Mit T.J. Miller markierte Beiträge

Deadpool 2

DEADPOOL 2
Originaltitel: Deadpool 2 – Erscheinungsjahr: 2018 – Regie: David Leitch

Erscheinungstermin: Ab dem 17. Mai 2018

Darsteller: Ryan Reynolds, Josh Brolin, Morena Baccarin, Julian Dennison, Zazie Beetz, T.J. Miller, Brianna Hildebrand, Jack Kesy, Bill Skarsgård, Terry Crews, u. A.

Filmkritik: DEADPOOL 2 ist am Start! Und bei dem „4th Wall Breaking“-Comedy-Gedöns, das der „Merc with a Mouth“ abzieht, müsste hier wohl irgendwas pseudo-cleveres stehen, wie etwa zwei Worte Review: „GUCK DEN SCHEIß!“ Doch die Frage ist ja eigentlich: „Soll man den Scheiß gucken?!?“ Die kurze Antwort: „Ja!“, die lange Antwort gibt es nach dem ersten Bild …

Ryan „Deadpool“ Reynolds … nervt leider etwas

DEADPOOL ist ziemlich nervig. Seine ach so coolen Scherze scheinen überall gut anzukommen und aus dem düster-zynischen Comic-Antihelden der 90er Jahre wurde zuletzt in sämtlichen Medien ein sprücheklopfender Killer mit einem Herz aus Gold. Obendrauf gibt es Ryan Reynolds, der in der Figur ein Ventil für immense Marketing-Stunts, unorthodoxe Poster und viel Selbsterfüllung sieht. Natürlich geht er in der Rolle auf, aber es wurde dann zwischenzeitlich schon ein bisschen viel.

Umso überraschender war da, dass DEADPOOL 1 eine durch und durch konventionelle Actionfilmstruktur besaß. Alles rund um den „Merc with a Mouth“ war komplette Glasur auf einem extrem konservativen Filmkorsett, das nicht ansatzweise so rebellisch und „crazy“ war, wie der Titelheld es gerne gewesen wäre.
Teil 2 ist genau das Gleiche.

Willkommen bei den X-Men!

Was DEADPOOL 2 von seinem Vorgänger unterscheidet, das ist das größere Budget und die engere Anbindung zum Marveluniversum im Allgemeinen und den X-Men-Filmen im Speziellen. Während der Erstling irgendwelche Gags rund um alte Frauen und sleazige Bartypen ablieferte, weil er eben keine weiteren Superhelden zum Spielen hatte, so hat sich diese Situation nun grundlegend geändert.

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Ready Player One

Ausführliche Filmkritik zu dem Kinofilm Ready Player One

  • Originaltitel: Ready Player One
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Regie: Steven Spielberg
  • Filmstart: 05. April 2018 in den deutschen Kinos

Besetzung von Ready Player One

Tye Sheridan, Olivia Cooke, Ben Mendelsohn, Lena Waithe, T.J. Miller, Simon Pegg, Mark Rylance, Philip Zhao, Win Morisaki, Hannah John-Kamen, Ralph Ineson, Susan Lynch, Clare Higgins, Laurence Spellman, Perdita Weeks

Die Handlung von Ready Player One

Die Handlung spielt 2045 in einer chaotischen Welt am Rande des Zusammenbruchs. Doch die Menschen finden Erlösung in dem gigantischen virtuellen Universum OASIS, das der geniale, exzentrische James Halliday (Mark Rylance) entwickelt hat. Als Halliday stirbt, hinterlässt er sein ungeheures Vermögen der ersten Person, die jenes Easter Egg findet, das er irgendwo in der OASIS versteckt hat. Drei Schlüssel die man durch drei Prüfungen bekommt öffnen die Erlösung.
So beginnt ein Wettstreit, der die gesamte Welt in Atem hält. Ein junger Held namens Wade Watts (Tye Sheridan) findet wider Erwarten erste Hinweise, und schon gerät er in eine halsbrecherische, realitätsverändernde Schatzjagd durch ein ebenso fantastisches wie geheimnisvolles Universum voller Entdeckungen und Gefahren.

Filmkritik zu Ready Player One

Wer hätte gedacht, dass Steven Spielberg nach Jahren der eher ruhigen Filme mal wieder seinen Weg zurück findet zum krawalligen Blockbusterkino? Nach all den Kriegs-Pferden, Spion-Brücken und Lincoln. Das letzte Mal als Spielberg das getan hat, wurden wir mit dem eher vergessenswerten „Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull“ beglückt. Wahrlich keine guten Voraussetzungen für die Verfilmung des Buches „Ready Player One“ sollte man meinen. Aber Spielberg wäre nicht Spielberg, wenn er nicht auch mal wieder für eine Überraschung gut wäre.

Nerdgasm incoming

Ready Player One“, das ist der feuchte Nerd-Traum...

