Tomb Raider

Tomb Raider

Knapp 5 Jahre sind ins Land gezogen, bis Entwickler Crystal Dynamic Anfang 2013 nun ein neues „Tomb Raider“ auf den Markt brachte. Die Marke die sich um ihre markante Hauptdarstellerin Lara Croft dreht wurde einer Frischzellenkur unterzogen. Denn seit dem letzten Teil „Tomb Raider: Underworld“ hat sich der Spielemarkt verändert. Brachiale Action, Deckungs-Schießereien und filmereife Inszenierung sind das Maß der Dinge. Titel wie „Uncharted“ graben, mit zumeist männlichem Hauptdarsteller, vieles vom einstigen Genre-Primus „Tomb Raider“ ab. Doch Lara meldet sich wahrlich eindrucksvoll zurück, auch wenn sie nun bei anderen klaut, anstatt anderherum. Doch viel wichtiger ist, wie viel „Tomb Raider“ steckt eigentlich noch in „Tomb Raider“?

Die Story ist ein zuweilen etwas unausgegorener Mischling aus „Lost“, „Resident Evil 4“ und noch einigen Versatzstücken mehr. Eine Insel die einen nicht gehen lassen will, alte Samurai, Sekten-Heinis. Das klingt nicht nur verworren, das wird auch nicht immer schlüssig erzählt. Doch Lara gibt ihr Bestes die Story zusammen zu halten. Die Handlung spielt zudem noch vor dem ersten Serien-Teil, ist also ein Prequel und zeigt wie Lara Croft zu „Tomb Raider“ wurde.

Dabei werden wie Eingangs erwähnt einige Eingest...

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3096 Tage

3096 Tage
Originaltitel: 3096 Tage – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Sherry Hormann

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Darsteller: Antonia Campbell-Hughes, Thure Lindhardt, Jaymes Butler, Trine Dyrholm, Amelia Pidgeon, Vlasto Peyitch, Angelina Noa u.A.

Filmkritik: Okay, da sind wir nun also. „Der Kampusch-Film“.

In den Medien wird die etliche Jahre Entführte manches Mal ziemlich ruppig angepackt und – meiner Meinung nach – irgendwelche Unsensiblen im Internet haben warum auch immer eine Abneigung gegen die Gute. Warum? Keine Ahnung. Neid?

Ok, Scherz beiseite. Und „Scherz beiseite“ ist dann auch das Thema des folgenden Artikels. Leider hatte ich dank fiebrigem Imbettliegen die Presse-Vorstellung verpasst, was aber wohl auch ganz gut gewesen ist, da ich sonst wohl mit manch bösem Kommentar von einigen Mitkritikern der „höchst seriösen Fraktion“ wohl ungläubig beäugt worden wäre. Oder so habe ich mir das zumindest vorgestellt, bis ich schließlich den Streifen doch noch später sehen konnte, denn sonderlich viel zum zynischen Amüsieren durch etwaig inkompetent gemachten Sequenzen oder Übertreibungen gab es nicht. Da war schon das bizarre Drumherum der Sichtung eher belustigend, aber dazu später mehr.

Irgendwo zwischen Ausbeutungs- und Arthouse-Kino…

…steht das „Betro...

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Dead Man Down

Dead Man Down
Originaltitel: Dead Man Down – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Niels Arden Oplev

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Darsteller: Colin Farrell, Noomi Rapace, Dominic Cooper, Terrence Howard, Isabelle Huppert, Armand Assante, Raw Leiba, Franky G, Raymond Mamrak, Luis Da Silva Jr., Jennifer Butler, Jennifer Mudge u.A.

Filmkritik: „Verblendung“ war schon ein großer Wurf für das Krimi/Thriller-Genre. Nicht nur, weil David Fincher davon ein Remake gedreht hat, sondern auch, weil Noomi Rapace damit weltbekannt wurde. Ganz abgesehen davon, dass – besonders der erste Film – ein extrem starkes Stück Film war.

Und so wurde die Erstverfilmung auch zu Niels Arden Oplevs Einstiegsmöglichkeit ins US-Kino. Der Regisseur des ersten Teils der „Millennium“-Trilogie wollte nach eigenen Aussagen „einen amerikanischen Film“ drehen und witzigerweise wirkt „Dead Man Down“ als Endprodukt dann so, als hätte ein Ausländer alle Klischees über die Amis und ihre Kinovorlieben in einen Mix geworfen, unsicher, wie viel er von seinen eigenen Geschmacksvorlieben mit einbringen soll.

