Far Cry 3

Far Cry 3

Auf das herausragende "Far Cry", das Erstlingswerk des deutschen Entwicklers Crytek der später mit "Crysis" voll durchstartete, folgte "Far Cry 2" von Ubisoft, ein Open World Game an dem unverbrauchten Schauplatz Afrika.
Doch leider konnte das Game nicht ganz die Erwartungen der Spielerschaft erfüllen und hatte den ein oder anderen groben Schnitzer auf den unser Review von damals versucht einzugehen.

Der dritte Teil, erneut von Ubisoft entwickelt, machte sich daran die angekratzte Marke zu reparieren. Der Schauplatz wurde, wie schon bei Teil 1, auf eine schöne Karibikinsel verlagert. Viele Frustfaktoren, wie die immer wieder neu erscheinende Gegner an bereits eroberten Außenposten wurden behoben und dem Spiel wurde obendrein mit dem auf dem Poster zu sehenden Bösewicht Vaas einer der besten Bösewichte der jüngeren Spielegeschichte zugeschrieben.
Doch wie sieht es spielerisch sonst aus?

"Far Cry 3" ist wie Teil 2 auch schon ein Open World Game, treibt dies aber auf die Spitze. Das Spiel erinnert teilweise sogar schon an ein "Skyrim"-Light. Man hat die freie Wahl ob man nur den Hauptmissionen folgen will oder aber auch die vielen verschiedenen Nebenmissionen macht...

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Raptor – Call of the Shadows

Raptor – Call of the Shadows

"Raptor – Call of the Shadows" ist ein Klassiker wie er im Buche steht. Entwickler Cygnus Studios und Kult-Publisher Apogee brachten 1994 ein wahres 2D Vertical-Scroller Juwel auf den Markt.
Die Shareware des Spiel hat damals praktisch jeder irgendwann mal gespielt, praktisch jeder war vor allem durch die detaillierte Grafik und die Möglichkeit auch auf Bodenobjekte schießen zu können begeistert und praktisch jeder den man so kennt hat nie mehr gezockt als eben diese Shareware.

Das Portal GOG.com (Good Old Games) vertreibt seit einigen Jahren alte Spieleklassiker die auch auf neuen Windows 7 Maschinen laufen. Unter anderem gehört auch eine 2010 verbesserte Version von "Raptor" zu deren Repertoire.
Und für 2,99$ ist diese Version ein wahres Schnäppchen kurz vor Weihnachten gewesen. Endlich den Kult-Hit der Jugend komplett spielen.

Doch man kommt erst mal schnell wieder auf den Boden der Tatsachen. "Wow, so schwer war das?" ist wohl einer der ersten Sätze die man loslässt, wenn man die ersten einfacheren Missionen hinter sich hat oder auch mal einen Blick in die Missionen wirft, die es in der Shareware nicht gab...

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Death Rally

Death Rally

Die meisten Oldie-Gamer werden sich wohl noch an den Auto-Shooter „Death Rally“ von „Max Payne“ Entwickler Remedy erinnern.
1996 konnte das Game mit seiner cooler Draufsicht, seiner guten Action und seinem motivierenden Spielprinzip begeistern.

Aus nicht näher bekannten  Gründen kam Remede nun 2012 auf die Idee: „Hey, lasst mal ein Remake von Death Rally machen“. Gesagt getan und so erschien, praktisch aus dem nichts, bei Steam plötzlich ein neues „Death Rally“.
Am Rezept des Originals wurde praktisch nichts verändert. Man muss als „Death Rally“-Fahrer viele Rennen bestreiten, bekommt für Siege und das Ausschalten von Gegnern Geld und kann sich dafür neue Karren und Waffen kaufen, welche die folgenden Rennen einfach machen. Aber auch fürs reparieren des fahrbaren Untersatzes geht einiges an Zaster drauf. Daher will mit dem Gewinn gut gehaushaltet werden.
Grafisch hat sich wohl mit das meiste getan:

Neben einer ganze hübschen 3D Engine hat sich der Winkel auch etwas verschoben, wodurch man nicht mehr konsequent Zentral über der Strecke schwebt.
Die Rennen selbst sind nicht allzu anspruchsvoll, denn die Kurse sind meist recht schnell beherrscht...

