Kategorie Filme

Area 407 – Tape 407

Tape 407
Originaltitel: Area 407 – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Dale Fabrigar, Everette Wallin



Darsteller:
Abigail Schrader, Samantha Lester, James Lyons,        Melanie Lyons, Brendan Patrick Connor. Ken Garcia, Samantha Sloyanu.A.

Filmkritik: Mal wieder ein „Found Footage“-Film gefällig? Die Dinger sind ja schnell runtergedreht (wie in diesem Fall innerhalb von etwa vier Tagen) und gehen dabei noch weg wie warme Semmel. Also muss ja irgendwie an dem Format etwas dran sein.

Hier sieht man sich nun einer Gruppe Flugzeugreisender gegenüber, die erstmal etwas nerven (1. Punkt so ziemlich aller Found Footage-Filme), dann passiert etwas (hier: ein Flugzeugunglück) und danach wird wegen irgendwas wild durch die Nacht gerannt, während immer mehr der Überlebenden drauf gehen. Ist ja nicht so, dass man es hier mit etwas Innovativen zu tun hätte. Ist aber auch nicht weiter schlimm.

Die am Anfang nervigen Charakteren besseren sich nach dem Absturz, sogar die Arschloch-Figur bekommt so etwas (wohl gemerkt: „so etwas“) wie einen Arc, während derweil irgend ein Etwas durch die Nacht stromert und die gerade noch so mit dem Leben davon gekommenen belästigt. Dabei wird hier natürlich nicht verraten, um was es sich dabei handelt, aber es sei schon einmal gesagt, dass sicherlich NIEMAND vorab genau an das Gedacht hätte, was hier einmal mehr typisch den Klischee-Regeln des Found Footage-Streifens ganz zum Schluss zu sehen ist.

„Area 407“, der auch mal gerne „Tape 407“ genannt wird, ist dann einer jener Streifen, zu denen es ansonsten eigentlich ziemlich wenig zu sagen gibt. Es ist einer jener Filme, der mal wieder zeigt, dass ein Streifen nicht unbedingt eine Geschichte, wohl aber immer eine Handlung hat und in dieser wird sich halt an die bereits von zahlreichen Vorläufern abgesteckten Konventionen gehalten...

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Love Exposure – Ai No Mukidashi

Love Exposure
Originaltitel: Ai No Mukidashi – Erscheinungsjahr: 2008 – Regie: Shion Sono



Darsteller:
Takahiro Nishijima, Hikari Mitsushima, Sakura Andô, Hiroyuki Onoue, Yutaka Shimizu, Tasuku Nagaoka, Yûko Genkaku, Mitsuru Kuramoto, Shinji Miyadai, Mami Nakamura, Makiko Watanabe, Jai West u.A.

Filmkritik:  Wir haben es hier mit einer knapp vierstündigen, japanischen Abhandlung über den Katholizismus zu tun. …gut, etliche Leute dürften wohl nun bereits zu einfacherer Kost wie Battleship oder auch The Raid weitergeklickt haben, wir sind hier nun also unter uns. Gut, fangen wir an:

Yu wächst eigentlich in einer netten Familie auf, bis dessen Mutter stirbt und der Vater sich Gott zuwendet und Priester wird. So weit, so gut, doch durch den Einfluss einer Frau wird sein Vater merkwürdiger und nachdem diese wieder aus seinem Leben verschwunden ist, sogar richtig gehend wahnsinnig was mögliche Sünden und deren Auswirkungen angeht. Er zwingt Yu jeden Tag zu beten und dieser fasst den Schluss von nun an erst recht zu sündigen, damit er Papa was zu erzählen hat. Also wird Yu schlicht und ergreifend Tosatsu-Fotograf: Einer, der Mädchen unter den Rock knipst und steigt in dieser Disziplin mit Martial-Arts-haftem Geschick schnell zum Meister auf. Als er schließlich wegen einer dummen Wette als Sasori verkleidet durch die Stadt läuft, rettet er ein Mädchen vor einer Bande von Schlägern und verliebt sich in diese. Nur blöd, dass die Gute keine Männer mag und sich in ihn als Sasori verliebt hat. Ganz zu schweigen davon, dass ein mysteriöses Mädchen im Hintergrund ihre Fäden spinnt und als Oberhaupt einer kruden Sekte vielerlei Möglichkeiten besitzt, Yu das Leben zur Hölle zu machen…

Und was hier die Einleitung ist, stellt schließlich auch das erste Viertel des Films dar, obwohl dort noch zahlreiche andere Geschehnisse stattfinden und zahlreiche weitere theologische Ansätze verwurstet werden...

