Kategorie Filme

13 Semester

13 Semester

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Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Frieder Wittich

Darsteller: Max Riemelt
Claudia Eisinger
Alexander Fehling
Amit Shah
Robert Gwisdek
Dieter Mann
Johannes Suhm
Raúl Semmler

Inhalt@OFDB

"13 Semester" ist eine Deutsche Uni-Komödie. Da das Genre in Deutschland bislang nur sehr stiefmütterlich behandelt wurde, wollte ich mir den Film damals eigentlich sogar im Kino ansehen, habe es aber dann irgendwie vergessen. So folgte nun die DVD-Sichtung.
Eines der größten Pluspunkte des Films ist, das man ihn wohl wirklich das Attribut "Authentisch" aufs Auge drücken kann. Vom Abi ins Studium, Wohnungssuche, WG-Parties, große Liebe, Probleme im Hauptfach, der Gedanke alles hinzuschmeißen und sich doch nochmal zusammen zu reißen. Hier werden keine übertriebenen, unrealistischen Szenen eingebaut um den großen Witz zu landen, der Humor ergibt sich hier aus dem Studiums-Alltag, was einfach unheimlich sympathisch daherkommt.
Zwar hat man stellenweise das Gefühl, dass die Uni im Film ein wenig zu kurz kommt, aber der Film ist eben doch mehr ein Coming-of-Age Film als eine Doku über deutsche Unis.
Weitere wohlschmeckende Zutaten in der "13 Semester"-Suppe sind die wirklich überzeugenden Darsteller sowieso einige visuelle, filmische Raffinessen. Der Film spielt hin und wieder mit kurzen Tagträumen, erzählt das Auslandssemester in Australien mit Hilfe von Fotos und in 3 verschiedenen Versionen und viele Szenen werden erst begonnen, dann scheinbar beendet aber kurz danach in einer Rückblende zu Ende geführt. All diese Inszenierungs-Kniffe wirken herrlich erfrischend und lockern den Film ein ums andere Mal auf.
"13 Semester" ist eine durchweg sehr unterhaltsame, kurzweilige Komödie die aber auch etwas ans Herz geht, gerade mit der Beziehungsgeschichte des Hauptdarstellers der den ganzen Film über an "der einen" festhält.
Zwar ist der Film nicht frei von ein paar Klischees und Stereotypen, aber der...

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Eis am Stiel, 5. Teil – Die große Liebe

Eis am Stiel, 5. Teil – Die große Liebe

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Erscheinungsjahr: 1984
Regie: Dan Wolman

Darsteller: Yftach Katzur
Zachi Noy
Jonathan Sagall
Dvora Kedar
Menashe Warshavsky
Stefanie Petsch
Sabrina Cheval

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Inhalt@OFDB

Teil 5 der „Eis am Stiel“ Reihe besinnt sich nach dem eher lahmen vierten Film wieder auf die Stärken der Reihe. Ein reichhaltiger, fetziger Soundtrack, ein paar Beziehungskisten, die üblichen Flachlege-Geschichten(diesmal Zahnarzthelferin) und peinliche Deutsche Nebenrollen(diesmal Dolly Dollar).
Zwar wirken die 2 Beziehungs-Geschichtchen von Benny und Bobby alles andere als taufrisch und man weiß im Grunde sowieso wie es ausgehen wird, trotz Allem weiß das mehr zu gefallen als das meiste aus Teil 4. Nervig ist aber der gesamte Part von Dolly Dollar, allein ihre Stimme ist zum davonlaufen.
Am Ende des Films wird dazu viel zu dick aufgetragen. Ein oberflächlich peinlicher Selbstmordversuch und direkt danach noch einer sind einfach zu viel aufgesetzte Pseudo-Dramatik für einen Film wie diesen.
Abgesehen davon ist Teil 5 aber wieder ein recht unterhaltsames, einfaches Filmchen mit toller Musik. Gute:

6/10

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Elling

Elling

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Erscheinungsjahr: 2001
Regie: Petter Næss

