Call of Duty: Black Ops

Call of Duty: Black Ops

Nachdem der letzte "COD" Teil von Infinity Ward entwickelt wurde, sollte der nächste Spross der Reihe also wieder von Treyarch entwickelt werden. Da ich "Call of Duty 5" von den Entwicklern ebenfalls sehr mochte, hatte ich somit gar keine Bedenken.
Ich spielte das spiel auf dem zweit schwersten Schwierigkeitsgrad durch, was sich aber schnell als Geduldsprobe erweisen sollte, denn die Entwickler haben in alter Serientradition wieder einige richtig fiese Stellen eingebaut, wo man auch mal im Sekundentakt ins Grad beißt. Nunja, aber so wurde wenigstens die Spielzeit hoch gehalten. Für das Spiel brauchte ich somit auch ca. 4 Wochen, da ich aber auch große Pausen zwischen den Sessions eingelegt habe.
Recht überraschend fand ich, dass der neue "COD"-Teil mit einer richtigen Story im Gepäck anreist. Waren die alten Teile meist nur lose verknüpfte Kriegsszenen, wird hier eine recht gelungene aber auch etwas trashige Story verfolgt und das Spiel die meiste Zeit in Rückblenden erzählt, die sich aus einem Verhör der Spielfigur "Mason" ergeben. Der Mindfuck der gegen Ende dann serviert wird, wird jedem halbwegs aufmerksamen Spieler allerdings schon vorher bekannt gewesen sein, denn wirklich versteckt wird dies nicht. Ich verrate es aber trotzdem mal nicht.
Insgesamt ist das Spiel ganz gelungen. Die Grafik ist gut, die Action ist knallig und es gibt viele verschiedene Schauplätze. Herausragend sind wohl Kuba und Vietnam, denn diese Szenarien werden eher selten in Shootern umgesetzt.
Insgesamt war "Call of Duty: Black Ops" so in etwas wie ich es auch erwartet hatte, auch wenn sich bei mir merklich Abnutzungserscheinung einstellt haben und der nächste Teil wirklich ein paar Innovationen liefern muss, damit ich nochmal richtig Spaß damit habe. "Call of Duty: Black Ops" bekommt aber für seine gute Ausstattung und die gelungene Story sowie für die schönen Gefechte eine:

8/10