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Bullyparade – Der Film

Bullyparade – Der Film
Originaltitel: Bullyparade – Der Film – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Michael Herbig

Erscheinungstermin: Jetzt im Kino

Darsteller: Michael Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian, Sky du Mont, Diana Herold, u.A.

Filmkritik: Passend zum 20. Jubiläum kommt nun „Bullyparade – Der Film“ ins Kino! Denn 1997 startete die Sketch-Show … die 2002 bereits wieder abgesetzt wurde. Und damit haben wir gleich die größte Frage, wenn es um den Streifen geht: Erinnert sich noch jemand an die Bullyparade? Ja? Sehr gut, denn das hier ist genau das Gleiche, mit älteren Akteuren und richtig guten Effekten. Nicht mehr, aber nicht weniger.

Das wäre alles auch durchaus nett, wenn nicht leider der Streifen selber mit so einigen Problemen zu kämpfen hätten. Denn anscheinend wussten die Macher nicht so recht, was man nun präsentieren sollte, jenseits von „Eben das, was früher immer so gut ankam“. Dies sorgt zwar für eine nette Nostalgie-Reise, aber, wie wir ja alle wissen, nett ist der kleine Bruder von … Ok. So schlimm ist es nicht, dafür hängen einfach zu viele nette Erinnerungen an dem Ganzen.

Das Problem mit der einsetzenden Gag-Flaute

Der erste Sketch hat die besten Effekte und ein paar der besten Gags und danach geht es direkt in die Welt des „Manitu“, wo der beste von drei längeren Kurzfilmen präsentiert wird. Ja, das ist schon ein ziemliches Problem, denn mit weiterer Laufzeit nimmt leider auch die Gag-Dichte immer mehr ab. Überraschenderweise schafft es die „Lissi“-Episode mit ein paar verrückten Einlagen zu punkten, aber wenn es erst einmal in den Weltraum geht, dann erleidet der Streifen Schiffbruch.

Die Schwulen-Gags von vor anno dunnemals sind einfach nicht mehr lustig – ok, waren sie damals auch nicht so recht – aber wenn Dance-Battles und Leerlaufe...

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Alien: Covenant

Alien: Covenant
Originaltitel: Alien: Covenant – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Ridley Scott

Erscheinungstermin: Jetzt im Kino

Darsteller: Katherine Waterston, James Franco, Michael Fassbender, Noomi Rapace, Guy Pearce, Billy Crudup, Carmen Ejogo, Danny McBride, u.A.

Filmkritik: Manche Reviews zu schreiben ist einfach frustrierend. Und was könnte frustrierender sein, als das Werk eines Regisseurs, der beinahe vierzig Jahre nach einem monumentalen Streifen nun eine weitere Fortsetzung jener Arbeit nachlegt, nur um zu zeigen, dass er anscheinend unglaublich viel von dem verlernt hat, was ihn einst berühmt machte? Ladies und Gentlemen, von „Alien“ zu „Alien: Covenant“, vom Meisterwerk zur cineastischen Grabbeltheke. Vorhang auf für den cineastischen Suizid des Ridley Scott!

Charakterlos und gehetzt – Der Inhalt

Ok. Vielleicht war das jetzt alles bereits etwas melodramatisch, doch … im Endeffekt fühlt es sich angemessen an. Am besten startet man mit einer Katastrophe, ganz so wie bei „Alien: Covenant“. Der Film startet nach einer kurzen Rückblicks-Sequenz auch direkt mit einem Problem auf dem Kolonisierungsschiff „Covenant“. Anstatt also ruhig ein paar Figuren einzuführen gibt es Explosionen, Flammen und Tod. Ein, zwei etwas ruhigere Szenen später landen schon die Protagonisten auf einem Planeten, weil dieser eine mysteriöse Nachricht abgesendet hat und das Sterben geht los.
Alle Leute an Bord der Covenant sind Pärchen, eine Sache, die genauso wie die Information, dass es sich hier um die erste große Kolonisierungsmission handelt, in Vorab-Videos vorkamen. Vorab-Videos, die als Teaser auf YouTube und Co. erschienen sind und deren Szenen nicht im eigentlichen Film enthalten sind, obwohl etliche Einstellungen von ihnen sogar in den Trailern waren. Wunderbar.