Darsteller: Per Christian Ellefsen
Sven Nordin
Marit Pia Jacobsen
Jørgen Langhelle
Per Christensen
Hilde Olausson
Ola Otnes

Inhalt@OFDB

Die Story klingt im Grunde entweder danach, dass der Film ein rührseliges Drama ist oder eine plumpe Komödie mit zotigem Pöbelhumor. Bei einer Hollywood-Verfilmung wäre dies wohl auch so gekommen, aber die Norweger wissen einfach besser wie man diesen Stoff mit dem nötigen Respekt anpackt ohne dabei aber den Humor zu vergessen. Der Film erinnert, nicht zuletzt weil einer der Hauptdarsteller wie Jeff Daniels aussieht, ein wenig an ein "Dumb and Dumber" mit Niveau.
Die ganzen Besonderheiten und Macken die die Charaktere auszeichnen werden natürlich auch als Humor-Vehikel benutzt, aber die Figuren verlieren nie ihre Würde oder ihren Charakter. Der Humor ist also nie unpassend oder daneben.
Ansonsten könnte der Film zwischendurch ruhig ein bisschen mehr aus dem Leben der Beiden zeigen, denn vieles wird leider nur angerissen. Dadurch kommt zwar eine angenehme Laufzeit von 85 Minuten zu Stande, aber am Ende hätte man dann doch gerne noch etwas mehr über das schräge Paar gesehen. So wirkt der Film im letzten Akt dann gar etwas gehastet, verliert die Charaktere etwas aus den Augen, will schnell die Losen Fäden verknüpfen und den Abspann einläuten, was ein wenig Schade ist und auf Kosten des Filmspaßes geht.
Insgesamt für mich nicht der beste Film aus Skandinavischen Landen, aber mit auf den Vorderen Rängen dabei.

7/10

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Eis am Stiel, 4. Teil – Hasenjagd

Eis am Stiel, 4. Teil – Hasenjagd

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Erscheinungsjahr: 1983
Regie: Boaz Davidson

Darsteller: Meira Arazi
Noam Aviram
Devora Bakon
Anatol Constantin
Shmuel Eiser
Bea Fiedler
Savich Goldreich
Pesach Gotmark

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Inhalt@OFDB

„Eis am Stiel 4“ ist der letzte der Reihe bei dem der Erfinder Boaz Davidson noch selbst Regie führt und das Drehbuch geschrieben hat. Im vierten Film müssen die 3 bekannten Freunde zum Militärdienst. Leider regiert dort aber nur der Flachwitz und so ist dieser Teil von den ersten 4 leider wohl der unwitzigste. Einzig der Prolog am Anfang, in dem die 3 die Ehefrau eines betrunkenen Mannes flachlegen wollen, hat gewohnte „Eis am Stiel“ Qualitäten, fast die sämtliche restliche Handlung beim Militär im Anschluss, ist nicht wirklich witzig, kurzweilig zwar schon aber man muss meist nicht mal grinsen. Vor Allem die Sequenz in der sich die 3 Jungs als Frauen verkleiden, wird schon nach kurzer Zeit ziemlich lahm.
Auch der Soundtrack kommt diesmal viel zu kurz. Wurden in den 3 Teilen zuvor ständig die Hits durchgespielt, wartet man hier stellenweise vergeblich auf einen Song.
Immerhin ist Bennys Eroberung auch in diesem Teil unheimlich hübsch, leider hat sie aber nur wenige Szenen spendiert bekommen. Insgesamt von den ersten 4 der schwächste Teil und ich befürchte Stark das dies noch nicht die Spitze des Eisbergs ist. Schwache:

6/10

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Eis am Stiel, 3. Teil – Liebeleien

Eis am Stiel, 3. Teil – Liebeleien

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Erscheinungsjahr: 1981
Regie: Boaz Davidson

Darsteller: Yftach Katzur
Dvora Kedar
Amos Levi
Ravit Litman
Joshua Loof
Zachi Noy
Ariella Rabinovich
Sibylle Rauch