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Humans Vs. Zombies

Humans Vs. Zombies
Originaltitel: Humans Vs. Zombies – Erscheinungsjahr: 2011 – Regie: Brian T. Jaynes



Darsteller:
Dora Madison Burge, Melissa Carnell, Frederic Doss, Chip Joslin, Jonah Priour, Jesse Ferraro, Rheagan Wallace Christine Bently Quinn u.A.

Filmkritik: Ich gebe es zu: Ich liebe Zombiefilme! Ich kann von dem Zeug gar nicht genug bekommen. Egal, ob es jetzt die neumodischen Infizierten sind, die Marathonläufer, oder die klassischen, schlurfenden Menschenfresser, oder gar die klassischen Voodoo-Zombies: Ich liebe dieses Genre einfach! Selbst kleinere Produktionen wie etwa der serbische  Apocalypse Of The Living Dead oder auch der überraschend originelle Collapse Of The Living Dead, ich schließe sie nur zu gerne in mein Herz, auch wenn die Abstufungen natürlich zahlreich sind.

Warum diese Einleitung? Weil so ein filmischer Unrat wie „Humans Vs. Zombies“ durchaus nicht einmal mehr mit viel Liebe zum Zombie-Genre erträglich ist. Die Figuren sind zum Teil so ausgemachte Unsympathen, dass man sich wünscht, sie mögen doch bitte direkt ins Gras beißen, die Actionszenen sind merkwürdig inszeniert und die Zombies die hier rennen wie der Wind immer nur so schnell, wie das Drehbuch sie gerade braucht. Obendrauf kommt dann eine inhaltliche Unausgegorenheit der höchsten Gangart.

Filmische Dummheit in rauen Mengen

In der Welt des Films etwa existieren Zombiefilme, Spiele, etc. und sogar der Survival Guide und keiner der Protagonisten, nicht einmal jene, die „Zombiefans“ sind, rechnen 1:1 zusammen und versuchen ihren zwei Gehirnzellen selbst nach etlichen(!) Zombieübergriffen zu entlocken, mit was sie es denn hier zu tun haben.

Dass dabei die eigentliche Inszenierung des Geschehens überraschend hochwertig ist, lässt eigentlich nur umso mehr die Frage zu, was die Macher sich mit diesem konfusen Schwachsinn als Inhalt gedacht haben. „Komödie“ ist da eine Genre-Angabe, die es bei diesem Werk oft zu lesen gibt...

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The Amazing Spider-Man

The Amazing Spider-Man
Originaltitel: The Amazing Spider-Man – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Marc Webb



Darsteller:
Andrew Garfield, Emma Stone, Stan Lee, Rhys Ifans, Embeth Davidtz, Martin Sheen, Chris Zylka, C. Thomas Howell, Sally Field, Denis Leary, Irrfan, Kelsey Chow u.A.

Filmkritik: Ein junger Mann, der in seiner Schule zwar durch Intellekt auffällt und durch Stärke, auch wenn Letztere aus dem Inneren kommt und leider nicht physisch ist, weswegen er manches Mal im Kampf für das Gute am Boden liegt und blutet. Eines Tages beißt der Zufall zu, wenn man so will, denn durch den Biss einer Spinne mutiert der bis dahin eben schmächtige Peter Parker zu einem Kraftprotz. Und mehr noch: er kann an Wänden krabbeln, hatte übermenschliche Reflexe und Stärke. Er wird zu Spider-Man!

Doch mit großer Kraft kommt große Verantwortung und auch wenn dieser Satz, welcher die erste Trilogie der Spinne von Sam Raimi geprägt hat und hier nicht so 1:1 vorkommt, Marc Webb hat es geschafft: Sein sprichwörtlicher „Amazing Spider-Man“ ist all das was die Comicfans sich erhofft hatten. Und noch viel mehr.

