X-Men – Days Of Future Past – X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
Originaltitel: X-Men – Days Of Future Past – Erscheinungsjahr: 2014 – Regie: Bryan Singer

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Darsteller: Jennifer Lawrence, Peter Dinklage, Michael Fassbender, Evan Peters, Hugh Jackman, Ellen Page, Nicholas Hoult, James McAvoy, Anna Paquin, Ian McKellen, Halle Berry, Shawn Ashmore u.A.

Filmkritik: Nach ihrer „Ersten Entscheidung“ mit Matthew Vaughan sind die X-Menschen nun wieder in den Händen von Bryan Singer gelandet. Der adaptiert gleich freudig eine der bekanntesten und beliebtesten Geschichten der Comic-Vorlage: „Days Of Future Past“, woraus die hilflos wirkenden deutschen Titel-Übersetzer beim Kinofilm dann „Zukunft ist Vergangenheit“ gemacht haben. Aber wenn die ungelenke Übersetzung des Titels eines der wenigen Probleme des Films ist, dann hat man es durchaus mit einem ziemlichen Knaller zu tun.

Knallen tut es auch in der Zukunft, denn die Sentinels, Roboter mit der Fähigkeit alle Superkräfte zu übernehmen, mit denen sie in Kontakt kommen, haben beinahe alle Mutanten in einem apokalyptischen Kampf ausgerottet...

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Can’t Hardly Wait – Ich kanns kaum erwarten

Ich kanns kaum erwarten – Can’t Hardly Wait
Originaltitel: Can’t Hardly Wait – Erscheinungsjahr: 1998– Regie: Harry Elfont, Deborah Kaplan

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Darsteller: Jennifer Love Hewitt, Ethan Embry, Charlie Korsmo, Lauren Ambrose, Peter Facinelli, Seth Green, Michelle Brookhurst, Alexander Martin, Erik Palladino, Channon Roe, Sean Patrick Thomas, Freddy Rodríguez

Filmkritik: Huntington Hills Highschool. Tonight is the Night: 500 wildgewordene Teenager feiern ihren Abschluss. Von der Schule, von Gestern, von alten Gewohnheiten. Diese Nacht werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Mike Dexter (Peter Facinelli), Ekelpaket und selbstverliebter Ladykiller hat sich von Amanda (Jennifer Love Hewitt) getrennt. So hofft Preston (Ethan Embry), endlich seiner großen Liebe Amanda näher zu kommen. Die sucht zwar einen Lover – doch Preston würde ihr nicht im Traum einfallen. Denise (Lauren Ambrose) wäre auch nie auf Kenny (Seth Green) gekommen – aber ausgerechnet mit diesem abgefahrenen Witzbold ist sie im Badezimmer eingeschlossen. Und während Dexter im Wandschrank gleich mit drei Girlies herummacht, erleben nicht wenige der anderen die Nacht ihres Lebens...

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Sleepy Hollow – Season 1

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Sleepy Hollow – Season 1

Erdacht von so illustren Namen wie Alex Kurtzman, Roberto Orci und Len Wiseman war „Sleepy Hollow“ bei der Erstausstrahlung ein kleines Ereignis. Zwar wusste man, das man seine Erwartungen nicht zu hoch schrauben sollte und viele der illustren Gastrollen im Piloten wurden in eben diesem auch relativ flott abgemurkst (u.a. Clancy Brown oder John Cho), doch die wahren Qualitäten der Serie konnten sich behaupten. Und so ganz ausgestiegen sind die Gastrollen auch nicht…

Diese sind, neben der Tatsache das die Serie in der Gegenwart spielt und den kopflosen Reiter daher statt mit einer Axt direkt mit einer Schrotflinte auf die Jagd schickt, vor allem die gute Chemie zwischen den Hauptdarstellern sowie die Beschränkung auf 13 Folgen in Staffel 1. Nicole Beharie als Polizistin Abbie Mills und Tom Mison als berühmter Ichabod Crane geben eine wirklich gute Figur ab und gefallen vor allen durch die geschliffenen Dialoge und die typischen Culture-Clash Spielchen die man so einbauen kann zwischen einer Person aus der Gegenwart und einem über 200 Jahre alten Typen aus der Vergangenheit

Durch die knackigen 13 Folgen gibt es nur wenige Filler-Episoden in der ansonsten von einem roten Faden durchzogenen Handlung...

