Mit Steve Buscemi markierte Beiträge

Grown Ups – Kindsköpfe

Kindsköpfe
Originaltitel: Grown Ups – Erscheinungsjahr: 2010 – Regie: Dennis Dugan

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Darsteller: Adam Sandler, Kevin James, Salma Hayek, Steve Buscemi, Maria Bello, Chris Rock, Rob Schneider, David Spade, Jamie Chung, Maya Rudolph, Norm MacDonald, Tim Meadows

Filmkritik: Nicht jeder, der älter wird, wird auch erwachsen! Comedy-Superstars Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, David Spade und Rob Schneider spielen auf umwerfend komische Art fünf Sandkastenfreunde, die an einem Wochenende gute, alte Zeiten wiederaufleben lassen. Dabei kümmert es sie wenig, dass sie alle mittlerweile angesehene Geschäftsmänner, Ehemänner und Väter sind die KINDSKÖPFE haben einen Heidenspaß.

Nachdem Sandlers „That’s My Boy“ zuletzt eine ziemlich Überraschung war, war der Wille da auch „Grown Ups“ nach zu holen. Ein Ensemble-Film mit Stars aus dem Comedy-Bereich. Die Namen deuten schon aus auf welchen Comedy-Sektor hier gezielt wurde, denn Darsteller wie Rob Schneider oder David Spade sind nun mal nicht unbedingt als Feingeister bekannt. Doch kann „Grown Ups“ trotzdem überzeugen?

Die klare Antwort ist „Ja“. Denn „Grown Ups“ versteht es, die Gags die dann doch eher unter der Gürtellinie angesetzt sind stets gut einzubetten und meist direkt mit einem gelungeneren Witz zu verabreichen, ähnlich wie wenn man übel schmeckende Medizin mit einem Glas Wasser hinterher einnimmt.

Vor allem aber gefällt bei „Grown Ups“ die Atmosphäre der „alte Säcke treffen sich für ein Wochenende um mal wieder an alte Zeiten zu denken“-Grundidee. Gerade die älteren Semester der Zuschauer (end zwanziger und aufwärts) finden sich hier schnell zurecht. Zwar wird hier alles etwas überspitzer dargestellt (ist nun einmal Comedy) aber der Grundgedanke ist jederzeit klar und nicht zu verachten...

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Grown Ups 2 – Kindsköpfe 2

Kindsköpfe 2
Originaltitel: Grown Ups 2 – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Dennis Dugan

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Darsteller: Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, Salma Hayek, Steve Buscemi, David Spade, Maya Rudolph, Maria Bello, Nick Swardson, Colin Quinn, Tim Meadows, Jon Lovitz u.A.

Filmkritik: Jau. „Kindsköpfe 2“, nicht wahr?!? Nachdem der Erstling bereits wirkte wie eine (viel) zu lang geratene Pilotfolge einer TV-Sitcom, geht es nun nahtlos weiter. Sandler und Co. (ihr glaubt nicht ernsthaft, dass ich mir in diesem Fall die Charakternamen merke, oder?) ziehen in ihre alte Heimat zurück und machen da Quatsch. Sie lernen, was ihre Kinder tolles können und beweisen sich trotz ihres Alters gegenüber ein paar bescheuerten Uni-Typen. Irgendwas Schmalziges zum Schluss. The End.

Innerhalb der etwa zwei Stunden Laufzeit gibt es überzogenen Slapstick, fäkale, sexistische oder rassistische Kleinigkeiten und etwas mehr zotigen Quatsch sowie die immer noch hübsche Salma Hayek zu sehen. Das ist alles unterstes Niveau, komplett sinnfrei, aber zumindest sehr flott präsentiert.
Die Überraschung des Films? „Twilight“-Werwolf Taylor Lautner, der den Anführer der debilen Uni-Menschen spielt, ist mit der witzigste Darsteller im gesamten Geschehen. Respekt, den Herrn kann man gerne noch in andere Komödien packen, denn bereits mit dem gegebenen Nicht-Material hier macht er großartiges.