Nachdem Sam Raimi bewusst „campy“ vorgegangen ist und bunte Optik mit inhaltlich ordentlichem, aber nicht sonderlich intensiven Geheule verknüpft hat, schwingt sich nun Webb in den Regiestuhl (Achtung, Wortspiel!) und zeigt wie viel aus der Vorlage zu machen ist, wenn man es denn will. Gegenüber seiner Neuverfilmung wirkt Raimis „Spider-Man“ einfach nur antiquiert und das ist nun nicht (nur) auf die Effekte bezogen. Das Ganze verhält sich dann ähnlich radikal, als wenn man die 60er Jahre „Batman & Robin“-Serie dem modernen „Dark Knight“ entgegensetzt, nur noch besser:
Wo beim dunklen Ritter jeweils bestimmte Elemente adaptiert und andere dafür weggelassen worden sind, vereint „Amazing Spider-Man“ all das, was den Comic zu dem Riesenerfolg gemacht hat, welcher er seit den 60ern ist.

Wie die Spinne im Netz

Dabei erscheint es auf den ersten Blick...

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Bong Of The Dead

Bong Of The Dead
Originaltitel: Bong Of The Dead – Erscheinungsjahr: 2009 – Regie: Thomas Newman



Darsteller:
Simone Bailly, Jy Harris, Allan Kipling, Lea Kovach, Vince Laxton, Gabriel Medina, Barry Nerling, Sher Staite, Mark Wynn u.A.

Filmkritik: Was? Eine Mischung aus Kiffer- und Zombiefilm? Ok, das kann ja schließlich mal ganz interessant werden. Und – Spoiler-Alarm – das ist es sogar!

Regisseur, Autor, Produzent und Drehbuchautor Thomas Newman hat den Streifen in mühevoller Kleinstarbeit komplett am eigenen Rechner bearbeitet und innerhalb von zwei Jahren fertig gestellt. Das Endresultat muss sich dabei absolut nicht vor anderen B-Filmen verstecken, ganz im Gegenteil. Optisch originell und mit zahlreichen verspielten Ideen wartet hier der Film auf, bei dem zwei Potheads herausfinden, dass die durch zahlreiche außerirdische Meteore versuchten Zombies getrocknet Hanfpflanzen in sekundenschnelle in den Himmel sprießen lassen. Klarer Fall: es wird mehr Dünger gebraucht, also machen sich die beiden Verpeilten auf in die Gefahrenzone, die eingerichtet wurde, um den Untoten Herr zu werden und treffen dort auf die hübsche Überlebende Lea, mit der sie sich schnell anfreunden.

So weit, so der Aufhänger für zahlreiche gewöhnungsbedürftig -überdrehte Ganja-Gags und Beklötschtseinmomente, die durchaus zuweilen etwas zu stark überzeichnet erscheinen, aber dann trotz allem immer wieder die Kurve hin zum sympathischen kriegen. Genau das Gleiche gilt für den weiteren Verlauf, in dem sich die Drei mit einem denkfähigen Zombie anlegen, der mit seinen weniger geistig begabten Leichenbrüdern eine Armee aufstellen will, um die sicheren Zonen zu überrennen. Wie gut, dass Lea eine tolle Mechanikerin ist, die ein gesamtes Auto runder herum mit Rasenmähern behängt. Braindead-esques Finale garantiert!

Blut, Gewalt und große Joints

Von der FSK gab es überraschenderweise eine FSK18-Freigabe für die ungeschnittene Fassung, die zwar immer bewusst ...

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American Warships

American Warships
Originaltitel: American Warships– Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Thunder Levin



Darsteller:
Mario Van Peebles, Carl Weathers, Johanna Watts, Nikki McCauley, Mandela Van Peebles, Devin McGee, Chris Hayes, Jennifer Russoli, Elijah Chester, Josh Cohen, James Furey, Ted Thayer u.A.

Filmkritik: Da haben wir sie mal wieder, unsere Freunde aus dem "Asylum". Und auch für den zwiespältigen "Battleship" gibt es nun einen Mockbuster, der findig zur rechten Zeit seinen Weg in die Regale gefunden hat, damit Nichtchecker und Trashfreunde zugreifen können: American Warships!

In US hat der Streifen wegen seines Ersttitels „American Battleship“ in Amerika auch etwas Probleme wegen der Titelgleichheit bekommen (obwohl anscheinend „The Terminators“ oder „Universal Soldiers“ jeweils im Plural wohl noch ok waren). Soll uns aber egal sein, der Film bleibt jenseits der Namenseinblendung natürlich der Gleiche. Und ja, auch wenn man als bewusst provozierend als 08/15-Zuschauer nun mit den Ohren schlackern wird, aber so hat doch hier der Mockbuster besser gefallen als der große A-Film. Wo bei diesem noch nervige Charaktere und dumme Aliens im Vordergrund standen, geht es beim (sehr viel) kleineren Bruder deutlich ernster zur Sache.

