Mit Jonathan Mostow markierte Beiträge

Surrogates

Surrogates

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Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Jonathan Mostow

Darsteller: Bruce Willis
Radha Mitchell
Rosamund Pike
Boris Kodjoe
James Francis Ginty
James Cromwell
Ving Rhames

Inhalt@Cinefacts.de

„Surrogates“ ist der neuste Film von Bruce Willis und „Terminator 3“ Regisseur Jonathan Mostow. Die Story klang recht viel versprechend und auch ein erster Trailer sah ganz interessant aus. Somit schaute ich mir den Film guter Dinge einmal an.
Schnell wird einem klar, das die interessante Grundidee leider nur oberflächlich behandelt wird. Das halb Amerika nur noch in einem Surrogate vor die Tür geht ist solch ein interessantes Thema, aber hier wird die Szenerie in erster Linie für einen eher durchschnittlichen Plot mit recht nettem Story-Twist und für einige gelungenen Action-Szenen verwendet. Etliche interessante Fragen bleiben unbeantwortet. Kein Wunder also, dass der Film nur eine Laufzeit von 84 Minuten aufweisen kann, wenn alles mehr oder weniger nur angerissen wird. Andererseits macht das den Film zumindest recht kurzweilig.
Man sieht in Story und Design des Films immer wieder Parallelen zu „I, Robot“, der aber in allen Bereichen „Surrogates“ das Wasser reichen kann. Witzig fand ich vorallem, dass James Cromwell in beiden Filmen mitspielt und quasi als Bindeglied funktionieren könnte.
Bruce Wilis spielt die Rolle des FBI-Ermittlers recht überzeugend, auch wenn seine Perücke mehr als peinlich aussieht. Zunächst ist er in der Haut eines Surrogates unterwegs, gibt diesen sehr unterkühlt, beinahe wie einen Terminator, später läuft er in Fleisch und Blut umher, als „Meatbag“ wie Menschen im Film genannt werden. Immerhin haut er ein paar gute Sprüche raus. Mein Favorit(zu einem weiblichen Surrogate):“I mean for all I know you could be some big fat dude sitting in a stim chair with his dick hanging out.“
Als reiner Unterhaltungsfilm kann „Surrogates“ also schon überzeugen...

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Terminator 3 – Rebellion der Maschinen

Terminator 3 – Rebellion der Maschinen
Originaltitel: Terminator 3: Rise of the Machines Erscheinungsjahr:2003 – Regie: Jonathan Mostow

Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Nick Stahl, Claire Danes, Kristanna Loken

Filminhalt: Der dritte Teil der Reihe wurde mit Spannung erwartet. James Cameron, Erfinder und Regisseur der ersten beiden Teile, hatte 2003 keine Lust richtige Filme zu drehen sondern verschrieb sich den Unterwasser-Dokus. Platz nahm deswegen Jonathan Mostow, ein wenig beschriebenes Blatt. Die Zweifel, dass er es versaut waren allerdings eher unbegründet.

In Teil 3 geht es natürlich wieder darum, dass 2 Terminatoren durch die Zeit geschickt werden. Auf der einen Seite natürlich Schwarzegger, um wieder mal John Connor und, neu dazugekommen, Kathrin Brewster zu beschützen. Auf der anderen Seite natürlich, ein von Skynet geschickter Terminator, genauer eine Terminatrix(T-X). Ein weiblicher Terminator welcher mehrere spätere Generäle der Rebellen ausschalten soll sowie auch, wenn möglich, John Connor. Bis zum unvermeidlichen Ende folgen viele sehr geniale Action-Szenen und ungleich mehr Humor als sonst.

Das war auch einer der Negativpunkte der Terminator 3 Kritiker. Der Humor u.a. direkt zu Anfang, bei der Ankunft von Schwarzenegger. Er muss sich, wie in Teil 2, Kleidung beschaffen und geht in eine Bar. Dort ist allerdings „Ladies Night“. Ein Stripper und eine tuntige Sonnenbrille später ist die Coolnes des Terminators zerstört, aber er hat Kleidung bekommen. Ich weiß nicht ob Mostow oder die Drehbuchautoren dafür verantwortlich sind, derlei humoristische Entgleisungen kommen aber öfter vor. Ich muss gestehen, man schmunzelt schon, aber auf der anderen Seite ist es irgendwie traurig, dass die Reihe eine Wandlung vom harten Sci-Fi Actioner (Teil 1), über einen nicht mehr ganz so harten Actioner (Teil 2), hin zu einer halben Parodie auf das Franchise selbst durchmacht. Das muss Abzüge geben.

Schauspielerisch konnte...

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