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Eaters

Eaters
Originaltitel: Eaters – Erscheinungsjahr: 2011 – Regie: Luca Boni, Marco Ristori



Darsteller:
Rosella Elmi, Guglielmo Favilla, Elisa Ferretti, Riccardo Floris, Fabiano Lioi, Alex Lucchesi, Francesco Malcom, Roberto Mariotti, Claudio Marmugi, Steve Sylvester u.A.

Filmkritik: Was? Es gibt endlich mal wieder einen überraschend hochbudgetierten, nicht amateurigen Zombiefilm aus Italien? Das ist „Freude schöner Götterfunken“ für das Ohr der zumeist immer noch in den frühen 80ern verhafteten Fangemeinde der klassischen Untotenfilme. Böse Zungen würden behaupten, dass „Uwe Boll presents“ groß über dem Titelschriftzug bereits ein schlechtes Zeichen ist…

…aber nicht nur, dass der gute Doktor einen ohnehin übertrieben-lächerlich schlechten Ruf hat, so hat er hier auch nur den Rohschnitt gesehen und zusätzliches Geld für die Post-Produktion springen lassen. Das eigentliche Werk war schon längst vorher fertig.

Im Film geht es um ein Kumpel-Duo bestehend aus einem nachdenklicheren, besonnen Zombiekiller und einem ziemlichen Irren mit Bart, die sich aber über die Jahre angefreundet haben. Denn, in der Welt von „Eaters“ ist die Zombie-Apokalypse schon vor einiger Zeit passiert. Die Menschen haben sich arrangiert mit ihren ungastlichen Lebensbedingungen und sind nicht nur zum Teil oftmals deutlich morbider geworden. In einer Welt der wankenden Toten ist das wohl auch kein Wunder.

Italienische Zombies – mit dem gewissen Etwas

Große Teile des Films bestehen aus einem waschechten Endzeit-Roadmovie, bei dem die beiden Helden Proviant einsammeln gehen, sich mit feindlichen Gangs wie einer Gruppe Zombie-Nazis (also Menschen die eine auf dem Zombie-Töten basierende, faschistische Organisation gegründet haben) anlegen oder schlicht reflektieren, warum die Welt denn zum Teufel gegangen ist.

Eingestreut werden immer wieder Rückblenden, die Schritt für Schritt die Hintergrundgeschichte dieser dystopischen Welt enthüllen und nachher mit ...

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