Die Geschichte dreht sich um zwei traumatisierte Menschen (Farrel und Rapace), die auf ihre Weise Rache nehmen wollen für das Leid, das ihnen angetan wurde. Farrel selbst ist der klassische „Ein M...

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Oz the Great And Powerful – Die fantastische Welt von OZ

Die fantastische Welt von OZ
Originaltitel: Oz the Great And Powerful – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Sam Raimi

Darsteller: James Franco, Mila Kunis, Rachel Weisz, Michelle Williams, Abigail Spencer, Zach Braff, Bill Cobbs, Martin Klebba, Tony Cox, Francisca Viudes, Jon Overgaauw, Otis Winston u.A.

Filmkritik: Der schelmische Frauenheld und Wanderzirkus-Magier Oz hatte die Finger mal wieder an der falschen Dame. Noch schlimmer: Seine knappe Flucht per Heißluftballon endet in einem Wirbelsturm. Wo andere Geschichten aufhören, fängt die von Oz jetzt aber gerade erst an, denn der Illusionist mit dem Grinsekatzen-Gesicht – es ist eben James Franco – landet im magischen Land von Oz.
Vor Ort wird ihm gleich klar gemacht, dass sein Kommen anscheinend vorausgesagt wurde und wer könnte diese Nachricht auch besser unterstreichen als eine wunderhübsche Mila Kunis als Hexe?

Oz soll nämlich die böse Hexe besiegen, dem Land Oz die Freiheit bringen und für all seine Mühen nachher als König das Land regieren. Prall gefüllte Schatzkammer inklusive. Aber ob sich der gute Oz da nicht etwas übernommen hat?

Army Of Darkness 2 – The Yellow Brick Roade Advent...

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G.I. Joe – Retaliation – G.I. Joe – Die Abrechnung

G.I. Joe – Die Abrechnung
Originaltitel: G.I. Joe – Retaliation – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Jon M. Chu

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Darsteller: Channing Tatum, Bruce Willis, Adrianne Palicki, Dwayne Johnson, Ray Stevenson, Ray Park, Han Soto, Walton Goggins, Joseph Mazzello, Byung-hun Lee, Arnold Vosloo, Elodie Yung u.A.

Filmkritik: Ich mochte Teil 1. Die Rückblenden waren zwar etwas sperrig und grob in die eigentliche Handlung integriert, aber satte Action, ein sehr hartes PG-13 und genau die Art von Action, die man früher mit den heimischen Spielzeugfiguren in der selbstgebauten Höhle unter dem Wohnzimmertisch ausgetragen hat, machten den Erstling unterhaltsam. Überzogen? Jupp. Unrealistisch! Aber bitte doch! Jungensphantasie in abgefahrener Cartoon-Landschaft samt geheimen Basen, kindischen Spitznamen und bösen, bösen Schurken mit Masken? Halleluja!

Und genau das Gleiche bekommt man nun in der Fortsetzung geliefert.
…gut, auf die Kommando-Basen der Marke „Snake Mountain“ muss man verzichten, auch wenn ich nicht sicher bin, ob eine stürmisch am verschneiten Hügel gelegene Ninja-Festung nicht eigentlich doch mitgezählt werden sollte.

Raus mit den Alten, rei...

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Last Man Standing – Season 2

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Last Man Standing – Season 2

Die erste Staffel von Tim Allens neuer Serie „Last Man Standing“ entpuppte sich als schönes „Home Improvement“ Revival. 3 Mädels anstatt 3 Jungs und Jagt-Zubehör Verkäufer statt Show-Master. Doch der Rest war dann doch ziemlich gleich, was sich aber als Plus der Serie herausgestellt hat. Eine Serie mit dem Charme der 90er ist auf dem aktuellen Serienmarkt doch gar nicht so ungern gesehen wie man denken könnte.

Doch bei Staffel 2 wollten die Macher Veränderungen durchdrücken. Größerer Story-Bezug zur ältesten Tochter welche bereits ein Kind hat. Auch ihr Ex-Freund und Vater des Kindes sollten mehr in den Fokus gerückt werden. Dies führte dazu, dass eine der Tochter-Darstellerinnen absprang denn für die Vergrößerung der Rolle schien das Gehalt nicht auszureichen. Die Neubesetzung allerdings war bereits nach wenigen Folgen kein Problem mehr. Doch die erweiterten Handlungsstränge um Sohn Boyd und seinen Vater fingen an zu stören, war „Last Man Standing“ doch immer noch eine Tim Allen Serie und die Zuschauer interessierten sich nicht allzu sehr für die Geschehnisse der Sprösslinge, besonders nicht wenn die Handlungen derart lahm sind.