Plötzlich wird nämlich Südkorea angegriffen und die US-Flotte vermisst eines seiner Schlachtschiffe. Man vermutet die Nordkoreaner dahinter, dann die Chinesen und ehe man es sich versieht steht es fünf vor zwölf was einen nuklearen Krieg angeht. Doch ein Captain, dessen geliebtes „Battleship“ eigentlich zu einem Museum gemacht werden soll und auf seiner letzten Fahrt ist, soll einen Blick auf die Geschehnisse werfen und findet sich plötzlich inmitten von Alien-Kampfdrohnen wieder. Nur gut, dass auch noch ein Navy-Seals-Team mitfährt, denn schließlich muss das feindliche Schiff, welches unsichtbar ist für das Radar, auch noch geentert werden…

Und es ist wirklich erschreckend, dass „The Asylums“-Battleship-V...

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Act of Valor

Act of Valor
Originaltitel: Act of Valor – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Mike McCoy, Scott Waugh



Darsteller:
Roselyn Sanchez, Jason Cottle, Emilio Rivera, Nestor Serrano, Alexander Asefa, Gonzalo Menendez, Ailsa Marshall, Alex Veadov, Drea Castro, Sonny Sison, Keo Woolford, Aurelius DiBarsanti

Filmkritik: Kurz nach einem Attentat auf einen Gouverneur, bei dem auch viele Kinder getötet wurden, wird die Undercover-Agentin Lisa Morales (Roselyn Sanchez), die auf den Waffenhändler Christo (Alex Veadov) angesetzt war, von dessen Männern entführt und in einem Versteck gefoltert. Eine Gruppe von Navy Seals erhält den Auftrag, sie zu befreien.
Noch am Vorabend sitzen die Männer, von denen Lt Rorke demnächst Vater wird, mit ihren Familien bei einem Lagerfeuer und genießen die letzten ruhigen Stunden, bevor am kommenden Tag der gefährliche Einsatz beginnt…

Actionfilme sind meist alles andere als realistisch. Selbst wenn es vermeintlich in gesitteten Bahnen zugeht und nicht gerade Michael Bay auf dem Regiestuhl sitzt, schießen die meisten Filme weit über die Grenzen der Realität hinaus. Doch alle paar Jahre kommt dann mal ein Film um die Ecke, der vorgibt realistische, auf wahren Begebenheiten basierende Action zu inszenieren. Das ist 2012 nun der Militär-Actioner „Act of Valor“.

„Based on real Acts of Valor“ heißt es da im Vorspann. Der Film basiert also auf vielen verschiedenen mutigen Taten. Man kann also vermuten, dass diverse Actionszenen aus verschiedenen Einsätzen stammen, die generelle Story aber mit absoluter Sicherheit frei erfunden ist. Doch was ist nun dran am Realismus?

Die Schusswechsel, die jeweiligen Einleitungen in die Kampfschauplätze und der Grundtenor der Actionsequenzen sind um jeden Zweifel erhaben und sehr stimmig. Dies war auch bereits durch den großartigen Trailer so zu sehen und der Film lässt in dieser Richtung keine Wünsche offen...

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Man on a Ledge – Ein Riskanter Plan

Ein Riskanter Plan
Originaltitel: Man on a Ledge – Erscheinungsjahr 2012 – Regie: Asger Leth



Darsteller:
Elizabeth Banks, Sam Worthington, Jamie Bell, Ed Harris, Kyra Sedgwick, Anthony Mackie, Liz Holtan, Edward Burns, Genesis Rodriguez, Jonah Falcon, Joe Urban, Aprella

Filmkritik: „Warnung: Man on a Ledge“ ist einer dieser Filme, bei denen man für den maximalen Spaß zu Beginn besser so wenig wie möglich über die Story wissen sollte.

