Mit Laurence Fishburne markierte Beiträge

Passengers

Passengers
Originaltitel: Passengers – Erscheinungsjahr: 2016 – Regie: Morten Tyldum

Erscheinungstermin: Ab 5. Januar im Kino.

Darsteller: Jennifer Lawrence, Chris Pratt, Michael Sheen, Laurence Fishburne, Andy Garcia, Vince Foster, Kara Flowers, Conor Brophy, Julee Cerda, Aurora Perrineau, Lauren Farmer, Emerald Mayne, Kristin Brock, Tom Ferrari, Quansae Rutledge

Filmkritik: Bei einem Raumschiff, das Tausende von Menschen zu einem entfernten Kolonie-Planeten transportiert, tritt eine technische Störung auf. Dadurch erwacht der Passagier Jim Preston (Chris Pratt) 60 Jahre zu früh. Angesichts der Tatsache, auf dem Raumschiff alt zu werden und allein zu sterben, entschließt er sich, eine andere Passagierin, Aurora (Jennifer Lawrence), zu wecken.

Big Budget Sci-Fi Kino mit zwei der erfolgreichsten Darsteller seiner Zeit erschien ausgestorben. Umso überraschter durfte man sein, als „Passengers“ angekündigt wurde. Die Trailer suggerierten einen Sci-Fi-Abenteuer-Action Film und die mögliche Aufdeckung einer großen Verschwörung. Wieso sind ausgerechnet diese beiden Menschen erwacht? Die Dialogzeile im Trailer „There’s a reason we woke up early.“ suggeriert einen tieferen Sinn und einen großen Plan. Jedoch ist vieles im Trailer mehr fehlgeleitetes Marketing und das Vorspielen falscher Tatsachen. Hat „Passengers“ dies überhaupt nötig? Keinesfalls!

Zunächst einmal überzeugt „Passengers“ mit einer wunderbaren Atmosphäre. Das riesige Raumschiff das ohne Crew und auf Autopilot seinen Kurs abklappert ist ein unglaublich stimmiger Ort der es zu Beginn sogar ganz ohne Schauspieler schafft den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen durch erstklassiges Set-Design und tolle Effekte.

You can’t get so hung up on where you’d rather be, that you forget to make the most of where you are.

Doch ein Mensch lässt nicht lange auf sich warten. Die ersten 20-30 Minuten wird der Film voll von Chris Pratt als Jim Preston getragen...

Weiterlesen

Man Of Steel

Man Of Steel
Originaltitel: Man Of Steel – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Zack Snyder

Man-of-Steel-poster2-610x904

Darsteller: Henry Cavill, Russell Crowe, Amy Adams, Kevin Costner, Michael Shannon, Diane Lane, Laurence Fishburne, Christopher Meloni, Jadin Gould, Richard Schiff, Antje Traue, Ayelet Zurer u.A.

Filmkritik: Willkommen zu einem der Wendepunkte des modernen Kinos. Oder so. „Man Of Steel“, die neue „düstere und realistische“ Verfilmung von Superman multipliziert sehr viele negative Strömungen des momentanen Event-Kinos ins Hundertfache. Die Geschichte rund um den letzten Überlebenden des Planeten Krypton, welcher auf der Erde als Clark Kent unter liebenden Eltern in Kansas aufwächst, fantastische Kräfte entwickelt und die Menschen beschützt, wird dabei gnadenlos prätentiös ausgeschlachtet. Mit welchen Fehlschritten des Streifens man anfangen soll ist ebenfalls eine schwere Frage. Aber schauen wir uns erst einmal die Geschichte an.

Nach einem effektlastigen Sci-Fi Prolog auf der sterbenden Welt Krypton, schneidet der Film direkt von der auftreffenden Rakete mit dem jungen Superman direkt auf den erwachsen gewordenen „Mann aus Stahl“, der die Welt bereist. Er erfährt, dass ein Alien-Raumschiff gefunden wurde und auf seinem Weg wird immer wieder zurück in die Vergangenheit geschnitten und sein Werdegang illustriert. Eigentlich keine schlechte Idee, wären nicht sämtliche Dialoge so triefend pathetischer Dreck, dass es zum Himmel stinkt. Sämtliche Rückblenden kann man so zusammenfassen:

„Clark, du bist für Großes geschaffen, irgendwann wirst du deine wahre Bestimmung finden!“
– „Ist es Leute zu retten?“
„Vielleicht, aber du darfst deine Kräfte den Menschen vorerst nicht zeigen, sie würden es nicht verstehen!“

Aus der eigentlich sympathischen Figur von Supermans Ziehvater, gespielt von Kevin Costner, wird so ein komplett unsympathischer Vollidiot, der andeutet, dass Clark gerne auch mal einen Bus voller Kinder h...