Und, Hand aufs Herz, wir brauchen uns hier jetzt nicht lange aufhalten. Wer Teil 1 ganz nett fand, wird wahrscheinlich auch hier wieder lachen. Wobei, Achtung, es wird deutlich zotiger als noch im Erstling. Das PG 13-Rating lässt aber natürlich nicht so derbe Aktionen wie beim „Chaos Dad“ zu, aber bereits das hier enthaltene ist schon ein Sprung nach noch vergleichbar harmlosen ersten Teil.

Netterweise gibt auch noch zahlreiche andere Gastauftritte von Sandlers typischer Clique (nur Rob Schneider ist nirgends zu sehen), sogar die „Bösewichte“ aus dem dem Ersten sind wiede...

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Monster University – Die Monster Uni

Die Monster Uni
Originaltitel: Monster University – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Dan Scanlon

Monsters University Spanish Poster

Stimmen (O-Ton): John Krasinski, Billy Crystal, John Goodman, Steve Buscemi, Helen Mirren, Nathan Fillion, Aubrey Plaza, Charlie Day, Alfred Molina, Dave Foley u.A.

Filmkritik: Am Ende der „Monster AG“ wurde die gesamte Weltanschauung der Monster geändert und es gab ein allumfassendes Happy End. Wie setzt man so etwas fort? Gar nicht. Denn die „Monster Uni“ ist ein Prequel, welches die Ausbildung der beiden Protagonisten auf dem Vorgänger beschreibt.

Und die von vielen verehrte Produktionsschmiede Pixar (z.B. Toy Story 1 – 3, etc.) würde nicht von so vielen Kinozuschauern verehrt werden, hätte sie bei der Prämisse nicht noch ein paar Asse im Ärmel. Aber der Reihe nach:

Mike, das einäugige Glubschaugendingsbums, weiß schon von früh auf: Er will ein Schrecker werden! Ein Schrecker ist ein hochqualifiziertes Monster, welches in die Menschenwelt geht, um dort Kindern Angst einzujagen. Die daraus entstandene Energie wird gesammelt und treibt Monstropolis an, die Welt der Monster.

Als gelehriger Schüler geht Mike auf die „Monster Uni“ und lernt dort Sully kennen. Das große Zottelviech kommt aus einer Familie legendärer Erschrecker und nimmt die gesamte Lernphase absolut nicht ernst. So kommt es, dass die Beiden natürlich auf einander treffen und sich zusammenraufen müssen, denn nach ein paar Chaosaktionen werden sie aus ihrem Studiengang verbannt und nur das Gewinnen der „Schreck-Olympics“ kann ihnen noch helfen, vielleicht am Ende doch den Job ihrer Träume zu bekommen…

Der typische Uni-Film. Mit Monstern!

Dabei gibt es all das, was man auf den ersten Blick erwartet: Die typischen US-Uni-Klischees, die beiden grundverschiedenen Personentypen, die sich erst zusammenraufen müssen, sowie die Außenseiter die populär werden...

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The Incredible Burt Wonderstone – Der Unglaubliche Burt Wonderstone

Der Unglaubliche Burt Wonderstone
Originaltitel: The Incredible Burt Wonderstone – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Don Scardino

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Darsteller: Steve Carell, Steve Buscemi, Olivia Wilde, Jim Carrey, James Gandolfini, Alan Arkin, Jay Mohr, Michael Herbig, Mason Cook, Luke Vanek, Zachary Gordon

Filmkritik: Die Zauberkünstler-Superstars Burt Wonderstone und Anton Marvelton beherrschen Las Vegas seit Jahren und scheffeln Millionen, wobei der bombastische Aufwand ihrer zelebrierten Illusionen sehr genau Burts ständig expandierendem Ego entspricht. Aktuell besteht das größte Täuschungsmanöver der beiden allerdings darin, dem Publikum ihre unverbrüchliche Freundschaft vorzugaukeln, denn privat können sie einander schon längst nicht mehr ausstehen.
Ihr Problem ist aber auch der unkonventionelle Straßenzauberer Steve Gray: Er schart eine wachsende Kultgemeinde um sich, indem er derart extravagante Tricks präsentiert, dass selbst die Show der Stars dagegen verblasst. Eine letzte Chance bekommen Burt und Anton allerdings noch, um ihre Teamarbeit professionell und privat auf Vordermann zu bringen – doch dazu müsste Burt sich auf das besinnen, was ihn ursprünglich für die Zauberei begeistert hat…

