Mit David Kross markierte Beiträge

Die Vermessung der Welt

Die Vermessung der Welt
Originaltitel: Die Vermessung der Welt – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Detlev Buck

Darsteller: David Kross, Vicky Krieps, Florian David Fitz, Karl Markovics, Jérémy Kapone, Detlev Buck, Georg Friedrich, Àlex Brendemühl, Katharina Thalbach, Johannes Zeiler, Leander Haußmann, Max Giermann u.A.

Filmkritik: Darf es einmal „Review – kurz & knackig“ sein? Wohl bekomms:

Die Geschichte des Films handelt von den beiden Pionieren Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauss. Der Eine bereist die Welt um Neues zu entdecken, neue Tiere, neue Völker, neue Orte, während der Andere daheim bleibt, aber ebenso Neuland betritt in seinem Verständnis der Mathematik, von Geraden die sich im Unendlichen treffen und wie die Welt auf Zahlen basiert. Beide haben dafür ihre liebe Not mit den Alltäglichkeiten des Lebens und nachdem sie sich in jungen Jahren getroffen haben, sollen die beiden Wissenschaftler erst wieder im hohen Alter aufeinander treffen…

Der von Detlev Buck direkt in 3D gedrehte Streifen beginnt etwas ruhig, nur um mit fortschreitender Laufzeit ein faszinierendes Gemälde der beiden Menschen zu zeichnen, die, zu recht und unrecht, von ihren Mitmenschen als Sonderlinge verstanden wurden.

Dabei wechseln sich atemberaubende Landschafts- und Tieraufnahmen während Humboldts Reisen mit dem dramatischen Sittengemälde ab, welches sich aus dem Leben des Mathematiker Gauss beschäftigt. Mit viel trockenem Humor und ein paar nackten Tatsachen gewürzt, vergehen die gut zwei Stunden des Geschehens wie im Fluge. Das 3D wird dabei gekonnt eingesetzt und vermittelt bei Humboldts Reisen schon ein richtiges „Mittendrin, statt nur dabei“-Feeling und erschafft eine schön klassische Abenteuerstimmung, die wunderbar als Kontrast zu dem Tristen und nach innen gekehrten Leben des Gelehrten Gauss funktioniert.

Zurück bleibt ein Film, welcher viele magische Momente zu einem großartigen Ganzen verbindet und sich angenehm von der typis...

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War Horse – Gefährten

Gefährten
Originaltitel: War Horse – Erscheinungsjahr: 2011 – Regie: Steven Spielberg

Darsteller: Jeremy Irvine, David Kross, David Thewlis, Emily Watson, Benedict Cumberbatch, Tom Hiddleston, Toby Kebbell, Eddie Marsan, Peter Mullan, Niels Arestrup, Johnny Harris, David Dencik

Filmkritik: England, 1914. Als Albert (Jeremy Irvine) seinen Vater Ted (Peter Mullan) mit einem wunderschönen Hengst vom Pferdemarkt kommen sieht, freut er sich unbändig, denn er hatte Joey, wie er ihn nennt, bereits als junges Fohlen auf der Weide beobachtet. Doch seine Mutter (Emily Watson) ist gar nicht erfreut, denn ihr Mann war eigentlich losgezogen um ein Zugpferd für den Acker zu kaufen und kein Reitpferd. Denn Geld ist knapp, die Pacht ist fällig und der Acker muss bestellt werden. Zu allem Überfluss hatte sich Ted bei der Versteigerung durch seinen Pächter (David Thewlis) dazu hinreißen lassen viel zu viel Geld für Joey zu bezahlen.
Sein Pächter droht dem Bauer nun mit dem Rausschmiss aus seinem Gehöft, außer es sollte diesem rechtzeitig gelingen, einen steinigen Acker zu pflügen. Ein scheinbar unmögliches Vorhaben für ein stattliches Reitpferd, aber Albert und seinem Pferd Joey gelingt die schwierige Aufgabe unter Aufbietung all ihrer Kräfte. Doch anstatt das das Pferd jetzt bei ihm bleiben kann, verkauft sein Vater das edle Ross für einige Pfund an einen jungen englischen Offizier, der mit ihm in die Schlachten des ersten Weltkriegs reiten wird. Doch die Pfade von Joey und Albert kreuzten sich hier nicht zum letzten Mal…

Ein Film über ein Pferd? Als bekannt wurde, welch abstrus klingenden Hauptdarsteller der neuste Film von Star-Regisseur Steven Spielberg haben sollte, war zunächst mal Skepsis angebracht. Doch schnell wird klar, „War Horse“ ist ein klassischer Spielberg-Film, im Endeffekt sogar leider zu klassisch.

Die nicht ganz so heile Familie, die sich in Zeiten größter Not zusammenraufen und über sich hinauswachsen muss...

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