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Inhalt@OFDB

„Na jetzt gehts aber los“, dachte ich. Johnny heißt in Teil 3 plötzlich Momo und der ehemalige Momo heißt jetzt Bobby?! Ob diese Entscheidung wirklich im Originaldrehbuch stand oder ob die Synchroleute besoffen waren, kann ich nicht feststellen, da der Abspann leider in einer für mich nicht lesbaren Schrift erstellt war.
Ansonsten ist Teil 3 aber wohl von den ersten 3 Filmen wohl der witzigste und kurzweiligste. Spätestens mit dem Besuch von der deutschen Cousine Sybille Rauch kommen einige witzige Szenen zustande. Leider wurde hier aber offensichtlich auch die Laufzeit mit Schnitten angepasst, denn man sieht Ihren Besuch nur sehr auszugsweise. Plötzlich ist sie auch schon mit Momo und Bobby im Bett und in der nächsten Szene ist sie dann schon wieder abgereist. Schade, von ihr hätte ich gern noch mehr gesehen 😉
Auch sonst hat der Film aber stellenweise mehr Episodencharakter. Einzig die Handlung, dass Benny mit einem Mädchen zusammen ist, dass ihn nicht ranlässt und er sich dann mit der Dorfschlampe einlässt, was ihm auch nicht so gut gefällt, zieht sich von Anfang bis Ende immer wieder durch den Film. Die Handlung ist zwar relativ oberflächlich, passt aber zumindest in den unterhaltsamen Charakter des restlichen Films.
„Eis am Stiel 3“ ist etwas besser als der zweite und etwa gleichauf mit dem ersten Film. Zwar wird hier wieder mehr Wert auf Sex gelegt aber der Humor der dadurch entsteht ist ganz klar nicht zu verachten. Sehr Gute:

7/10

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The Crazies Remake

The Crazies Remake

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Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Breck Eisner

Darsteller: Timothy Olyphant
Radha Mitchell
Joe Anderson
Danielle Panabaker
Christie Lynn Smith
Brett Rickaby
Preston Bailey
John Aylward
Joe Reegan
Glenn Morshower

Inhalt@OFDB

"The Crazies" basiert auf dem gleichnamigen Original-Film von Zombie-Schöpfer George A. Romero. Romero fing damals in seinem Film direkt mitten in der Seuchenbekämpfung an. Zu Beginn war bei ihm die Seuche schon in vollem Gange und das Militär kommt in die Stadt und versucht die Krankheit einzudämmen. Eine kleine Gruppe flüchtet vor den Soldaten und kann sich zunächst verstecken.
Das Remake beginnt etwas früher. Zwar bricht auch hier die Seuche recht früh nach Beginn des Films aus, aber bis das Militär kommt passiert noch einiges mehr. Es wird aufgeklärt woher die Seuche wohl kommt und man sieht auch etwas aus dem Alltag der Hauptdarsteller.
Recht zügig zieht das Remake dann aber die Zügel an. Die Army errichtet ein Lager um die Infizierten von den Gesunden zu trennen. Familien werden zerrissen und Menschen in LKWs und hinter Zäune gesperrt. Erinnerungen an Holocaust-Bilder werden wach. Doch die Crazies überrennen den Stützpunkt kurze Zeit später.
Die Charaktere der Crazies bieten sowieso sehr viel mehr Spielraum für die Filmmacher als die handelsüblichen Zombies aus dem Horror-Regal. Da es sozusagen wahnsinnige Menschen sind bei denen ein ganzer Sicherungsschrank durchgebrannt ist, haben diese weder das Problem bereits tot zu sein noch vom Drang zu fressen angetrieben zu werden. Die Crazies können z.B. sogar Hinterhalte durchführen und Waffen benutzen, sind so viel gefährlicher. Nichts desto Trotz agieren Sie aber trotzdem nicht wie normale Menschen, sind im Endstadium jederzeit als Wahnsinnig zu identifizieren...

