Mit Taraji P. Henson markierte Beiträge

Peep World

Peep World
Originaltitel: Peep World- Erscheinungsjahr: 2010 – Regie: Barry W. Blaustein



Darsteller:
Judy Greer, Michael C. Hall, Taraji P. Henson, Kate Mara, Ron Rifkin, Ben Schwartz, Sarah Silverman, Lesley Ann Warren, Rainn Wilson, Stephen Tobolowsky, Nicholas Hormann, Michael McDonald

Filmkritik: In „Peep World“ geht es um eine zerrüttete Familie. Die einen haben Erfolg im Leben gehabt, die anderen Leben so in den Tag hinein. Und einer aus der Familie macht aus der ganzen Familie Kapital, denn er schrieb ein Buch über sie. Am Tag der 70. Geburtstagsfeier ihres Vaters kommen die verschiedenen Familienmitglieder nun wieder zusammen…

„Peep World“ fühlt sich bereits wenige Sekunden nach Filmstart an wie eine Filmversion der überaus spaßigen Serie „Arrested Development“. Doch genau diese Serie ist es auch, die man sich bereits früh auf den Bildschirm zurückwünscht, denn „Peep World“ ist nur eine größtenteils unlustige Kopie.

Dabei versprechen die Darsteller eigentlich einiges mehr. Viele Serien-Stars konnten gewonnen werden, allen voran natürlich Michael C. Hall. Und auch aus „Arrested Development“ wurde eine Darstellerin abgeworben.
Doch das Drehbuch kommt einfach nicht in Fahrt. Der Humor hält sich stark in Grenzen, die Figuren haben nicht viel Tiefe und in den kurzen 80 Minuten wird auch nur unzureichend auf jeden Beteiligten eingegangen. Als Pilotfilm zu einer Serie wäre das ganze evtl. geeignet gewesen, als Spielfilm verliert das Werk aber leider.

Filmbewertung: 5/10

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Date Night

Date Night

Eingefügtes Bild

Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Shawn Levy

Darsteller: Steve Carell
Tina Fey
Mark Wahlberg
Taraji P. Henson
Jimmi Simpson
Common
William Fichtner
Leighton Meester
Kristen Wiig
Mark Ruffalo
James Franco
Mila Kunis

Inhalt@OFDB

Als ich den ersten Trailer zu "Date Night" sah, fragte ich mich schon ob diese Idee wirklich einen ganzen Film füllen könnte. Ein Ehepaar, dass in der Monotonie der Ehe gefangen ist, aber alle paar Wochen eine Date Night macht, wo beide zusammen Essen gehen und über die Dates anderer Leute im Restaurant lästern, weil ihnen der Gesprächsstoff schon vor Jahren ausging.
Doch als sie eines Abends in einem großen Restaurant keinen Tisch bekommen und sich als Eheleute Tripplehorn ausgeben, nimmt ein Verwechslungsunglück seinen Lauf. Die beiden werden plötzlich von korrupten Cops durch New York gejagt.
Die Story ist zunächst noch recht unterhaltsam, doch schnell begreift man, dass sich für den restlichen Film nur aus diversen, allzu bekannten Story-Versatzstücken bedient wurde. Eine Priese hiervon, einen Löffel davon, gut umrühren damit man das Gebräu nicht direkt durchschaut und fertig ist die wendungsreiche Verwechslungsstory. Insgesamt alles schon mal da gewesen und weder Spannend noch besonders überraschend oder kreativ.
Was den Film wirklich vor dem Fiasko rettet ist das Schauspielduo Steve Carell und Tina Fey. Carell hat schon mehrmals sein Schauspiel- und Komödientalent bewiesen, Fey hingegen finde ich in "30 Rock" zwar witzig, doch schauspielerisch bislang eher schwach. Doch auch diesen Part hat sie hier sehr gut im Griff, man nimmt ihr die Rolle in den meisten Szenen wirklich ab, ganz anders als in "30 Rock". Die beiden passen sehr gut zusammen. Zwar sind sie nicht annähernd so lustig wie in ihren jeweiligen Serien, doch es macht einfach Spaß zu sehen wie sie mit ihrem komödiantischen Talent die ansonsten durchschnittlichen Szenen enorm bereichern.

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The Curious Case of Benjamin Button – Der Seltsame Fall des Benjamin Button

The Curious Case of Benjamin Button – Der Seltsame Fall des Benjamin Button

Erscheinungsjahr: 2008
Regie: David Fincher

Darsteller: Brad Pitt
Cate Blanchett
Tilda Swinton
Elle Fanning
Elias Koteas
Jason Flemyng
Julia Ormond
Taraji P. Henson

Inhalt@OFDB

"Benjamin Button" ist David Finchers Beitrag zur Oscarverleihung. Die Story klingt auf den ersten Blick zu abgefahren um zu funktionieren, trotzdem ist die Idee an sich grandios. Wie würde ein Leben sein, wenn man rückwärts altert? Man also als Greis auf die Welt kommt und als Säugling stirbt. Das ausgerechnet David Fincher die Regie übernimmt, hört sich zunächst ebenfalls seltsam an, ist er doch besonders für seine Filme "Fight Club" und "Se7en" bekannt. Aber mit "Zodiac" hat Fincher zuletzt schon beschrieben, dass er auch ein ruhiger edler Geschichten-Erzähler sein kann.
Und so begleitet man im Film das Leben von Benjamin Button, wie er auf die Welt kommt, von seinem Vater weggegeben wird, bei einer Ersatzmutter aufwächst und wie er immer jünger wird aber gleichzeitig innerlich altert, was er alles erlebt, welche Leute er kennen lernt und wie er diese Leute immer wieder verabschieden muss.
Mit 20 sieht er aus wie 60 mit mit 60 wie 20. Faszinierend hierbei sind vor allem die Effekte. Man bemerkt keinen der bestimmt sehr zahlreichen digitalen Effekte und die Alterung bzw. Verjüngung der Protagonisten ist famos gelungen.
Die Handlung findet vorwiegend in den 20er-50er und frühen 60er Jahren statt und hier liegen ebenso Finchers Stärken. Der Look des Films ist bombastisch, es gibt sehr viele Schauwerte und die jeweilige Zeit wurde immer perfekt eingefangen. Erzählt wird der Film, aus Sicht einer Art Tagebuchs von Benjamin Button, das einer im sterben liegenden Frau von ihrer Tochter vorgelesen wird, wahrscheinlich im Jahr 2008...

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