Mit Clive Owen markierte Beiträge

Valerian

Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten
Originaltitel:  Valerian and the City of a Thousand Planets – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Luc Besson

Erscheinungstermin: Ab 20. Juli

Darsteller: Dane DeHaan, Cara Delevingne, Clive Owen, Rihanna, Ethan Hawke etc.

Filmkritik: Oh. Shit. Ich hab ja ganz vergessen ein Review zu „Valerian“ zu schreiben. Und warum das alles? Wahrscheinlich, weil „Valerian“ schlicht und ergreifend ein riesiges Problem hat: Sämtliche menschliche Figuren und deren Interaktion. Luc Bessons Liebeserklärung an seine Lieblingscomics will alles jetzt, hier, auf einmal und am besten in doppelter Ausführung: Außerirdische, fremde Welten, fantastische Technologien, kosmischen Intrigen, Verschwörungen die ganze Dimensionen umspannen … und, oh ja, Mist: Irgendwie muss es dazwischen auch noch so etwas wie Protagonisten geben!+

Die außerirdischen Dialogprobleme

Die „so etwa wie Protagonisten“ von „Valerian“ sind Laureline und der titelgebende Valerian, die als Raum-Zeit-Agenten das Universum beschützen sollen. Das gelingt ihnen, auch wenn irgendwie jeder Mensch der mit ihnen Kontakt hat dabei drauf geht. Vielleicht ziehen dies viele auch vor, denn so muss man nicht mehr mitbekommen was passiert, wenn Valerian und seine Partnerin den Mund aufmachen. Von minutenlangen Expositionstexten, über komplett bescheuerte – oder französische? – Liebesdialoge ist alles mit dabei und das in Massen. Dass obendrauf auch noch Dane DeHaan und seine Kollegin eher aussehen wie jugendliche Cosplayer, als kampfgestärkte Weltall-James-Bonds, tja, das ist ein weiteres Problem.

Richtig schlimm wird das bei dem konsequenten Liebesgeschichten-Techtelmechtel der beiden Hauptfiguren. Denn als Zuschauer bekommt man schlicht alles über die Figuren gesagt, ohne es selbst zu erleben...

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Killer Elite

Killer Elite
Originaltitel:  Killer Elite – Erscheinungsjahr 2011 – Regie: Gary McKendry



Darsteller:
Jason Statham, Robert De Niro, Yvonne Strahovski, Clive Owen, Dominic Purcell, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Grant Bowler, Ben Mendelsohn, Kristy Barnes-Cullen, Michael Dorman, Lachy Hulme, Firass Dirani u.A.

Filmkritik: Jason Statham stellt mal wieder seine atemberaubende Bandbreite als Charakterdarsteller zur Schau und spielt einen hochprofessionellen Auftragskiller, der für seinen väterlichen Kumpel (gespielt von De Niro) für einen letzten Auftrag aus dem Ruhestand geholt wird. Gut, Ironie bei Seite, Statham spielt mal wieder Statham und in dem den Inhalt ziemlich falsch darstellenden Trailer wirkt es so, als würde der Gute sich hier konsequent mit Clive Owen anlegen. Dem ist allerdings nicht ganz so…

Vor einem Netz aus politischen Verstrickungen muss Statham mit einem Team aus zwei weiteren Profikillern drei Ziele für einen Ölscheich ausschalten, die alle früher zum britischen Sonderkommando der SAS gehört haben. Genau wie Clive Owens Charakter, der von Hintermännern darauf angesetzt wird diese Leute zu beschützen.
Die Geschichte basiert dann auch auf dem Sachbuch „The Feathermen“, welches Anfang der 90er erschienen ist, aber wie bei so vielen Streifen die „auf einer wahren Begebenheit“ beruhen, besonders einer, die komplett in einer Geheimdienstwelt spielt, kann es eben viele Darstellungen der „Wahrheit“ geben. All das interessiert aber den durchschnittlichen Kinozuschauer im Allgemeinen und den durchschnittlichen Statham-Fan im Besonderen wohl weniger. Die Fragen sich: „Und, wie geht‘s ab im Film?“

Damals, in den 80ern…

Bereits das der Streifen in den ganz frühen 80ern spielt, sorgt schon für einige modische Eigenheiten, die von der in Kämpfen wenig ruckeligen und ansonsten wunderbar ruhigen Kamera gekonnt eingefangen werden...