Nick Cassidy (Sam Worthington) war einst ein erfolgreicher Cop mit einem nahezu perfekten Leben. Doch plötzlich findet er sich im Gefängnis wieder, für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat. Wie weit kann ein Mann gehen, um seine eigene Unschuld zu beweisen? Völlig verzweifelt nutzt er die erstbeste Gelegenheit, die sich ihm bietet, zur Flucht und steigt mit einem ausgeklügelten Plan im Kopf auf den Fenstersims eines Hochhauses. Von dort aus verlangt er von der bereits eingetroffenen Polizei ein Gespräch mit der Psychologin Lydia Anderson (Elizabeth Banks). Während unten die Menschenansammlung und das Polizeiaufgebot größer werden, dirigiert Nick in schwindelerregender Höhe über ein kleines Head-Set den Raub eines 30 Millionen schweren Diamanten, jenes Juwels, den er einst gestohlen haben soll. Die Zeit rennt ihm davon, eine Spezialeinheit rückt immer näher und dann gibt es auch noch den Ex-Kollegen, der seinen Kopf will…

Weder Trailer noch Inhaltsangaben im Kopf, ist man zu Beginn von „Man on a Ledge“ ähnlich ratlos wie die Polizei. Was macht der Typ da oben auf dem Fenstersims? Doch der Film füttert den Zuschauer recht schnell mit Backgroundinfos, was das Mysterium leider zu schnell entzaubert. Hier hätte man den Knoten viel länger anziehen und die Bombe spektakulärer platzen lassen können.

So kommt man dann doch nach und nach recht schnell auf den Trichter was läuft und „Man on a Ledge“ entwickelt sich zu einer Art „Heist“ Film im Stile von einem raueren „Ocean’s Eleven“...

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Nazis At The Center Of The Earth – Nazi Sky

Nazi Sky
Originaltitel: Nazis At The Center Of The Earth – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Joseph J. Lawson



Darsteller:
Dominique Swain, Jake Busey, Trevor Kuhn, Lilan Bowden, Marlene Okner, Jordan James Smith, Christopher Karl Johnson, Andre Tenerelli, Max Bird-Ridnell, Maria Pallas, Jeff Newman, Adam Burch u.A.

Filmkritik: Eine Sache vorweg: Der Autor dieser Zeilen ist einem Streifen aus der berühmt-berüchtigten „The Asylum“-Schmiede ganz und gar nicht abgeneigt. Werke wie „Sherlock Holmes“, „Mega Shark Vs. Giant Octopus“ "Mega Shark Vs. Giant Octopus"  oder auch "Mega Piranha" sind für den Trashfreund nämlich durchaus ordentlich und ebenso hätte der hierzulande mit „Nazi Sky“ etwas daneben betitelte „Nazis At The Center Of The Earth“ viel Potential gehabt.

Hätte gehabt, denn leider gibt es nach einem Prolog der Nazi-Wissenschaftler-Doc Mengele bei der Flucht vor den Alliierten zeigt für die nächsten knapp 60 Minuten nur noch Jake Busey als lustiges Trashbombon. Der Gute ist aber mit seinem direkt von Papa vererbten Grinsen halt auch immer eine Bank für drollige Gesichtsausdrücke.

Heil Torture Porn!

In einer Forschungsstation in der Arktis verschwinden ein paar Helfer und sofort rennt ein Trupp Doktoren hinterher um die natürlich von Erdkernnazis entführten wieder zurückzuholen. Das mit den Erdkernnazis wissen die Beteiligten natürlich nicht und erfahren es auch erst, nachdem sie eine Rutschfahrt ins Erdinnere gemacht haben und plötzlich in einer warmen Gegend ankommen, in welcher die Sonne (oder was auch immer da unten leuchtet) scheint. Wer jetzt hofft Dinos oder ähnliches zu sehen, wie es eben bei eigentlich allen „Journey To The Center Of The Earth“s ist, der hat sich geschnitten.

Die Menschen werden von den Nazis geschnappt und schwupp die wupps gibt es Vergewaltigungen, Abtreibungen, Hirnentfernungen und Propaganda-Ansprachen von Mengele, der hier über die sich mit immer neuen Körperteilen am Leben haltenden Nazi-„Un...

