Mit Jay O. Sanders markierte Beiträge

The Odd Couple 2 – Immer noch ein seltsames Paar

Immer noch ein seltsames Paar
Originaltitel: The Odd Couple 2- Erscheinungsjahr: 1998 – Regie: Howard Deutch

Darsteller: Jack Lemmon, Walter Matthau, Richard Riehle, Jonathan Silverman, Lisa Waltz, Mary Beth Peil, Christine Baranski, Jean Smart, Rex Linn, Jay O. Sanders, Barnard Hughes, Ellen Geer

Filmkritik: Oscar Madison (Walter Matthau) und Felix Unger (Jack Lemmon), die beiden ehemaligen Mitbewohner(„The Odd Couple“), treffen sich nach über 17 Jahren wieder, um gemeinsam zur Hochzeit ihrer Kinder zu fahren. Obwohl sie sich immer noch nicht richtig ausstehen können, raufen sie sich trotz einiger Differenzen nochmals zusammen und machen sich auf den Weg nach Kalifornien. Dass ihnen dabei erst Felix’ Koffer, die Wegbeschreibung und schließlich der komplette Mietwagen verloren gehen, ist nur der Anfang der chaotischen Tour der beiden liebenswerten alten Vögel…

Felix Ungar: How long was I asleep?
Oscar Madison: I don’t know. I didn’t know you wanted me to time it.

30 Jahre nach dem ersten Film einen Nachfolger zu bringen klingt schon ziemlich arg nach Verzweiflung. Zudem markiert „The Odd Couple 2“ den letzten Film den das Traumpaar Matthau und Lemmon zusammen absolviert haben. Ein wenig Schade das es bei diesem großen Zusammenkommen dann nur zu einer Fortsetzung gereicht hat.

Oscar Madison: Nothing has changed, Felix. I’m still a pig, you’re still a human vacuum cleaner.

Die Story des Films ist schlichtweg völlig an den Haaren herbeigezogen. Wenn man sich damit abgefunden hat, und das muss man wenn man mit dem Film wirklich Spaß haben will, weiß die etwas ungewohnte Fortsetzung dann aber überraschend gut zu unterhalten. Besonders die Sprüche von Walter Matthau sind erneut der Quell des Witzes im Film. „The Odd Couple 2“ hat zudem eine viel höhere Witz-Schlagzahl als sein Vorgänger, ist andererseits aber auch weitaus weniger Ernst. Hier regiert meist der Schabernack oder blanker Irrsinn.

Felix Ungar: You got a lawyer?
Oscar Madis...

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JFK – John F. Kennedy – Tatort Dallas

John F. Kennedy – Tatort Dallas
Originaltitel: JFK – Erscheinungsjahr:1991 – Regie: Oliver Stone

Darsteller: Kevin Costner, Kevin Bacon, Tommy Lee Jones, Laurie Metcalf, Gary Oldman, Beata Pozniak, Michael Rooker, Jay O. Sanders, Sissy Spacek, Brian Doyle-Murray, Gary Grubbs, Wayne Knight, Vincent D’Onofrio, Jack Lemmon, Joe Pesci, Walter Matthau, John Candy, Frank Whaley, Donald Sutherland

Filmkritik: Am 22.11.1963 wird John F.Kennedy in Dallas von Lee Harvey Oswald(Gary Oldman) erschossen. So steht es in den Geschichtsbüchern und so soll es die Welt glauben. Doch dieser Film folgt der Geschichte des ehemaligen Staatsanwalts von New Orleans, Jim Garrison (Kevin Costner), der 3 Jahre nach dem Attentat, nach dem Auffinden einer Spur, in dem alten Fall wieder zu ermitteln beginnt. In Gesprächen mit Zeugen und Verdächtigen tragen er und seine Mitarbeiter(u.a. Michael Rooker) Material zusammen, das immer bedrohlicher für die Regierung wird. Stück für Stück setzen die Männer ein Puzzle zusammen, das auf eine Verschwörung und ein Mordkomplott rund um den Vietnamkrieg hindeutet, mit Oswald als Opferlamm. Schließlich glaubt Garrison genug Material zu haben und erhebt Anklage…

„JFK“ gilt gemeinhin als bester Film des kontroversen Filmemachers Oliver Stone. Selbst Stone hält den Film für seinen besten und bezeichnete ihn sogar einmal als seinen „The Godfather“. Ganz so weit sollte man nun vielleicht nicht gehen, aber „JFK“ ist zweifelsohne ein verdammt spannendes Zeitdokument.

Die epische Laufzeit von fast 3,5 Stunden vergeht die meiste Zeit wie im Fluge. Dabei schlängelt sich der Film erstaunlich geschickt zwischen den Handlungselementen der Rahmenhandlung hindurch und landet immer wieder bei den Kernpunkten der Ermittlung um das Attentat. Wenn in diesen Momenten Zeitzeugen und Tatverdächtige Auspacken was sie wissen und sich das Puzzle so immer weiter zusammensetzt, hält man als Zuschauer nicht nur einmal den Atem an...

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