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Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Originaltitel: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Martin McDonagh

Erscheinungstermin: Ab dem 25.01.2018 im Kino

Darsteller: Frances McDormand, Caleb Landry Jones, Kerry Condon, Sam Rockwell, Alejandro Barrios, Jason Redford, Darrell Britt-Gibson, Woody Harrelson, Abbie Cornish, Riya May Atwood, Peter Dinklage, Selah Atwood, Lucas Hedges, Zeljko Ivanek

Filmkritik: Nachdem Monate vergangen sind, ohne dass der Mörder ihrer Tochter ermittelt wurde, unternimmt Mildred Hayes (Frances McDormand) eine Aufsehen erregende Aktion. Sie bemalt drei Plakatwände an der Stadteinfahrt mit provozierenden Sprüchen, die an den städtischen Polizeichef, den ehrenwerten William Willoughby (Woody Harrelson), adressiert sind, um ihn zu zwingen, sich um den Fall zu kümmern. Als sich der stellvertretende Officer Dixon (Sam Rockwell), ein Muttersöhnchen mit Hang zur Gewalt, einmischt, verschärft sich der Konflikt zwischen Mildred und den Ordnungshütern des verschlafenen Städtchens nur noch weiter.

Einordnung der Werke von Martin McDonagh

Alle vier oder fünf Jahre macht Martin McDonagh also scheinbar einen neuen Film. Angefangen 2008 mit dem starken „In Bruges“ über den etwas schlechteren „Seven Psychopaths“ 2012 hin zum neusten Werk „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“. Bei den Oscars war er bislang nur mit „In Bruges“ fürs Drehbuch vertreten. Das sollte sich nun ändern, denn „Three Billboards…“ hat bereits 4 Golden Globes gewonnen und schielt auch schon recht gierig auf die Oscar Nominierungen in ein paar Tagen.

Aber zurück zum eigentlichen Film. Nachdem die Handlung der ersten beiden Filme irgendwie nicht ganz von dieser Welt war, kommt „Three Billboards…“ etwas bodenständiger daher. Ein kleines Örtchen in den USA...

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I, Tonya

I, Tonya
Originaltitel: I, Tonya – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Craig Gillespie

Erscheinungstermin: Ab dem 22.03.2018 im Kino

Darsteller: Margot Robbie, Sebastian Stan, Allison Janney, Julianne Nicholson, Paul Walter Hauser, Bobby Cannavale, Bojana Novakovic, Caitlin Carver, Maizie Smith, Mckenna Grace, Suehyla El-Attar, Jason Davis

Filmkritik: Sie war die berühmteste Person der Welt – nach Bill Clinton. Als erste Amerikanerin vollzog Tonya Harding (Margot Robbie) innerhalb eines Wettbewerbs gleich zwei sogenannte Dreifach-Axel – der anspruchsvollste Sprung im Eiskunstlauf. Ihr Name wird jedoch für alle Zeiten mit dem schlecht geplanten und stümperhaft durchgeführten Attentat auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan in Verbindung bleiben. Das sollte ihre Erzrivalin trainingsunfähig machen und Tonya den Sieg in den amerikanischen Meisterschaften sichern – doch es kam anders…

Tonya Harding? Nie gehört

Das Drama um Tonya Harding ist für das deutsche Publikum maximal eine Randnotiz gewesen. In den USA allerdings war es in den Neunzigern sowas wie die größte Sache neben dem OJ Simpson Case. Um sich in etwa vorzustellen wie es gewirkt hat, muss man sich eigentlich nur ausmalen was in Deutschland los wäre wenn der Manager von Katharina Witt plötzlich einer Eiskunstlauf-Konkurrentin das Knie zertrümmern lässt. Klingt krass? Ist es auch!

„I, Tonya“ von Regisseur Craig Gillespie („Fright Night“) wirft nun ein detailliertes Bild auf das Leben der berühmten Tonya Harding, ihre Familie und den einen berühmten Vorfall der alles verändern sollte und ihre Eiskunstlaufkarriere für immer beendete.