Steve Carell hat sich auf einen ähnlichen Weg begeben wie sein Comed-Kollege Will Ferrell. Wenn er einen ernsteren Film macht oder zumindest eine Dramödie („Little Miss Sunshine“, „Seeking a Friend for the End of the World“), kommt das Werk bei Publikum und Kritik gut an, macht aber zu wenig Kohle. Seine Komödien sind dafür meist ein Griff ins Klo, doch die Kinokasse klingelt freudig erregt. „The Incredible Burt Wonderstone“ will natürlich letzteres sein.

Die Ausgangsidee ist gar nicht schlecht. Allzu viele Filme über Magier und Zauberer gibt es nun nicht. Der mysteriöse, dramatische Aspekt ist mit „The Prestige“ von Christopher Nolan einst bearbeitet worden, fehlt also noch eine gute Komödie...

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Hotel Transylvania – Hotel Transsilvanien

Hotel Transsilvanien
Originaltitel: Hotel Transylvania – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Genndy Tartakovsky



Stimmen (O-Ton):
Adam Sandler, Andy Samberg, Selena Gomez, Kevin James, Fran Drescher, Steve Buscemi, Molly Shannon, David Spade, CeeLo Green, Jon Lovitz, Brian George, Luenell, Brian Stack, Chris Parnell, Jackie Sandler u.A.

Filmkritik: Was könnten wir nicht alles für tolle Familienfilme in den letzten Jahren bekommen haben, wäre da nicht die typische Kinderfilmkinderkrankheit: Die Hibbeligkeit! „Hotel Transsilvanien“ ist einmal mehr ein Paradebeispiel sowohl dafür, als auch für die Tatsache, wie krampfhaft manches Mal Jugendkultur in Familienfilme gepackt wird, damit man auch ja „hip“ ist. Aber alles der Reihe nach.

Willkommen im Hotel der Monster

Dracula, seit Ende des 19. Jahrhunderts aufopfernder Vater, lies ein Hotel bauen in den tiefsten Tiefen Transsilvaniens. Nicht nur, damit seine Monsterfreunde dort sicher sind vor den ach so gefährlichen Menschen, ihren Mistgabeln und Fackeln, sondern auch, um ein besorgtes Auge auf seine Tochter Mavis zu haben, denn anders als ihre Mutter soll sie niemals den bösen Menschenhorden zum Opfer fallen.
Mehr als hundert Jahre später, pünktlich zu Mavis 118. Geburtstag, sind nicht nur einmal mehr alle Monster im Hotel versammelt, um diesen Freudentag entsprechend zu feiern, sondern mit dem Backpacker Jonathan verirrt sich erstmalig ein Mensch in die Gefilde der Ghoule. Guter Rat ist da natürlich teuer, erst recht als Mavis und Jonathan ein Auge aufeinander werfen. Dracula bleibt nichts anderes übrig als den Menschen als Monster auszugeben („Frank, er ist ein Cousin, eh, ein Cousin des ursprünglichen Besitzers deines linken Armes!“). Aber auf die Dauer kann das natürlich nicht gut gehen…

So weit, so eine tolle Vorraussetzung hier einen schönen Familiengrusel draus entstehen zu lassen. Die Monster werden dabei schon überzeichnet...

