Mit Jennifer Jason Leigh markierte Beiträge

The Spectacular Now

The Spectacular Now
Originaltitel: The Spectacular Now – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: James Ponsoldt

The Spectacular Now 5

Darsteller: Miles Teller, Shailene Woodley, Brie Larson, Masam Holden, Dayo Okeniyi, Kyle Chandler, Jennifer Jason Leigh, Nicci Faires, Ava London, Whitney Goin, Andre Royo, Bob Odenkirk, Mary Elizabeth Winstead

Filmkritik: Sutter Keely (Miles Teller) lebt im Hier und Jetzt. Als charmanter, weltoffener aber auch selbstverliebter Schüler der Abschlussklasse auf der High School lebt er ein Leben voller Party. Dies finanziert er mit seinen Job bei einem Herrenausstatter, wo er mit seiner offenen Art viele Verkäufe tätigt. Doch Sutter hat keinerlei Pläne für die Zukunft. Um nicht an seine Sorgen erinnert zu werden trinkt er gerne und viel. Den Flachmann immer dabei.
Als ihn seine Freundin Cassidy (Brie Larson) verlässt, betrinkt sich Sutter und wacht am nächsten Morgen auf einem Rasen auf. Über ihm steht Aimee Finicky (Shailene Woodley). Aimee ist anders: Das nette Mädchen von Nebenan liest Science-Fiction Comics und hatte noch nie einen Freund. Die beiden kommen sich schnell näher und während Amy Zukunftspläne schmiedet, lebt Sutter die beeindruckende Illusion eines spektakulären Hier und Jetzt. Allerdings, irgendwas scheint beide dennoch zu verbinden.

„The Spectacular Now“ ist eine kleine Indie-Produktion von Regisseur James Ponsoldt. Basierend auf einem Buch von Autor Tim Tharp gelang es Ponsoldt, augenscheinlich mit Leichtigkeit, daraus einen tollen Coming of Age Film zu basteln.

Dabei hilft ihm vor allem sein Hauptdarsteller. Miles Teller, bekannt aus „Project X“, schafft es spielend den lockeren Highschool-Schüler zu spielen und ihm gelingt zudem das Kunststück die, für einen Coming of Age Film eher ungewöhnliche Figur, auch dem Zuschauer als Sympatieträger zu vermitteln. Waren es einst bei John Hughes immer die krassen Außenseiter, die andersartigen, ist es in „The Spectacular Now“ einer der Schönlinge und von allen geliebten...

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Synecdoche, New York

Synecdoche, New York

Eingefügtes Bild

Erscheinungsjahr: 2008
Regie: Charlie Kaufman

Darsteller: Michelle Williams
Philip Seymour Hoffman
Catherine Keener
Jennifer Jason Leigh
Emily Watson
Dianne Wiest
Samantha Morton
Hope Davis
Amy Spanger

Inhalt@Cinefacts

Nachdem ich "Synecdoche, New York" das erste Mal gesehen hatte, habe ich mich nicht dazu durchringen können ein Review zu schreiben. Nicht etwa weil der Film so schlecht war, nein, ich hatte schlicht und ergreifend die Handlung nur unzureichend verstanden. Das es nicht nur mir sondern vielen so geht, erklären die Hinweise des großen Kritikers Roger Ebert: "A great film. See it twice"
Nun, meine zweite Sichtung erfolgte nun einige Monate nach der ersten Sichtung, was sicher nicht so ideal ist, aber trotzdem habe ich ein paar Bezüge im Film nun besser verstanden. Doch erneut blieb vieles im Dunkeln, vor allem worauf der Film nun im Endeffekt hinaus will. Auf ein Kernthema oder eine Handvoll Theasen kann man "Synecdoche, New York" nicht herunterbrechen. Der Film ist dafür ein viel zu komplexes, vielschichtiges, riesiges Werk.
Offensichtlich ist vieles im Film nicht real, evtl. ist auch der ganze Film unreal, nicht existent und nur eine Einbildung des Hauptcharakters Caden(Philip Seymour Hoffman). Z.b. wohnt seine ewige große Liebe Hazel in einem Haus was ständig brennt. Die Vermieterin warnt sie vor den Folgen aber sie akzeptiert den evtl. Tod und zieht in das immer brennende Haus ein. Hauptfigur Caden errichtet mit dem durch einen Preis erhaltenen unendlichen Geldregen ein riesiges Theaterstück in einer ebenso riesigen Halle. Das Stück verselbstständigt sich immer mehr und irgendwann fängt Caden an für sich selbst und seine große Liebe Darsteller zu engagieren, die ältere Szenen aus dem Film nachspielen. Somit entstehen im Rahmen der Handlung immer mehr Erzählebenen, die sich auch immer wieder überschneiden und imaginäre Wände im Film durchbrechen...

