Mit Reb Brown markierte Beiträge

Howling 2: Your Sister Is A Werewolf – Das Tier 2

Das Tier 2
Originaltitel: Howling 2: Your Sister Is A Werewolf – Erscheinungsjahr: 1985 – Regie: Philippe Mora

Darsteller: Christopher Lee, Annie McEnroe, Reb Brown, Marsha A. Hunt, Sybil Danning, Judd Omen, Ferdy Mayne, Patrick Field, Jimmy Nail u.A.

Filmkritik: Nachdem Joe Dantes 1981er Werwolf-Thriller schon als kleiner Instant-Klassiker seines Subgenres gehandelt wurde, war ein weiterer Teil natürlich nicht fern. Bis heute gibt es sogar insgesamt sieben Teile der Serie, doch keiner sollte so unbekümmerten Mega-Trash abfeiern wie „Howling 2“, der etwa in England noch den wunderbaren Namenszusatz: „Stirba Werwolf Bitch“ spendiert bekam.

Nach dem tragischen Ende des Erstlings wird auf die Schnelle ein Bruder aus dem Hut gezogen, der die mysteriösen Umstände des Todes seiner Schwester untersuchen will. Auftritt: Reb Brown! Unterstütz wird er von einem alten Werwolfjäger, der von keinem anderen als Christopher Lee gespielt wird, der sich einige Jahre nach den Dreharbeiten zu diesem Film sogar bei Regisseur Dante dafür entschuldigt haben soll hier überhaupt mitgewirkt zu haben. Autsch. Als Dritte im Bunde gibt es irgend eine Reporterin, die eigentlich nur für die Liebesgeschichte und zum Entführen für den Showdown von Nutzen ist.

Eine sinnvolle Inhaltswidergabe wäre im Fall von „Howling 2“ so unnütz wie unmöglich, also gibt es ein paar Highlights: Christopher Lee der sich ganz 80s-Disco-mäßig tarnt um undercover ein Werwolfnest auszuspionieren; Sybil Danning, als „Stirba Werwolf Bitch“, die zumeist orgiastisch ihre Brüste ins Bild hält und anscheinend mehrer Tage mit ihren Mitwerwölfen im Bett haarigen Sex hat; überraschend blutige Splattereffekte, wenn etwa einem Zwerg die Augen platzen und überraschend merkwürdige Momente, wenn etwa jener Zwerg nachher als Zombie mit Kinderstimme wiederkommt, nur um von Reb Brown durch ein Fenster geworfen zu werden...

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Der Kampfgigant 2 – The Firing Line

Der Kampfgigant 2
Originaltitel: The Firing Line – Erscheinungsjahr: 1988 – Regie: Jun Gullardo

Darsteller: Reb Brown,Mike Monty, Shannon Tweed, Kahlena Marie, Melvin Davidson,  Carl Terry,Andy Jacobson, Gwen Cameron

Filmkritik: Nein, leider hat „Der Kampfgigant 2“ nichts mehr mit dem Erstling „Der Kampfgigant“ zu tun, wo noch Trashmaestro Bruno Mattei die Zügel in der Hand hielt und Miles O’Keefe durch Vietnam sich hat Bomben lassen. Dafür gibt es Reb Brown mit irritierendem Schnäuzer und Shannon „Was mache ich hier eigentlich noch mal?“ Tweed als dusslige Dummdirne die beide hinter feindlichen Linien auf Rebellen treffen, sich diesen anschließen und ansonsten für 75 der 90 Minuten Spielzeit zwischen Endlosgeballer und Granatenexplosionen hin und her irren.
Sonderlich viel gibt es dann leider auch nicht dazu zu sagen, denn stumpfsinnige Massenschießereien mit Dutzenden umfallenden Komparsen sind zwar unterhaltsam (siehe „Cobra Force“ oder auch „Der Kampfgigant“), sorgen hier aber oftmals für ein großes Gähnen. Es ist einfach zu viel. Wenn nach einer guten halben Stunde der Komparsen-Bodycount auf über 100 liegt und ansonsten sich alle Schauspieler immer wieder ins Grün werfen um weitere gesichtlose Menschenmassen mit Kugeln zu durchsieben, so hat man leider bis aufs Mitzählen nicht viel zu tun. Kein Wunder, ist doch der erste Satz im Film: „Achtung, volle Deckung!“ und steht sinnbildlich für die weiteren 88 Minuten an B-Moviekrawall.

Wenn unsere Helden dann endlich mal das Maul aufmachen gibt es auch so einige Sachen zum Lachen, nur leider wird nach ein paar Knallersprüchen sofort wieder das MG ausgepackt, weitere Hundertschaften wollen ja ins Jenseits befördert werden.
So zieht sich das Geschehen dann zeitweise doch deutlich und ohne viel Rumrederei gibt es deshalb nur die mager-knappe

Filmbewertung: 5/10

Auch wenn Reb Brown „sein Ding“ (sprich: Schreien und Schießen gleichzeitig) wieder ordentlich durchzieht und ebe...

