In The Flesh – Season 1

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In The Flesh – Season 1

„In The Flesh“ sieht sich als etwas andere Zombie-Serie. Schnell könnte man zu dem Schluss kommen, dass es so was wie die britische Antwort auf „The Walking Dead“ ist, doch die nur 3 Folgen (je ca. 50 Minuten) starke Serie, zielt dann doch in eine vollkommen andere Richtung.

In „In The Flesh“ ist die große Zombie-Seuche bereits so gut wie bekämpft. Vereinzelt streifen noch Untote durch die Wälder Englands, aber die Menschen gehen bereits wieder ihrem Tagewerk nach. Die Regierung hat indes ein Mittel gefunden, die restlichen Zombies nicht umbringen zu müssen, sondern mittels Medizin wieder in den Alltag zu integrieren. Kieren Walker (Luke Newberry) ist einer dieser PDS (Partially Deceased Syndrome) Fälle. Der Junge Mann wird als geheilt aus der Behandlung entlassen und zu seinen Eltern gebracht. Diese sind heilfroh das ihr Sohn wieder da ist. Doch im kleinen Heimatort ist die Human Volunteer Force (HVF) noch sehr aktiv. Der Anführer Bill Macy (Steve Evets) kann nicht verstehen wie die Regierung diese angeblich geheilten Zombies wieder in die Gesellschaft bringen kann, und kündigt an sie so zu behandeln wie normale Untote...

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The Walking Dead – Season 3

Walking Dead Season 3 Official Poster

The Walking Dead – Season 3

AMCs Erfolgsserie „The Walking Dead“ scheint die Showrunner zu verschleißen wie Zombies einen frischen Leichnam. Nach Frank Darabont hatte zunächst Glen Mazzara das Ruder übernommen, bis dieser dann von Scott Gimple beerbt wurde. Doch auch Gimple ist nicht mehr, denn Evan Reily übernimmt nun für Staffel 4 die Zügel. Wenn man bedenkt, dass die Serie 3 Staffeln hinter sich gebracht hat und nun den vierten Show-Runner beschäftigt, wundert man sich das „The Walking Dead“ weiter so gut läuft.

Und mit Staffel 3 haben es die Macher wirklich geschafft, eine Zombie-Serie zu erschaffen wie man sie sich vorstellt. War das Problem von Staffel 1 die absolut langweilige Ausgangslage, bei der praktisch nichts passiert ist, steigerte sich Staffel 2 bereits, war aber durch den arg abseitigen Schauplatz einer Farm im Nirgendwo auch eher eingeschränkt. Da kam Staffel 3 gerade recht, wurde doch mit interessanten neuen Figuren (Schwert-Schwingende, dunkelhäutige Amazone und diktatorischer Anführer) und einem frischen Schauplatz (Gefängnis) frischer Wind in die aufgedunsenen Körper gepustet.

Erneut bestand die zweite Staffel aus insgesamt 16 Folgen, aufgeteilt in zwei Blöcke mit je 8 Folgen bis We...

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Fleetwood Mac – Konzert im Madison Square Garden New York am 08.04.2013

Aufgrund des Besuchs von „Wrestlemania“ in New Jersey am 07.04.2013 (Bericht folgt) bot es sich an, einen Tag später das dritte Konzert der aktuellen „Fleetwood Mac“ US-Tour ebenfalls mitzunehmen.
Die Band ist auf dieser Tour wieder in klassischer Besetzung vereint, abgesehen von Christine McVie die sich vom Tourgeschäft der Band bereits 1998 zurückgezogen hat. Dafür waren aber John McVie, Stevie Nicks, Mick Fleetwood und Lindsey Buckingham in bester Laune.

Die Anreise zum Garden gestaltete sich recht simpel, da man mit diversen Subways zur großen Bahnstation Penn Station kommt, welche direkt an den Garden angeschlossen ist. Somit passte es vollkommen, gegen 19:15 Uhr an der Halle zu sein, denn auf den Karten war als Konzertbeginn 20 Uhr angegeben.
Vor dem auskundschaften der Plätze wurde zunächst ein T-Shirt besorgt, welches mit 40$ ziemlich heftig zu buche schlug. Aber so oft wird man „Fleetwood Mac“ wohl nicht mehr im Madison Square Garden zu Gesicht bekommen, also „shut up and take my money, Mister“.

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Lindsey Buckingham am Arbeitsgerät

Die Plätze waren, aufgrund der sehr späten Beschaffung der Tickets (wenige Wochen vo...