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Homeland – Season 3

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Homeland – Season 3

War die Handlung von „Homeland“ spätestens mit Staffel 2 abgeschlossen, sprachen die Einschaltquoten dabei leider eine andere Sprache. So musste für Staffel 3 weiteres Handlungsmaterial her. Doch woher nehmen und nicht stehlen dachte man sich wohl. Die Story-Entwicklung am Ende der zweiten Staffel sprach bände über die weitere Entwicklung der Serie, doch zunächst mal ließ sich „Homeland“ davon nichts anmerken.

Die erste Hälfte der dritten Staffel „Homeland“ bestand aus den gewohnt spannenden Zutaten und nach wie vor recht nachvollziehbaren Handlungssträngen. Einzig die ehemalige Hauptfigur Brody schien nicht mehr so ganz in die Handlungs reinzupassen. Nicht ohne Grund, war seine Storyline ja eigentlich bereits abgeschlossen. Zudem würde „Homeland“ wohl relativ leicht ohne seine Rolle auskommen. Doch stattdessen versuchte man die zweite Hauptrolle, Carrie, nun derartig eng mit der Figur Brody verbunden, das man nun kaum noch ohne ihn auskommen kann wenn man Carrie in der Serie hat.

Tragisch war dies jedoch immer noch nicht. Bis weit in die dritte Staffel hinein, erschien „Homeland“ erneut eine gute Staffel abzuliefern...

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Sherlock – Season 3

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Sherlock – Season 3

Aufgrund der vollen Terminkalender der Darsteller gibt es leider nur alle 2 oder 3 Jahren eine neue Staffel der britischen Ausnahmeserie „Sherlock“. Diese Neuinterpretation der klassichen Geschichte, portiert in die Gegenwart und gezeigt in 3 90 Minuten langen Episoden je Staffel, kann aber trotz der langen Wartezeiten derartig viele Zuschauer begeistern und hat eine derartige Qualität zu bieten die man nur selten im TV-Geschäft antrifft, das man gerne auch mal etwas länger wartet.

Zudem gelingt Staffel 3 etwas einzigartiges, denn zum ersten Mal schafft es die Serie in der dritten Staffel das Problem der zweiten Folge zu umgehen. War es in Staffel 1 und 2 immer so, dass die zweite Folge eine Zwischenepisode war, welche nur wenig bis gar nichts zur Gesamthandlung beizutragen hatte, ist dies in Staffel 3 nun etwas anders. Zwar trifft auch hier das Wort „Zwischenepisode“ sehr gut, denn so wirklich Handlungsrelevant ist das alles wieder nicht, doch entwickelt die Episode, die auf der Hochzeit von Watson spielt und zu großen Teilen während einer Ansprache von Sherlock angesiedelt ist, eine ganze eigene Dynamik...

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Godzilla

Godzilla
Originaltitel: Godzilla – Erscheinungsjahr: 2014 – Regie: Gareth Edwards

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Darsteller: Bryan Cranston, Elizabeth Olsen, Sally Hawkins, Aaron Taylor-Johnson, Juliette Binoche, Ken Watanabe, David Strathairn, Victor Rasuk, CJ Adams, Al Sapienza, Richard T. Jones, Brian Markinson u.A.

Filmkritik: Halleluja, GODZILLA ist wieder da! Nach Roland Emmerichs ordentlichem Monsterfilm Ende der 90er Jahre, der aber schlicht und ergreifend das klassische Konzept mit Füßen trat und dem fulminanten japanischen Abschluss in Form des Action-Orkans Godzilla: Final Wars von Ryuhei Kitamura tritt die große Echse nun nach zehnjähriger Leinwandabstinenz wieder auf. Oh. Und wie sie auftritt.

Der Mann auf dem Regiestuhl ist dieses Mal Gareth Edwards, der vor ein paar Jahren bereits Riesen-„Monsters“ zurück ins Kino gebracht hat. Und im Gegensatz zu Emmerich nähert er sich Godzilla sehr respektvoll. Fast sogar schon zu respektvoll.

Der Film beginnt mit einer kurzen Sequenz, in der sich herausstellt, dass die Atombombentest der 50er Jahre keine Tests waren, sondern versuche Godzilla ins Jenseits zu befördern. Gebracht hat das nichts. Und Ende der 90er kam es in Japan zu einem verheerenden Atomreaktor-Unglück, bei dem die Familie Brody ihre Mutter verliert...