Weiterlesen

Death Wish 2

Death Wish 2

Eingefügtes Bild

Erscheinungsjahr: 1982
Regie: Michael Winner

Darsteller: Charles Bronson
Jill Ireland
Vincent Gardenia
J.D. Cannon
Anthony Franciosa
Ben Frank
Robin Sherwood
Silvana Gallardo

Inhalt@OFDB

Musste man im ersten "Death Wish" schon ein paar Gegebenheiten so hinnehmen, ist die Pille die man im zweiten Teil schlucken muss deutlich größer. Angefangen von der erneuten Vergewaltigungssituation bis hin zum wahrlich kuriosen Tot von Kerseys Tochter, ist einiges dabei wo man anfängt den Kopf zu schütteln. Aber irgendwie muss man Kersey ja dazu bekommen die Knarre wieder auszupacken. Das er nun, anders als im ersten Film, auch quasi ausschließlich Jagd auf die Killer/Vergewaltiger macht, nimmt dem Film einen schönen Faktor den ich in Teil 1 noch sehr mochte. So ist "Deaht Wish 2" nun wirklich ein lupenreines Revengemovie, schnörkellos inszeniert und unübersehbar nun von "Cannon" Produziert. Der Film spricht an vielen Ecken die Sprache Golan/Globus, angefangen von der viel schnelleren Inszenierung über den Soundtrack hin zur klar gesteigerten Gewalt und reduziertem Rest.
Doch dem Film fehlen auch die üblichen Sachen die vielen "Cannon"-Filmen abgehen. Ist dies bei Krachern wie "Missing in Action", "Delta Force" und Konsorten noch eher Nebensächlich, fällt dies bei "Death Wish" auf, gerade auch weil der erste Teil doch noch eine andere Richtung einschlug. Ein bisschen schade. Auch spielt Bronson in Teil 2 ziemlich auf Sparflamme. Zumindest sind anders seine minimalistischen Reaktionen auf viele Situationen gar nicht zu erklären. Der Tot seiner Tochter, Heiratsantrag an seine Freundin, oder auch nur eine simple Szene, in der seine Freundin(übrigens Real-Life Frau von Bronson) ihm vom Erfolg in ihrem Job erzählt. Er quittiert fast alles mit einem knappen Satz("That’s great") und keinerlei Regung oder Stimmlagenveränderung. Wirkt kurios, aber irgendwie auch witzig.
Aber klar, als "...

Weiterlesen

Mystic River

Mystic River

Eingefügtes Bild

Erscheinungsjahr: 2003
Regie: Clint Eastwood

Darsteller: Sean Penn
Tim Robbins
Kevin Bacon
Laurence Fishburne
Marcia Gay Harden
Laura Linney
Kevin Chapman
Tom Guiry

Inhalt@OFDB

"Mystic River" basiert auf einem Buch von Autor Dennis Lehane. Nachdem ich mir "Gone Baby Gone" und "Shutter Island", die ebenfalls auf Büchern von ihm basieren, bereits angesehen hatte, war nun endlich die erste Verfilmung an der Reihe. Da einer meiner Lieblingsregisseure Clint Eastwood die Regie übernommen hatte und der Cast dazu ziemlich prominent und edel besetzt war, erwartete ich recht viel vom Film…und das bekam ich auch.
Die Story beginnt ruhig, gemächlich, nichts desto trotz ziehen sich leichte Paukenschläge durch den Film, die immer lauter hallen. Die Spannung steigert sich ständig, beinahe minütlich wird die Schlinge zugezogen. Sehr schnell wähnt man sich im Wissen, dass Dave(Tim Robbins) ganz klar der Killer von Jimmy’s(Sean Penn) Tochter sein muss. Der Film spielt mit diesem Umstand, lässt lange Zeit selbst kaum Zweifel an dessen Schuld aufkommen, liefert Beweise die jeden Menschen wohl hinter Gitter bringen würden. In erster Linie dieser geniale Schachzug der Schuldzuweisung macht den Film für mich faszinierend. Man merkt wie schnell man gebrandmarkten Menschen gewisse Straftaten, auch völlig ohne wirkliches Motiv, zutrauen würde. Um diesen Umstand zu bekräftigen, wartet Tim Robbins mit einer herausragenden Schauspielleistung auf. Ich habe ihn selten so gut spielen sehen wie hier, einzig vielleicht in "The Shawshank Redemption" war er ähnlich gut, aber nie so verstörend, beklemmend wie in "Mystic River". Aber der Film ist auch in den weiteren Haupt- und Nebenrollen exzellent besetzt. Sean Penn und Kevin Bacon spielen ebenfalls überzeugend und einfach sehr gut.
Der Film hat nur wenige echte Schwächen. Ein Streitpunkt ist aber klar die Charakterentwicklung bzw...