Nach der Nichteinführ...

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King Arthur – Legend Of The Sword

King Arthur – Legend Of The Sword
Originaltitel: King Arthur – Legend Of The Sword – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Guy Ritchie

Erscheinungstermin: Jetzt im Kino

Darsteller: Charlie Hunnam, Katie McGrath, Jude Law, Annabelle Wallis, Eric Bana, Aidan Gillen, Astrid Bergès-Frisbey, Djimon Hounsou, Mikael Persbrandt, Hermione Corfield, u.A.

Filmkritik: Yeah! Guy Ritchie ist wieder da! Früher war er cool mit solchen Werken wie „Snatch“ und „Bube, Dame, König, (Gr)Ass“. Das wichtige Wort hier ist „früher“, denn „King Arthur – Legend Of The Sword“ hat leider so ein paar Probleme. Doch eines nach dem anderen …

„Bin ich hier richtig fürs Mittelalter-Ärschetreten?“

Gangster-King der Marke Ritchie

John Boormans „Excalibur“ (1981) war eine fantastische Adaption der Arthus-Legende und über die Jahre gab es verschiedene weitere Verfilmungen. Nun bemühte sich Ritchie mit bekannten Stars und einem 100 Millionen Dollar+ Budget an einer weiteren Version für die große Leinwand. Und das Schlimmste an „King Arthur – Legend Of The Sword“ ist, dass der Streifen einfach konsequent schlechter wird. Zu Beginn gibt es schnittig inszenierte Bilder, einen atmosphärischen Vorspann und interessante Charaktere. Scheinbar schafft es Richtie mit leichter Hand seine Gangsterfilm-Dynamik mit der Welt des fantasievollen Mittelalters zu verbinden. So weit, so gut.

So gibt es auch in „King Arthur“ schnell geschnittene Dialogsequenzen, knackige Sprüche und generell überbordendes Machismo. Mag ich, kann es so weiter gehen? Nope! Denn bereits ab dem Ende des ersten Drittels verbindet Ritchie ständig längere Sequenzen mit Offkommentaren, um längere Momente zu verkürzen...

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Jack Reacher: Kein Weg zurück

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Jack Reacher: Kein Weg zurück
Originaltitel: Jack Reacher: No Way Back – Erscheinungsjahr: 2016 – Regie: Edward Zwick,

Erscheinungstermin: Jetzt im Kino

Darsteller: Tom Cruise, Cobie Smulders, Robert Knepper, Aldis Hodge, Sue-Lynn Ansari, Danika Yarosh,Holt McCallany, Julia Holt, Teri Wyble, Jason Douglas, Patrick Heusinger, Michael Papajohn, u.A.

Filmkritik: Teil 1 war ja ziemlich drollig. Zwar gefühlt 30 Minuten zu lang, aber knackige Action der Marke „Fühlt sich an wie ein Steven Seagal-Streifen aus den frühen 90ern“, Werner Herzog in einer unfreiwillig extrem lustigen Schurkenrolle und ansonsten eine knackige Inszenierung: Jau. Das war ordentliche Actionthriller-Unterhaltung!
Und jetzt ist Edward Zwick an der Reihe, dessen „Last Samurai“ mit Tom Cruise ich sehr mag. Was kann da schon schief gehen?

Jack Reacher: Da gingen anscheinend so einige Sachen schief!

Ach du lieber Himmel, wo soll man da nur anfangen? Vielleicht bei der Tatsache, dass viele coole Momente bereits im Trailer verheizt wurden? Damit, dass gefühlt die Hälfte des Films damit verschwendet wird, dass Tom Cruise sich mit irgendeinem Teenager-Mädchen anfreundet, bei dem es sogar ein Plotpoint ist, das dieses eigentlich gar nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun hat?

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„Wagt es ja nicht, mich noch einmal zu stören, nachher wird das Ganze hier noch spannend!“

„Jack Reacher: Kein Weg zurück“ ist von der Figurenebene her eigentlich interessant angesetzt. Reachers Vorgeschichte wird ein wenig mehr beleuchtet und auf Seiten der Schurken gibt es theoretisch eine Art „Anti-Reacher“, der die gleichen Fähigkeiten, aber keinerlei Moral hat. Coole Ausgangslage, aus der dann schließlich kaum etwas gemacht wird...