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Rising Sun – Die Wiege der Sonne

Rising Sun – Die Wiege der Sonne

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Erscheinungsjahr: 1993
Regie: Philip Kaufman

Darsteller: Sean Connery
Wesley Snipes
Harvey Keitel
Cary-Hiroyuki Tagawa
Kevin Anderson
Mako
Ray Wise
Stan Egi
Stan Shaw
Tia Carrere
Steve Buscemi

Inhalt@OFDB

Aufgrund des unschlagbaren Preises der UK-Blu-ray musste ich diese Michael Crichton Verfilmung auch endlich mal eintüten.
Die Story ist durchweg recht spannend gestaltet. Die Nachforschung nach dem wahren Killer ist interessant umgesetzt, Sean Connerys Charakter ist dabei ziemlich stark und präsent und auch Wesley Snipes passt recht gut in seine Rolle, auch wenn er natürlich neben Connery etwas abfällt. Der Film ist sowieso besetzt mit vielen hochkarätigen Schauspielern. Ray Wise, Mako und Steve Buscemi um nur noch mal 3 weitere zu nennen, die Ihre Jobs gut machen.
Allerdings hat der Film während der Mörder-Aufklärung immer wieder mit einigen Logikproblemen zu kämpfen. Schön fand ich aber, dass hier endlich mal auf relativ realistischem Wege gezeigt wurde wie eine Kameraaufnahme digital verändert werden kann.
Vor Allem in der letzten Hälfte aber gibt es einige Szenen die man auch gut und gerne hätte streichen können, wie eine völlig deplatzierte Kung-Fu/Prügel Sequenz.
Man wartet einfach auf einen richtige "Aha-Moment" oder etwas besonders, doch die meiste Zeit wartet man vergeblich. Wirkliche Überraschungen bleiben aus. Die ansonsten eher konventionelle und auch nur selten langweilige Story weiß zwar zu gefallen, aber mit dem Autor und dem Schauspieler-Gespann hat man schon etwas andere Erwartungen. So reicht es nur knapp zur:

7/10

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The Messenger

The Messenger

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Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Oren Moverman

Darsteller: Woody Harrelson
Jena Malone
Ben Foster
Samantha Morton
Eamonn Walker
Gaius Charles

Inhalt@Film-Zeit

Das Attribut "noch ein Irakfilm" passt auf das Regiedebüt von Oren Moverman nur bedingt. "The Messenger" zeigt den Alltag von 2 Soldaten(Woody Harrelson und Ben Foster) die den Familien von verstorbenen Kameraden die traurige Botschaft überbringen müssen. Der Film beginnt recht unkonventionell und erfrischend anders und dieses leicht augenzwinkernde trifft man immer wieder an, was dem Film auch jedes Mal sichtlich gut tut.
Auch die schon oft gesehen "Routine" wenn 2 Soldaten zu einem Haus gehen und dort militärisch genau vermittelt das der Sohn gestorben ist(z.B. in "We were Soldiers"), wird hier wohl fast zum ersten Mal wirklich realistisch dargestellt. Selbst Steve Buscemi hat sich hier als zu einer Cameo-Rolle hinreißen lassen.
Doch der Film baut nach dem gelungenen Start eine Komponente ein mit der ich nicht ganz warm wurde. Der Ben Foster-Charakter baut eine Beziehung auf zu der Frau eines verstorbenen Soldaten. Die Beziehung ist zu jedem Zeitpunkt eher platonischer Natur und führt wie man sich denken kann zu keinem rechten Ziel. Es entwickelt sich schnell eine Freundschaft, beide scheinen wohl auch mehr zu wollen aber beide trauen sich andererseits auch nicht. Dieses ganze Geplänkel wirkte auf mich etwas aufgesetzt im Film ist aber für die Charakterentwicklung von beiden nicht unwichtig. Trotzdem liegen hier klare Schwächen.
In den letzten 30-45 Minuten dreht der Film dann aber nochmal auf und zeigt Foster und Harrelson recht losgelöst aufspielend ohne die Grenzen die sie in ihrem "Job" im Zaun halten. Hier liegen meines Erachtens nach die wahren Stärken des Films, und nicht etwas in der bewusst seltsam wirkenden, aufkeimenden Beziehungskiste...