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Fringe – Season 3

Fringe – Season 3

War die Steigerung zwischen Staffel 1 und 2 der launigen Mystery-Sci-Fi-Serie "Fringe" bereits derartig groß, konnte diese zwischen Staffel 2 und 3 natürlich nicht nochmal ähnlich groß werden.
Und trotzdem, es ist in fast jeder Folge spürbar, das die Macher ihren Weg im Laufe der Serie immer mehr gefunden haben.

Welche originellen, gewitzten und einfach immer spannenden oder überraschenden Geschichten sich die Macher für Staffel 3 ausgedacht haben ist erneut um einiges gehaltvoller als vieles andere im freien Fernsehen.
Der Bodyswitch-Storyark in der ersten Phase der Staffel, bei dem die Hauptdarstellerin äußerlich zwar gleich aussieht, doch innerlich eine andere Person darstellt ist bereits ein mutiger Schritt. Zwar tut man sich hier auch als Zuschauer schwer einige der Szenen und Reaktionen richtig einzuordnen, da die Serie sich von jetzt auf gleich völlig anders anfühlt, doch der Plan der damit verfolgt wurde macht die gesamte Sache jederzeit faszinierend. Auch die weiteren Verwicklungen der Staffel kratzen erneut an absoluter Großartigkeit...

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Academy Awards 2013 – Die Tipps von Moviegeek

Unsere Tipps für die Verleihung am 24. Februar 2013.

Actor in a Leading Role
Bradley Cooper in „Silver Linings Playbook“
Daniel Day-Lewis in „Lincoln“
Hugh Jackman in „Les Misérables“
Joaquin Phoenix in „The Master“
Denzel Washington in „Flight“

Actor in a Supporting Role
Alan Arkin in „Argo“
Robert De Niro in „Silver Linings Playbook“
Philip Seymour Hoffman in „The Master“
Tommy Lee Jones in „Lincoln“
Christoph Waltz in „Django Unchained“

Actress in a Leading Role
Jessica Chastain in „Zero Dark Thirty“
Jennifer Lawrence in „Silver Linings Playbook“
Emmanuelle Riva in „Amour“
Quvenzhané Wallis in „Beasts of the Southern Wild“
Naomi Watts in „The Impossible“

Actress in a Supporting Role
Amy Adams in „The Master“
Sally Field in „Lincoln“
Anne Hathaway in „Les Misérables“
Helen Hunt in „The Sessions“
Jacki Weaver in „Silver Linings Playbook“

Animated Feature Film
„Brave“ Mark Andrews and Brenda Chapman
„Frankenweenie“ Tim Burton
„ParaNorman“ Sam Fell and Chris Butler
„The Pirates! Band of Misfits“ Peter Lord
„Wreck-It Ralph“ Rich Moore

Cinematography
„Anna Karenina“ Seamus McGarvey
„Django Unchained“ Robert Richardson
„Life of Pi“ Claudio Miranda
„Lincoln“ Janusz Kami...

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Academy Awards 2013 – Die Gewinner

Unsere Gewinner der Verleihung vom 24. Februar 2013.

Actor in a Leading Role
Bradley Cooper in „Silver Linings Playbook“
Daniel Day-Lewis in „Lincoln“
Hugh Jackman in „Les Misérables“
Joaquin Phoenix in „The Master“
Denzel Washington in „Flight“

Actor in a Supporting Role
Alan Arkin in „Argo“
Robert De Niro in „Silver Linings Playbook“
Philip Seymour Hoffman in „The Master“
Tommy Lee Jones in „Lincoln“
Christoph Waltz in „Django Unchained“

Actress in a Leading Role
Jessica Chastain in „Zero Dark Thirty“
Jennifer Lawrence in „Silver Linings Playbook“
Emmanuelle Riva in „Amour“
Quvenzhané Wallis in „Beasts of the Southern Wild“
Naomi Watts in „The Impossible“

Actress in a Supporting Role
Amy Adams in „The Master“
Sally Field in „Lincoln“
Anne Hathaway in „Les Misérables“
Helen Hunt in „The Sessions“
Jacki Weaver in „Silver Linings Playbook“

Animated Feature Film
„Brave“ Mark Andrews and Brenda Chapman
„Frankenweenie“ Tim Burton
„ParaNorman“ Sam Fell and Chris Butler
„The Pirates! Band of Misfits“ Peter Lord
„Wreck-It Ralph“ Rich Moore

Cinematography
„Anna Karenina“ Seamus McGarvey
„Django Unchained“ Robert Richardson
„Life of Pi“ Claudio Miranda
„Lincoln“ Janusz Kaminski
„Skyfall“ Roger De...