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The Raid: Redemption

The Raid: Redemption
Originaltitel: Serbuan Maut – Erscheinungsjahr 2011 – Regie: Gareth Evans



Darsteller:
Iko Uwais, Doni Alamsyah, Yayan Ruhian, Ray Sahetapy, Joe Taslim

Filmkritik: Ein Sondereinsatzkommando der Polizei wird losgeschickt, um in einem heruntergekommenen Apartmentblock einen Drogenbaron Tama (Ray Sahetapy) zu stellen und festzunehmen. Nachdem die Polizisten die ersten Stockwerke des Gebäudes eingenommen haben, werden sie durch ein Kind entdeckt welches sogleich Alarm schlägt. Eine Spezialeinheit gegen ein paar Zivilisten? Das muss doch gut gehen. Doch als plötzlich eine bis an die Zähne bewaffnete Meute auf die Cops losgeht, wird schnell klar, dass es hier und heute um Leben und Tod geht. Mehr noch, denn die Polizisten sollen alle getötet werden und jeder Beweis für dieses Massaker verschwinden als wäre nichts passiert.

„Showdown“: „Im populären Film wird der Showdown meist besonders spannungsvoll und effektreich inszeniert, als dramaturgischer Höhepunkt bzw. Peripetie der Handlung. Als klassische Showdowns gelten die mit Revolvern ausgetragenen Duelle im Western, aber auch in Actionfilmen sowie in der Science-Fiction ist das Prinzip des abschließenden Kampfs zweier Gegner weit verbreitet.“
(Quelle: Wikipedia)

Mit dem Aufkommen des ersten Trailers, wurde der indonesische Actionfilm „The Raid“ des walisischen Regisseurs und Autors Gareth Evans direkt in den Action-Olymp gehoben. „Fast-paced“, wie der Amerikaner sagt, wirkte der Film. Temporeich, actiongeladen, ohne Pause und kein Moment zum Luft holen. Gut, möchte man meinen, viele Trailer geben dies vor, halten es aber im fertigen Film dann nur bedingt ein. „The Raid“ ist da anders…

In „The Raid“ wird das typische Konzept eines Actionfilms komplett aufs wesentliche herunter gebrochen. Es gibt nicht mal echte Identifikationsfiguren oder einen klar erkennbaren Hauptdarsteller...

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Collapse Of The Living Dead

Collapse Of The Living Dead
Originaltitel: Collapse – Erscheinungsjahr: 2010 – Regie: Jason Bolinger, Insane Mike Saunders



Darsteller:
Chris Mulkey, Karen Landry, Travis Slade Reinders, Linnea Quigley, Angela Dezen, Michael Cornelison, Clint Curtis, Mike Tweeton, Ray H. Thompson, Justin Marxen, Ethan Henry, Troy Hollatz u.A.

Filmkritik: Zombiefilme gibt es wie Sand am Meer. Dabei Innovationen zu finden ist schwer. Entweder wird meistens mit Humor-Elementen wie zum Beispiel "Juan Of The Dead" , besonders viel Splatter oder manchmal sogar komplett daneben gegangener Satire wie bei "Dead Genesis"  gelockt. Kleine, feine Atmosphärenkracher wie der großartige "The Dead" sind leider ziemlich selten, auch wenn sogar Deutschland mit "Rammbock" einen durchaus brauchbaren Streifen in der Kategorie abgeliefert hat.

Gerade deshalb ist ein kleiner, feiner Film wie „Collapse“, wie er im Original heißt, absolut mal eine Sichtung wert, denn auch wenn der Anfang noch wie ein durchschnittlicher, aber auf jeden Fall handwerklich sauberer Untoten-Streifen erscheint, so wird mit weiterer Laufzeit das Geschehen immer origineller.

Das einzig Schlimme daran? Dass an dieser Stelle wenig bis gar nichts über den Filmverlauf gesagt werden sollte, der so manch einen Haken schlägt, bis schließlich der Abspann durchs Bild läuft. Dabei ist der Streifen nicht ohne Fehler oder manch ungelenken Moment, aber ist allein wegen seinen Ideen für jeden Zombiefan im Speziellen und vielleicht sogar Horror-Fan im Allgemeinen einen Blick wert.

Dieser Text enthält KEINE Spoiler!

Ohne zu viel zu verraten kann man auf jeden Fall die gelungenen Darsteller loben, die sich meist schon durchaus im gehobenen Alter befinden, weswegen man bis auf kleinere Ausnahmen auch keine Teenie-Bratzen zu sehen bekommt...