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The Neon Demon

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The Neon Demon
Originaltitel: The Neon Demon – Erscheinungsjahr: 2016 – Regie: Nicolas Winding Refn

Erscheinungstermin: Ab 27. Oktober 2016 auf DVD und (4k) Blu-ray von Koch Media

Darsteller: Elle Fanning, Keanu Reeves, Jena Malone, Christina Hendricks, Abbey Lee, Desmond Harrington, Jamie Clayton, Bella Heathcote, Karl Glusman, Alessandro Nivola, Charles Baker, Taylor Marie Hill

Filmkritik: Los Angeles – Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten, Glamourwelt, Schauplatz zahlloser Träume und Abgründe. Als das junge aufstrebende Model Jesse (Elle Fanning) aus der staubigen Provinz nach L.A. kommt, scheinen ihre Träume im Handumdrehen Realität zu werden: unter Vertrag bei einer großen Agentur, auf der Überholspur gegen erfahrenere Models und neue Muse des obsessiven Star-Fotografen Jack. Noch kann sie nicht ahnen, dass ihre Jugend und Lebendigkeit schon bald den giftigen Neid einer Gruppe schönheitsfanatischer Models auf sich ziehen wird, die vor keinem noch so drastischen Mittel zurückschrecken, ihre junge, elfengleich schöne Konkurrentin aus dem Weg zu räumen und das Geheimnis ihres Erfolgs für sich zu beanspruchen…

Beauty isn’t everything. It’s the only thing.

Die „Pusher“-Trilogie ist bestenfalls Fans des skandinavischen Kinos ein Begriff. „Bronson“ war ein Insider-Liebling (und Tom Hardys Durchbruch). Doch mit „Drive“ im Jahr 2011 gelang Nicolas Winding Refn der Durchbruch bei Kritikern und dem etwas weiteren Publikum gleichermaßen. Der perfekt durchkomponierte Film hat viele Fans gefunden. Der nachfolgende „Only God Forgives“ kann dies schon nicht mehr von sich behaupten. Und auch an seinem neusten Film „The Neon Demon“ scheiden sich die Geister.

In erster Linie, so scheint es, wurde versucht die typischen Eigenschaften die einen Film auszeichnen aus „The Neon Demon“ zu ...

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ReZort

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ReZort
Originaltitel: ReZort – Erscheinungsjahr: 2016 – Regie: Steve Barker

Erscheinungstermin: 16.9.2016 auf DVD und Blu-ray

Darsteller: Dougray Scott, Jessica de Gow, Martin Mccann, Jassa Ahluwalia, Caire Goose, u.A.

Filmkritik: Es gibt manche Filme, die haben mal wieder ein paar frische Ideen, die aber im Endeffekt leider sehr wenig aus diesen machen. Vorhang auf für das „ReZort“, Ladies und Gentlemen!

Einzig im „ReZort“ können – zehn Jahre nach der Untoten-Apokalypse – Menschen noch auf die Jagd nach den Untoten gehen. Ob sie das Ganze nun machen wollen, um alte Traumata aufzuarbeiten, oder um sich einfach selber zu beweisen, das ist komplett gleich. Sowohl den Organisatoren, als auch den eigentlichen Machern des Streifens. Denn eine so junge wie blasse Frau möchte ihre rudimentär gezeigten Daddy-Problem aus dem Weg räumen und fährt deshalb mit ihrem Freund zum „ReZort“.
Dort angekommen wird noch schnell ein Mini-Subplot rund um Flüchtlinge in die Handlung geworfen, der wahrscheinlich insgesamt im Gesamtgeschehen des Werkes gerade einmal fünf Minuten in Anspruch nimmt und genauso abläuft, wie man sich als Zuschauer das denkt. Sogar die Beschreibung auf der Rückseite des DVD-Covers orakelt davon, dass „das wahre Monster kein bissiger Untoter“ ist.