Das schienen auch die Macher gemerkt ...

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Girls – Season 2

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Girls – Season 2

Nachdem die erste Staffel der HBO-Serie „Girls“ bereits bei Publikum und Kritikern gut ankam, war Staffel 2 nur eine Frage der Zeit.
Lena Dunham, Erfinderin und Inspriation der Serie, hat schließlich noch reichlich Ideen aus ihrem und andere Leute Leben im Gepäck und mit der Unterstützung von Personen wie Judd Apatow, der neben seiner Produzenten Tätigkeit auch, wie in Staffel 1, wieder an einer Folge mitgeschrieben hat steht „Girls“ eine rosige Zukunft bevor.

Ganz so rosig kommt die Handlung der zweiten Staffel aber nicht daher. Hannah (Lena Dunham) stürzt ab der Mitte der Staffel in eine handfeste Schaffenskrise welche dazu führt das ihre als geheilt verstandene OCD-Erkrankung erneut ausbricht. Die Trennung von Adam (Adam Driver) wirkte sich ebenfalls nicht gut auf ihre Psyche aus, er hingegen findet neben einer beinahe Männerfreundschaft sogar eine neue Freundin. Und dann ist da noch der Streit mit Hannahs WG-Mitbewohnerin Marnie (Allison Williams).

Doch ganz so depri wie die Handlung nun klingt ist die zweite Staffel dann doch nicht...

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Young Adult

Young Adult
Originaltitel: Young Adult – Erscheinungsjahr: 2011 – Regie: Jason Reitman



Darsteller:
Charlize Theron, Patrick Wilson, Elizabeth Reaser, Patton Oswalt, J.K. Simmons, Emily Meade, Collette Wolfe, Brady Smith, Louisa Krause, Asun Ortega, Brian McElhaney, Ella Rae Peck

Filmkritik: Drehbuchautorin Diablo Cody zählt ohne Frage zu den besten jungen Autoren die Hollywood derzeit zu bieten hat. Ihr ehrlicher, meist ziemlich losgelöster Schreibstil brachte ihr 2007 für ihr erstes Drehbuch zum Film „Juno“ direkt den Oscar ein. Darauf folgten dann allerdings Rückschläge. Der durchweg schwache „Jennifer’s Body“ und die zwar exzellente aber leider nur wenig Zuschauer findende Serie „United States of Tara“ hatten beide nicht ganz den Erfolg, den „Juno“ damals hervorgerufen hatte. Für „Young Adult“ tat sie sich nun wieder mit Jason Reitman zusammen, der ihr Drehbuch auch bei „Juno“ schon so erfolgreich verfilmte.

Man merkt schnell, dass sich hier zwei gefunden haben. Die ersten paar Minuten in „Young Adult“ versprühen schon mehr Charme und Leben als der komplette „Jennifer’s Body“. Dabei ist die Prämisse des Films gar nicht mal so etwas Besonderes. Im Prinzip versteckt sich hinter dem etwas seltsamen Titel eine typische Homecoming-Story...

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Strangers on a Train – Verschwörung im Nordexpress

Verschwörung im Nordexpress
Originaltitel: Strangers on a Train – Erscheinungsjahr: 1951 – Regie: Alfred Hitchcock

Darsteller: Farley Granger, Ruth Roman, Robert Walker, Leo G. Carroll, Patricia Hitchcock, Kasey Rogers, Marion Lorne, Jonathan Hale, Howard St. John, John Brown, Norma Varden, Robert Gist

Filmkritik: Der berühmte Tennisspieler Guy Haines (Farley Granger) begegnet im Zug dem seltsamen Bruno Anthony (Robert Walker), der ihm einen wahnwitzigen Vorschlag unterbreitet: Bruno bringt Guys scheidungsunwillige Ehefrau Miriam (Laura Elliot) um, während Guy Brunos verhassten Vater ermordet – und beide wären ihre Sorgen los. Was Guy als lächerlichen Scherz auffasst, setzt sein Gegenüber auf einem Rummelplatz wirklich in die Tat um. Doch nun hat der verzweifelte Guy gleich zwei große Probleme: Bruno drängt auf die Erfüllung seines Plans, und der Tennisstar selbst gerät in Verdacht, am Tod seiner Frau schuldig zu sein…

“Don’t worry, I’m not going to shoot you, Mr. Haines. It might disturb Mother.“ Bruno

Die Story von klingt nach dem typischen Hitchcock-Material...