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Osombie

Osombie
Originaltitel: Osombie – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: John Lyde



Darsteller:
Corey Sevier, Eve Mauro, Jasen Wade, Danielle Chuchran, William Rubio, Mike Black, Dakota Bradshaw, Andrew Hancock, Paul D. Hunt, Danny James, Andrew W. Johnson, Derek Kopp u.A.

Filmkritik: Osama bin Laden als Zombie? Coole Sache. Noch coolere wäre es nur, wenn das jenseits des Prologs irgend eine Konsequenz hätte jenseits des Handlungsortes Afghanistan und nachher wenig mehr als ein kleiner Aufhänger ist, damit eine Horde Soldaten im Minutentakt zahlreiche Untote ins Jenseits ballern können.

Dabei wird vornehmlich auf CGI-Splattereien gesetzt und leider wird das Dauerfeuer auf die … öh… Dauer dann auch ziemlich langweilig. Interessante Charaktere hätten da vielleicht noch etwas ausrichten können, aber so wie es jetzt nun leider geworden ist ertappt man sich schnell dabei, wie man den Figuren schlicht die Bezeichnungen „Hero Boy“, „The Girl“, „The Idiot“ und „Dead Meat Number 1 to 5“ gibt.

“Osama is alive! …I read that on the internet!”

Die eigentliche “Handlung” besteht dann daraus, dass irgend ein Mädel durch die afghanische Pampa latscht um ihren debilen Schwachsinnigen von Bruder wieder einzufangen, der mir nichts dir nichts mal eben entschieden hat sich auf die Suche nach Osama zu machen. Nein, nicht weil dieser nun eine Zombie ist, sondern weil Idiotenbrüderchen natürlich im Internet gelesen hat, dass der barttragende Terroristenführer noch leben soll. Warum das Ganze? „Ich will die Welt für dich sicherer machen!“ ist da die peinliche Ausrede bei der unklar ist, ob man sich hier an Satire versucht hat, oder das Ganze auch noch bierernst meint.

Der Tonfall des Films ist überhaupt ein Problem. Werden in der einen Sekunde noch Witze gerissen wird es danach wieder wortwörtlich todernst, nur um anschließend wieder ins Lustige hinüber zu wechseln...

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Snow White And The Huntsman

Snow White And The Huntsman
Originaltitel: Snow White And The Huntsman – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Rupert Sanders



Darsteller:
Kristen Stewart, Chris Hemsworth, Charlize Theron, Toby Jones, Ian McShane, Ray Winstone, Sam Claflin, Nick Frost, Vincent Regan, Lily Cole, Bob Hoskins, Eddie Marsan u.A.

Filmkritik: „Was zum Teufel habe ich da gerade gesehen?“ Dieser oder vielleicht auch manch ein wenig freundlicherer Satz dürfte den Zuschauern durch den Kopf gehen, während der Abspann durchs Bild rollt. Und ernsthaft: Was gab es überhaupt zu sehen? Die Kurzantwort: Ein Mischmasch aus verschiedensten Einflüssen, Stilen und Ideen, mit mindestens genauso viel unterschiedlichen Einfällen, die nicht einmal fünf Minuten nach ihrer Einführung weiter Gewicht haben, was insgesamt zu einem wohl kalkulierten Cash-In mit einem Erstlingsregisseur der wahrscheinlich Videoclip erprobt ist geführt hat und der dabei das bruchstückhaft zusammengestoppelte Drehbuch von insgesamt vier Leuten verfilmt, die wohl jeweils alle grundverschiedene Ansätze haben verfolgen wollen.
Aber holen wir doch besser etwas mehr aus…

Schneewittchen war gestern, Snow White ist heute

Das Erste was auffällt ist die Tatsache, dass die Titelrollen auch im eigentlichen Geschehen im gerade ach so beliebten Denglisch daher kommen. In einem komplett deutschen Satz wird so aus dem Schneewittchen die „Snow White“ und aus dem Jägersmann wird der „Huntsman“, hört sich halt eben viel cooler an. Und sind noch mit das Harmloseste an der ganzen verquasten Chose.

 Den Anfang macht eine lange Prolog-Sequenz, in welcher die Kinderjahre von der im weiteren Artikel „Schneewittchen“ genannten Snow White, die ach so putzig mit ihrem Kindheitsfreund William gar neckisch durch die Burg trollt...