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Cage Fighter

Cage Fighter

Eingefügtes Bild

Erscheinungsjahr: 1989
Regie: Lang Elliott

Darsteller: Lou Ferrigno
Reb Brown
Michael Dante
Mike Moroff
Marilyn Tokuda
Al Leong

Inhalt@OFDB

Italofilm-Haudegen Reb Brown und Hulk-Klopper Lou Ferrigno in einem Film der seine Handlung von Vietnam irgendwie zu Käfigkämpfen in den USA aufbaut? Dazu spielt Lou durch einen Kopfschuss in Vietnam einen geistig Benachteiligten? Na wenn das nicht nach einem hochklassigen B-Kracher klingt weiß ich es auch nicht.
Der Film lässt sich in Hälfte 1 erst einmal extremst viel Zeit. Nach einer nicht allzu gelungenen Vietnamsequenz beginnt das Intro des Films. Hier sollte man sich an irgend etwas festhalten, ansonsten fällt man vom Sofa. Wie Ferrigno die Rehamaßnahmen im Krankenhaus spielt und die Musik die dazu diese Szenen untermalt, das ist schon ein Humor den man gewollt haben muss.
In der nächsten Dreiviertelstunde ist sowas wie Storyentwicklung dann nur bedingt vorhanden. Trotzdem funktioniert der Film durch das "interessante", sehr rudimentäre Schauspiel der beiden Akteure und die ungelenkt und abstruse Story recht gut und weiß auch besonders durch den immer wieder aufkeimenden Humor zu gefallen. Interessant ist auch die Inszenierung an sich, die nicht wirklich weiß was sie nun sein will. Zum einen ist alles recht locker lustig und Ferrigno spielt den Deppen eher spaßig, andererseits stehen diesen Szenen wenige aber dann recht harte Prügel- und Ballerszenen gegenüber, inklusive dem verbrennen eines Gangsters in bester "The Exterminator" Manier.
Die titelgebenden Cagematches sind in Sachen Inszenierung ebenfalls nur Durchschnitt. Es gibt weder eine Art von Choreografie noch ist das Gezeigte irgendwie besonders. Es hauen sich meist einfach 2 Anabolika-Kanten ungelenkt auf die Mütze. Das dies von der Szenerie als solches schon zum Lachen anregt sollte klar sein.
Zum Stauen regen hingegen die tollen Nebendarsteller an...

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Cobra Force

Cobra Force

Eingefügtes Bild

Erscheinungsjahr: 1986
Regie: Bruno Mattei

Darsteller: Reb Brown
Christopher Connelly
Mike Monty
Alex Vitale
Louise Kamsteeg
Luciano Pigozzi
Edison Navarro
Karen Lopez
Juliet D. Lei

Inhalt@OFDB

"Cobra Force" stellt in vielerlei Hinsicht wohl die italianisierung von "Rambo 2" dar. Dabei stellt sich Regisseur Bruno Mattei gar nicht mal so ungeschickt an, vermischt die Szenen des Films stellenweise neu, schraubt den Bodycount in astronomische Höhen und schiebt am Ende noch einen recht gelungenen Epilog ein, der zwar so gar nicht zum Rest des Films passen mag aber irgendwie doch originell ist.
Die Action ist zwar nicht besonders abwechslungsreich oder gar toll inszeniert, lockert den Film aber regelmäßig auf. Auch wenn das abballern von 20-30 Statisten mit einem MG für mich nun nicht direkt als Action durchgeht, da einfach nicht viel passiert außer Schüsse auf der einen und umfallende Personen auf der anderen Seite, wirkt das Ganze zumindest in soweit überdreht genug das es Spaß macht. Die schrägen Dialoge und einige andere kuriose Szenen tun ihr Übriges, um den Film vollends in den Action-Exploitation-Komödien Bereich abzuschieben. Das der Hauptdarsteller(namentlich meist nur "Amerikaner" betitelt) vom Stallone/Schwarzenegger Sprecher synchronisiert wird, ist dann noch die Sahnehaube auf dem Film.
Zwar gibt es im Mittelteil eine recht zähe Passage(Folter durch den Vietcong), die dem Film zu diesem Zeitpunkt sämtlichen Flow raubt und fast das Genick bricht, aber kurz vor knapp bekommt Mattei dann wieder die Kurve hin zur überdrehten exploitation Action. Ein wenig schade zwar, dass fast gänzlich auf Einschüsse am lebenden Objekt verzichtet wird, aber man kann schließlich nicht alles haben.
Insgesamt eine kleine, unbekannte Spaßbombe die in ihrer Machart herrlich konventionell und platt ist, aber gerade deswegen auch einiges an Spaß bietet.

7/10

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