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Californication – Season 6

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Californication – Season 6

„Californication“ Staffel 6, wer hätte damals je gerechnet? Wahrscheinlich am wenigsten Hauptdarsteller David Duchovny selbst, der spätestens jetzt vollends auf die Rolle des abgehalfterten Autors und Weiberhelds Hank Moody abonniert ist.

Nachdem sich Staffel 5 wieder mehr dem Drehbuch und Filmzirkus zugewandt hat, richtet sich die aktuelle Staffel 6 wieder mehr in Richtung Musik aus. Hank soll das Drehbuch für eine Rock-Oper schreiben, die der Rockstart Atticus Fetch (Tim Minchin) dann produzieren will und so seinen etwas angeknacksten Ruf korrigieren will. Doch Hank steckt mehr und mehr in der Krise, nachdem eine Bettbekanntschaft versuchte ihn am Ende der letzten Staffel umzubringen. Hank kommt mit dem Schrecken davon, seine Bekanntschaft liegt im Koma. Er etränkt seine Sorgen mit Alkohol, was wiederrum dazu führt das Familie und Freunde ihn zum Entzug anmelden. Doch auch dort wird er kaum geläutert und trifft eine gleichgesinnte, die Muse Faith (Maggie Grace) die den Verlust eine Rock-Idols verdauen muss, aber auch Kontakte zu Fetch hat, was wiederrum der Beziehung zwischen Hank und eben jenem Fetch gut tut…und natürlich ist die Beziehung zu Faith auch nicht zu verachten...

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Der Minister

Der Minister
Originaltitel: Der Minister – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Uwe Janson

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Darsteller:
Kai Schumann, Johann von Bülow, Alexandra Neldel, Stefanie Stappenbeck, Katharina Thalbach, Peter Prager, Thomas Heinze, Susan Sideropoulos, Walter Sittler, Reiner Schöne, Christoph Hofrichter, Klaus-Peter Grap, Matthias Koeberlin

Filmkritik: Franz Ferdinand von und zu Donnersberg (Kai Schumann) und sein bester Freund Max Drexel (Johann von Bülow) bilden ein unschlagbares Team: Max kann alles, Franz Ferdinand kann alles verkaufen. Der junge Adlige sieht seine Zukunft in der Politik – mit Max als Ghostwriter an seiner Seite. Unter den strengen Augen seines Vaters Rochus (Walter Sittler) geht Franz Ferdinand seinen Weg kontinuierlich nach oben, bis er an der Tür zum Kabinett der Kanzlerin klopft…

Viel wurde im Vorfeld geredet über „Der Minister“. Nach dem an sich schon extrem satirischen Abgang von Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg aus der Politik wegen einer durch und durch zusammengeklauten Doktorarbeit, war es nur eine Frage der Zeit bis jemand diese Handlung in einen (TV-)Film verpacken würde.

Das Ergebnis kann sich weitestgehend sehen lassen...

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Wrong

Wrong
Originaltitel: Wrong – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Quentin Dupieux

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Darsteller: Jack Plotnick, Eric Judor, Alexis Dziena, Steve Little, William Fichtner, Regan Burns, Mark Burnham, Arden Myrin, Maile Flanagan, Todd Giebenhain, Barry Alan Levine, Zia Harris

Filmkritik: „Wrong“ handelt von Dolph Springer (Jack Plotnick), der eines Morgens aufwacht und bemerkt, dass sein geliebter Hund Paul nicht mehr aufzufinden ist. Auf der Suche nach ihm gerät sein eigenes, aber auch das Leben anderer Personen aus dem Gleichgewicht, bis Dolph selbst irgendwann davor steht seinen Verstand zu verlieren.

Bereits mit „Rubber“ konnte Quentin Dupieux, der auch unter seinem Musik-Pseudonym „Mr Oizo“ bekannt ist, mit einem Independent-Film der etwas anderen Art begeistern. „Rubber“ war ein Abgesang auf alles was in Filmen einfach so hingenommen wird, absoluter Nonsense und Blödsinn. Eben ein typischer Film über einen Killer-Reifen.

„Wrong“, so deutete bereits der Trailer an, wollte er da weiter machen wo „Rubber“ aufgehört hat. Dabei ist die zu Grunde liegende Geschichte zunächst gar nicht so abgedreht. Ein Typ dem sein Hund wegläuft, welches sich bald darauf als Entführung herausstellt. Das hat es wohl schon mal gegeben...