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Eis am Stiel, 2. Teil – Feste Freundin

Eis am Stiel, 2. Teil – Feste Freundin

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Erscheinungsjahr: 1979
Regie: Boaz Davidson

Darsteller: Dafna Armoni
Yasha Katz
Yftach Katzur
Dvora Kedar
Dorit Kroizer
Orit Kroizer

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Inhalt@OFDB

Der zweite Teil von „Eis am Stiel“ konzentriert sich fast ausschließlich auf die aufkeimende Liebesbeziehung von Benny mit seiner neuen Flamme Tammy. Kennenlernen, langsames Annähern, dann versuchen intim zu werden und brutal abgeschmettert werden. Die Beziehung braucht mehrere Anläufe und Benny versucht es in der Zwischenzeit auch bei anderen Damen, doch keine ist so wie Tammy, das merkt er schnell.
Auf Sex und nackte Tatsachen wird weitestgehend verzichtet. Alle anderen Zutaten aus Teil 1, damit ist vor Allem der Soundtrack gemeint, sind in gewohnter Qualität vorhanden. Der Film gefällt mir stellenweise etwas besser als der erste, ist allerdings auch nicht ganz so kurzweilig wie der Vorgänger, denn in die Beziehungskiste schleicht sich manchmal etwas Langeweile ein.
Leider ist auch das Ende nicht ganz so gut, denn das Momo Benny beinahe erneut die Freundin ausspannt, ist etwas daneben. Auch wird leider überhaupt nicht mehr auf die Geschehnisse des ersten Films eingegangen, der Film ist quasi eigenständig.
Insgesamt wegen des Humors und den tollen Songs erneut eine unterhaltsame, kurzweilige Kiste mit leichten Längen aber einer durchweg netten Geschichte.

7/10

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Striptease

Striptease

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Erscheinungsjahr: 1996
Regie: Andrew Bergman

Darsteller: Demi Moore
Burt Reynolds
Armand Assante
Ving Rhames
Robert Patrick
Paul Guilfoyle
Jerry Grayson

Inhalt@OFDB

Von "Striptease" hatte ich schon vieles gehört, im Grunde durchweg schlechtes und leider muss ich nun sagen, stimmte auch alles was ich gehört hatte. "Striptease" ist in großen Teilen wirklich ganz großer Schwachsinn. Besonders bemerkenswert wie im Grunde sämtliche Schauspieler hier ganz schreckliche Leistungen abliefern. Angeführt von Burt Reynolds, den ich wohl noch nie schlechter und peinlicher gesehen hab, gefolgt von Robert Patrick und Ving Rhames bis hin zu Armand Assante. Einzig Demi Moore scheint ihre Rolle halbwegs begriffen zu haben und wirkt zumindest nicht ständig so völlig deplatziert wie ihre Schauspielkollegen.
Dem Film ist es zu Gute zu halten, dass er sich nicht völlig ernst nimmt, aber andererseits nimmt er sich schon fast zu locker, driftet so immer wieder ins total Lächerliche ab. Besonders das Finale, was wohl irgendwann auch mal spannend konzipiert war, kommt einem hier vor wie die Aufführung einer schlechten Slapstick-Truppe.
Somit bleiben einem neben der Kopfschüttel-Story und den ganz schwachen Schauspielern eigentlich nur noch der Anblick der schönen Demi im Stripclub. Der entschädigt für so einige Unzulänglichkeiten, kann den Film ganz gewiss auch nicht mehr retten, aber immerhin macht sie den viel zu lang geratenen Film noch halbwegs erträglich. Den inoffiziellen Kampf "Showgirls" vs. "Striptease" hat "Showgirls" mit Leichtigkeit gewonnen. Ganz schwache:

4/10

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Eis am Stiel

Eis am Stiel

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Erscheinungsjahr: 1978
Regie: Boaz Davidson

Darsteller: Yftach Katzur
Anat Atzmon
Jonathan Sagall
Zachi Noy
Dvora Kedar
Ophelia Shtruhl
Menashe Warshavsky