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Miller’s Crossing

Miller’s Crossing

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Erscheinungsjahr: 1990
Regie: Joel Coen
Ethan Coen

Darsteller: Gabriel Byrne
Marcia Gay Harden
John Turturro
Jon Polito
Albert Finney
Steve Buscemi

Inhalt@OFDB

Der letzte Coen-Film für heute wurde "Miller’s Crossing". Vor Jahren hatte ich den Film einmal angefangen zu gucken, aber irgendwann aufgehört, ich weiß gar nicht mehr genau warum. Zumindest war es an der Zeit diese Lücke zu schließen.
Im Großen und Ganzen gefiel mir "Miller’s Crossing" gut. Die Story kommt simpel daher, wird aber dann eher kompliziert angelegt und auch etwas verworren erzählt. Die großen Twists im Film sind die, wenn herauskommt wer auf welcher Seite steht, und dass weiß man bei so gut wie keiner der Figuren im Film. Allerdings habe ich bei einem Mafiafilm doch etwas anderes erwartet. Man ist durch "The Godfather" oder "Goodfellas" irgendwie einfach anderes gewohnt und so passt der Film nicht so ganz in mein Empfinden für einen guten Mafia-Film. Der Coen-Typische schwarze Humor ist aber zum Glück auch hier vorhanden und sorgt für viel Spaß in einigen Szenen. Auch Atmosphäre ist zu Genüge vorhanden, aber am Ende hatte ich einfach das Gefühl das etwas fehlte. Zum einen sind das erinnerungswürdige Dialoge oder eben diese typischen Charaktere, aber beides wurde hier nur sehr spärlich und auch gar nicht so schön ausgearbeitet eingesetzt wie ich es gewohnt bin. Von daher rangiert "Miller’s Crossing" leider ebenfalls am unteren Ende der Coen-Rangliste.

7/10

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Living in Oblivion

Living in Oblivion

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Erscheinungsjahr: 1995
Regie: Tom DiCillo

Darsteller: Steve Buscemi
Catherine Keener
Dermot Mulroney
Danielle von Zerneck
James LeGros
Rica Martens
Peter Dinklage

Inhalt@OFDB

Auf eine Empfehlung von Cinemassacre.com hin, habe ich mir diesen "Film übers Filmemachen" angesehen. Herausgekommen ist eine äußerst unterhaltsame Low-Budget Komödie. Es geht im Film um den Filmdreh eines Low-Budget Streifens und was dabei alles schiefgehen kann. Steve Buscemi in der Rolle des Regisseurs vom "Film im Film" ist göttlich und er spielt die Rolle meisterhaft. Aber auch die restlichen Rollen sind sehr gut und vor allem einfach sehr passend besetzt.
Das zentrale Thema des Films sind Traumszenen. Diese kommen beim "Film im Film" vor sowie auch im Film "Living in Oblivion" selber. Eine dieser Szenen erinnert, mit einem Zwerg und einem roten Raum, frappierend an David Lynch und seine Serie "Twin Peaks".
Die Handlung des Films ist recht dünn. Es geht im Grunde nur um den Filmdreh. Trotzdem gibt es mehrere kleinere Nebenhandlungen, die kurz angerissen werden aber meist nicht weiter vertieft werden. Aber gerade dieses anreißen ist genau richtig, um den Fokus nicht vom eigentlichen Dreh des Films zu entfernen. So bekommt man einen sehr guten Einblick wie ein Filmdreh unter Umständen ablaufen könnte, mit allen Problemen die sich dabei am Rand ergeben.
"Living in Oblivion" ist einer der unterhaltsamsten und kurzweiligsten Filme die ich seit langem gesehen habe. Bombige Unterhaltung, so gut wie jeder Gag sitzt und der Film macht einfach Spaß. Vieles erinnert von Machart und Humor an die Filme von Kevin Smith. Ich weiß nicht ob sich Autor und Regisseur Tom DiCillo an Smith orientiert hat, aber wenn ja hat er alles richtig gemacht.