Weiterlesen

Event Horizon

Event Horizon – Am Rande des Universums
Originaltitel: Event Horizon- Erscheinungsjahr: 1997 – Regie: Paul W.S. Anderson

Darsteller: Laurence Fishburne, Sam Neill, Kathleen Quinlan, Joely Richardson, Richard T. Jones, Jack Noseworthy, Jason Isaacs, Sean Pertwee, Peter Marinker, Holley Chant, Barclay Wright, Noah Huntley

Filmkritik: Im Jahr 2040 verschwindet das Raumschiff Event Horizon während seines Jungfernfluges spurlos. Das Raumschiff sollte als erstes überhaupt per Antigravitations-Antrieb Millionen von Lichtjahre in wenigen Sekunden hinter sich bringen. Doch beim ersten Versuch den Antrieb einzusetzen verschwand das Schiff vom Radar.
Sieben Jahre später werden plötzlich Signale der Event Horizon registriert. Schnell ist der verschollen geglaubte Stahlkoloss auch wieder geortet und ein kleines Forschungsschiff namens Lewis & Clark wird entsandt um zu klären, was mit der Event Horizon schief gelaufen ist. Auf dem Schiff befindet sich auch der Wissenschaftler William Weir (Sam
Neill), seines Zeichens Konstrukteur des Antigravitations-Antriebs. Als die Crew die Event Horizon betritt, finden sie gespenstische Leere und entstellte Leichen vor. Doch damit beginnt das Grauen erst…

„Der Weltraum, unendlich Weiten“…und der Tod. Das Sci-Fi Genre erfreut sich immer noch großer Beliebtheit, auch wenn die wirklich guten Genre-Film leider alle aus der Vergangenheit stammen. Ein Sub-Genre davon ist der Sci-Fi-Horror. Einer der bekanntesten Vertreter ist wohl Ridley Scotts „Alien“ und dessen Nachfolger.

Das schwarze All, die Einsamkeit, die Angst vor dem Tot ist in den düsteren, meist kalten Sets immer ein wenig greifbarer als in vielen anderen Horror-Filmen. Es ist aber auch das Unbekannte das einem Schauer über den Rücken Jagd. Aus diesem Unbekannten zieht auch „Event Horizon“ viel seiner Wirkung...

Weiterlesen

The Matrix

The Matrix

IPB Bild

Erscheinungsjahr: 1999
Regie: Andy Wachowski
Larry Wachowski

Darsteller: Keanu Reeves
Laurence Fishburne
Carrie-Anne Moss
Hugo Weaving
Gloria Foster
Joe Pantoliano