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Inhalt@OFDB

Die letzte Sichtung von „Eis am Stiel“ ist schon viele Jahre her. Doch da ich am Sonntag auf einer DVD-Börse die Remastered-DVD-Box zum guten Kurs abgegriffen habe, sollte ich jetzt auch direkt mit der Sichtung der Reihe beginnen.
Der erste Teil der Reihe ist sehr wahrscheinlich noch der Anspruchsvollste. Nach der langen Einführung voller Sex mit fremden Damen, Prostituierten und jungen Mädchen folgt ein recht hartes Ende. Unterstützt wird der Film von einem sehr starken Soundtrack. In den ersten 20 Minuten werden derartig viele Hits durchgejubelt, das ich mir nicht vorstellen konnte wie der Soundtrack weitergehen könnte. So kam es dann auch, denn nach einer Stunde wiederholten sich einige der Songs vom Anfang einfach wieder.
„Eis am Stiel“ ist im Grunde eine primitive pubertäre Sexklamotte, viele Jahre vor der Amerikanischen Teenie-Welle angeführt von „American Pie“. Doch hier regiert zumindest im ersten Teil der Reihe am Ende noch der Anspruch und siegt über den Sex. Unterhaltsam, sympathisch und besonders als Indikator der damaligen Zeit auch recht interessant.

7/10

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Rising Sun – Die Wiege der Sonne

Rising Sun – Die Wiege der Sonne

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Erscheinungsjahr: 1993
Regie: Philip Kaufman

Darsteller: Sean Connery
Wesley Snipes
Harvey Keitel
Cary-Hiroyuki Tagawa
Kevin Anderson
Mako
Ray Wise
Stan Egi
Stan Shaw
Tia Carrere
Steve Buscemi

Inhalt@OFDB

Aufgrund des unschlagbaren Preises der UK-Blu-ray musste ich diese Michael Crichton Verfilmung auch endlich mal eintüten.
Die Story ist durchweg recht spannend gestaltet. Die Nachforschung nach dem wahren Killer ist interessant umgesetzt, Sean Connerys Charakter ist dabei ziemlich stark und präsent und auch Wesley Snipes passt recht gut in seine Rolle, auch wenn er natürlich neben Connery etwas abfällt. Der Film ist sowieso besetzt mit vielen hochkarätigen Schauspielern. Ray Wise, Mako und Steve Buscemi um nur noch mal 3 weitere zu nennen, die Ihre Jobs gut machen.
Allerdings hat der Film während der Mörder-Aufklärung immer wieder mit einigen Logikproblemen zu kämpfen. Schön fand ich aber, dass hier endlich mal auf relativ realistischem Wege gezeigt wurde wie eine Kameraaufnahme digital verändert werden kann.
Vor Allem in der letzten Hälfte aber gibt es einige Szenen die man auch gut und gerne hätte streichen können, wie eine völlig deplatzierte Kung-Fu/Prügel Sequenz.
Man wartet einfach auf einen richtige "Aha-Moment" oder etwas besonders, doch die meiste Zeit wartet man vergeblich. Wirkliche Überraschungen bleiben aus. Die ansonsten eher konventionelle und auch nur selten langweilige Story weiß zwar zu gefallen, aber mit dem Autor und dem Schauspieler-Gespann hat man schon etwas andere Erwartungen. So reicht es nur knapp zur:

7/10

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Waxwork

Waxwork

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Erscheinungsjahr: 1988
Regie: Anthony Hickox

Darsteller: Zach Galligan
Deborah Foreman
Michelle Johnson
Dana Ashbrook
Miles O’Keeffe
Charles McCaughan