9/10

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Fargo

Fargo

Erscheinungsjahr: 1996
Regie: Joel Coen
Ethan Coen

Darsteller: Frances McDormand
William H. Macy
Steve Buscemi
Harve Presnell
Peter Stormare
Kristin Rudrüd

Inhalt@OFDB

"Fargo" habe ich zuletzt vor vielen Jahren gesehen und fand ihn glaub ich recht gut. Da ich in gewisser Weise die Coen Brüder mag, besonders ihre letzten beiden Werke "No Country for Old Men" und "Burn After Reading", aber natürlich auch "The Big Lebowski" und "O Brother, Where Art Thou?", habe ich mir den Film endlich mal zugelegt.
Naja, so gut wie beim letzten Mal gefiel er mir glaub ich nicht mehr. Irgendwie fehlen mir hier noch gewisse Zutaten, die viele ihrer anderen Filme so gut machen. Der satirische Bezug, den es ja auch in ihren ernsten Werken wie "No Country for Old Men" auf jeden Fall gibt, fällt hier etwas zu klein aus. Am "Witz" mit der schwangeren Polizistin die den Fall löst, habe ich mich nach einiger Zeit einfach satt gesehen, und der Rest ist ja doch eher ernst gehalten.
Auf der anderen Seite ist die Geschichte irgendwie nicht so intelligent wie sie vorgibt zu sein. Klar, nach bewährtem Coen Muster gehen einige der Protagonisten drauf, aber wirklich überraschend ist die Story-Entwicklung nicht unbedingt.
Schauspielerisch aber wird einiges geboten. Super Leistungen zeigen vor allem Buscemi, Stormare und McDormand, H. Macy ist auch noch recht gut. Davon lebt "Fargo" natürlich auch am meisten. Die irren Charaktere, alle wirklich gut geschrieben und wie gesagt, einfach toll gespielt. Da wird die Story fast Nebensache.
So ist "Fargo" für mich nicht der Überhit, wieso er in den Top 250 der IMDB ist weiß ich auch nicht unbedingt, aber der Film ist es Wert geguckt zu werden und in eine Coen Sammlung gehört er sowieso rein.

7/10

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Airheads

Airheads

Erscheinungsjahr: 1994
Regie: Michael Lehmann

Darsteller: Brendan Fraser
Steve Buscemi
Adam Sandler
Chris Farley
Michael McKean
Judd Nelson
Ernie Hudson

Inhalt@OFDB

Uff, mit "Airheads" habe ich leider keinen sehr gelungenen Blindkauf geleistet. Erwartet hatte ich eine gute Rock-Komödie, bekommen habe ich einen fast durchweg schwer unlustigen Film. Fraser, Buscemi und Sandler sollten eigentlich für einen guten Film schon ausreichen, allerdings ist das Drehbuch einfach nicht gut. Die Story ist völlig an den Haaren herbeigezogen und einfach total bescheuert und sinnlos. Wirklich gute Witze gab es eigentlich gar nicht, gelacht habe ich nie, geschmunzelt nur sehr sehr wenig. Für einen Rock-Film ist der Soundtrack auch mehr als enttäuschend, es sind einfach fast keine coolen Rocknummern anzutreffen. Ein paar spaßige Cameos und Gastrollen gibt es immerhin. Wirklich verheizt wird Michael "Cosmo Kramer" Richards. Seine Rolle ist eine der bescheuertesten im Film, soll wohl ganz leicht Bruce Willis in "Die Hard" parodieren aber der Schuss geht kräftig nach hinten los. Schade irgendwie das der Film mich so wenig überzeugt hat, aber hier fehlt einfach etwas für eine gute Komödie. Immerhin wird der Film, trotz der Gag-Flaute, nur selten wirklich langweilig. Insgesamt 4/10, aber der wandert demnächst zu Ebay.

