Mit Animation markierte Beiträge

Ich – Einfach unverbesserlich

Ich – Einfach unverbesserlich
Originaltitel: Despicable Me – Erscheinungsjahr: 2010 – Regie: Name Pierre Coffin, Chris Renaud

Darsteller: Russel Brand, Jason Segel, Steve Carrel(im O-Ton)

Filmkritik: Da haben wir sie wieder. Die „Familienfilme“, die im Bestfall alles bieten sollen. Gags für die Kleinen, Gags für die Großen, Abenteuer, Spaß und alles in so einem richtigen Mischverhältnis, dass keiner aus der Zielgruppe „Alle“ nachher sagen kann: Das war aber doof! Ist das „Ich – Einfach unverbesserlich“ gelungen?

Jupp, verdammt gut sogar. Der Film handelt von dem Superschurken Gru, der immer noch auf die eine Chance wartet sich richtig zu profilieren. Sein Ziel deswegen: Den Mond schrumpfen und stehlen! Der Kleinmacherstrahler dazu wird ihm von Jungkonkurrent Vektor („Vektor, nicht ‚Viktor’, dass war mein Strebername!“) wortwörtlich vor der Nase weggeschnappt und niemand kommt in dessen Festung. Niemand, außer die keksverkaufende Dreimädchentruppe aus dem klischeebösen Kinderwohnheim nebenan...

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Die Legende der Wächter

Die Legende der Wächter
Originaltitel: Legend Of The Guardians: The Owls Of Ga’Hoole- Erscheinungsjahr: 2010 – Regie: Name Zack Snyder

Darsteller: Hellen Mirren, Sam Neil

Filmkritik: Ist hier irgendjemand Eulenfan? Wenn ja: Einfach jetzt abbrechen und schnellstmöglich ins Kino rennen, denn alles was hier jetzt noch geschrieben steht und gelesen werden kann, würde nur kostbare Minuten auf dem Weg zum Eulenorgasmus, Entschuldigung, Augenorgasmus kosten, die dieser Film darstellt. Denn jede einzelne Szene die da zu sehen ist, will man sich ausdrucken und in Postergröße an die Wand hängen, allein optisch ist der Streifen schon ein Wahnsinnserlebnis. Und natürlich kommt dann sofort wieder das Klischee von Zack Snyders Slow-Motion-Fast-Motion-Einstellungen daher, mit dem der Regisseur bislang jeden seiner Filme veredelt, oder versaut hat. Halt je nachdem wen man danach fragt...

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Batman: Under the Red Hood

Batman: Under the Red Hood
Originaltitel: Batman: Under the Red Hood – Erscheinungsjahr 2010  – Regie: Brandon Vietti

Darsteller: Bruce Greenwood, Jensen Ackles, John Di Maggio, Neil Patrick Harris, Wade Williams, Jason Isaacs, Kelly Hu, Phil LaMarr, Dwight Schultz, Bobbie Page, Bruce Timm

Filmkritik: In schönem Rhythmus kommen sie raus, die „DC Universe Animated Original Movies“ und so langsam scheint sich die Formel immer mehr zu perfektionieren.
Vor ein paar Jahren hat Autor Judd Winick in den Seiten des Batman-Comics eine lang tote Figur wieder zum Leben erweckt: Tim Drake, alias Robin, der zweite Robin, um genau zu sein. Damals nach einer für ihn ungünstig ausgefallenen Leserumfrage in der Geschichte „A Death In The Family“ vom Joker gemeuchelt und von Winick dank wasauchimmer wieder zum Leben erweckt, streift der verbitterte Ex-Sidekick nun im Gewand des „Red Hood“ durch die Straßen und versucht Punisher’esque dem Verbrechen in Gotham Einhalt zu gebieten, was dem dunklen Ritter, der immer noch seine Schlappe bei der Beschützung von Drake nicht verarbeitet hat, so gar nicht schmeckt.

War die Geschichte im Comic noch sehr gestreckt und bestimmte Ansätze kristallisierten sich erst über eine längere Zeitspanne hinaus, so ist der Film vom Produzenten-Team Bruce Timm und Bobbie Page eine extrem gelungene Aufarbeitung der Storyline, die um einiges besser ist als ihre Vorlage. Rasant und verdammt unerbittlich ist bereits der Einstieg, in dem der Joker Tim Drake skrupellos und kaltblütig mit einem Brecheisen zusammen schlägt, nur um den schwerstverwundeten Wunderknaben dann mitsamt des Hauses in die Luft zu jagen. Die wohl manch einen überraschende Freigabe ab 16 hierzulande ist da schon berechtigt...