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Metro 2033

Metro 2033

Rechtzeitig bevor der Nachfolger "Metro: Last Night" erscheint, habe ich endlich diesen Ego-Shooter-Abenteuer Hit von 2010 nachgeholt.
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Dmitri Glukhovski steuert man den jungen Russen Artjom, der sich in einer düsteren, vom nuklearen Winter heimgesuchten Welt zurechtfinden muss. Die Menschheit hat sich in U-Bahn-Schächte zurückgezogen, da ein Leben oder gar freies Atmen auf der Oberfläche nicht mehr möglich ist. Das Ziel des Jungen: Seine Heimatbasis von den "Schwarzen" schützen, dunklen Wesen die Tag und Nacht die Station angreifen und die Bewohner terrorisieren. Zu diesem Zweck muss er eine Person Namens Miller in der Metro-Station Polis finden. Eine tagelange Reise durch Minentunnel und auch auf der Oberfläche beginnt.

Der Weg den man in "Metro 2033" geht ist zumeist klar. Es ist kein Open-World Game sondern man folgt einem begehbaren Pfad, auf dem man mal nach Links und Rechts abbiegen kann (um Ausrüstung zu suchen), aber immer wieder zur Hauptroute zurückkehren muss...

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Misfits – Season 4

Misfits – Season 4

„Misfits“ laufen die Schauspieler weg. Nachdem es nach Staffel 2 „bye bye“ hieß für einen der Darsteller, gibt es in Staffel vier von der Urbesetzung lediglich noch ein Gesicht, der Rest sind neue Gesichter, der Großteil sogar derartig neu, dass sie erst in dieser Staffel zur Serie dazukamen. Die meisten Serien würden das wohl nicht überleben („Scrubs“), wird es „Misfits“ anders ergehen?

Kurze Antwort: Ja
Denn den Machern gelingt es trotz neuer Gesichter das bekannte Konzept der Serie weiterzuführen:
Nicht ganz saubere Jugendliche die wegen Straftaten ihren Dienst an der Gesellschaft antreten, erleben mehr oder weniger abstruse Abenteuer und setzen zur Bewältigung ihre Superkräfte ein, die sie einst durch ein Gewitter erhalten haben.

Die Stories in der acht Folgen starken vierten Staffel sind wieder einmal voller Humor, Sex und/oder Gewalt, eben das was die Jugend von heute im TV sehen will *winkwink*
Besonders Folge 6 sticht aus der Staffel hervor, geht es doch hier um eine wilde Party, ein Menschengroßes weißes Karnickel das in einem Hochhaus tötet und vieles mehr. Klar das Highlight der Staffel.
Die restlichen Folgen bieten die gewohnte Qualität und funktionieren mal mehr mal weniger gut...

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Bullet To The Head – Shootout – Keine Gnade

Shootout – Keine Gnade
Originaltitel: Bullet To The Head – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Walter Hill



Darsteller:
Sylvester Stallone, Jason Momoa, Christian Slater, Sarah Shahi, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Sung Kang, Jon Seda, Holt McCallany, Weronika Rosati, Beau Brasseaux, Jackson Beals, Dominique DuVernay u.A.

Filmkritik: Heute ist wieder Geschichten-Zeit, also setzt euch gemütlich hin, nehmt euch einen Kakao und hört euch an, was sich mal wieder alles während der Pressevorstellung zugetragen hat.

…was? Erst einmal wollt ihr wissen wie Walter Hills „Shootout“ ist? Ok, das Problem dabei ist, dass man das in ziemlicher Kürze präsentieren kann, denn die Geschichte von einem Cop und einem Killer die ein Team-Up haben um die Hintermänner ihres jeweils hingerichteten Partners zu schnappen, ist wenig mehr als der x-te Aufguss bekannter Genre-Elemente. Das Positive dabei: Stallone ist ein nett arschiger Macho, Christian Slater darf seinen besten „White Rich Guy Asshole-Character“ geben und Jason Mamoa als auf Stallone angesetzter Killer ist derjenige, der vom Cast noch am meisten in Erinnerung bleibt...

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Lincoln

Lincoln
Originaltitel: Lincoln – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Steven Spielberg



Darsteller:
Daniel Day-Lewis, Joseph Gordon-Levitt, Tommy Lee Jones, John Hawkes, Michael Stuhlbarg, Jackie Earle Haley, Jared Harris, Sally Field, Lee Pace, James Spader, David Strathairn, Julie White u.A.

