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Ice Spiders

Ice Spiders
Originaltitel: Ice Spiders - Erscheinungsjahr: 2007 - Regie: Tibor Takács



Darsteller:
Patrick Muldoon, Vanessa Williams, Thomas Calabro, David Millbern, Noah Bastian, Carleigh King, Stephen J. Cannell, Matt Whittaker, Clayton Taylor, Charles Halford, Steve Bilich, Kiernan Ryan Daley u.A.

Filmkritik: Monsterspinnen im Skigebiet, das hat es auch noch nicht gegeben. Tibor Takács, der bereits vorher das unterhaltsame B-Movie „Die Fliege“-Rip-Off „Mosquito Man“ abgeliefert hat und nach den Eisspinnen noch etliche andere Riesenmonster auf die Welt loslassen sollte, weiß als Regisseur genau was er hier macht.

Ein gealterter Abfahrtsmaestro der nun neureichen Kids und anderen Vollidioten in einem Resort beibringen soll, wie man richtig auf den Skier stehen bleibt, bekommt es nicht nur mit einer scharfen Wissenschaftlerin (Vanessa Williams), einem irren Wissenschaftler samt Armee-Einheit, sondern auch Riesenspinnen zu tun, die Jagd auf die Besucher und Feriengäste machen. So weit, so die gesamte Geschichte des Films, der sich genüsslich all seinen Klischees hingibt und zwar nur CGI-Spinnen bietet, diese aber zumindest individuell und passend over-the-top gestaltet.

An „Arac Attack“ erinnert das Ganze an etlichen Momenten frappierend, nicht nur, weil die großen Mörderspinnen genau gleiche Fiebsgeräusche von sich geben, sondern auch wegen einigen der enthaltenen Gags.

Am Ende ist es dann eigentlich extrem egal, warum nun die Spinnen die Kälte vertragen und dass eigentlich ein viel größeres Problem um die Tiere gemacht wird, als eigentlich nötig, denn bereits vor der „Masseninvasion“ der sechs(!) Tiere werden zwei mehr Nebenbei erledigt. Aber es gehört sich wohl für einen Monsterfilm so, dass ein Teil der Bedrohung schlicht daraus resultiert, dass die Betroffenen sich einfach nur ziemlich blöde anstellen.

Jeder B-Monsterfan kommt sicherlich auf seine Kosten bei dem flott inszenierten Streifen und kann gerne noch einen Trashpunkt oben auf die Endbewertung hinzurechnen, alle Anderen werden aber wohl auch nette 90 Minuten mit diesem sympathischen Killerspinnen-Ulk verbringen können, der zumindest von sich behaupten kann die ersten Eisspinnen der Welt zu haben. (Oder hab ich da etwas verpasst?)

Filmbewertung: 6/10

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