Mit Ed Lauter markierte Beiträge

Cujo

Cujo
Originaltitel: Cujo- Erscheinungsjahr: 1983 – Regie: Lewis Teague

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Darsteller: Dee Wallace, Danny Pintauro, Daniel Hugh Kelly, Christopher Stone, Ed Lauter, Lee Kaiulani, Billy Jayne, Mills Watson, Sandy Ward, Jerry Hardin, Merritt Olsen, Arthur Rosenberg

Filmkritik: Für Donna Trenton, eine frustrierte amerikanischen Ehefrau, wird das Leben plötzlich aus den Fugen geworfen, als ihr Mann herausfindet, das sie eine Affäre hat. Zur gleichen Zeit wird der Bernhardiner Cujo der Familie Camber bei einem Streifzug durch den nahen Wald von einer tollwütigen Fledermaus gebissen. Als Donna und ihr fünfjähriger Sohn Tad während der nächsten Tage zur Werkstatt der Cambers fahren und dort ihr Wagen den Geist aufgibt, wird aus der Panne im Nirgendwo in kurzer Zeit ein gefährlicher Belagerungszustand, denn Cujo verwandelt sich langsam aber sicher in ein blutrünstiges Ungetüm…

„Cujo“ kann man getrost als eine der besseren Stephen King Verfilmungen bezeichnen. Die Geschichte beginnt zunächst recht ruhig. Die Familienprobleme der Trentons werden beleuchtet und die Figuren werden soweit gefestigt, dass sie für den weiteren Film zum mitfiebern einladen. Dee Wallace kann als treusorgende Mutter mit fiesem Seitensprung überzeugen und legt die Figur auch etwas zwielichtig an. Etwas zu kurz kommt die Familie rund um den Titelgebenden Bernhardiner Cujo. Die Werkstatt/Farm, weit ab vom Schuss ist insgesamt doch mehr ein Plotdevice als eine vollwertige Storykomponente. Aber irgendwo muss Cujo halt herkommen. Wieso man einem Hund der gerne durch die Wildnis stromert keine Tollwutimpfung verpasst ist allerdings schon fragwürdig. Aber genug der Logiklöcher.

Sobald der Horrorteil des Films beginnt, verwandelt sich der zuvor recht Locationreiche Film in ein Kammerspiel...

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Trouble with the Curve – Back in the Game

Back in the Game
Originaltitel: Trouble with the Curve – Erscheinungsjahr 2012 – Regie: Robert Lorenz

Darsteller: Amy Adams, Clint Eastwood, Justin Timberlake, John Goodman, Robert Patrick, Matthew Lillard, Scott Eastwood, Matt Bush, Bob Gunton, Ed Lauter, Darren Le Gallo, Chelcie Ross

Filmkritik: Gus Lobel (Clint Eastwood) zählt seit Jahrzehnten zu den besten Baseball-Talentsuchern – allein anhand des Schlägergeräuschs kann er die Qualität eines Schlags beurteilen. Doch obwohl er es nicht wahrhaben will – sein Alter lässt sich mittlerweile nicht mehr verleugnen – gehört er zum alten Eisen. Aber er will sich partout nicht auf die Reservebank abschieben lassen.
Dabei hat er gar keine Wahl. Die Verhandlungen um den phänomenalsten Nachwuchs-Schlagmann der USA stehen an, und die Teamleitung der Atlanta Braves wundert sich zunehmend über seine Entscheidungen. Helfen könnte in dieser Situation nur die einzige Person, die Gus niemals bitten würde – seine Tochter Mickey (Amy Adams): Die dynamische und ehrgeizige Anwältin steht kurz davor, in ihrer hochkarätigen Kanzlei zur Partnerin aufzusteigen. Mickey hat sich mit ihrem Vater nie verstanden, denn nach dem Tod seiner Frau hat er als alleinerziehender Vater kläglich versagt. Selbst jetzt, bei ihren seltenen Treffen, lässt er sich ständig ablenken. Mickey glaubt den Grund zu kennen: Baseball geht ihm eben über alles. Obwohl Mickey es eigentlich besser wissen sollte und Gus natürlich protestiert, begleitet sie ihn auf seiner neuen Talentsuche nach North Carolina, wobei sie ihre eigene Laufbahn aufs Spiel setzt, um seine zu retten. Nach vielen Jahren verbringen sie notgedrungen erstmals wieder viel Zeit miteinander – und staunen nicht schlecht, denn es gelingt ihnen, ihre festgefahrenen Ansichten über Vergangenheit und Gegenwart aufzuarbeiten und einen neuen Anfang zu wagen...