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King Arthur

King Arthur

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Erscheinungsjahr: 2004
Regie: Antoine Fuqua

Darsteller: Clive Owen
Ioan Gruffudd
Mads Mikkelsen
Joel Edgerton
Hugh Dancy
Ray Winstone
Ray Stevenson
Keira Knightley
Stephen Dillane
Stellan Skarsgård
Til Schweiger

Inhalt@OFDB

"King Arthur", der Mittelalter-Actioner von Groß-Produzent Jerry Bruckheimer. Lange habe ich um den Film einen Bogen gemacht, aber eine kürzliche Lust auf Popcorn-Schlachten trieben mich in Richtung der Blu-Ray. Also ausgeliehen und angeguckt.
Inhaltlich hat der Film nicht viel zu bieten. Der Fokus liegt ganz klar auf spektakulären Schlachten, viel Rumgerenne und vielen atmossphärischen Landschaftsaufnahmen. Die Schlachten sind auch jedes Mal sehr nett anzusehen und Dank dem Directors Cut auch erstaunlich blutig geraten, inklusive abgetrennter Arme und Köpfe. Die PG-13 weichspühl Kinofassung will ich gar nicht erst sehen.
Doch der Rest zieht sich dann doch ab und zu etwas in die Länge. Klar, 140 Minuten mit einer Story die man in wenigen Zeilen zusammenfassen kann, das ist nicht viel. Trotzdem bleibt der Film recht abwechslungsreich, ist die ersten 90 Minuten lang eine Art Mittelalter-Road-Movie. Das lange Schlachtenfinale nimmt dann fast nochmal 45 Minuten ein. Insgesamt eben ein typischer Bruckheimer-Film mitsamt einem ziemlich starkem Cast. Von Regisseur Antoine Fuquas Handschrift sieht man leider kaum etwas. Für Schlachten- und Bruckheimer-Fans aber auf jeden Fall eine Sichtung Wert. Kurzweilig und spekatkulär wie man es erwartet.

7/10

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Closer – Hautnah

Closer – Hautnah

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Erscheinungsjahr: 2004
Regie: Mike Nichols

Darsteller: Julia Roberts
Jude Law
Natalie Portman
Clive Owen
Nick Hobbs
Colin Stinton

Inhalt@OFDB

"Closer" war ein Schnäppchen-Blindkauf bei CDWOW. Ich wollte den Film schon länger mal angesehen haben, aber kam nie dazu, so bot es sich an den Film einfach mal zu kaufen um ihn dann letztendlich doch mal zu sehen.
Was soll ich sagen, der Film hat mich direkt umgehauen. Ich hatte eigentlich nur ein ganz gutes Beziehungs-Drama erwartet mit tollen Schauspielern, stattdessen bekam ich ein echtes Meisterwerk serviert. Jeder Dialog ist hier Gold wert. Es ist beinahe unheimlich wie geschliffen und pointiert die Dialoge hier sind. Irgendwann kommt man an den Punkt wo man bei fast jedem Satz nur denkt:"Wow, das ist Poesie. Völlig vulgär aber einfach perfekt."
Wirklich gut funktionieren die Dialoge wohl auch nur auf Englisch, so toll fluchen und obszön reden kann man dann doch besser auf Englisch.
Der Film ist bis zu einem gewissen Grad episodenmäßig aufgebaut. Nicht im klassischen Sinne eines Episodenfilms, aber es werden immer wieder verschiedene Zeitpunkte der 4 Charaktere gezeigt und stellenweise auch mal mehrere Monate ausgelassen. Insgesamt deckt der Film ca. 4 Jahre ab. In den Beziehungen der 4 untereinander werden so nur die Schnittstellen gezeigt, also wo die Beziehungen auseinander gehen und wieder zusammenführen, und gerade das macht den Film so knackig, pointiert und gut.
Die 4 Darsteller, Julia Roberts, Jude Law, Natalie Portman und Clive Owen haben mir selten so gut gefallen wie hier. Hier haben sich einfach 4 gefunden die perfekt aufeinander abgestimmt sind und super zusammen spielen. Vorallem Natalie Portman ist eine Wucht in diesem Film.
Das einzige wo der Film dann ein bisschen schwächer wird ist das Finale. Hier wurde ein etwas seltsamer Ausweg aus dem Film gesucht, der sich mir nicht gänzlich erschließen will.
Ansonsten aber ist "Close...