Inhalt@OFDB

"Waxwork" wird von vielen Fans als grandios unterhaltsamer Horror-Spaß gelobt. Davon musste ich mich nun endlich einmal selbst überzeugen, bin allerdings doch ein wenig enttäuscht.
Klar, der Film zitiert sich fröhlich durch mindestens 60 Jahre Filmhorror und die zugrunde liegende Story ist wirklich recht kreativ erdacht, aber die Umsetzung auf TV-Niveau, die eher durchschnittlichen Effekte und die meist überforderten Hauptdarsteller versalzen einem hier doch etwas den Spaß. Dazu ist das Ende völlig überdreht und passt so gar nicht mehr zum Rest des Films, der mit den mal mehr mal weniger liebevollen Hommagen im Grunde ja doch recht sympathisch, wenn auch des öfteren langweilig daher kommt. Die Story hätte in einer Folge "Tales from the Crypt" wohl einiges mehr her gemacht, anstatt auf 90 Minuten aufgeblasen zu werden.
Irgendwie passt es da schon ein bisschen, dass Regisseur Anthony Hickox sich später fast nur noch für schlechte Dolph Lundgren("Jill Rips") oder Steven Seagal("Submerged") Filme hergeben hat.
Abschließend also ein mal sehr unterhaltsamer, mal recht zäher Horrorspaß, den man auf jeden Fall mal gesehen haben sollte, der aber nicht unbedingt zu den Genrehighlights gehört.

6/10

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Triangle

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Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Christopher Smith

Darsteller: Liam Hemsworth
Melissa George
Rachael Carpani
Emma Lung
Michael Dorman
Henry Nixon

Inhalt@OFDB

"Triangle" ist grob gesagt eine Mischung aus "Ghost Ship" und "Timecrimes". Christopher Smith, der das Drehbuch schrieb und Regie führte, leistet nach "Severance" erneut gute Arbeit. Das Drehbuch ist vollgepackt mit Szenen die sich erst nach und nach aufdröseln und auch nur wenn man ständig am Ball bleibt. Kurz mal nicht aufgepasst und man verpasst eine Fitzelszene oder sogar etwas größeres. Den Film beim ersten Mal sehen völlig zu verstehen, kann man wohl vergessen, aber die Grundidee des Film wird deutlich, wenn man sich am Ende auch wieder fragt wie das denn nun alles zusammengehört.
Zwar ist es auch hier so, dass die Story am Anfang faszinierender ist als gegen Ende wo man mehr vom Ganzen versteht, aber trotzdem umhüllt den Film eine konstante Spannung und viel Suspense. Dazu kommen viele schockierende Szenen und im Grunde ein ständiges Mindfuck-Gefühl.
Wenn man "Timecrimes" kennt, errät man zwar viele Szenen schon im Vorhinein, hat quasi wie die Hauptdarstellerin immer ein Deja Vu doch "Triangle" verfolgt stellenweise andere Ansätze. Vor Allem hatte der Protagonist in "Timecrimes" mehr Möglichkeiten zur Beeinflussung.
Für Fans von Zeitreisen und Endlosschleifen ist der Film eine ganze klare Empfehlung!

7/10

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Chinatown

Chinatown

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Erscheinungsjahr: 1974
Regie: Roman Polanski

Darsteller: Jack Nicholson
Faye Dunaway
John Huston
Perry Lopez
John Hillerman
Darrell Zwerling
Diane Ladd
Roy Jenson
Roman Polanski

Inhalt@OFDB

"Chinatown" wird oft als bester Film von Roman Polanski bezeichnet und auch als einer der besten von Jack Nicholson. Da kann ich leider nicht unbedingt beipflichten, trotz Allem ist "Chinatown" aber ein durchweg gelungenes Detektivstück.
Die ersten anderthalb Stunden der Story folgen einem stringenten Spannungsbogen. Gittes kommt den Vorkommnissen in L.A. langsam auf die Spur und mit ihm der Zuschauer. Man weiß niemals mehr als Gittes, die Kamera folgt ihm ständig, Szenen ohne ihn gibt es soweit ich weiß gar nicht.
Die ganze Inszenierung des Films, die Sets und die Schauspieler, all das ist wahrlich exzellent und ziemlich zeitlos. Der Film könnte auch erst wenige Jahre alt sein.
Besonders auch Jack Nicholson gefällt mir hier ausgezeichnet. Witzig auch, dass ihm die berühmte Nasenverletzung vom Regisseur Polanski persönlich zugefügt wird. Der Soundtrack von Goldsmith tut sein übriges zur starken Atmosphäre dazu.
Doch irgendwann im letzten Akt des Films dröseln sich die Fäden etwas zu früh auf und man verliert etwas das Interesse am Film. Erst beim überraschenden Finale packt einen der Film ein letztes Mal und entsetzt den Zuschauer. Mit einem packender umgesetzten Finish, hätte ich den Film sicher noch etwas mehr gemocht, aber auch so gefiel mir dieser Klassiker gut, auch wenn ich doch etwas mehr erwartet hatte.