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Point Break – Gefährliche Brandung

Gefährliche Brandung
Originaltitel: Point Break – Erscheinungsjahr: 1991 – Regie: Kathryn Bigelow



Darsteller:
Patrick Swayze, Keanu Reeves, Gary Busey, Lori Petty, John C. McGinley, James LeGros, John Philbin, Bojesse Christopher, Julian Reyes, Daniel Beer, Chris Pedersen, Vincent Klyn

Filmkritik: Es ist ein typischer, heißer Sommer in Los Angeles: Doch etwas trübt die Urlaubsstimmung, denn eine Bande von Bankräubern terrorisiert die Stadt. Mit Plastik-Masken als Ex-Präsidenten der USA verkleidet, schlagen sie blitzschnell zu: Professionell und ohne Blut vergießen wickeln sie ihr Geschäft ab. Sie hinterlassen keine Spuren und keine Anhaltspunkte. Lediglich eine mehr als vage Idee bleibt dem FBI-Agenten Johnny Utah (Keanu Reeves) und seinem Partner (Gary Busey) für die Suche: Die Täter könnten aus dem Surfer-Milieu stammen. Johnny geht undercover und begibt sich in die Welt der Wellenreiter. Hier trifft der junge Agent auf die attraktive Tyler (Lori Petty), den Surf-Guru Bodhi (Patrick Swayze) und seine Clique voller Typen, die für eine Freiheit auf dem Surfboard und ohne Arbeit viel geben würden, evtl. zu viel.
Auch Johnny reißt der Geschmack von Abenteuer und Gefahr mit sich und sc...

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Black Mirror – Season 2

Black Mirror – Staffel 2

Mit Spannung durfte man die zweite Staffel von „Black Mirror“ erwarten, war die erste doch eine tolle Überraschung auf dem UK-Serienmarkt denn die Ideen waren frisch und die 3 Folgen in sich abgeschlossen und somit schöne kleine Serienhappen für Zwischendurch mit einer beängstigenden Note Realität.

Doch leider konnte Staffel 2 nicht in Gänze an die Messlatte von Staffel 1 heranreichen. Zwar eröffnete die Serie mit einer richtig starken ersten Folge um eine junge Frau, die ihren Ehemann in einem Unfall verliert und anschließend alles daran setzt diesen Verlust ungeschehen zu machen, doch die Folge 2 (Menschenjagt mit Handys) und 3 (Medien/Politik-Kritik) blieben beide hinter der starken ersten Staffel zurück. Ins Gewicht fällt zudem die Reduzierung der Folgenlänge von 60 auf knapp 40 Minuten. 20 Minuten mehr hätten den Folgen 2 und 3 zwar auch nichts gebracht, aber generell scheint die Ideenvielfalt der Macher bereits erschöpft zu sein, was schade ist.

Falls es eine dritte Staffel geben sollte, bitte wieder etwas besserer Ideen, mehr im Stil der ersten Staffel und auch gerne wieder länger.

6/10

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Last Resort – Season 1

Last Resort – Staffel 1

Shawn Ryan kommt nach dem Ende von „The Shield“ einfach nicht mehr auf die Füße. Nachdem es im letzten Jahr seine neue Serie „The Chicago Code“ erwischt hatte, geht es in diesem Jahr auch seinem nächsten Versuch, „Last Resort“, an den Kragen. Doch war es bei „The Chicago Code“ wirklich noch schade, dass es die Serie nicht weiter geschafft hat, kommt die Absetzung bei „Last Resort“ einem Gnadenschuss gleich, denn das Ganze war praktisch von Beginn an eine Totgeburt.

Die Handlung gleicht der eines Hollywood-Films. Eine US-U-Boot Crew soll eine Atombombe auf Pakistan abfeuern, weigert sich dies zu tun und wird von nun an von den eigenen Leuten und der eigenen Regierung gejagt. Die Besatzung flüchtet sich auf eine kleine Insel, nistet sich dort ein und versucht Meuterei und Nahrungsknappheit zum Trotz Licht in die Angelegenheit zu bringen und den dritten Weltkrieg zu verhindern.

Klingt wie ein Hollywood-Film und das ist auch das Problem, wenn nach 90-120 Minuten hat das Ganze auch sein Potential verschenkt und alles dreht sich Folge um Folge um Folge im Kreis. Hier ein Maulwurf, dort eine Meuterei, dann etwas Soap-Opera und etwas Action. Fertig ist der Serien-Aufguss...