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The Artist

The Artist
Originaltitel: The Artist – Erscheinungsjahr 2011 – Regie: Michel Hazanavicius



Darsteller:
Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman, James Cromwell, Penelope Ann Miller, Missi Pyle, Beth Grant, Ed Lauter, Joel Murray, Bitsie Tulloch, Ken Davitian, Malcolm McDowell

Filmkritik: Hollywood im Jahr 1927: George Valentin (Jean Dujardin) ist Stummfilmschauspieler und ein gefeierter, charismatischer Star seiner zunft in der Traumfabrik und auch auf der ganzen Welt. Durch seinen Charme und sein Selbstvertrauen liegen ihm auch die Frauen reihenweise zu Füßen. Eine Tatsache, die George Valentin verständlicherweise überaus genießt.
Als er sich bei einem öffentlichen Auftritt im Glanze seines Ruhmes sonnt, entdeckt er die junge Peppy Miller (Bérénice Bejo), die kurz darauf als Statistin in einem seiner Filme auftritt. Der Charmeur George sieht jedoch mehr in der jungen Frau als nur eine Statistin und beginnt, ihr Talent zu fördern.
Doch das glamouröse Leben des George Valentin ändert sich radikal, als der Tonfilm in Hollywood Einzug hält. Plötzlich ist sein Talent keinen Cent mehr Wert. Als sein Stern zu verblassen droht, geht der von Peppy gerade erst auf. George ist zu verbohrt sich dem Tonfilm hinzugeben und dreht auf eigene Kosten weitere Stummfilme. Peppy hingegen zieht an ihm vorbei und wird ein großer Star. Das treibt George in eine tiefe Depression aus der es keinen Ausweg zu geben scheint.

Hollywood ist wieder an dem Punkt angekommen, an dem der Zuschauer mit lautem Krawall und viel fürs Auge davon abgelenkt werden soll, dass das was da auf der Leinwand passiert entweder nochmal aufgegossener Kaffee ist (Remake) oder einfach ein hirnloser Brei ohne Sinn und Verstand. Und ausschließen müssen sich diese zwei Attribute zweifellos auch nicht.
Wer hätte da gedacht, dass in dieser Zeit die Macher der witzigen Komödien rund um den französischen Spion „OSS-117“ hingehen und einen schwarz weißen Stummfilm in die Ki...

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Death Hunt – Yukon

Death Hunt – Yukon

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Erscheinungsjahr: 1981
Regie: Peter R. Hunt

Darsteller: Charles Bronson
Lee Marvin
Andrew Stevens
Carl Weathers
Ed Lauter
Scott Hylands
Angie Dickinson
Henry Beckman
William Sanderson

Inhalt@OFDB

Von "Death Hunt" bzw. unter dem etwas schöneren deutschen Titel "Yukon" erfuhr ich vor kurzem per Zufall. Von einem Abenteuer/Action-Thriller Klassiker mit elitärer Besetzung, zu unrecht in Vergessenheit geraten, wurde gesprochen. Dies kann ich nach der Sichtung auch unterschreiben. Lee Marvin und Charles Bronson sind wirklich die Idealbesetzungen für die Rollen. Bronson als fehl verurteilter Waldschrat mit Herz und Lee Marvin als alternder Mountie mit Vorliebe für leichte Mädchen und Schnaps wirken beide wie aus dem Leben gegriffen. Auch wenn sich der Film "Based on true events" auf die Fahnen schreibt, scheinen viele historische Fakten sowie auch die Charaktere selbst nicht wirklich akkurat gezeichnet gewesen zu sein. Davon merkt man im Film selbst jedoch eher wenig, denn auch wenn sich die Seite des Gesetzes hier stellenweise doch arg seltsam verhält, sorgt dies vor allem natürlich für dauerhaft anhaltende Spannung und eine tolle Jagd in starker Kulisse. Leider verhaspelt sich der Film gegen Ende ein wenig in seinem Drehbuch, in dem er einen zuvor kaum beachteten Charakter aufgreift, der im Endeffekt als Sündenbock herhalten muss, was aufgesetzt wirkt und nicht so recht passen mag.
Insgesamt ist "Death Hunt" aber ein durchweg spannender und actionreicher Abenteuerfilm mit erfreulich saftigen Shootouts. Definitive Empfehlung für Fans.