7/10

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Harvey

Harvey

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Erscheinungsjahr: 1950
Regie: Henry Koster

Darsteller: James Stewart
Josephine Hull
Peggy Dow
Charles Drake
Cecil Kellaway
Victoria Horne
Jesse White

Inhalt@OFDB

Von dem Film "Harvey" habe ich erst vor kurzem gehört, genauer dann als die Meldung herauskam, dass Spielberg dem Film ein Remake "spendieren" will. Nach kurzer Nachforschung worum es sich bei "Harvey" handelt, war sehr schnell klar, dass ich den Film unbedingt sehen muss.
Ich war schon kurz nach Filmstart schwer angetan. James Stewart spielt die Rolle des scheinbar Wahnsinnigen perfekt. Wie er immer wieder zum imaginären Hasen hoch schaut, ihm Türen aufhält und auch sonst versucht mit ihm so zu interagieren als wäre er wirklich existent, ist einfach herrlich witzig. Aber auch abseits vom Hasen hat der Film viel Humor zu bieten. Highlight war für mich auf jeden Fall, wie Elwood es zufällig schafft, dass statt ihm seine Schwester in der Psychiatrie landet. Ohne das dies seine Intention wäre oder er etwas davon gewusst hätte, wieselt er sich geschickt durch die Dialoge mit dem behandelnden Arzt. Ein Komödien-Highlight!
Gegen Ende verheddert sich der Film dann leider etwas in seiner Geschichte, besonders das auch der Oberarzt plötzlich Harvey sehen kann gefiel mir nicht so gut.
Nichts desto trotz ist "Harvey" aber ein wundervoller gute Laune Film über das gute im Menschen, der sicher nochmal in den Player wandern wird.

8/10

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Tough and Deadly

Tough and Deadly

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Erscheinungsjahr: 1995
Regie: Steve Cohen

Darsteller: Billy Blanks
Roddy Piper
Richard Norton
Charles Kahlenberg
James Karen
Gary Kasper
Sal Landi

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Der quasi Nachfolger zu "Back in Action" heißt "Tough and Deadly". Da ich "Back in Action" recht gern mochte, vorallem wegen der reichhaltigen Action und der guten Mischung aus Kicken und Ballern, war ich sehr gespannt auf "Tough and Deadly".
Leider legt "Tough and Deadly" den Fokus viel zu sehr auf Kickereien von Billy Blanks. Nicht nur das ich den Kerl hier noch uncharismatischer finde als in "Back in Action", sorgt das ständige Geprügel und Gekicke von ihm bei mir auch schnell für Ermüdungserscheinungen. Immerhin rettet Charmebolzen Roddy Piper hier einiges raus. Mit flotten Sprüchen und seiner coolen Art, macht er erneut einfach viel Spaß. Man merkt bei seinem beschwingten Auftreten einfach, dass er Wrestler war.
Das Finale in "Tough and Deadly" nimmt schon fast ausufernde Züge an, dauert es doch fast 20 Minuten. Hier finden dann auch endlich wieder einige Schießereien den Weg vor die Kamera, doch leider erneut nur sehr kurz, meist ist es wieder Blanks der Schlagend und Tretend die Bösewichte bekämpft.
Somit ist "Tough and Deadly" sicher kein schlechter Film. Hohe Production-Values und eine flotte Story wissen zu gefallen, aber auf der Actionseite gefiel mir der Film aufgrund des großen Martial-Arts Bezugs dann einfach zu wenig, um mich wirklich mitzureißen. Da fand ich "Back in Action" doch einen Tacken besser.

6/10

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