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The Ref – No Panic – Gute Geiseln sind selten

No Panic – Gute Geiseln sind selten
Originaltitel: The Ref – Erscheinungsjahr: 1994 – Regie: Ted Demme



Darsteller:
Denis Leary, Judy Davis, Kevin Spacey, Robert J. Steinmiller Jr., Glynis Johns, Raymond J. Barry, Richard Bright, Christine Baranski, Adam LeFevre, Phillip Nicoll, Ellie Raab, Bill Raymond

Filmkritik: Ein flüchtiger Einbrecher kidnappt am Weihnachtsabend ein Ehepaar, das eine schwere Ehekrise austrägt.
Als dann noch der Sohn des Paares und die Familie des Ehemannes dazukommt, eskaliert die Situation…

„The Ref“ wird von vielen Fans gerne als der beste Anti-Weihnachtsfilm bezeichnet. Grund genug, sich diesen etwas in Vergessenheit geratenen Film mit Kevin Spacey mal wieder anzusehen.

„Great, I hijacked my fucking parents.“

Ganz so wollte das Geschehen aber nicht zünden. Dabei ist die Grundidee wirklich perfekt. Ein Ehepaar das sich bis aufs Blut hasst, wird von einem Einbrecher an Heiligabend als Geisel genommen...

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Flirting with Disaster

Flirting with Disaster
Originaltitel: Flirting with Disaster – Erscheinungsjahr: 1996 – Regie: David O. Russell

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Darsteller: Ben Stiller, Patricia Arquette, Téa Leoni, Mary Tyler Moore, George Segal, Alan Alda, Lily Tomlin, Richard Jenkins, Josh Brolin, Celia Weston, Glenn Fitzgerald, Beth Ostrosky, Cynthia Lamontagne, David Patrick Kelly

Filmkritik: Mel Coplin (Ben Stiller) ist glücklich verheirateter Vater eines kleinen Sohnes und ist dennoch unzufrieden. Da er ein Adoptivkind ist, glaubt er, die Ursache für seine Krise darin erkannt zu haben, dass er seine leiblichen Eltern nicht kennt. Zusammen mit seiner Frau Nancy (Patricia Arquette) und der verführerischen Soziologiestudentin Tina Kalb (Téa Leoni) macht er sich auf die Suche nach ihnen. Falsche Fährten sowie aufkommende Rivalitäten zwischen den beiden Frauen lassen den Trip jedoch zunehmend zum Alptraum werden.

Spätestens nach „Silver Linings Playbook“ war klar, dass man sich umgehend die restlichen Filme aus der Filmografie von David O. Russell ansehen muss. „Three Kings“, kennt irgendwie jeder. „The Fighter“, durch den Oscar-Rummel damals auch bekannt. „Flirting with Disaster“, bitte was?

„Flirting with Disaster“ ist eine Komödie mit Ben Stiller und Patric...

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The Apartment – Das Apartment

Das Apartment
Originaltitel: The Apartment – Erscheinungsjahr: 1960 – Regie: Billy Wilder

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Darsteller: Jack Lemmon, Shirley MacLaine, Fred MacMurray, Ray Walston, Jack Kruschen, David Lewis, Hope Holiday, Joan Shawlee, Naomi Stevens, Johnny Seven, Joyce Jameson, Willard Waterman, David White

Filmkritik: Der kleine Angestellte C.C. „Bud“ Baxter (Jack Lemmon) hält den Schlüssel für den beruflichen Aufstieg in den Händen. Es ist der Schlüssel zu seinem Apartment, das er seinen Chefs als Liebesnest zu Verfügung stellt. Für diese „Leistung“ wird er regelmäßig gefördert. Ein großer Sprung auf der Karriereleiter winkt ihm, als er dem obersten Boss J.D. Sheldrake (Fred MacMurray) sein Apartment für ein Rendezvous mit der Fahrstuhlfahrerin Fran Kubelik (Shirley MacLaine) leiht. Doch als er Fran an diesem Abend mit einer Überdosis Schlaftabletten findet, gerät der Kriecher in Gewissensnöte, denn Fran ist seine heimliche große Liebe. Konfrontiert mit den zynischen Machenschaften seines Chefs trifft Baxter eine folgenschwere Entscheidung…

„The Apartment“ gilt gemeinhin als einer der besten Filme in der, mit vielen „besten Filmen“ ausgestatten Filmografie von Regisseur Billy Wilder („Some Like it Hot“)...