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Sin City

Sin City
Erscheinungsjahr:2005 – Regie: Robert Rodriguez, Frank Miller, Quentin Tarantino

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Darsteller: Jessica Alba, Bruce Willis, Rosario Dawson, Elijah Wood, Benicio Del Toro, Michael Clarke Duncan, Carla Gugino, Josh Hartnett, Michael Madsen, Brittany Murphy, Clive Owen, Mickey Rourke, Nick Stahl, Rutger Hauer

Filminhalt: Sin City, für viele ist dies die einzig wahre Comic Verfilmung. Auf den Comics von Frank Miller basierend wurde ein Werk geschaffen was bis heute quasi einzigartig ist. Denn nur Sin City sieht wirklich aus wie ein Comic. Der komplette Film wurde vor Bluescreen gedreht, fast sämtliche Kulissen kommen aus dem Computer. Dadurch sind beindruckende Farbspiele möglich, die meiste Zeit läuft der Film aber in einer Art „Schwarz/Weiß“.

Der Film splittet sich grob in 3 Handlungs-Stränge. Einmal geht es um den Cop Hartigan(Bruce Willis) der einen Kinderschänder verfolgt, und ein kleines Mädchen vor ihm rettet. Hartigan wird eingesperrt und hat Briefkontakt mit dem Mädchen, Jahre später kommt er frei. Er sucht das Mädchen(Jessica Alba), welches jetzt volljährig ist auf. Allerdings, er bringt somit auch den Kinderschänder(Nick Stahl) von einst wieder auf ihre Fährte.
Im zweiten Handlungsstrang geht es um den entstellten Schläger Marv(Mickey Rourke). Dieser wacht eines Morgens neben einer toten Nutte auf. Ruck zuck stehen auch schon die Bullen auf der Matte obwohl keiner von ihm und ihr wusste. Hier muss also was faul sein. Marv geht der Sache auf den Grund und deckt einen Bund zwischen einem Kirchenoberhaupt(Rutger Hauer) und einem Menschenfresser(Elijah Wood) auf.
Der dritte Handlungsstrang schließlich handelt von Dwight(Clive Owen). Dieser will sich um den Ex-Freund(Benicio Del Toro) seiner neuen Freundin(Brittany Murphy) kümmern. Er verfolgt ihn und seine Gang bis ins Nuttenviertel von Sin City. Diese kümmern sich um ihn. Allerdings handelt es sich bei ihm nicht um einen normalen Bürger sondern um einen Cop...