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Seeking a Friend for the End of the World – Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt

Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt
Originaltitel: Seeking a Friend for the End of the World – Erscheinungsjahr 2012 – Regie: Lorene Scafaria



Darsteller:
Keira Knightley, Steve Carell, Connie Britton, Melanie Lynskey, Patton Oswalt, T.J. Miller, Adam Brody, Gillian Jacobs, Melinda Dillon, William Petersen, Rob Corddry, Derek Luke

Filmkritik: Ein riesiger Asteroid von über 100 Kilometern Durchmesser rast auf die Erde zu – und auch der letzte Versuch ihn aufzuhalten, ist gescheitert. Die Topnachricht des Tages lautet: in rund 21 Tagen wird die Welt untergehen. Die Frage lautet: Was werden die Menschen tun, wie werden sie sich fühlen, wenn der Weltuntergang unmittelbar bevorsteht?
Dodge (Steve Carell) klammert sich zunächst an seinen üblichen Alltag. Als er einen mit Verspätung fehlgeleiteten Brief von seiner alten Highschool- Flamme Olivia, der Liebe seines Lebens, erhält, steht für ihn fest, dass er sich sofort auf den Weg zu ihr machen muss. Den Brief hatte ihm seine Nachbarin Penny (Keira Knightley), die ihr Leben in vollen Zügen genießt und nichts allzu ernst nimmt, überreicht, aber jetzt beschließt, die letzten Tage vor dem Weltuntergang im Kreise ihrer Familie zu verbringen.
Die beiden ungleichen Reisegefährten machen sich auf den Weg. Es beginnt ein Roadtrip voller bizarrer, tragischer und komischer Begegnungen, bei dem die beiden feststellen, dass sie viel gemein haben, und dass es manchmal nicht mehr braucht als einen guten Freund – und vielleicht ein kleines bisschen mehr… insbesondere, wenn die Welt untergeht.

„Seeking a Friend for the End of the World“ ist ein schöner kleiner Semi-Indiefilm mit Starbesetzung. Das zunächst recht ungleich wirkende Duo Knightley /Carell findet sehr schnell eine extrem sympathische Chemie zueinander und hat die größten Anteile daran, dass der Film überhaupt so funktioniert.

Zwar wurden im Drehbuch dann doch etliche Kniffe eingebaut, damit eine solche G...

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She’s Out of My League – Zu scharf, um wahr zu sein

Zu scharf, um wahr zu sein
Originaltitel: She’s Out of My League – Erscheinungsjahr: 2010 – Regie: Jim Field Smith

Darsteller: Jay Baruchel, Alice Eve, T.J. Miller, Mike Vogel, Nate Torrence, Lindsay Sloane, Kyle Bornheimer, Jessica St. Clair, Krysten Ritter, Debra Jo Rupp, Adam LeFevre, Kim Shaw

Filmkritik: Zwei Jahre ist der Flughafensicherheitsangestellte Kirk (Jay Baruchel) schon von seiner Ex-Verlobten Marnie (Lindsay Sloane) getrennt und will sie immer noch zurück – schon bizarr, wenn man bedenkt, dass sie praktisch noch immer im Haus seiner Eltern mit ihrem neuen Verlobten lebt. Für Kirks Freunde auf der Arbeit geht das gar nicht, da passt es ganz gut, dass der Niedergeschlagene bei einer Kontrolle die umwerfende Eventmanagerin Molly (Alice Eve) trifft und die beiden sich spontan sympathisch finden. Was Kirk jedoch nicht erwartet: Molly will sich weiter mit ihm verabreden und verbringt jede Menge Zeit mit ihm. Kirks Umgebung ist so überrascht wie verblüfft – und prompt will ihm jeder erklären, dass es ja gar nicht sein kann, dass ein linkischer Durchschnittstyp wie er mit einer absoluten Traumfrau auf Dauer zusammen sein kann. Kirk hält dagegen, doch irgendwann fängt auch er an, sich Fragen zu stellen…

„She’s Out of My League“ ist durchweg eine recht typische Rom-Com. Zwar merkt man auch hier, dass sich der durch Apatow und Konsorten eingeführte Stil immer mehr durchsetzt, aber von der Grundstruktur der Story her muss man keine Überraschungen erwarten. Vom anfänglichen Glück in der Liebe und leichten Schwierigkeiten steuert alles wie gewohnt auf den Konflikt am Ende des zweiten Akts zu, der dann im dritten beigelegt wird und im Epilog des Films nochmal gefestigt wird.

Schlimm ist dieser altbewährte Aufbau ja im Grunde nicht, solange der Film dann mit anderen Zutaten Punkten kann...

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How To Train Your Dragon – Drachenzähmen leichtgemacht

Drachenzähmen leichtgemacht
Originaltitel: How To Train Your Dragon – Erscheinungsjahr: 2010 – Regie: Dean DeBlois, Chris Sanders

Stimmen (im O-Ton): Jay Baruchel, Gerard Butler, Craig Ferguson, America Ferrera, Jonah Hill, Christopher Mintz-Plasse, T.J. Miller, Kristen Wiig, Robin Atkin Downes, Philip McGrade, Kieron Elliott, Ashley Jensen, David Tennant u.A.