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episodes – Season 3

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episodes – Season 3

Die Comedy „episodes“ steht den Staffeln 1 und 2 in nichts nach. Das ist zum einen gut, denn so wird die Serie nicht schlechter, eine Steigerung ist aber scheinbar auch nicht mehr in Sicht, was schade ist, denn von Beginn an scheint die Serie sich einfach unter Wert zu verkaufen.

Das liegt vor allem an der teilweise einfach viel zu zögerlichen Erzählgeschwindigkeit. War die fiktive Serie „Pucks“, welche die beiden Hauptdarsteller von „episodes“ produzieren, bereits in Staffel 2 dem Tod geweiht, dauert es nun nochmal eine ganze Staffel, bis sich die Macher endlich dazu entschließen den Fokus doch mal wieder auf einen neuen Handlungsstrang zu verlegen, nämlich eine neue Serienproduktion.

Zwar hat „episodes“ nach wie vor nichts von seinem Charme verloren. Matt LeBlanc ist nach wie vor herrlich und auch die beiden britischen Hauptdarsteller überzeugen nach wie vor. Erneut sind es leider wieder die Nebendarsteller die zumeist nicht funktionieren. Nach dem Ende von Staffel 2 musste ein neuer Senderchef her. Dieser wird in Staffel 3 eingeführt aber ist leider derartig überzeichnet dargestellt, dass es wirklich schwer fällt zwischen all dem Fremdschämen noch die Comedy zu erhaschen...

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Misfits – Season 5

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Misfits – Season 5

Das wars also. Mit Staffel 5 geht die britische Serie „Misfits“ nach 5 Jahren zu Ende. Der Zeitpunkt ist rückblickend betrachtet wohl etwas zu spät. Begann die Serie 2009 noch als kreative, witzige Mischung irgendwo auf dem freien Terrain zwischen „Heroes“ und „Shameless“, entwickelte sich die Serie durch wechselnde Schauspieler (vom Original-Cast war am Ende keiner mehr übrig) immer mehr zu negativen. Zwar war auch Staffel 5 nach wie vor ganz unterhaltsam, an die starken Staffeln 1 und 2 konnte die Serie aber nicht mehr anknüpfen.

Dabei wurde sich in Staffel 5 zumindest wieder etwas mehr auf die Stärken zurück besonnen. Kreative übernatürliche Fähigkeiten, die den Alltag als Jugendlicher nicht unbedingt einfacher sondern meist noch schwerer machen, waren wieder an der Tagesordnung, anders als noch in Staffel 4, welche die Serie in eine andere Richtung bringen wollte…und scheiterte.

Doch „Misfits“ war einfach dann doch nicht mehr „Misfits“. Die neuen Darsteller taten zwar ihr bestes, aber an die liebgewonnen Freaks aus den Anfängen der Serie kam keiner der Nachzüglicher heran. Das liegt nicht unbedingt an den Darstellern sondern vielmehr auch an den Figuren, welche diese verkörpern sollten...

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The Amazing Spider-Man 2: The Rise Of Electro

The Amazing Spider-Man 2: The Rise Of Electro
Originaltitel: The Amazing Spider-Man 2 – The Rise Of Electro – Erscheinungsjahr: 2014 – Regie: Marc Webb

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Darsteller: Andrew Garfield, Emma Stone, Jamie Foxx, Dane DeHaan, Campbell Scott, Embeth Davidtz, Colm Feore, Paul Giamatti, Sally Field, Martin Sheen, Chris Zylka, Denis Leary u.A.

Filmkritik: Marc Webb lieferte vor einigen Jahren den überraschend großartigen „The Amazing Spider-Man“ ab. Zwar waren einige „Normalos“ irritiert, weil jetzt wieder die gleiche Geschichte noch einmal verwurstet wurde. Was auch durchaus stimmt, aber in diesem Fall eben zu erweitern wäre mit „weil die gleiche Geschichte BESSER noch einmal verwurstet wurde“. Der Erfolg war auf jeden Fall gegeben und nun schwingt sich der Spinnerich wieder durch New York. Und, Hand aufs Herz, ich bin mir immer noch nicht so sicher, wie das Ganze zu bewerten ist.