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Children of Men

Children of Men

IPB Bild

Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Alfonso Cuarón

Darsteller: Clive Owen
Julianne Moore
Michael Caine
Chiwetel Ejiofor
Charlie Hunnam
Michael Klesic
Oana Pellea
Goran Kostic

Inhalt:
2027, seit 18 Jahren ist kein einziges Baby mehr zur Welt gekommen. Ein unbekanntes Phänomen hat alle Frauen unfruchtbar gemacht, und die Menschheit altert unaufhaltsam ihrem Untergang entgegen. Wie die anderen reichen Nationen ist England längst zum Auffangbecken geworden, und trotz der Knute des Kriegsrechts beherrschen Chaos, Gewalt und Nationalismus den Alltag. Inmitten dieses Abgrunds ist es an einer Handvoll Menschen, der Menschheit ihre letzte Chance zu geben. Der desillusionierte Regierungsagent und ehemalige Aktivist Theo und seine Exfrau Julia werden zur Eskorte einer wie durch ein Wunder schwangeren Frau und geleiten sie auf ihrem gefährlichen Weg zu einem Zufluchtsort auf hoher See.

Nach ziemlich vielen genialen Kritiken und Bestnoten auf diversen Seiten und im Cinefacts Forum habe ich mich entschlossen mir Children of Men auch mal anzusehen. Kurz vorweg, es ist eine Schande das der nur in so wenigen Kinos läuft.
Die Story hört sich auf den ersten Blick erstmal Kitschig an. Man denkt, das wird son Hollywood Ding, fragt sich wieso Tom Cruise nicht die Hauptrolle hat und ich muss zugeben ich wollte mir den Film gar nicht ansehen. Aber in vielen Reviews las ich das der Film hart sein soll, er soll mitreißen, Bewegen und sehr Realitätsnah sein. Davon wollte ich mich selber überzeugen.
Am Anfang war ich dann doch skeptisch. Relativ komischer Anfang, ein Anschlag in einem Kaffeeladen. Man wird sofort erschlagen von der Information das es keine Kinder mehr geben wird, das letzte Kind sei gestorben. Überall Monitore mit der Nachricht. Das war mir ein wenig zu viel. Aber….
Clive Owen rettet in diesem Film viel...

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Die Bourne Identität

 Die Bourne Identität

IPB Bild

Erscheinungsjahr: 2002
Regie: Doug Liman

Darsteller:
Matt Damon
Franka Potente
Clive Owen
Chris Cooper
Adewale Akinnuoye-Agbaje
Julia Stiles

OFDB Inhalt:

Einen implantierten Microfilm im Körper, ein paar Kugeln im Leib, keine Erinnerung! Das ist der Zustand, in dem ein junger Mann (Matt Damon) von einem Fischerboot aus dem Mittelmeer treibend gefischt wird. Nach seiner Genesung führt ihn eine Kontonummer zu einem Bankschließfach, in dem er vier Millionen Dollar und seinen Namen, Jason Bourne, vorfindet. Von da an scheint die Jagd auf ihn eröffnet, er steht ständig unter Beschuß durch Unbekannte. Er zwingt die Deutsche Marie Kreutz (Franka Potente), ihm zu helfen und zusammen schlagen sie sich nach Paris durch, wo sich Bourne in der dort ansässigen CIA-Filliale Aufschluß über seine Identität und seinen Auftrag erhofft. Paris wird zum extrem heißen Pflaster…

Man, auch endlich mal an diesen Film rangetraut. Als der letztens auf RTL lief kurz reingezappt, fand den interessant und wollten mir dann nicht verderben und hab ausgemacht, weil der ja schon dran war. Heute dann mal beide gekauft. Ersten gerade dann geguckt und war sehr positiv überrascht. Die Synchro von Franka ging mir nicht so sehr auf den Nerv wie ich befürchtet habe. Die Action Prügel Szenen waren klasse, die fahrszenen waren auch ok, wären diese länger gewesen häts Frankenheimer sein können. biggrin.gif
Matt Damon vermittelt meist glaubhaft den nichtswissenden. Die Spannung wird gut aufgebaut, aber an manchen stellen sollte es lieber mit der Story weitergehen. wo dann auf der Stelle getreten wird. Aber alles in allem sehr Spannender Agenten Thriller.

8/10

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