Dabei bedient sich das Drehbuch dem in den letzten Jahren recht gern genutzten Konzepts der Mockumentary...

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Golden Globes 2018 – Die Gewinner

Als Vorbereitung auf die Oscars 2018 hier schon mal die Golden Globe Sieger 2018:

Best actress in a limited series or television movie

Nicole Kidman, Big Little Lies
Reese Witherspoon, Big Little Lies
Jessica Lange, Feud: Bette and Joan
Susan Sarandon, Feud: Bette and Joan
Jessica Biel, The Sinner

Best supporting actor in a motion picture (drama)

Willem Dafoe, The Florida Project
Armie Hammer, Call Me by Your Name
Richard Jenkins, The Shape of Water
Sam Rockwell, Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Christopher Plummer, All the Money in the World

Best actress in a TV series (musical/comedy)

Pamela Adlon, Better Things
Alison Brie, GLOW
Rachel Brosnahan, The Marvelous Mrs. Maisel
Issa Rae, Insecure
Frankie Shaw, SMILF

Best actress in a TV series (drama)

Elisabeth Moss, The Handmaid’s Tale
Claire Foy, The Crown
Katherine Langford, 13 Reasons Why
Maggie Gyllenhaal, The Deuce
Caitriona Balfe, Outlander

Best actor in a TV series (drama)

Freddie Highmore, The Good Doctor
Sterling K. Brown, This Is Us
Bob Odenkirk, Better Call Saul
Jason Bateman, Ozark
Liev Schreiber, Ray Donovan

Best TV series (drama)

The Handmaid’s Tale
This Is Us
The Crown
Game of Thrones
Stranger Things

Best supporting actor in a series, limited series or TV film

Christian Slater, Mr. Robot
David Harbour, Stranger Things
Alfred Molina, Feud: Bette and Joan
Alexander Skarsgård, Big Little Lies
David Thewlis, Fargo

Best Original Score

Carter Burwell, Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Alexandre Desplat, The Shape of Water
Jonny Greenwood, Phantom Thread
John Williams, The Post
Hans Zimmer, Dunkirk

Best original song

Home, Ferdinand
Mighty River, Mudboumd
Remember Me, Coco
The Star, The Star
This Is Me, The Greatest Showman

Best actor (comedy/musical)

Steve Carell, Battle of the Sexes
Ansel Elgort, Baby Driver
James Franco, The...

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Lady Bird

Lady Bird
Originaltitel: Lady Bird – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Greta Gerwig

Erscheinungstermin: Ab dem 19.04.2018 im Kino

Darsteller: Saoirse Ronan, Odeya Rush, Timothée Chalamet, Jake McDorman, Laurie Metcalf, Kathryn Newton, Danielle Macdonald, Laura Marano, Andy Buckley, Lucas Hedges, Tracy Letts, Jordan Rodrigues

Filmkritik: Der Alltag von Christine „Lady Bird“ McPherson (Saoirse Ronan, „Wer ist Hanna?„) im kalifornischen Sacramento besteht aus High School-Routine, Familientrouble und ersten ernüchternden Erfahrungen mit Jungs. Kein Wunder also, dass die 17-Jährige davon träumt, flügge zu werden. Im echten Leben rebelliert sie mit Leidenschaft und Dickköpfigkeit gegen die Enge in ihrem Elternhaus. Doch allzu leicht macht ihre Mutter Marion McPherson  (Laurie Metcalf) dem eigenwillig-aufgeweckten Teenager die Abnabelung natürlich nicht. Und so ziehen alle beide zwischen Trotz, Wut und Resignation immer wieder sämtliche Gefühlsregister.

Rotten Tomatoes wieder mal

„Lady Bird“ machte die größten Schlagzeilen damit, dass er einer der am besten bewerteten Filme des Portals „Rotten Tomatoes“ war. Bis zu seinem ersten „rotten“ Review vergingen viele Wochen und mittlerweile steht der Film bei einem Score von 99% (Fresh: 213 Rotten: 1). Aber auch der Zuschauer-Score ist mit 83% recht ansehnlich. Ist all dieses Lob denn gerechtfertigt?