„Meine Damen und Herren, die Untoten hatten ihren Spaß. Nun sind wir dran! Denn wir im ReZort glauben, dass jede Apokalypse eine Aftershow-Party verdient!“

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Was die generellen Produktionsqualitäten angeht, ist „ReZort“ angenehm hochwertig für die aktuelle Welle an DTV-Zombiefilmen. Angefangen von den malerischen Landschaftsaufnahmen, bis hin zum ordentlich bis sogar manches Mal beeindruckenden Produktionsdesign kann sich hier die Optik absolut sehen lassen. Sogar der Soundtrack hat manch inspirierten Moment zu bieten...

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The Mechanic: Resurrection

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The Mechanic: Resurrection
Originaltitel: The Mechanic: Resurrection – Erscheinungsjahr: 2016 – Regie: Dennis Gansel

Darsteller: Jason Statham, Jessica Alba, Tommy Lee Jones, Michelle Yeoh, Natalie Burn Natalie Burn, Sam Hazeldine, Yayaying Rhatha Phongam, Raicho Vasilev, John Cenatiempo, Damian Mavis, Aaron Brumfield, u.A.

Filmkritik: Jason Statham ist als Ex-Auftragskiller unterwegs. Er verguckt sich in Jessica Alba. Alter Jugendfreund benutzt Alba, damit Statham für ihn Leute killt. Statham ist ungehalten darüber und killt seinen Jugendfreund. The End.

Nachdem wir nun die exquisite Geschichte des Films im Detail besprochen haben, kommen wir doch zur Inszenierung von Dennis Gansel. Dessen Magnum Opus „Mädchen, Mädchen“ (2000) dürfte noch in aller Munde sein und die Gemüter der Welt bewegen. Mit seinem neuesten Werk schafft er es nun auf fantastische Art und Weise die Probleme unserer heutigen Zeit anzugehen, fixiert aus den Augen eines unermüdlichen Killers, der mit seinen inneren Dämonen ringt und dabei elementare Fragen über die Existenz der menschlichen Moral beantwortet. Figurenchamäleon Statham ist dabei einmal mehr nicht wiederzuerkennen und schlüpft ganz und gar in diese Rolle, die er mit so viel Leben ausfüllt, wie es sonst wohl kein anderer geschafft hätte. Über all dem regiert Jessica Albas facettenreiche Darstellung, die in jeder Sekunde vergessen lässt, dass dort Schauspieler auf einer Leinwand agieren, zu sehr fühlt sich das gesamte Geschehen an wie die Realität.
Am Ende bleibt man atemlos im Kinosessel sitzen und denkt über das Gesehene nach. Reflektion ist angebracht, nach solch einem wuchtigen Film, der gleichzeitig wichtige Themen anspricht, aber auch so durch und durch ehrlich ist in seiner Herangehensweise an die Menschlichkeit...

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Suicide Squad

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Suicide Squad
Originaltitel: Suicide Squad – Erscheinungsjahr: 2016 – Regie: David Ayer

Darsteller: Will Smith, Jaime FitzSimons, Ike Barinholtz, Margot Robbie, Christopher Dyson, Bambadjan Bamba, Viola Davis, Ted Whittall, David Harbour, Robin Atkin Downes, Robert B. Kennedy, Billy Otis, Shailyn Pierre-Dixon, Jared Leto, James McGowan, Jim Parrack, Derek Perks, Common, Jai Courtney, Ezra Miller, Jay Hernandez, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Cara Delevingne, Joel Kinnaman, Aidan Devine

Filmkritik: Man stellt ein Team aus den gefährlichsten derzeit einsitzenden Superschurken zusammen, rüstet sie mit dem schlagkräftigsten staatlich geprüften Waffenarsenal aus und schickt sie auf ein Himmelfahrtskommando, um einem rätselhaften, unüberwindlichen Wesen den Garaus zu machen: Die amerikanische Geheimagentin Amanda Waller (Viola Davis) ist überzeugt, dass nur eine heimlich instruierte Gruppe aus bunt zusammengewürfelten, zwielichtigen Gestalten vom Bodensatz der Gesellschaft diese Mission meistern kann – weil sie nichts zu verlieren hat. Doch schon bald merken die Mitglieder der Suicide Squad (u.a. Will Smith und Margot Robbie), dass sie nicht rekrutiert worden sind, weil sie eine Chance auf Erfolg haben – vielmehr sollen sie praktische Sündenböcke abgeben, wenn das Unternehmen unweigerlich scheitert. Wie aber reagieren sie auf diese Erkenntnis? Stellen sie sich der Aufgabe, um beim Versuch draufzugehen? Oder beschließen sie, dass jeder seine eigene Haut retten muss?

