Mit Tyler Labine markierte Beiträge

A Good Old Fashioned Orgy

A Good Old Fashioned Orgy
Originaltitel: A Good Old Fashioned Orgy- Erscheinungsjahr: 2010 – Regie: Alex Gregory, Peter Huyck



Darsteller:
Leslie Bibb, Lake Bell, Martin Starr, David Koechner, Lindsay Sloane, Don Johnson, Tyler Labine, Rhys Coiro, Jason Sudeikis, Lin Shaye, Will Forte, Lucy Punch

Filmkritik: Bereits der Trailer zur mutig betitelten Komödie „A Good Old Fashioned Orgy“ wusste zu begeistern. Neben den vielen bekannten Gesichtern, konnte vor allem der bereits dort schon präsente, sympathische Humor gefallen, der den Film schon recht deutlich von ähnlichen Genre-Kollegen abhob.

Meist ist es bei Hollywood-Filmen mit derartigen Titeln ja so, dass der eigentliche Aufhänger im Film bitter enttäuscht. Alle schämen sich zu Tode, entschuldigen sich mehrmals und kriechen voller Schuld wieder in ihre Ecken zurück. Soviel sei verraten, bei „A Good Old Fashioned Orgy“ ist dies anders. Wer zumindest keinen Hardcore-Sex erwartet, kommt diesmal voll auf seine Kosten.

Insgesamt erinnert der Film an eine verjüngte Version von „The Big Chill“ der 1983 ein ähnliches Ensemble an ähnlicher Location versammeln konnte. Die Autoren versuchen den unangebrachten Witz vieler aktueller Komödien trotz des anstößigen Themas so gut es geht zu vermeiden und dies gelingt auch. Heraus kommt eine durchaus sympathische Komödie, die immer wieder auf einen richtig guten Witz stößt und im Allgemeinen zumindest sehr brauchbar unterhält. Darsteller wie Jason Sudeikis, Lake Bell oder Will Forte bereichern den Film ungemein und bilden mit dem restlichen Cast eine durchweg sehr sympathische Truppe.

Der Gedanke mit seinen besten Freunden ein Strandhaus zu belagern und im Urlaub dort einen drauf zu machen, gefällt bestimmt jedem. Und selbst wenn, zumindest für die Frauen, eine Orgie nun nicht unbedingt dazugehören würde, kann man sich mit Leichtigkeit zumindest in die generelle Situation der Figuren hineinversetzen.

„A Good Old Fashioned Orgy“ bietet du...

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Rise Of The Planet Of The Apes – Planet der Affen: Prevolution

Planet der Affen: Prevolution
Originaltitel: Rise Of The Planet Of The Apes – Erscheinungsjahr: 2011 – Regie: Rupert Wyatt

Darsteller: Tom Felton, James Franco, Andy Serkis, Freida Pinto, Brian Cox, John Lithgow, Tyler Labine, David Hewlett, Sonja Bennett, Chelah Horsdal, David Oyelowo, Leah Gibson u.A.

Filmkritik: Nach Tim Burtons toll aussehendem, aber inhaltlich zumeist debilen Remake des Genre-Klassikers „Planet der Affen“ lag das ausufernde Franchise erst einmal für einige Jahre brach. Bis jetzt, wo „Die Eroberung vom Planet der Affen“ eine digitale Frischzellenkur spendiert bekam und ins Kino geschickt wurde, um mit den restlichen Big Budget-Streifen um die Gunst der zahlungswilligen Zuschauer zu buhlen.

Im Trailer gab es zumeist Action, randalierende Affen und angedeuteten Krawall zu erblicken. 28 Monkeys later? Mitnichten, denn diese „Prevolution“ ist wieder mal ein gutes Beispiel dafür, was für ein falsches Bild ein hastig zusammengestoppelter Trailer erzeugen kann.

„Das könnte die Heilung für Alzheimer sein…. und noch mehr…“

…ist die wie so oft gute Intention des von James Franco gespielten Wissenschaftlers, der fieberhaft an seiner Formel arbeitet, um seinen an Alzheimer erkrankten Vater zu retten. Nach einer Reihe von Affenversuchen und einhergehenden Missgeschicken nimmt Francos Charakter nicht nur ein Affenjunges mit nach Hause, welches er Caesar nennt, sondern schafft es auch seinen Vater von der Bürde seiner Krankheit zu erlösen. Mehr noch, ihm geht es besser als jemals zuvor und auch der Affe zeigt ein hohes Maß an Intelligenz…

…so weit, so die Grundgeschichte des Films, der sich für einen „aktuellen Film“ extrem viel Zeit für seine Geschichte nimmt und es oftmals großartig versteht mit einfachen Gesten, Gesichtsausdrücken und tollen Darstellern in Verbindung mit der emotional packenden Inszenierung mit wenigen Worten viel zu sagen.
Und das ist dann auch der große Pluspunkt des Streifens: Mit ruhiger Hand wird h...

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Tucker & Dale vs Evil

Tucker & Dale vs Evil
Originaltitel: Tucker & Dale vs Evil – Erscheinungsjahr:2010 – Regie: Eli Craig

Darsteller: Katrina Bowden, Alan Tudyk, Chelan Simmons, Tyler Labine, Brandon Jay McLaren, Christie Laing, Jesse Moss, Sasha Craig, Alex Arsenault, Philip Granger, Travis Nelson, Tye Evans

C4rter (18.02.2011):

Filmkritik: Da ich „Tucker & Dale vs Evil“ auf dem letzten „Fantasy Film Fest“ aufgrund von sehr ungünstigen Startterminen verpasst habe, konnte ich es seitdem kaum erwarten den Film endlich zu Gesicht zu bekommen. Doch der plötzliche Ruhm des Films führte dazu, dass er, anders als die meisten anderen Filmen der letztjährigen Veranstaltung, bisher immer noch nicht auf DVD erschienen ist sondern weiter durch die Kinos tingelt. Doch diese Chance habe ich nun wahr genommen.

Eine Gruppe von Studenten fährt an einen kleinen See in einem abgelegenen Waldstück, um dort zu campen. Doch schon als sie zur letzten Tankstelle vor der Wildnis kommen erleben sie den ersten Schock, als ein ungepflegter Hinterwäldler sich den jungen Leuten mit einer Sense nähert und diese sogar anspricht. So schnell wie möglich fahren sie davon. Doch sie ahnen nicht, dass es sich bei dem dicken Vollbartträger um Dale (Tyler Labine) handelt, dem besten Freund von Tucker (Alan Tudyk), mit dem er gemeinsam zu einer neu gekauften Ferienhütte unterwegs ist. Er wollte, angestachelt von seinem Freund, die hübsche Allison (Katrina Bowden) ansprechen, um endlich seine enorme Schüchternheit zu überwinden. Entsprechend frustriert fahren die 2 zu ihrer Ferienhütte, ohne zu ahnen, dass sie schon bald wieder auf die Studentengruppe treffen werden. Viele Missverständnisse nehmen ihren Lauf…

Das durchweg enorm positive Kritikerecho zu „Tucker & Dale vs Evil“ nahm ich immer etwas verwundert zur Kenntnis, da ich mit einer derart guten Resonanz nie gerechnet hätte. Nach der Sichtung wird mir aber nun klar, woher all die Lorbeeren kommen: Der Film ist wirklich so gut!

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