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Fast Times at Ridgemont High – Ich glaub‘ ich steh‘ im Wald!

Fast Times at Ridgemont High – Ich glaub‘ ich steh‘ im Wald!

Eingefügtes Bild

Erscheinungsjahr: 1982
Regie: Amy Heckerling

Darsteller: Sean Penn
Jennifer Jason Leigh
Judge Reinhold
Robert Romanus
Brian Backer
Phoebe Cates
Ray Walston
Scott Thomson
Vincent Schiavelli
Amanda Wyss
D.W. Brown
Forest Whitaker

Inhalt@OFDB

"Fast Times at Ridgemont High" ist das erste Drehbuch des späteren Filmemachers Cameron Crowe. Nachdem ich vor kurzem ein paar seiner Filme gesichtet habe, schob ich heute spontan diese 80s Highschool-Comedy in den Player. Regie führte hier noch nicht Crowe sondern Amy Heckerling, eine der seltenen weiblichen Regisseure.
"Fast Times at Ridgemont High" kommt als weitestgehend lockere Komödie daher, die sich den kleinen Geschichten von mehreren Jugendlichen widmet. Es ist zwar kein Episodenfilm, aber der Film erzählt auch keine konsistente Story sondern eben parallel mehrere kleine Geschichten. Wirklich toll sind die Charaktere im Film. Am bekanntesten dürfte die Rolle von Sean Penn sein, der hier den Dopehead Spicoli spielt. Seit der dritten Klasse high ist er das schräg-spaßige Highlight des Films. Aber auch die anderen Figuren sind gut geschrieben und ordentlich gespielt. Jennifer Jason Leigh und besonders Judge Reinhold zeigen einmal mehr das sie damals im Genre zuhause waren.
Der Film beackert die typischen Themen Liebe, Sex und Musik und auch die Schattenseiten der schönen Jungendzeit. Herzschmerz ist ebenso präsent wie Schwangerschaft bzw. Abtreibung.
Insgesamt natürlich kein Oscarmaterial aber vor allem gegen heutige Genrefilme eine willkommene Abwechslung. Gute:

7/10

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The Jacket

The Jacket

Erscheinungsjahr: 2005
Regie: John Maybury

Darsteller:
Adrien Brody
Keira Knightley
Jake Broder
Daniel Craig
Kris Kristofferson
Jennifer Jason Leigh

FSK 12
DVD von Highlight/Constantin

OFDB Inhalt:

Der Veteran Jack Starks (Adrien Brody) leidet unter Amnesie und kehrt eines Tages nach Vermont, seiner Heimatstadt, zurück. Kaum dort angekommen, landet er in der Irrenanstalt, da er des Mordes angeklagt wird. Der zuständige Doktor verabreicht ihm Drogen und eine Zwangsjacke und sperrt ihn in die Leichenschubfächer in einer Leichenhalle. Durch diesen Prozess kann Starks in die Zukunft sehen und sieht, dass er in naher Zukunft sterben wird. Da er nicht weiß, wer ihn wie tötet, muss er schnell herausfinden, wie er sein Schicksal ändern kann. Dabei lernt er Jackie (Keira Knightley) kennen, die ihm bei seinem Vorhaben zur Seite steht. Während der Suche kommen sie sich selbst und der Wahrheit immer näher…

Man, was ein Movie. Verdammt Spannend und sehr krass inszeniert. Gibt einige sehr unwohl wirkende Szenen vorallem die in dem Leichenschrank. Die Zukunft wird sehr cool gespielt, vorallem von Keira Knighley. Auch Adrien Brody liefert ne Klasse Show ab. Alles wirkt sehr bedrückend und nahm mich beim schauen auch ein wenig mit. Der Film bietet einen guten Spannungsbogen da man anfangs wirklich nicht weiß was abgeht. Später erklärt es sich ziemlich gut und das Ende stellt den Zuschauer auf jeden Fall zufrieden.

Sehr zu Empfehlen für Freunde des "kleinen" großen Films, und für Fans von Filmen im Stile von "Der Maschinist" oder ähnlichen Werken.

8/10

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