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Oben – Up

Oben
Originaltitel: Up Erscheinungsjahr:2009 – Regie: Pete Docter, Bob Peterson

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Filmkritik: Heute stand der mehr oder weniger spontane Besuch des neuen Pixar Films „Oben“ an. Animationsfilme meide ich ja seit den letzten Jahren größtenteils. Zuletzt gefiel mir „Monsters vs. Aliens“ noch recht gut aber ein wirklicher Genre-Fan bin ich nicht. Aber die Story, bzw. vor allem der Hauptdarsteller von „Oben“ hatte es mir seit dem ersten Trailer angetan. Ein knurriger alter Mann der mit seinem Haus und einem dicklichen Pfadfinder in die Luft geht, sprichwörtlich. Das der Film in 3D präsentiert gab dann den finalen Ausschlag, mir den Film im Kino anzusehen.

Zu Beginn des Films ist der erwähnte alte Mann noch gar nicht so alt. Man sieht die ersten 10 Minuten des Films zunächst wie Carl Fredrickson als Kind nach einem Abenteuerfilm im Kino seine zukünftige Frau kennenlernt. Die beiden Heiraten Jahre später.
Als Kinder wie als jung verheiratetes Paar haben Carl Fredrickson und seine Frau Ellie davon geträumt, eines Tages nach Südamerika zu reisen, um dort die geheimnisvollen, versunkenen Länder zu erforschen, die Paradiesfälle, die in ihren Abenteuerfilmen das Hauptthema waren. Der Traum bleibt ein Traum bis ins hohe Alter.
Irgendwann stirbt Ellie, Carl ist inzwischen 78 und auf eine Gehhilfe angwiesen. Um das alte Holzhaus, das er zusammen mit Ellie damals renovierte, werden Wolkenkratzer hochgezogen und das Haus soll, notfalls gerichtlich, verschwinden um Platz zu machen für Neubauten.
Es wird wohl langsam Zeit für das Altenheim, doch Carl gibt sich nicht geschlagen, vor allem um seine Frau nicht zu enttäuschen. Er bindet tausende von Heliumballons an sein kleines Haus und lässt sich und das Haus, am Tag seines Umzugs ins Altenheim, davon schweben.
Innerlich froh stellt er Kurs auf Venezuela...

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Fantasy Film Fest – A Scanner Darkly

A Scanner Darkly

Regie: Richard Linklater
Drehbuch: Richard Linklater
Schauspieler: Keanu Reeves, Winona Ryder, Robert Downey Jr., Woody Harrelson, Mitch Baker, Melody Chase, Dameon Clarke

Inhalt:
Im Mittelpunkt von „A Scanner Darkly“ steht Drogenfahnder Fred (Keanu Reeves). Als sein Alter Ego Bob Actor ist er als verdeckter Ermittler in der Drogenszene von Kalifornien unterwegs. Sein Kampf gilt der Modedroge „Substance D“, die zu einer gespaltenen Persönlichkeit führt. Um seine wahre Identität zu schützen, trägt Fred auf der Polizeidienststelle und bei offiziellen Anlässen einen so genannten „Jedermanns-Anzug“. Dieses futuristische Ganzkörper-Kondom ändert permanent das Gesicht und die Gestalt des Trägers, so dass seine wahre Identität selbst vor seinen Kollegen geschützt bleibt. Nicht einmal Freds Freundin Donna (Winona Ryder) oder seine Mitbewohner James (Robert Downey Jr.) und Ernie (Woody Harrelson) wissen von seinem Doppelleben. Mit dieser schwierigen Situation hat Fred sich arrangiert. Die richtigen Probleme beginnen erst, als er von seiner eigenen Behörde auf sich selbst angesetzt wird. Bob Actor wird verdächtigt, der Kopf eines Drogenrings zu sein. Und da Fred mit der Zeit selbst der „Substance D“ verfallen ist, kann er niemanden von diesem Missverständnis erzählen, ohne sich selbst zu belasten…

Heute hab ich mir dann auch mal einen Film auf dem Fantasy Filmfest angesehen. Wir haben uns für den interessant aussehenden A Scanner Darkly entschieden. Wie der Inhalt oben schon verdeutlicht, spielt der Film ein wenig in der Zukunft um ein Grundkonzept zu schaffen, beschäftigt sich aber trotzdem mit heutigen Problemen. Der Film beginnt schon bei den Credits am Anfang sehr abgefahren. Man versucht sich an die Optik zu gewöhnen während ein offensichtlich sehr gestörter Mann dabei ist Insekten von sich und seinem Hund zu entfernen die natürlich nur in seinem Kopf existieren...

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