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Tomb Raider

Tomb Raider

Knapp 5 Jahre sind ins Land gezogen, bis Entwickler Crystal Dynamic Anfang 2013 nun ein neues „Tomb Raider“ auf den Markt brachte. Die Marke die sich um ihre markante Hauptdarstellerin Lara Croft dreht wurde einer Frischzellenkur unterzogen. Denn seit dem letzten Teil „Tomb Raider: Underworld“ hat sich der Spielemarkt verändert. Brachiale Action, Deckungs-Schießereien und filmereife Inszenierung sind das Maß der Dinge. Titel wie „Uncharted“ graben, mit zumeist männlichem Hauptdarsteller, vieles vom einstigen Genre-Primus „Tomb Raider“ ab. Doch Lara meldet sich wahrlich eindrucksvoll zurück, auch wenn sie nun bei anderen klaut, anstatt anderherum. Doch viel wichtiger ist, wie viel „Tomb Raider“ steckt eigentlich noch in „Tomb Raider“?

Die Story ist ein zuweilen etwas unausgegorener Mischling aus „Lost“, „Resident Evil 4“ und noch einigen Versatzstücken mehr. Eine Insel die einen nicht gehen lassen will, alte Samurai, Sekten-Heinis. Das klingt nicht nur verworren, das wird auch nicht immer schlüssig erzählt. Doch Lara gibt ihr Bestes die Story zusammen zu halten. Die Handlung spielt zudem noch vor dem ersten Serien-Teil, ist also ein Prequel und zeigt wie Lara Croft zu „Tomb Raider“ wurde.

Dabei werden wie Eingangs erwähnt einige Eingest...

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3096 Tage

3096 Tage
Originaltitel: 3096 Tage – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Sherry Hormann

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Darsteller: Antonia Campbell-Hughes, Thure Lindhardt, Jaymes Butler, Trine Dyrholm, Amelia Pidgeon, Vlasto Peyitch, Angelina Noa u.A.

Filmkritik: Okay, da sind wir nun also. „Der Kampusch-Film“.

In den Medien wird die etliche Jahre Entführte manches Mal ziemlich ruppig angepackt und – meiner Meinung nach – irgendwelche Unsensiblen im Internet haben warum auch immer eine Abneigung gegen die Gute. Warum? Keine Ahnung. Neid?

Ok, Scherz beiseite. Und „Scherz beiseite“ ist dann auch das Thema des folgenden Artikels. Leider hatte ich dank fiebrigem Imbettliegen die Presse-Vorstellung verpasst, was aber wohl auch ganz gut gewesen ist, da ich sonst wohl mit manch bösem Kommentar von einigen Mitkritikern der „höchst seriösen Fraktion“ wohl ungläubig beäugt worden wäre. Oder so habe ich mir das zumindest vorgestellt, bis ich schließlich den Streifen doch noch später sehen konnte, denn sonderlich viel zum zynischen Amüsieren durch etwaig inkompetent gemachten Sequenzen oder Übertreibungen gab es nicht. Da war schon das bizarre Drumherum der Sichtung eher belustigend, aber dazu später mehr.

Irgendwo zwischen Ausbeutungs- und Arthouse-Kino…

…steht das „Betro...

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Dead Man Down

Dead Man Down
Originaltitel: Dead Man Down – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Niels Arden Oplev

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Darsteller: Colin Farrell, Noomi Rapace, Dominic Cooper, Terrence Howard, Isabelle Huppert, Armand Assante, Raw Leiba, Franky G, Raymond Mamrak, Luis Da Silva Jr., Jennifer Butler, Jennifer Mudge u.A.

Filmkritik: „Verblendung“ war schon ein großer Wurf für das Krimi/Thriller-Genre. Nicht nur, weil David Fincher davon ein Remake gedreht hat, sondern auch, weil Noomi Rapace damit weltbekannt wurde. Ganz abgesehen davon, dass – besonders der erste Film – ein extrem starkes Stück Film war.

Und so wurde die Erstverfilmung auch zu Niels Arden Oplevs Einstiegsmöglichkeit ins US-Kino. Der Regisseur des ersten Teils der „Millennium“-Trilogie wollte nach eigenen Aussagen „einen amerikanischen Film“ drehen und witzigerweise wirkt „Dead Man Down“ als Endprodukt dann so, als hätte ein Ausländer alle Klischees über die Amis und ihre Kinovorlieben in einen Mix geworfen, unsicher, wie viel er von seinen eigenen Geschmacksvorlieben mit einbringen soll.