It feels good to be bad

Nach dem Shitstorm zum Zack Snyder Film „Batman v. Superman“ wartete die Filmlandschaft gespannt auf den nächsten DC-Film. Der steht nun mit „Suicide Squad“ ins Haus. Statt Snyder durfte hier David Ayer („Fury“, „Sabotage“) auf dem Regiestuhl Platz nehmen...

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Wang Yu – Der Rächer mit der Todespranke

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Wang Yu – Der Rächer mit der Todespranke
Originaltitel: Wei Zhen Si Fang – Erscheinungsjahr: 1971 – Regie: Wang Hung-Chang

Darsteller: Wang Yu, Chiao Chiao, Tien Yeh, Cho Kin, Chang Ping-Yu, Kang Kai, Sit Hon, Han Chiang ,Hon Siu, Lung Fei, Shan Mao, Su Chen-Ping, u.A.

Filmkritik: Hurra! Durch einen wunderbaren Deal konnte ich mir die gesamte „X-Rated Eastern Collection“ zulegen. Geile Sache das! Da die Titel untereinander ohnehin keinerlei Zusammenhang haben, hab ich mir erst einmal diesen Streifen hier zum Start gegeben: „Wang Yu – Der Rächer mit der Todespranke“. Eine „Ultimate Fassung – 15 Minuten länger“ ist das Ganze sogar. „Begleiten Sie Wang Yu in der komplettesten Fassung der Welt bei seinem größten Kampf!“, sagt das Frontcover und auf der Rückseite kann man lesen: „Dieser Eastern gehört zu den härtesten und blutigsten aller Zeiten. Auf dieser DVD befindet sich die 91 minütige, ungekürzte Kinofassung (=87 Minuten Pal), die mit großer Sorgfalt aus fünf verschiedenen gekürzten Fassungen wiederhergestellt wurde. So gut es ging wurden die Szenen zueinander angeglichen und bearbeitet. Der Film lief unter dem Titel ‚Die Todespranke der gelben Katze‘ in den deutschen Kinos.“

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„Mutter, hast du mir wieder was in den Reis getan? Meine Bildqualität wird gerade so matschig!“

Na, das hört sich doch mal ziemlich gut an. Zwar ist die immer wieder verschiedene Bildquellen von „grausig“, über „matschig“ bis hin zu „geht so“ durchschaltende Version, nach ihrer Erscheinung 2005, von anderen, besseren Editionen bereits obsolet gemacht worden, aber das sollte man dem liebevoll gemachten Flickwerk nicht vorhalten. Im Gegenteil, danke, für das Engagement, denn hier fehlte augenscheinlich wirklich eine Menge...

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Demoni – Dämonen 2

Dämonen 2
Originaltitel: Demoni – Erscheinungsjahr: 1985 – Regie: Lamberto Bava

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Darsteller: Urbano Barberini, Natasha Hovey, Karl Zinny, Fiore Argento, Paola Cozzo, Fabiola Toledo, Nicoletta Elmi, Stelio Candelli, Nicole Tessier, Geretta Geretta, Bobby Rhodes, Guido Baldi

