umschreibungen irgendwann zusammen. Zwar bekriegt sich der Film, nach einer selbst für diesen Film irgendwie zu überdrehten Actionszenen, in Teilen wieder, aber besonders in der letzte Hälfte wirkt der Film wie ein Flickenteppich aus guten und schlechten Versatzstücken und von der Genialität der ersten Hälfte bleibt nur noch wenig über. Die gelungene Mischung aus überzeichneter Comic-Action und lockeren Dialogen funktioniert in dieser Filmhälfte auch nur noch selten.
Beginnt der Film durch die schön lockere Art und das gut geschriebene Drehbuch bei einer guten 8, sackt er leider immer weiter ab aber klammert sich zum Schluss an einer knappen 7 fest...

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Eyes Wide Shut

Eyes Wide Shut

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Erscheinungsjahr: 1999
Regie: Stanley Kubrick

Darsteller: Tom Cruise
Nicole Kidman
Madison Eginton
Jackie Sawiris
Sydney Pollack
Leslie Lowe
Peter Benson
Todd Field
Michael Doven
Sky Dumont

Inhalt@OFDB

An Kubricks letzten Film vor seinem plötzlichen Tod habe ich mich lange Zeit nicht heran getraut, vor allem da mich die Story auf den ersten Blick nicht sonderlich begeisterte. Nur las ich allerdings in der IMDB, das es inszenatorische Parallelen zwischen "The Ninth Gate" und "Eyes Wide Shut" geben sollte, und da mir Polanskis Werk zuletzt ja recht gut gefiel, holte ich heute direkt die "Eyes Wide Shut" Blu-ray aus dem Regal.
An dem interessanten und durchweg spannenden Werk rieben sich die Beteiligten 400 Drehtage lang geradezu auf. Kubrick starb kurze Zeit nach Abschluss des Films und die Ehe von Cruise und Kidman ging in die Brüche. Geschadet hat dieses Reinhängen der Beteiligten kein Bisschen.
Unterstützt von einem tollen minimalistischen Soundtrack, läuft Dr. William Harford(Tom Cruise), aufgrund sexueller Fantasien seiner Frau mit einem anderen Mann, in einer Weihnachtsnacht durch Manhatten, auf der Suche nach einer Möglichkeit sich selbst seine Sexualität zu beweisen, sich an seiner Frau zu rächen und wieder ein ganzer Mann zu sein.
Die Sogwirkung mit der der Hauptdarsteller dabei immer tiefer in einen Moloch aus Lust und Sex gerät, überträgt sich wunderbar auf den Zuschauer und lässt diesen gespannt verfolgen, welche "Abenteuer" Harford dort erlebt. Doch diese Erlebnisse schlagen alsbald in Gefilde um, dessen Existenz sich Harford zuvor nichtmal im Traum vorstellen konnte.
Inszenatorisch, schauspielerisch und filmisch ist "Eyes Wide Shut" äußerst gut gelungen. Allein der Beginn des Films, in dem Nicole Kidman von Sky Dumont bezirzt, ist so straff und packend inszeniert, das man die nun folgenden 2,5 Stunden kaum noch erwarten kann.
Zwar gibt es während der stattlich...

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Cocktail

Cocktail

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Erscheinungsjahr: 1988
Regie: Roger Donaldson

Darsteller: Tom Cruise
Bryan Brown
Elisabeth Shue
Lisa Banes
Laurence Luckinbill
Kelly Lynch
Gina Gershon

Inhalt@OFDB

"Coktail" beginnt als schwer unterhaltsames und inhaltlich fast völlig leeres Barkeeper-Filmchen. Tom Cruise lernt einen coolen Australier kennen und lernt von ihm alle Cocktailmix-Tricks und andere Spielereien. Die beiden zerstreiten sich irgendwann, ziehen jeweils ihr eigenes Ding durch und treffen sich irgendwann wieder, verlieren sich wieder, treffen sich wieder usw.. Dazwischen hat Tom Cruise mit vielen Frauen zu tun. Soweit so gut und unterhaltsam. Doch irgendwer hat im weiteren Verlauf tatsächlich versucht in "Cocktail" so etwas wie ein Liebes-Drama einzubauen. Die letzten 30 Minuten scheinen stellenweise so gar nicht zum restlichen Ton des Films zu passen.
Aufgesetzte Ernsthaftigkeit, Beziehungstress, Schlägereien und schließlich sogar noch Selbstmord. Nicht nur Tom Cruise ist mit diesem ganzen Inhalt völlig überfordert, auch das Drehbuch platzt plötzlich aus allen Nähten. Irgendwer hat hier mit aller Kraft versucht ein bisschen Anspruch ins Drehbuch zu pressen was leider den Film am Ende beinahe völlig kaputt macht.
Bis dahin war "Cocktail" ein wirklich launiger, wenn auch sehr einfacher Film, ohne viel Sinn und mit wenig Grips aber einfach sehr gut gemacht und mit Cruise und Brown dazu perfekt besetzt. Vergleichbar mit "Coyote Ugly".
Wäre die gute Laune Nummer konsequent durchgezogen worden, "Cocktail" wäre wirklich ein Top Film gewesen, doch mit diesem Ende leider dann doch nur eine knappe:

7/10

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The Firm – Die Firma

The Firm – Die Firma

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Erscheinungsjahr: 1993
Regie: Sydney Pollack

Darsteller: Tom Cruise
Jeanne Tripplehorn
Gene Hackman
Hal Holbrook
Terry Kinney
Wilford Brimley
Ed Harris
Holly Hunter
Gary Busey
Tobin Bell

Inhalt@OFDB

Die Verflimung des Grisham Buchs "The Firm" habe ich auch bestimmt schon mehr als 10-12 Jahre nicht mehr gesehen. Ich konnte mich an fast gar nichts erinnern, warscheinlich habe ich große Teile des Films damals gar nicht richtig verstanden.
Der Film gefiel mir aber richtig gut. Zwar gibt es eine zähe Passage im Film nach circa einer Stunde, aber besonders die ersten und die letzten 45 Minuten sind am Anfang sehr unterhaltsam und kurzweilig und am Ende sehr spannend. Zwar gefällt mir die Auflösung am Ende dann nicht ganz so gut, hier wird sich irgendwie doch ein wenig einfach aus der Affäre geholfen, aber nichts desto trotz bleibt der Film durchweg spannend und reißt einfach mit.
Witzig auch wie hier jeder in seiner typischen Rolle zu sehen ist. Cruise als Anwalts-Schnösel, Gene Hackman als fieser Gegenspieler, Tobin Bell als Killer, Ed Harris als FBI-Agent, Jeanne Tripplehorn als Ehefrau des Hauptdarstellers und Paul Sorvino mit Joe Viterelli als typische Mafia-Gesichter. Mein persönliches Highlight war aber Gary Buseys 5 Minuten Auftritt als Eddie Lomax. Die Rolle hätte gerne weiter leben dürfen. Ich bin zwar sowieso Busey-Fan, aber er überstrahlte Tom Cruise einfach mit leichtigkeit und spielt die Rolle hinreißend.
Schade fand ich, das Hackman erst so schön aufgebauscht wird, und dann am Ende offscreen ereledigt wird und für die letzte halbe Stunde gar nicht mehr mitmacht. Klar, es gab höhere Tiere, aber die waren längst nicht so fies wie Hackman, der hier wieder mal toll spielt. Aber auch Cruise spielt die Rolle wieder mal sehr überzeugend. Er passt einfach voll in diesen Charakter-Typus rein...

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Risky Business

Risky Business

Erscheinungsjahr: 1983
Regie: Paul Brickman

Darsteller: Tom Cruise
Rebecca De Mornay
Joe Pantoliano
Richard Masur
Bronson Pinchot
Curtis Armstrong
Nicholas Pryor

Inhalt@OFDB

"Risky Business" ist eine typische 80s Komödie. Der Film ist in Deutschland eher unbekannt um Gegensatz zu den USA, daher kannte ich "Risky Business" auch bisher nicht, aber als The Hut die Blu Ray für 8€ angeboten hat, musste ich zugreifen, denn die Story klang recht interessant und Tom Cruise sehe ich eigentlich immer gern.
Der Film ist recht explizit, mehr in Sprache als in nackter Haut, aber es wird sich auch ein wenig entblättert. Trotzdem wird das Prostitutionsgeschäft natürlich Komödiengerecht aufbereitet incl. den netten, super hübschen Nutten und dem doch nicht ganz so bösen Zuhälter, hier Guido genannt. Aber es ist halt eine Komödie und kein Nutten-Drama.
Die Story ist witzig, erinnert stellenweise an "Ferris Bueller’s Day Off" und an "The Girl Next Door" und der Film macht 95 Minuten viel Spaß. Legendär natürlich besonders die berühmte Old Time Rock’n’Roll Tanz-Szene von Tom Cruise.
Wer 80s Fan ist muss den Film kennen, wer mit Filmen aus dieser Epoche sowieso nichts anfangen kann sollte auch "Risky Business" fernbleiben.

7/10

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