Die Geschichte dreht sich um zwei traumatisierte Menschen (Farrel und Rapace), die auf ihre Weise Rache nehmen wollen für das Leid, das ihnen angetan wurde. Farrel selbst ist der klassische „Ein M...

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Oz the Great And Powerful – Die fantastische Welt von OZ

Die fantastische Welt von OZ
Originaltitel: Oz the Great And Powerful – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Sam Raimi

Darsteller: James Franco, Mila Kunis, Rachel Weisz, Michelle Williams, Abigail Spencer, Zach Braff, Bill Cobbs, Martin Klebba, Tony Cox, Francisca Viudes, Jon Overgaauw, Otis Winston u.A.

Filmkritik: Der schelmische Frauenheld und Wanderzirkus-Magier Oz hatte die Finger mal wieder an der falschen Dame. Noch schlimmer: Seine knappe Flucht per Heißluftballon endet in einem Wirbelsturm. Wo andere Geschichten aufhören, fängt die von Oz jetzt aber gerade erst an, denn der Illusionist mit dem Grinsekatzen-Gesicht – es ist eben James Franco – landet im magischen Land von Oz.
Vor Ort wird ihm gleich klar gemacht, dass sein Kommen anscheinend vorausgesagt wurde und wer könnte diese Nachricht auch besser unterstreichen als eine wunderhübsche Mila Kunis als Hexe?

Oz soll nämlich die böse Hexe besiegen, dem Land Oz die Freiheit bringen und für all seine Mühen nachher als König das Land regieren. Prall gefüllte Schatzkammer inklusive. Aber ob sich der gute Oz da nicht etwas übernommen hat?

Army Of Darkness 2 – The Yellow Brick Roade Advent...

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G.I. Joe – Retaliation – G.I. Joe – Die Abrechnung

G.I. Joe – Die Abrechnung
Originaltitel: G.I. Joe – Retaliation – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Jon M. Chu

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Darsteller: Channing Tatum, Bruce Willis, Adrianne Palicki, Dwayne Johnson, Ray Stevenson, Ray Park, Han Soto, Walton Goggins, Joseph Mazzello, Byung-hun Lee, Arnold Vosloo, Elodie Yung u.A.

Filmkritik: Ich mochte Teil 1. Die Rückblenden waren zwar etwas sperrig und grob in die eigentliche Handlung integriert, aber satte Action, ein sehr hartes PG-13 und genau die Art von Action, die man früher mit den heimischen Spielzeugfiguren in der selbstgebauten Höhle unter dem Wohnzimmertisch ausgetragen hat, machten den Erstling unterhaltsam. Überzogen? Jupp. Unrealistisch! Aber bitte doch! Jungensphantasie in abgefahrener Cartoon-Landschaft samt geheimen Basen, kindischen Spitznamen und bösen, bösen Schurken mit Masken? Halleluja!

Und genau das Gleiche bekommt man nun in der Fortsetzung geliefert.
…gut, auf die Kommando-Basen der Marke „Snake Mountain“ muss man verzichten, auch wenn ich nicht sicher bin, ob eine stürmisch am verschneiten Hügel gelegene Ninja-Festung nicht eigentlich doch mitgezählt werden sollte.

Raus mit den Alten, rei...

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Last Man Standing – Season 2

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Last Man Standing – Season 2

Die erste Staffel von Tim Allens neuer Serie „Last Man Standing“ entpuppte sich als schönes „Home Improvement“ Revival. 3 Mädels anstatt 3 Jungs und Jagt-Zubehör Verkäufer statt Show-Master. Doch der Rest war dann doch ziemlich gleich, was sich aber als Plus der Serie herausgestellt hat. Eine Serie mit dem Charme der 90er ist auf dem aktuellen Serienmarkt doch gar nicht so ungern gesehen wie man denken könnte.

Doch bei Staffel 2 wollten die Macher Veränderungen durchdrücken. Größerer Story-Bezug zur ältesten Tochter welche bereits ein Kind hat. Auch ihr Ex-Freund und Vater des Kindes sollten mehr in den Fokus gerückt werden. Dies führte dazu, dass eine der Tochter-Darstellerinnen absprang denn für die Vergrößerung der Rolle schien das Gehalt nicht auszureichen. Die Neubesetzung allerdings war bereits nach wenigen Folgen kein Problem mehr. Doch die erweiterten Handlungsstränge um Sohn Boyd und seinen Vater fingen an zu stören, war „Last Man Standing“ doch immer noch eine Tim Allen Serie und die Zuschauer interessierten sich nicht allzu sehr für die Geschehnisse der Sprösslinge, besonders nicht wenn die Handlungen derart lahm sind.