Nach dieser taffen Ansage zu Beginn des Reviews, hier mal kurz die Story umrissen: Peter ist eigentlich glücklich und mit seiner großen Liebe Gwen zusammen, aber weil er immer wieder geisterhafte Erscheinungen ihres Vaters hat, welcher ihn gebeten hat sich von Gwen fernzuhalten, bricht Peter die Beziehung ab...

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Sons of Anarchy – Season 6

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Sons of Anarchy – Season 6

Vieles ist passiert in Staffel 6 der Biker-Serie „Sons of Anarchy“. So vielen, dass man sich manchmal gefragt hat ob man noch in Staffel 6 ist oder bereits zu Staffel 7 gewechselt ist. Der Cast wurde ordentlich ausgedünnt, es wurde großzügig böses Blut gesäht und geerntet, aber etwas Saat für die vorraussichtlich letzte Staffel 7 ist noch übrig.

Rückblickend betrachtet ist Staffel 6 wohl sogar noch die Ruhe vor dem Sturm, dabei tobten bereits hier teilweise Unwetter auf Orkanstärke. So langsam drohen alle Stricke zu reißen und alle Balken zu brechen. Der Club zerfällt, die Familie zerfällt und mittendrin Tod, Verderben und ein verzweifelter Hauptcharakter der zwischen allen Stühlen steht.

Man darf gespannt sein, wie viel Showrunner Kurt Sutter, dessen kleine Randfigur in Staffel 6 ebenfalls seinen letzten Auftritt hatte, noch im Köcher hat, aber wenn es nur ähnlich viel ist wie in Staffel 6, wird Staffel 7 wohl wie eine Lawine durchs Fernsehgerät rollen.

9/10

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Fresh Meat – Season 3

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Fresh Meat – Season 3

Wie bereits beim Review zu Staffel 2 festgehalten, macht auch Staffel 3 ungefähr da weiter wo Staffel 2 aufgehört hat. Die Wege der schrägen WG scheinen sich zunächst zu verteilen, führen dann aber über den einen oder anderen Umweg irgendwie wieder zusammen.

Erneut lebt „Fresh Meat“ vor allem von seinen völlig verrückten Ideen und den typisch schrägen Handlungssverläufen, welche die Charaktere hier durchleben müssen. Nicht immer hält man sich da allzu nah an die Wirklichkeit, denn vieles wird dann doch britisch überspitzt dargestellt, aber gerade deswegen macht „Fresh Meat“ wohl auch so viel Spaß.

Auch eine vierte Staffel kann hier nicht schaden, wollen wir hoffen das alle Darsteller der Serie treu bleiben und diese nicht irgendwann das Schicksal von „Misfits“ teilen muss, denn das wäre einfach schade. Solange noch alles im Lot ist, macht die Comedy aber auf jeden Fall jeder Menge Spaß.

8/10

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Grand Piano – Symphonie der Angst

Grand Piano – Symphonie der Angst
Originaltitel: Grand Piano – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Eugenio Mira

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Darsteller: Elijah Wood, John Cusack, Kerry Bishé, Tamsin Egerton, Allen Leech, Don McManus, Alex Winter, Dee Wallace, Jim Arnold, Jack Taylor, Beth Trollan, Ricardo Alexander

Filmkritik: Die Angst spielt mit, als sich Starpianist Tom Selznick (Elijah Wood) nach einer fünfjährigen Pause wieder an den Konzertflügel setzt. Seinem ehemaligen Lehrer zu Ehren will der unter schwerem Lampenfieber leidende Künstler das „Unspielbare Stück“ aufführen, eine Komposition, die noch kein Pianist fehlerfrei aufführen konnte. Tom hingegen darf gar nicht anders: Eine geheimnisvolle Notiz zwischen den Noten droht ihm mit dem Tod, sollte er nur einmal den falschen Ton treffen.

Die Kunst einen Film zu inszenieren der nur an einem Ort spielt hat im Filmbereich eine lange Tradition. Viele Regisseure wurden durch die Perfektion dieser Technik zum Star. Alfred Hitchcock hat gleich mehrere Filme, welcher dieser Prämisse folgen, sei es „Rope“ oder „Rear Window“ aber auch viele andere alte und neue Regisseure haben sich dieses Themas dann und wann in ihrer Karriere angenommen...

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