„Lady Bird“ ist im großen Ganzen eine Coming of Age Geschichte. Angesiedelt Anfang der 2000er Jahre kann der Film schon mal mit seiner Epoche und seinem Schauplatz punkten. Das kleine Städtchen Sacramento bietet die perfekte Fläche für ein Coming of Age Filmchen. Irgendwo im Nirgendwo und die meisten wollen lieber schnell hier weg.

Die Hauptfigur

Doch schnell merkt man, dass der Film eine sehr besondere Hauptrolle hat...

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The Disaster Artist

The Disaster Artist
Originaltitel: The Disaster Artist – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: James Franco

Erscheinungstermin: Ab 01.02.2018 im Kino

Darsteller: Dave Franco, James Franco, Seth Rogen, Ari Graynor, Alison Brie, Jacki Weaver, Paul Scheer, Zac Efron, Josh Hutcherson, June Diane Raphael, Megan Mullally

Filmkritik: „The Disaster Artist“ ist die wahre Geschichte hinter dem Film „The Room“ des ambitionierten Filmemachers und berüchtigten Hollywood-Außenseiters Tommy Wiseau (James Franco). Ein Künstler, der mit großer Leidenschaft zu Werke ging, dabei aber fragwürdige Methoden anwandte. Regisseur James Franco („As I Lay Dying“, „Child of God“) verwandelte die tragikomische Story in ein Loblied auf Freundschaft, künstlerische Selbstverwirklichung und Träume, die trotz unüberwindlicher Hürden Realität werden.

„The Disaster Artist“ ist also die Verfilmung des Buches „The Disaster Artist: My Life Inside The Room, the Greatest Bad Movie Ever Made”. Es erzählt die Entstehung des berühmten “bad movie” “The Room”. Braucht man das wirklich? Darauf versucht dieses Review eine Antwort zu finden.

Was ist denn „The Room“?

Sollte es wirklich noch Leute geben die „The Room“ nicht kennen, denen kann man nur raten vor der Sichtung von „The Disaster Artist“ dies nachzuholen. „The Room“ ist wirklich einer dieser Filme die so kacke sind das sie wieder gut sind. Und zwar kein „Sharknado“ der extra auf schlecht gemacht wird, „The Room“ ist noch einer der wenigen ehrlich schlechten Filme.
Drehbuch und schauspielerische Leistungen sind teilweise jenseits von gut und böse. Große Teile des Scripts machen keinen Sinn, haben keinerlei Berechtigung und werden am Ende einfach ignoriert...

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Bright

Bright
Originaltitel: Bright – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: David Ayer

Erscheinungstermin: Seit dem 22.12.2017 auf Neflix

Darsteller: Will Smith, Joel Edgerton, Noomi Rapace, Edgar Ramírez, Lucy Fry, Veronica Ngo, Alex Meraz, Happy Anderson, Ike Barinholtz, Dawn Olivieri, Matt Gerald, Margaret Cho, Joseph Piccuirro, Brad William Henke, Jay Hernandez

Filmkritik: 2017 in irgendeiner Parallelwelt. Menschen und übernatürliche Wesen wie Elfen, Feen und Orks leben gemeinsam auf der Erde. Wie man sich denken kann nicht immer friedlich. Es gibt Spannungen zwischen den Parteien.
Der menschliche Cop Daryl Ward (Will Smith) bekommt einen neuen Partner an seine Seite. Doch Nick Jakoby (Joel Edgerton) ist ein Ork. Ein Ork bei der Polizei, dass gefällt weder den Menschen noch den Orks. Ärger ist vorprogrammiert. Auf einer Patrouille stoßen Nick und Daryl eines Nachts auf ein seltsames Relikt und eine junge Elfe namens Tikka (Lucy Fry). Bei dem Relikt handelt es sich um einen Zauberstab. In den falschen Händen ist mit ihm große Zerstörung möglich. Die beiden Cops müssen sich gegen Kollegen, Banden und wütende Elfen verteidigen und irgendwie diese Nacht überleben…

Orcs & Humans? Ist das hier doch der „Warcraft“ Film?