Das schienen auch die Macher gemerkt ...

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Girls – Season 2

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Girls – Season 2

Nachdem die erste Staffel der HBO-Serie „Girls“ bereits bei Publikum und Kritikern gut ankam, war Staffel 2 nur eine Frage der Zeit.
Lena Dunham, Erfinderin und Inspriation der Serie, hat schließlich noch reichlich Ideen aus ihrem und andere Leute Leben im Gepäck und mit der Unterstützung von Personen wie Judd Apatow, der neben seiner Produzenten Tätigkeit auch, wie in Staffel 1, wieder an einer Folge mitgeschrieben hat steht „Girls“ eine rosige Zukunft bevor.

Ganz so rosig kommt die Handlung der zweiten Staffel aber nicht daher. Hannah (Lena Dunham) stürzt ab der Mitte der Staffel in eine handfeste Schaffenskrise welche dazu führt das ihre als geheilt verstandene OCD-Erkrankung erneut ausbricht. Die Trennung von Adam (Adam Driver) wirkte sich ebenfalls nicht gut auf ihre Psyche aus, er hingegen findet neben einer beinahe Männerfreundschaft sogar eine neue Freundin. Und dann ist da noch der Streit mit Hannahs WG-Mitbewohnerin Marnie (Allison Williams).

Doch ganz so depri wie die Handlung nun klingt ist die zweite Staffel dann doch nicht...

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Young Adult

Young Adult
Originaltitel: Young Adult – Erscheinungsjahr: 2011 – Regie: Jason Reitman



Darsteller:
Charlize Theron, Patrick Wilson, Elizabeth Reaser, Patton Oswalt, J.K. Simmons, Emily Meade, Collette Wolfe, Brady Smith, Louisa Krause, Asun Ortega, Brian McElhaney, Ella Rae Peck

Filmkritik: Drehbuchautorin Diablo Cody zählt ohne Frage zu den besten jungen Autoren die Hollywood derzeit zu bieten hat. Ihr ehrlicher, meist ziemlich losgelöster Schreibstil brachte ihr 2007 für ihr erstes Drehbuch zum Film „Juno“ direkt den Oscar ein. Darauf folgten dann allerdings Rückschläge. Der durchweg schwache „Jennifer’s Body“ und die zwar exzellente aber leider nur wenig Zuschauer findende Serie „United States of Tara“ hatten beide nicht ganz den Erfolg, den „Juno“ damals hervorgerufen hatte. Für „Young Adult“ tat sie sich nun wieder mit Jason Reitman zusammen, der ihr Drehbuch auch bei „Juno“ schon so erfolgreich verfilmte.

Man merkt schnell, dass sich hier zwei gefunden haben. Die ersten paar Minuten in „Young Adult“ versprühen schon mehr Charme und Leben als der komplette „Jennifer’s Body“. Dabei ist die Prämisse des Films gar nicht mal so etwas Besonderes. Im Prinzip versteckt sich hinter dem etwas seltsamen Titel eine typische Homecoming-Story...

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Strangers on a Train – Verschwörung im Nordexpress

Verschwörung im Nordexpress
Originaltitel: Strangers on a Train – Erscheinungsjahr: 1951 – Regie: Alfred Hitchcock

Darsteller: Farley Granger, Ruth Roman, Robert Walker, Leo G. Carroll, Patricia Hitchcock, Kasey Rogers, Marion Lorne, Jonathan Hale, Howard St. John, John Brown, Norma Varden, Robert Gist

Filmkritik: Der berühmte Tennisspieler Guy Haines (Farley Granger) begegnet im Zug dem seltsamen Bruno Anthony (Robert Walker), der ihm einen wahnwitzigen Vorschlag unterbreitet: Bruno bringt Guys scheidungsunwillige Ehefrau Miriam (Laura Elliot) um, während Guy Brunos verhassten Vater ermordet – und beide wären ihre Sorgen los. Was Guy als lächerlichen Scherz auffasst, setzt sein Gegenüber auf einem Rummelplatz wirklich in die Tat um. Doch nun hat der verzweifelte Guy gleich zwei große Probleme: Bruno drängt auf die Erfüllung seines Plans, und der Tennisstar selbst gerät in Verdacht, am Tod seiner Frau schuldig zu sein…

“Don’t worry, I’m not going to shoot you, Mr. Haines. It might disturb Mother.“ Bruno

Die Story von klingt nach dem typischen Hitchcock-Material...

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