7/10

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Raw Deal – Der City Hai

Raw Deal – Der City Hai

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Erscheinungsjahr: 1986
Regie: John Irvin

Darsteller: Arnold Schwarzenegger
Kathryn Harrold
Sam Wanamaker
Paul Shenar
Robert Davi
Ed Lauter
Darren McGavin
Joe Regalbuto

Inhalt@OFDB

"Raw Deal" zählt zu den etwas in Vergessenheit geratenen 80s Action-Vehikeln von Schwarzenegger. Selbst ich als bekennender Fan des stämmigen Hünen, hatte den Film bis heute nicht gesehen, da ich mir über die Qualitäten des Films unsicher war. Vor etlichen Jahren hatte ich den Film mal im TV aufgeschnappt aber nach kurzer Zeit gelangweilt abgeschaltet.
Heute allerdings kann ich mir kaum erklären, wieso ich ausgeschaltet haben soll. Die Story ist zwar simpel aber schön straight forward und die Action ist bleihaltig und reichlich vorhanden. Es geht los mit einer feinen Schießerei und einer Verfolgungsjagd über Stock und Stein und so zieht es sich auch durch den gesamten Film. Die Abstände zwischen Action und Handlungselementen sind klasse gewählt und Längen hat der Film so überhaupt keine. Richtig stark sind auch die zahlreichen One-Liner die das Drehbuch Arnie in den Mund legt wie z.B. "You should not drink and bake!" als ihm seine betrunkene Frau einen Kuchen entgegen schleudert oder auf die Frage für was das "P." in seinem Namen steht:"Joseph P. Brenner….Whats the P stand For?" "PUSSY!"
Und wenn Arnie im Finale in einem Cabrio durch eine Kiesgrube fährt und mit einer Hand ganz locker aus dem Wagen raus zu den Klängen des Rolling Stones Songs "Satisfaction" einen Bad Guy nach dem anderen abknallt, ist das unglaublich dumm aber auch so unglaublich cool zugleich. Ein Hoch auf die 80s!
"Raw Deal" ist ein 80s Action-Kracher beinahe erster Güte. Er kommt nicht ganz an die wirklich großen Werke ran, aber ist doch weitaus besser als ich mir jemals erträumt hätte und wohl der beste Film von Regisseur John Irvin.
Nach etwas gemächlichem Einstand, kann der Film mit viel Action und ...

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The Sweeper – Judge Man

The Sweeper – Judge Man

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Erscheinungsjahr: 1996
Regie: Joseph Merhi

Darsteller: C. Thomas Howell
Jeff Fahey
Ed Lauter
Kristen Dalton
Janet Gunn
Felton Perry
Max Elliott Slade

Inhalt@OFDB

"The Sweeper" ist ein bisschen das Gegenteil vom zuletzt gesehenen "Freefall". Der Film hat ziemlich geniale Actionszenen, einige starke Ballereien(sogar mit beidhändigem Pistolengebrauch) und die für PM typischen Car-Crash-Szenen. Auf der anderen Seite aber auch im Prinzip gar keine Story. Im Background des Hauptdarstellers wird gezeigt, wie Gangster seine Eltern und seine Schwester töten. Dies prägte sein weiteres Leben, er wurde wie sein Vater Polizist und geht mit aller Entschlossenheit gegen Verbrecher vor. Eine Organisation die das Gesetz in die eigenen Hände nimmt wird auf ihn aufmerksam und er killt für die Truppe etliche Gangster.
Soweit so langweilig und zusammenhanglos kommt die Story daher, die bis zum sehr absehbaren Showdown auch nicht interessanter wird.
Auf der anderen Seite die Action, denn die ist einfach famos inszeniert, definitiv in den Top 3 der PM-Produktionen. Doch wieso muss die Story sooo dünn sein? Wirklich schade, denn so bleibt am Ende ein recht seelenloses Actionvehikel über, das zwar alle paar Minuten ein cooles Feuerwerk abbrennt aber dazwischen ziemlich platt ist. Gute:

6/10

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