4/10

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Armageddon

Armageddon

Erscheinungsjahr: 1998
Regie: Michael Bay

Darsteller: Bruce Willis
Billy Bob Thornton
Ben Affleck
Liv Tyler
Will Patton
Steve Buscemi
William Fichtner
Owen Wilson
Michael Clarke Duncan
Peter Stormare

OFDB Inhalt:
Ein Rudel kleinerer Asteroiden zerstört halb New York. Doch das war erst der Anfang. Die große Gefahr droht durch einen Asteroiden in der Größe von Texas. Dieser wird in 18 Tagen auf die Erde aufschlagen und die gesamte Menschheit auslöschen. Amerikas Top- Wissenschaftler und Militärs sehen nur eine Lösung: Ein Raumschiff muß auf dem Asteroiden landen, ein 300 Meter tiefes Loch bohren und darin eine Atombombe zur Explosion zu bringen. Für diesen Job braucht man den besten Oelbohrspezialisten der Welt: Harry Stamper (Bruce Willis). Im Eilverfahren bildet die NASA ihn und sein Team zu Astronauten aus und schickt sie mit 2 Raumschiffen ins All, um die Menschheit zu retten…

Armageddon, einer dieser wunderbaren Michael Bay Filme die bei den Kritikern immer so herrlich verrissen werden. Armageddon passt auch wirklich wieder perfekt ins Schema. Es gibt viele Hubschrauber Aufnahmen, allgemein ein glasklares Bild und eine leicht patriotische Story. Dazu gesellt sich eine große Hand voll bekannter Gesichter, allem vor ran Bruce Willis. Wirklich überzeugend fand ich noch Liv Tyler, Billy Bob Thornton und Steve Buscemi.
Der Film bietet gute Action und macht auf jeden Fall jede Menge Spaß. In der relativ langen Laufzeit wird er auch bei der jetzt vielleicht fünften Sichtung nur selten langweilig. Es ist auch der einzige Bay Film in dem die Action nicht aus Schießereien entsteht. Ganz Verzichten konnte er auf die Ballermäner aber nicht. So bekam doch jedes "Armadillo" genannte Bohrfahrzeug eine Minigun spendiert. Weiß Bay wofür die dran gebaut wurde, aber gebraucht wird sie natürlich auch.
Wirklich toll ist auch das Ende, weiß es doch den ein oder anderen wirklich anrührend zu treffen...

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Animal Factory

Animal Factory

Erscheinungsjahr: 2000
Regie: Steve Buscemi

Darsteller: Willem Dafoe
Edward Furlong
Seymour Cassel
Mickey Rourke
Steve Buscemi
Tom Arnold
John Heard
Danny Trejo

OFDb Inhalt:
Wegen eines Drogenvergehens muss der Jugendliche Ron Decker in den Knast wandern. Umgeben von sexueller Perversion, allgegenwärtiger Gewalt, Rassenhaß und unfairer Aufsichtsmaßnahmen veruscht er im Gefängnis zu überleben. Eher per Zufall bekommt er Unterstützung von dem einflussreichen Dauerinsassen Earl Copen, der aus dem Gefängnis längst so etwas wie sein eigenes Reich gemacht hat. Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden, die die Grenze des sexuellen nicht überschreitet, aber wohl die innigste innerhalb der Mauerns des Knastes darstellt…

Zum ersten Mal aufmerksam geworden auf den Film bin ich durch die elitäre Schauspieler-Riege. Es sind wirklich viele namhafte Gesichter zu sehen. Darunter der tolle Edward Furlong (American History X) sowie Willem Dafoe(Spiderman, Boondock Saints). Auf den Regiestuhl hat sich der bekannte Schauspieler Steve Buscemi(ConAir, Reservoir Dogs) gesetzt und das Drehbuch kommt vom bekannten Gauner, Autor und Schauspieler Edward Bunker(Reservoir Dogs).
Das Drehbuch soll eine Art Biografie von Eddie Bunker sein. Keiner der beteiligten soll Eddie sein, aber das Knast Leben wird so vorgetragen wie er es damals erlebt hat, als er mit gerade einmal 18 Jahren schon im bekannten Knast San Quentin einsitzen musste.
Über mehr als die Hälfte der Laufzeit verfolgt der Film kein besonderes Ziel. Das Leben im Knast läuft einfach vor sich her. Der Junge Ron(Furlong) findet sofort Anschluss zu Earl(Dafoe). Dieser hilft ihm zu Anfang aus der ein oder anderen Situation raus. Ron hat zu Anfang allerdings immer wieder Angst, das Earl ihn einfach nur "ficken" will. Dem ist aber nicht so, das begreift er schnell. Gemeinsam müssen sie später, nachdem ein anderer Inhaftierter stirbt, in Einzelhaft...