Da ist sie also: Netflix bis dato teuerste Spielfilm-Eigenproduktion. Mehr als 90 Millionen Dollar sind in den Film geflossen. Kein Wunder, hat man schließlich auch Will Smith für die Hauptrolle gewinnen können, der bekanntlich nicht billig ist, auch wenn er seit Jahren auf dem absteigenden Schauspielast rangiert.
Regie führ David Ayer, der die letzten Jahre durchweg solide Filme abgeliefert hat. „Fury“ mit Brad Pitt oder „Sabotage“ mit Arnold Schwarzenegger sowie der Polizeistreifen „End of Watch“. Sein letzter Film spaltete die Meinungen allerdings stark: „Suicide Squ...

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Killer‘s Bodyguard

Killer‘s Bodyguard
Originaltitel: The Hitman’s Bodyguard – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Patrick Hughes

Erscheinungstermin: Ab 31.08.2017 im Kino

Darsteller: Ryan Reynolds, Samuel L. Jackson, Gary Oldman, Elodie Yung, Salma Hayek, Richard E. Grant, Kirsty Mitchell, Joséphine de La Baume, Joaquim de Almeida, Sam Hazeldine, Abbey Hoes, Rod Hallett

Filmkritik: Der weltbeste Bodyguard (Ryan Reynolds) wird engagiert, um ausgerechnet das Leben seines Erzfeindes zu schützen – eines weltweit berüchtigten Killers (Samuel L. Jackson). Der unaufhaltsame Bodyguard und der manipulative Auftragsmörder versuchen seit Jahren sich gegenseitig auszuschalten, und müssen nun die nächsten total abgefahrenen 24 Stunden gemeinsam durchstehen. Bei ihrer unfassbar toughen Reise von England nach Den Haag müssen sie Highspeed-Autorennen und absurde Bootsverfolgungsjagden meistern und sich dem gnadenlosen osteuropäischen Diktator (Gary Oldman), der Blut sehen will, entgegenstellen. Salma Hayek rundet das Chaos als Jacksons nicht minder berüchtigte Ehefrau ab.

R-Rated Action Komödie? Ich bin dabei!

Auf dem ersten Blick beim Trailer sah „The Hitman’s Bodyguard“ wie eine typische PG-13 Action-Komödie aus. Doch als klar wurde, dass der Film ein R-Rating spendiert bekommt, war das Interesse geweckt. Denn der Cast, mit Ryan Reynolds der seit „Deadpool“ sowas wie einen Lauf hat und Samuel L. Jackson, der bei einem R-Rating die Schimpfwörter kaum aufhalten kann bevor sie aus seinem Mund kommen, versprach schon mal keinen allzu schlechten Film.

Die ersten 20 Minuten sind allerdings zunächst mal ganz routiniert inszeniert ohne große Überraschungen. Der Film ist hier genau das was man erwartet hatte ohne groß zu Glänzen...

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Viral

Viral
Originaltitel: Viral – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Henry Joost, Ariel Schulman

Erscheinungstermin: Ab 21.07.2017 auf DVD und Blu-ray von Capelight

Darsteller: Sofia Black-D’Elia, Analeigh Tipton, Travis Tope, Michael Kelly, Machine Gun Kelly, John Cothran, Stoney Westmoreland, Linzie Gray, Judyann Elder, Philip Labes, Brianne Howey, Alexa Fischer, Brendon Eggertsen, Jennifer Say Gan, Matt Knudsen