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American Horror Story – Season 2

American Horror Story – Season 2

Große Erwartungen wurden von der Serien-Community an die zweite Staffel von Ryan Murphys „American Horror Story“ gesetzt, nachdem Staffel 1 in der letzten Serien-Season für ordentlich Aufsehen gesorgt hatte.
Dadurch, das die Handlung von Staffel 1 abgeschlossen war, wurde für die zweite Staffel ein komplett neuer Ansatz gewählt. Einige der bekannten Schauspieler und auch etliche neue wurden in eine komplett neue Handlung geworfen. Diese spielt in den 60er Jahren in den USA, genauer in einer Irrenanstalt, die den Namen auch mehr als verdient. Ein kleiner Teil der Story spielt zudem in der Gegenwart, dieser kann aber die meisten der 13 Folgen starken Staffel vernachlässigt werden.

Zunächst beginnt „American Horror Story Asylum“ (so der quasi Titel der zweite Season) ziemlich vielversprechend. Es gibt beinahe dutzende verschiedene Handlungsstränge. Nazi-Doktor, Alien-Entführungen, eine zu Unrecht in der Anstalt weilende Reporterin, eine herrschsüchtige Ordensschwester, eine vom Teufel besessene Nonne, einen irren Killer namens Bloodyface und und und und und. Die Mache scheuen sich nicht immer mehr Story-Versatzstücke aus 60 Jahren Horrorfilm in der Serien unterzubringen...

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30 Rock – Season 7

30 Rock – Season

Mit Staffel 7 ist die langlebige NBC-Comedy an dem Ende ihrer Schaffenszeit angekommen. „30 Rock“ war seit jeher ein Phänomen. Angefangen bei dem durchgehend doch etwas eigensinnigen Humor bis zu der Tatsache das sich dieses schwer zu händelnde Stück Serie irgendwie als Comedy-Flagschiff von NBC herausstellte trotz nicht immer großartiger Quoten.
Doch NBC, die bei den Absetzungen im US-Network-Business ganz oben mitspielen (oftmals die meisten Neustarts aber auch die meisten Absetzungen) hatte erkannt, dass es „in“ ist, sich selbst auf die Schippe zu nehmen. Und ja, das konnte „30 Rock“ einfach richtig gut. Sich selbst, NBC und die ganze Serien-Industrie schön durch den Kakao ziehen.

Zwar war der Glanz ergangener Tage dann doch immer wieder etwas am bröckeln, aber trotzdem wusste auch die 13 Folgen starke Abschluss-Staffel das Publikum zu begeistern, egal wie man nun über die Entwicklung der Hauptfigur Liz Lemon, gespielt vom Brain hinter der Serie Tina Fey, auch denken mag, man konnte 13 Folgen lang nochmal herrlich über diesen abstrusen und so nirgendwo anders zu findenden Humor schmunzeln, ablachen oder die Hände vor’s Gesicht schmeißen...

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Robin Hood: Ghosts Of Sherwood 3D

Robin Hood: Ghosts Of Sherwood 3D
Originaltitel: Robin Hood – Ghosts Of Sherwood – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Oliver Krekel



Darsteller:
Martin Thon, Ramona Kuen, Kai Borchardt, Dennis Zachmann, Kane Hodder, Tom Savini, Claude-Oliver Rudolph, Prashant Prabhakar, Oliver Krekel, Dave Kaufmann, Erich Amerkamp, Anika Neubauer u.A.

Filmkritik: Was hat man nicht alles in letzter Zeit von diesem Streifen gehört. Im Internet sorgte der Astro-Chef Oliver Krekel für einiges Gerangel. Beispielhaft sei da nur eine Endlosdiskussion erwähnt, die losgetreten wurde, als eine vernichtende Kritik zu diesem Streifen erschien, welche Krekel so gar nicht nachvollziehen konnte und dann gewettert hat, dass man diesen Streifen ja auch in 3D sehen müsse, denn darauf sei er nun einmal ausgelegt. Ok, der Fairness halber sei erwähnt, dass hier der Streifen in 3D auf Blu-Ray gesehen wurde, also wohl so „wie es sein sollte“. Und, noch besser, persönlich mochte ich auch den durchaus zu lange geratenen „Cross Club – The Legend Of The Living Dead“ von Oliver Krekel, in welchem Letztgenannter die Hauptrolle spielte und gegen Zachi Noy antrat...

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