Filmkritik: Es ist schon etwas tendenziell, wenn uns als erstes auffällt, dass Bruce McGill, seines Zeichens Film- und Serienveteran, nicht nur hier eine wichtige Rolle spielte, sondern zuvor in der „Biografie“ (mit großen Anführungszeichen) rund um „American Badass“ Franklin Delano Roosevelt mitgespielt hat, wo er noch derbe Sexwitze vom Stapel lies? Ja, dies zeigt nicht nur, was wir beim Moviegeek hier für verrückte Filme schauen, sondern auch, dass es zu „Lincoln“ vom guten alten Steven Spielberg erschreckend wenig zu sagen gibt.

Anhand der letzten paar Monate in Lincolns Leben und dessen Kampf um die Freiheit für die Schwarzen wird hier nicht nur etwas Licht darauf geworfen, wer denn der Mann hinter dem Zylinder und dem Bart war, sondern ebenfalls ein gelungenes Sittengemälde der damaligen Zeit entworfen. Spielberg arbeitet nicht nur mit fantastischen Darstellern (den x-ten Oscar bitte für Mr...

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A Good Day To Die Hard – Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben

Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben
Originaltitel: A Good Day To Die Hard – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: John Moore



Darsteller:
Bruce Willis, Mary Elizabeth Winstead, Jai Courtney, Patrick Stewart, Megalyn Echikunwoke, Yuliya Snigir, Cole Hauser, Amaury Nolasco, Anne Vyalitsyna, Nikolett Barabas, Sebastian Koch, Mike Dopud u.A.

Filmkritik: Yippie ki-yay, Motherfucker! John McClane ist wieder unterwegs! Und nachdem er sich in Teil 4 nicht nur mit Computerterroristen, sondern auch mit seiner Tochter herumgeschlagen hat, so sind es dieses mal ganz normale Gangster und sein Sohn, die für „einen guten Tag zum Sterben“ sorgen, welcher allerdings mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen hat.

John Moore, seines Zeichens Regisseur des leider durch Schnitte etwas zahnloser gemachten, patriotischen Actiongaudi „Im Fadenkreuz“ und des furchtbar am Thema vorbei inszenierten „Max Payne“, war dieses Mal am Regisseurs-Ruder. (Und das nutzlose „Omen“-Remake vergessen wir mal genauso wie den ganz netten Zeitvertreib „Der Flug des Phoenix“...

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Anna Karenina

Anna Karenina
Originaltitel: Anna Karenina – Erscheinungsjahr 2012 – Regie: Joe Wright



Darsteller:
Keira Knightley, Aaron Johnson, Jude Law, Matthew Macfadyen, Olivia Williams, Kelly Macdonald, Michelle Dockery, Emily Watson, Holliday Grainger, Ruth Wilson, Domhnall Gleeson, Alicia Vikander,

Filmkritik: Tolstois leidenschaftliches Liebes- und Ehedrama Anna Karenina gehört zu den ergreifendsten Romanen der Weltliteratur. Im Fokus der spannungsgeladenen Handlung, die Ende des 19. Jahrhunderts in Russlands feiner Gesellschaft spielt, steht die junge und bezaubernd schöne Anna Karenina (Keira Knightley), die in unwiderstehlicher Liebe dem Offizier Graf Vronskij (Aaron Taylor-Johnson) verfällt. Zerrissen zwischen dieser tiefempfundenen Leidenschaft, die ihr die Kraft gibt, aus der langjährigen glücklosen Ehe mit Aleksei Karenin (Jude Law) auszubrechen, und der Liebe zu ihrem Sohn, entscheidet sie sich schließlich für den Geliebten und verlässt ihre Familie. Als sie erkennt, dass sie für ihren „Fehltritt" von der Gesellschaft geächtet wird, und sich mit der Zeit auch Graf Vronskij immer mehr von ihr entfernt, trifft sie eine bittere Entscheidung …

„Tolstoi, schwere Kost“ wussten schon die beiden Klitschkos in ihrem wohl bekanntesten Werbesp...