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Die Insel

Die Insel

Erscheinungsjahr: 2005
Regie: Michael Bay

Darsteller: Ewan McGregor
Scarlett Johansson
Djimon Hounsou
Steve Buscemi
Sean Bean
Michael Clarke Duncan

Ein Bay Film. Ich liebe diesen Mann wie viele andere einfach. DIe Action von ihm ist einfach herrlich, die Story ist meist minimal. DIe Insel wollte die Story anheben und die Action so genial machen wie sonst auch. Ich finde das ist ihm gelungen. Die Story ist gekonnt geklaut von diversen Vorlagen. Die Action typisch Bay sehr gewaltig und sehr gut. Die Schauspieler, Scarlett wub.gif wub.gif und Ewan agieren wirklich gut. Buscemi leutet die besten Witze des Films ein, ich liebe diesen Dialog einfach.
Die gehen, nachdem die aus der "Gefangenschaft" entkommen konnten in diese Bar wo der sein soll. Dann wird gefragt wo der Buscemi denn ist, welcher offensichtilich gerade aufm Klo ist:

"Er ist ein einer Tonne!"
"Er ist in einer Tonne?"
"Ja, er seilt einen ab!"
"Er seilt einen ab? Wohin? Das muss ich mir ansehen, er seilt einen ab in einer Tonne!"

Und dann bekommt die Scarlett noch nen Whiskey, und der Barkeeper sagt, der knallt bis unter die Decke und die guckt an die Decke. Sooo ein genialer Dialog, wer den kennt wirds sicher lustig finden. Ich liebe ihn einfach. Die Action wie gesagt, bay typisch aber nicht so geil wie in Bad Boys 2. Der war einfach noch nen Tacken besser.

8/10

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Con Air – Unrated Extended

Con Air – Unrated Extended

Erscheinungsjahr: 1997
Regie: Simon West

Darsteller: Nicolas Cage
John Cusack
John Malkovich
Danny Trejo
Steve Buscemi
Steve Eastin
Dave Chappelle
Ving Rhames

OFDB Inhalt:
Ex-Ranger Cameron Poe tötet in Notwehr einen Angreifer. Trotzdem wird er zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Während dieser langen Zeit wird seine Tochter geboren, die ihren Daddy aber nicht im Gefängnis sehen soll. Nun, am Tage der Entlassung soll es soweit sein.
Zusammen mit den berüchtigsten Schwerverbrechern der USA soll Poe mit der Con Air, einem speziellen Flug für Gefangenentransporte, nach Hause überführt werden. Doch die Verbrecher, von denen die meisten die Todesstrafe erwartet, kapern das Flugzeug…

Nun eine Sichtung der Con Air Unrated Version. Durch den Schnittbericht wusste ich das die sich doch lohnen kann. Naja, nach dem Film muss ich sagen, dass die Szenen dem Film nicht gefehlt haben ihn aber auch nicht schlechter machen. Passten ganz gut ins Konzept. Allerdings finde ich das Con Air nach wie vor gegen Ende die Luft ausgeht. Kurz vor der Landung auf dem Sunset Strip in Las Vegas sollte der Film lieber enden. Naja, sei es drum. Der Film ist trotzdem noch einer der letzten guten Actioner. Er stinkt zwar gegen The Rock mächtig ab, aber der ist einfach das Non Plus Ultra. Durch die sehr coole Besetzung mit Malcovich und Buscemi punktet Con Air nicht nur auf der Action Ebene sondern auch mit den Charakteren welche auch immer mal nen lockern Spruch auf den Lippen haben.

8/10

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