Filmkritik: Dreamworks hat sich ja immer wieder abgemüht Pixar das Wasser abzugraben, wenn es um animierte Filme ging. Eigentlich nie hat das geklappt, in manchen Fällen war das Endergebnis sogar ziemlich schmerzhaft (etwa „Shark Tale“), also waren auch die Erwartungen an diesen neuen Streifen alles Andere als groß. Aber, man verzeihe das Wortspiel, „How To Train Your Dragon“ überflügelt all die vorherigen Versuche und fliegt mit den ganz Großen mit.

Die Geschichte dreht sich um den jungen Hicks, der als Sohn des Stammesführers einer Wikingerhorde aufwächst...

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Gulliver’s Travels – Gullivers Reisen

Gullivers Reisen
Originaltitel: Gulliver’s Travels – Erscheinungsjahr: 2010 – Regie: Rob Letterman

Darsteller: Emily Blunt, Jason Segel, Jack Black, Amanda Peet, T.J. Miller, Billy Connolly, Romany Malco, Chris O’Dowd, Joe Lo Truglio, James Corden, Catherine Tate, Lock Lee u.A.

Filmkritik: „Gullivers Reisen“ von Regisseur Rob Letterman weiß nicht wirklich was er sein will. Als Adaption bleibt kaum etwas vom Originalroman übrig, als Komödie gibt es zu wenige Lacher, die meisten sind kleine Parodien auf aktuelle Videospiele oder Kinofilme und als Liebesgeschichte versagt der Streifen auch auf voller Linie.

Jack Black ist in seiner typischen „debilen Kindmann“-Rolle nicht weiter nennenswert und unterliegt dem straffen Storygerüst, das lieblos ein Versatzstück ans Andere knallt. Der Held ist ein Schwätzer, aber kein Macher, also lernt er im Laufe der Handlung, dass er auch zu seinem Wort stehen muss, wenn er in der Welt etwas werden will. Dazu gibt es eine überhastete Liebesgeschichte mit einer chronisch unterforderten Amanda Peet, deren Charme es zu verdanken ist, dass man nicht konsequent wie vom Teufel besessen mit den Augen rollt während dieses klischeehaften Liebesmumpitz. Obendrauf wird noch Billy Connolly als König von Lilliput verschwendet, aber wenigstens sorgt die zusätzliche Liebesgeschichte zwischen Jason Segel als Mann von kleinem Stand und Emily Blunt als Prinzessin für ein paar putzige Momente. All diese Zutaten werden auf kleiner Flamme gekocht und auf unter 90 Minuten zusammengequetscht. Einzig ein paar Gags bleiben als leidlich originell in Erinnerung.

Die Effekte sind dafür oftmals extrem gelungen und auch die miniaturisierten Darsteller wirken großartig eingebunden. Von Effekt-Seite her gibt es hier kaum bis gar nichts zu meckern...

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Cloverfield

Cloverfield
Originaltitel: Cloverfield Erscheinungsjahr:2008 – Regie: Matt Reeves



Darsteller:
Lizzy Caplan, Jessica Lucas, T.J. Miller, Michael Stahl-David, Mike Vogel, Odette Yustman

Filminhalt:. Cloverfield, das ist der neuste Streich von Erfolgsproduzent J.J. Abrahams und gleichzeitig ein super Beispiel für eine preiswerte und überaus effiziente Marketing Maßnahme. Alles Begann mit einem Trailer der nur einige wenige Szenen zeigt und mit dem vermeintlichen Filmtitel „1-18-08“ endet was gleichzeitig auch der US Start von Cloverfield war. Prompt war ein Hype geboren. Schon damals rätselten in sämtlichen Internet-Foren und auf Youtube die Leute was es mit Cloverfield auf sich hat. Spärlich, ja tröpfchenweise gab es immer mal wieder ein paar wenige Informationen, und das nicht etwa in neuen Teasern oder Trailern sondern auf der Homepage des Projekts. Unter anderem wurde bekannt, dass es sich um einen Monsterfilm handelt oder auch das er nur mit der Handkamera gefilmt wird. Das Monster selber blieb bis zum Schluss streng geheim. Ebenso die meisten Szenen des Films. Das schürte die Spannung und sorgte dafür, dass die Zuschauer auf einem perfekten Level gehalten wurden. Sie wussten nicht zu wenig über den Film um desinteressiert zu sein aber auch nicht zu viel um schon im Voraus alles ahnen zu können. Das wahre Marketing betrieben die Fans mit etlichen Videos und Diskussionen. Effizient und günstig für die Macher. Am Startwochenende in den USA zeigte sich das den Machern das Konzept einfach perfekt geglückt ist. Mit 41$ Dollar hat der Film seine Kosten schon wieder drin, nach einem Wochenende. Da kann man den Besucherrückgang am zweiten Wochenende schon verkraften. So, jetzt aber genug vom Treiben rund um Cloverfield und hin zum Film selber. Die Story:

Alles beginnt mit einer Überraschungsparty für den jungen Rob. Rob verlässt bald New York um einem Job in Japan anzunehmen...

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