Filmkritik: Cheryl (Natasha Hovey) und Kathy (Paola Cozzo) sind mit ihren Freunden George (Urbano Barberini) und Ken (Karl Zinny) zu einer Sneak-Preview eines Films im Metropol Kino Berlin verabredet. Das Kino ist fast leer. Auf der Leinwand entdecken zwei junge Leute in einem verfallenen Kloster das Grab von Nostradamus. Dabei entwickelt sich eine unheimliche Kraft, die die beiden Forscher in Dämonen verwandelt. Unter dem Publikum verwandelt sich plötzlich ein junges Mädchen, das sich an einer Filmrequiste verletzt hat, in ein furchterregendes Wesen, das die übrigen Besucher angreift. Die Bestie reißt einen Zuschauer nach dem anderen. Die Opfer verwandeln sich in grausame, blutrünstige Dämonen. Sie jagen nach den Menschen und jeder, der von ihnen gepackt wird, stirbt einen grausamen Tod und verwandelt sich ebenfalls in einen Dämon. George und Cheryl suchen schließlich den Kampf…

Wenn man nach Filmen sucht die als Inspirationen für „From Dusk Till Dawn“ oder „28 Days Later“ gedient haben, landet man schnell bei Bavas „Demoni“ aus dem Jahre 1985. Und bereits bei der Story muss man unweigerlich Parallelen zum Tarantino-Drehbuch zu „From Dusk Till Dawn“ ziehen.

Doch früh merkt man, dass Lamberto Bava kein Robert Rodriguez ist und Dario Argento kein Quentin Tarantino...

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Wedding Crashers – Die Hochzeits-Crasher

Die Hochzeits-Crasher
Originaltitel: Wedding Crashers – Erscheinungsjahr: 2005 – Regie: David Dobkin

Darsteller: Owen Wilson, Vince Vaughn, Christopher Walken, Rachel McAdams, Isla Fisher, Jane Seymour, Ellen Albertini Dow, Keir O’Donnell, Bradley Cooper, Ron Canada, Henry Gibson, Dwight Yoakam

Filmkritik: Die Scheidungsschlichter John Beckwith (Owen Wilson) und Jeremy Grey (Vince Vaughn) arbeiten nicht nur unter der Woche zusammen, sondern auch am Wochenende. Dort allerdings wesentlich unterhaltsamer, denn sie haben ein ausgefallenes Hobby: Sie finden jedes Mal einen Weg auf die unterschiedlichsten Hochzeiten – ganz egal, ob sie eine Einladung haben oder nicht. Auf der Feier machen sie sich dann an die Brautjungfern ran, haben kurzfristig ihren Spaß mit ihnen und dann geht’s ein paar Tage später auf die nächste Jagd. Doch dann naht die Hochzeit der Tochter des Finanzministers William Cleary (Christopher Walken), wo alles anders läuft als bisher. Denn die dort anwesende Brautjungfern Claire (Rachel McAdams) verdreht John so gehörig den Kopf, dass er ernsthaft an ihr Interesse entwickelt. Da stört ihn auch ihr Verlobter Sack (Bradley Cooper) herzlich wenig und er bittet Jeremy, ihn am Wochenende ihrer Einladung folgend zu begleiten. Widerwillig stimmt Jeremy zu und so macht man sich auf den Weg…

Die „Wedding Crashers“ gilt als eine der witzigsten Komödien der letzten 11 Jahre. Grund genug, diese Lücke einmal zu schließen, vor allem auch wenn die US-Blu-ray seit einigen Jahren bereits ungesehen im Regal steht. Wenn man an Hochzeits-Komödien denkt, fallen dem geneigten Fan sofort diverse Werke ein. Zuletzt natürlich vor allem „Bridesmaids“ oder auch „The Hangover“.

Mit beiden Filmen, aber auch mit vielen Filmen der Zeit vor „Wedding Crashers“ kann eben dieser allerdings nicht mithalte...

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The Intruder Within – Targoor – Das Ding aus dem Inneren der Erde

Targoor – Das Ding aus dem Inneren der Erde
Originaltitel: The Intruder Within – Erscheinungsjahr: 1981 – Regie: Peter Carter



Darsteller:
Chad Everett, Joseph Bottoms, Jennifer Warren, Rockne Tarkington, Lynda Mason Green, Paul Larsson, James Hayden, Michael Hogan, Mary Ann McDonald, Matt Craven, Ed LaPlante, Mickey Gilbert u.A.

Filmkritik: „Targoor – Das Ding aus dem Inneren der Erde“ liegt zusammen mit einem Streifen namens „Windigo“ in der 2for1-Edition für 2 Euro auf DVD im örtlichen Kaufland? Na, dass kann ja nur ein Kracher sein!