Inhalt@OFDB

Den Film habe ich fast annähernd so oft gesehen wie From Dusk Till Dawn. Wenig verwunderlich. Die Action war neuartig und wegweisend, die Story ist legendär und bot eine eidrucksvolle Leichtigkeit und Tiefsinnigkeit zugleich. Bis heute wird der Actionstil versucht zu erreichen, nur wenige kamen in seine nähe. Er ist und bleibt einzigartig. Dazu der geniale Soundtrack der sich einfach in die Szenen einschmiegt und so wohltuent untermalt, ich denke nur an "Spybreak" in der Lobby. Die Charaktere sind sauber aufeinander abgestimmt. An einer Stelle des Films werden zwar alle nicht Brauchbaren aussortiert, aber das tut nicht wirklich einen Abbruch, weil die übrigen ein Feuerwerk erster Güte entfachen was seines gleichen sucht. Auch dieser ist einer der wenigen Filme in denen ich Keanu Reeves hinnehmen kann. Meiner Meinung nach immnoch austauschbar, aber annehmbar. Genial die Rolle der Trinity und des Morpheus. Sie sind einfach traumhaft besetzt. Die Effekte fand ich auch heute noch gut, da sie mit großer sorgfalt aber auch in genauem Maße erstellt wurden, wichtige Effekte sind immer noch Handarbeit gewesen. Der Film wird auch in Jahren noch die Leute verzaubern und zum nachdenken anregen, das ist Gewiss

10/10

Weiterlesen

Mission: Impossible 3

Mission: Impossible 3

Erscheinungsjahr: 2006
Regie: J.J. Abrams

Darsteller: Tom Cruise
Ving Rhames
Laurence Fishburne
Philip Seymour Hoffman
Jonathan Rhys Meyers
Michelle Monaghan

Inhalt@OFDB

Update(12.12.2010):
Den vorläufigen Abschluss der "Mission: Impossible" Reihe markiert Teil 3. Erneut durfte ein anderer Regisseur auf dem Stuhl Platz nehmen. "Lost" und "Alias" Erfinder sowie "Star Trek" Regisseur J.J. Abrams. Ich war damals sehr verzückt als ich seinen Namen zusammen mit "Mission: Impossible" gelesen hatte und freute mich sehr auf den Kinobesuch.
Seit damals sind nun 4 Jahre vergangen(war mir sicher das der erst 2008 rausgekommen war) und ich habe den Film später noch einmal auf DVD geschaut. Die Sichtung auf Blu-ray sollte also das dritte Mal sein.
"Mission: Impossible 3" geht wieder mehr in Richtung des ersten Films bzw. schafft im Endeffekt eine sehr gelungene Symbiose aus den Vorzügen von Teil 1 und 2. Es gibt endlich wieder schön geplante Missionen, die das Agententeam gut einbauen und spannend sind. Der geniale Bruch aus Teil 1 wird erst gar nicht versucht zu kopieren. Geschickt setzt der Regisseur an der Stelle des größten Bruchs im Film auf die Fantasie des Zuschauers, denn davon zeigt er nur den Beginn, die nächsten 15 Minuten lässt er weg. Gute Idee.
Aber es gibt auch krachige Action und rasante Schusswechsel, die aber nicht so unrealistisch und stylisch daherkommen wie die von John Woo sondern alles in allem recht realistisch sind. Der Film versucht sowieso realistischer zu sein als Teil 1 und natürlich vor allem als Teil 2. Es wird u.a. gezeigt wie die berühmten Masken und Stimmimitatoren erstellt werden und auch die ganze Story und die Action hat immer einen realistischen Vibe.
Zudem hat der Film im Gegensatz zu Teil 2 endlich wieder einen richtig tollen Bösewicht. Top-Akteur Philip Seymour Hoffman spielt den Fiesling richtig klasse und ist unglaublich furchteinflößend.
Insge...

Weiterlesen

Red Heat

Red Heat

IPB Bild

Erscheinungsjahr: 1988
Regie: Walter Hill

Darsteller: Arnold Schwarzenegger
James Belushi
Peter Boyle
Ed O’Ross
Laurence Fishburne

OFDB Inhalt:

Ein berüchtigter russischer Schwerverbrecher tötet bei seiner Verhaftung einige Polizisten und flieht in die USA. Der beinharte Cop Ivan Danko folgt ihm nach Amerika. Dort wird ihm der ständig quasselnde Cop Art zur Seite gestellt. Eine turbulente, gefährliche Jagd auf den gerissenen Gangster beginnt…

Sehr nettes Buddy Movie, von Walter Hill, einem der Urväter des Buddy Films. Der Film bietet 2 super Hauptdarsteller, gerade Belushi’s Sprüche sind genial. Auch erlebt man viel Action, es vergehen keine 10-15min, find ich, ohne Action. Die Story, sehr zweckmäßig, aber ausreichend. Der Film macht viel Spass. Ist jedem Walter Hill und Arnie Fan zu empfehlen.

8/10

Weiterlesen