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Love

Love
Originaltitel: Love – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: William Eubank



Darsteller:
Gunner Wright, Corey Richardson, Bradley Horne, Nancy Stelle, Roger E. Fanter, Jesse Hotchkiss, Troy Mittleider, Brid Caveney, Ambyr Childers, B. Anthony Cohen, James C. Burns u.A.

Filmkritik: Es ist mal wieder Zeit für einen tiefsinnigen, spirituellen Film, welcher gleichzeitig eine fantastische Optik und Soundkulisse mit vielen Emotionen und etwas Sci-Fi kombiniert? Na, dann mal immer hereinspaziert, denn der ebenfalls von William Eubanks geschriebene „Love“ bietet auf knackigen 75 Minuten viel für die Freunde von entweder „2001“ oder „Tree Of Life“ oder beidem.

Love Is All Around Us

Ein einsamer Mann in einer Weltraumstation, knapp dreißig Jahre in der Zukunft. Nach einigen Tagen des planmäßigen Aufenthalts empfängt er rauschend merkwürdige Botschaften, bekommt einen letzten Anruf von den heimischen Kontrollinstanzen und dann … nichts. Komplette Stille, die sich ebenso über den Planeten ausbreitet. Die Welt wird dunkel, die letzten Lichter schwinden. Er ist allein.
Auf sich gestellt versucht er verzweifelt an seiner Menschlichkeit festzuhalten. Hat all dies vielleicht sogar etwas mit einem mysteriösen Artefakt zu tun, welches während dem amerikanischen Bürgerkrieg aufgetaucht ist? Wie weit wird der Astronaut gehen, bevor ihn die Isolation in den Wahnsinn oder gar in den Tod treibt?

All dies und nur mehr sind dabei die groben Eckpfeiler, in welchen Eubank seine meditative Sinnsuche über die Grundzüge der Menschlichkeit eingrenzt. Dabei tauchen durchaus einige Teil „2001“ in all dem Gezeigten auf, werden aber vom Drehbuch gekonnt für die eigenen Zwecke benutzt, so dass dies weniger wie eine Anbiederung als vielmehr eine Hommage, oder mehr noch, eine sinnliche Weiterentwicklung erscheint.

Im Weltall hört dich niemand schreien

Bei all der visuellen Brillanz, die mit ruhigen Kamerafahrten und atmosphärischen Klängen wunderbar die inhaltliche T...

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El Gringo

El Gringo
Originaltitel: El Gringo – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Eduardo Rodriguez

Darsteller: Scott Adkins, Yvette Yates, Christian Slater, Israel Islas, Erando González, Sofía Sisniega, Valentin Ganev, Darren Shahlavi, Matt Mullins, Zahary Baharov, Bashar Rahal, Blaire Noonan u.A.

Filmkritik: Es gibt gewissen Filme, die regen einfach nur furchtbar auf.

Manche Werke schaffen dies durch eine schlechte Machart, durch die in ihnen dargestellten Themen und Denkansätze oder auch Figuren innerhalb der Geschichte, denen man am liebsten den Hals umdrehen möchte. Aber die schlimmsten von allen Aufregerfilmen sind jene, die es schaffen durch ein komplettes Ignorieren ihres eigenen Themas ständig dem erwartungsvollen Publikum den nicht unterhaltsamen Stinkefinger zu präsentieren, nur um selbst damit dann schlicht und ergreifend nichts anzufangen. Vorhang auf für bereits jetzt einen der ganz großen Actionflops der Saison: El Gringo!

Klischee-Hero-Dude Vs. The Face-Painted-Pussy-Brigade

Scott Adkins, Scott FUCKING Adkins spielt dabei sogar den ach so clever nicht benannten Helden, der von allen nur “Gringo” genannt wird und mit dem sprichwörtlichen Sack voll Geld über die Grenze nach Mexika flieht. Dabei kommt er in ein kleines Scheißdorf von Ort, in dem die kompletten Bewohner von der hiesigen Drogenmafia geschmiert werden.

Was nun in ein großangelegtes Shoot’em Up-Fest ausufern könnte, da ja jeder in dieser statt korrupt ist und seine Seele – wenn man mal so philosophisch sein will – verkauft hat, wird als platte Film-Neo-Noir-Chose aufgezogen, bei der manches Mal Figuren und Gegenstände mehr aus stylishen als inszenatorischen Gründen in schwarz-weiß dargestellt werden, von den komplett nutzlosen „coolen“ Charakter-Namen-Titelcards ganz zu schweigen...

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