Im Endeffekt entpuppt sich der Streifen aber dann nicht als die erwartete Trashgraupe, sondern als amerikanischer TV-Film von 1981, der in etwa „Alien auf einer Ölplattform“ abliefert. Natürlich nur inklusive frühem 80s TV-Pacing, welches viel Raum für das Vorstellen der durchaus sympathischen Charaktere hat. So ist es eine Wohltat mal schlicht „ganz normale Menschen“ hier agieren zu sehen im Gegensatz zu den partywütigen Arschlöchern aktueller Genre-Filme. Dabei ist der Look schwankend zwischen B-Movie und TV-Show, aber durchaus auf annehmbarem Niveau.

Der Originaltitel „The Intruder Within“ beschreibt dann auch durchaus passender das Szenario, in welchem bis auf kleinere Momente mit einer Kreaturenmixtur aus Facehugger, Mini-Alien und Wasserschlange der Körperhorror hochgehalten wird. Denn nach und nach werden etliche Bohrinselarbeiter von einem mysteriösen Fund kontaminiert und drehen entweder durch und begehen Selbstmord, oder werden böse und ziehen mordend und vergewaltigend durch die Gegend. Dabei darf natürlich niemand sonderlich graphische Auswüchse erwarten, denn, man erinnere sich, Anfang 80er TV-Film.

In den letzten 15 Minuten ist es dann soweit, dass auch mal das gute alte Monsterkostüm ausgepackt wird und der hierzulande tite...

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Out for a Kill: Tong Tatoos – Das Tor zur Hölle

Out for a Kill: Tong Tatoos – Das Tor zur Hölle
Originaltitel: Out For A Kill – Erscheinungsjahr: 2003 – Regie: Michael Oblowitz



Darsteller:
Steven Seagal, Michelle Goh, Corey Johnson, Kato Dobo, Elaine Tan, Tom Wu, Bruce Wang, Ozzie Yue Fang,  Chike Chan, Hon Ping Tang, Dave Wong, Chaoi Kheng Ben u.A.

Filmkritik: Nachdem ich im „The Foreigner“-Review bereits meine eigentlich bedingungslose Hingabe zum Seagal erklärt habe, hier nun der zweite und letzte Streifen von Oblowitz und dem Aikido-Meister.

Dieses Mal gibt es keine verworrene Handlung, ganz im Gegenteil, dieses Mal ist es simpel hoch 10: Seagal wird bei Ausgrabungen (ja, er macht hier einen auf Archäologe!) ein Drogenpäckchen untergeschoben, seine Assistentin und Tochter seines Lehrmeisters wird dabei vor der Flucht vor den Gangstern erschossen und um die Hintermänner aufzuscheuchen, lassen zwei Geheimagenten (sie: asiatisch, knackig und am Ende mit Seagal zusammen; er: misstrauisch, mürrisch und keinerlei Überlebenschancen) den Steven wieder in die freie Wildbahn, halt „Out For A Kill“.

Ein Triaden-Boss mit mehreren Untergebenen, die sich immer am selben Tisch treffen, will den Steven tot sehen und der arbeitet sich derweil durch dessen Untergebenen und entschlüsselt anhand der Tätowierungen auf den Baddies, wer und wo der böse Boss ist.
Sehr drollig dabei ist, dass die stets gleich gefilmten Treffen der Triaden den Film über so strukturieren, dass Seagal irgendwo hin geht, irgendjemanden platt macht, wonach eine Szene mit den Triaden kommt, wo nun eben ein Unterboss weniger am Tisch sitzt. Und so weiter und so fort.

Dabei lässt der Oblowitz Steven Seagal gegen Wire-Fu kämpfende „Monkey Boys“, Killermönche oder sonstige Absurditäten antreten...

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Out for a Kill: Tong Tatoos – Das Tor zur Hölle

Out for a Kill: Tong Tatoos – Das Tor zur Hölle
Originaltitel: Out For A Kill – Erscheinungsjahr: 2003 – Regie: Michael Oblowitz



Darsteller:
Steven Seagal, Michelle Goh, Corey Johnson, Kato Dobo, Elaine Tan, Tom Wu, Bruce Wang, Ozzie Yue Fang,  Chike Chan, Hon Ping Tang, Dave Wong, Chaoi Kheng Ben u.A.