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Les Misérables

Les Misérables
Originaltitel: Les Misérables – Erscheinungsjahr 2012 – Regie: Tom Hooper



Darsteller:
Anne Hathaway, Russell Crowe, Helena Bonham Carter, Hugh Jackman, Amanda Seyfried, Sacha Baron Cohen, Eddie Redmayne, Aaron Tveit, Samantha Barks, Isabelle Allen, Colm Wilkinson, Marc Pickering

Filmkritik: Obwohl er seine langjährige Haftstrafe verbüßt hat, wird Jean Valjean (Hugh Jackman) über Jahrzehnte vom gnadenlosen Polizeibeamten Javert (Russell Crowe) verfolgt und in den Untergrund getrieben. Nachdem Valjean das Mädchen Cosette (Amanda Seyfried), Tochter der verstorbenen Arbeiterin Fantine (Anne Hathaway), in seine Obhut nimmt, ändert sich deren Leben dramatisch.

Kaum eine Oscar-Verleihung vergeht ohne, dass nicht mindestens eine Musical-Verfilmung unter den Nominierten ist. Dieses, fast ähnlich oft wie der Western schon totgesagte Genre, lebt ebenfalls immer noch munter weiter. Dieses Jahr versucht sich „The Kings Speech“ Regisseur Tom Hooper an „Les Misérables“, dem erfolgreichen Musical von Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil.

Hooper, spätestens seit dem erwähnten „The Kings Speech“ in der obersten Garde der Filmemacher angelangt, kann sich quasi aussuchen wen er in seinen Filmen haben will...

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The Master

The Master
Originaltitel: The Master – Erscheinungsjahr 2012 – Regie: Paul Thomas Anderson



Darsteller:
Philip Seymour Hoffman, Joaquin Phoenix, Amy Adams, Laura Dern, Rami Malek, Jesse Plemons, Kevin J. O’Connor, Jillian Bell, W. Earl Brown, Ambyr Childers, Lena Endre, Fiona Dourif

Filmkritik: Als Ex-Soldat Freddie (Joaquin Phoenix) den charismatischen Lancaster Dodd (Philip Seymour Hoffman) kennenlernt, ändert sich sein Leben schlagartig. Bisher ertränkte der heimgekehrte Kriegsveteran seine innere Leere mit Alkohol und Frauen, aber durch Dodd findet Freddie wieder Halt im Leben: Der selbsternannte Philosoph hat eine eigene, rasch wachsende Glaubensgemeinschaft gegründet und wird von seinen Anhängern nur „The Master“ genannt. Der labile Freddie ist fasziniert von seinen Lehren und steigt zu Dodds rechter Hand auf – scharf beobachtet von dessen berechnender und eiskalter Frau Peggy (Amy Adams). Doch bald entstehen bei Freddie erste Zweifel an den totalitären Methoden und Lehren des „Masters“…

Paul Thomas Andersons „There Will Be Blood” war 2007 ohne Frage einer der großen Oscar-Anwärter und ein einfach fantastischer Film, der für jede seiner Nominierung den Oscar verdient hätte...

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Amour – Liebe

Liebe
Originaltitel: Amour – Erscheinungsjahr 2012 – Regie: Michael Haneke



Darsteller:
Isabelle Huppert, Jean-Louis Trintignant, William Shimell, Emmanuelle Riva, Rita Blanco, Laurent Capelluto

Filmkritik: Georg (Jean-Louis Trintignant) und Anna (Emmanuelle Riva) sind um die 80, kultivierte Musikprofessoren im Ruhestand. Die Tochter, ebenfalls Musikerin, lebt mit ihrer Familie im Ausland. Eines Tages erleidet Anna einen leichten Schlaganfall. Eine Operation zur Vermeidung eines zweiten, schlimmeren Schlaganfalls geht schief. Als sie aus dem Krankenhaus nach Hause kommt, ist sie rechtsseitig gelähmt. Es beginnt eine Bewährungsprobe für die Liebe des alten Paares.

„Älter werden“, man kann wohl davon ausgehen das jeder der dazu sagt „habe ich keine Angst vor“ sich das Leben im Alter rosiger ausmalt als es wahrscheinlich für viele sein wird. Wie Michael Haneke zu Beginn von „Amour“ das liebenswerte Pärchen Georg und Anna darstellt, so oder so ähnlich kann sich fast jeder wohl seinen Lebensabend vorstellen. Gemütlich mit dem Ehepartner in den eigenen Vier Wänden sitzen, gemeinsam das Theater oder ein Konzert besuchen und die Früchte des arbeitsamen Lebens zuvor genießen.

Doch jäh hält die Realität Einzug in diese traute Zweisamk...

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