Filmkritik: Nachdem ich im „The Foreigner“-Review bereits meine eigentlich bedingungslose Hingabe zum Seagal erklärt habe, hier nun der zweite und letzte Streifen von Oblowitz und dem Aikido-Meister.

Dieses Mal gibt es keine verworrene Handlung, ganz im Gegenteil, dieses Mal ist es simpel hoch 10: Seagal wird bei Ausgrabungen (ja, er macht hier einen auf Archäologe!) ein Drogenpäckchen untergeschoben, seine Assistentin und Tochter seines Lehrmeisters wird dabei vor der Flucht vor den Gangstern erschossen und um die Hintermänner aufzuscheuchen, lassen zwei Geheimagenten (sie: asiatisch, knackig und am Ende mit Seagal zusammen; er: misstrauisch, mürrisch und keinerlei Überlebenschancen) den Steven wieder in die freie Wildbahn, halt „Out For A Kill“.

Ein Triaden-Boss mit mehreren Untergebenen, die sich immer am selben Tisch treffen, will den Steven tot sehen und der arbeitet sich derweil durch dessen Untergebenen und entschlüsselt anhand der Tätowierungen auf den Baddies, wer und wo der böse Boss ist.
Sehr drollig dabei ist, dass die stets gleich gefilmten Treffen der Triaden den Film über so strukturieren, dass Seagal irgendwo hin geht, irgendjemanden platt macht, wonach eine Szene mit den Triaden kommt, wo nun eben ein Unterboss weniger am Tisch sitzt. Und so weiter und so fort.

Dabei lässt der Oblowitz Steven Seagal gegen Wire-Fu kämpfende „Monkey Boys“, Killermönche oder sonstige Absurditäten antreten...

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The Hangover Part III – Hangover 3

Hangover 3
Originaltitel: The Hangover Part III – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Todd Phillips

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Darsteller: Bradley Cooper, Zach Galifianakis, Justin Bartha, Ed Helms, Melissa McCarthy, Jamie Chung, John Goodman, Heather Graham, Ken Jeong, Jeffrey Tambor, Damion Poitier, Sasha Barrese

Filmkritik: Zwei Jahre sind vergangen. Phil (Bradley Cooper), Stu (Ed Helms) und Doug (Justin Bartha) genießen daheim ihr beschauliches Leben. Die Tattoos sind entfernt, die Videos gelöscht. Als die Jungs zuletzt vom Katastrophenmagnet Leslie Chow (Ken Jeong) gehört haben, saß er in einem thailändischen Gefängnis. Seit er ihnen nicht mehr in die Quere kommt, haben sich die Jungs vom K.-o.-Tropfen-Nebel auf dem Streifzug durch die finstersten Viertel von Las Vegas und auch von der Entführung und der bleihaltigen Flucht vor dem Drogendealersyndikat quer durch Bangkok recht gut erholt.
Nur ein Mitglied des Wolfsrudels ist nach wie vor unzufrieden: Das schwarze Schaf Alan (Zach Galifianakis) hat immer noch kein Ziel vor Augen – er pfeift auf seine regelmäßige Dosis Medikamente und lässt seinen Impulsen freien Lauf … was bei Alan nur bedeuten kann, dass er wider besseres Wissen total ausflippt, bis ihn eine persönliche Krise schließlich doch dazu bringt, die Hilfe zu akzeptieren, auf die er dringend angewiesen ist.
Und damit Alan den ersten Schritt zur Besserung auch wirklich vollzieht, braucht er die Unterstützung seiner drei besten Freunde. Dieses Mal gibt es keinen Junggesellenabschied. Keine Hochzeit. Was soll also schiefgehen? Doch wenn sich das Wolfsrudel auf den Weg macht, sollte man lieber keine Wetten abschließen.

Mit „The Hangover Part III” brachte Regisseur den auf Trilogie-Größe aufgeblasenen Kultfilm nun zu seinem wohlverdienten Ende...

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