Filmkritik: Die beiden Schwestern Emma (Sofia Black-D’Elia) und Stacey (Analeigh Tipton) wachsen als gewöhnliche Teenager in einer beschaulichen Kleinstadt auf. Ihren Schulalltag verfolgen sie mit einer Videokamera – und dokumentieren so von Beginn an die erschreckenden Ereignisse, die schon bald die gesamte Menschheit bedrohen. Weltweit bricht ein mysteriöser Virus aus: Wer befallen ist, stirbt einen grausamen Tod oder verwandelt sich in eine blutrünstige Bestie. Als sich die Epidemie unaufhaltsam verbreitet und die Stadt unter Quarantäne gestellt wird, müssen Emma und Stacey mit aller Kraft um ihr Überleben kämpfen…

Holprige Veröffentlichungshistorie

Kurz nachdem „Nerve“ ins Kino kam, der recht erfolgreiche und beachtete Social Media Highspeed Abenteuer-Film von Henry Joost und Ariel Schulman, erschien auch bereits „Viral“. Allerdings nur als Video on Demand. Und nur in den USA. Das war am 29.07.2016. Eigentlich sollte er bereits im Februar 2016 ins Kino kommen.
Daran erkennt man leider bereits, dass die Produzenten in „Viral“ weniger Vertrauen hatten als in „Nerve“. Leider waren diese Zweifel auch berechtigt.
Ein Jahr später findet „Viral“ nun auch seinen Weg nach Deutschland.

© capelight pictures

Beim Titel „Viral“ denkt man in der heutigen Zeit unweigerlich an Socal Media, an Videos und an die Floskel „going viral“...

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Rough Night – Girls‘ Night Out

Girls‘ Night Out
Originaltitel: Rough Night – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Lucia Aniello

Erscheinungstermin: Seit 29.06.2017 im Kino

Darsteller: Scarlett Johansson, Jillian Bell, Zoë Kravitz, Ilana Glazer, Kate McKinnon, Paul W. Downs, Ryan Cooper, Ty Burrell, Demi Moore, Enrique Murciano, Dean Winters, Colton Haynes, Patrick Carlyle

Filmkritik: Nach zehn langen Jahren sind die fünf alten College-Freundinnen Jess (Scarlett Johansson), Pippa (Kate McKinnon), Frankie (Ilana Glazer), Alice (Jillian Bell) und Blair (Zoë Kravitz) endlich wiedervereint: Auf einem wilden Junggesellinnenabschied in Miami lassen sie so richtig die Sau raus! Doch die ausgelassene Party läuft plötzlich aus dem Ruder, als die Clique aus Versehen einen Stripper um die Ecke bringt. Panik bricht aus und für die Frauen beginnt eine wahnsinnige Nacht voller skurriler Eskapaden, die sie nur überstehen werden, wenn alle zusammenhalten…

„Rough Night“ wirkt aufgrund der Ausgangslage wie die Frauenversion von „The Hangover“. Eine Gruppe Frauen die sich aus der Unizeit kennen fahren 10 Jahre später nach Miami weil eine von ihnen heiratet. Natürlich gibt es die Karrierefrau, die Schönheit, die Aktivistin (aka Arbeitslose), die Freundin aus Übersee und die nette dicke mit dem versauten Humor. Allerdings kommt der Film insgesamt nicht mal in die Nähe seines männlichen Vorbilds.

Welcome to Miami, oder?

Vielmehr braucht „Rough Night“ erst mal eine gute halbe Stunde um überhaupt irgendwie in die Spur zu finden. Es geht los mit einer Rückblende zur Uni-Zeit. Hier deutet sich bereits an, in welche Richtung der Humor geht. Dann ein Sprung in die Gegenwart und alsbald beginnt der Ausflug nach Miami...

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Viral – Trailer

Viral
Originaltitel: Viral – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Henry Joost, Ariel Schulman

Erscheinungstermin: Ab 21. Juli 2017 auf Blu-ray, DVD und als Video on Demand.

Darsteller: Sofia Black-D’Elia, Analeigh Tipton, Travis Tope, Michael Kelly, Machine Gun Kelly, John Cothran, Stoney Westmoreland, Linzie Gray, Judyann Elder, Philip Labes, Brianne Howey, Alexa Fischer, Brendon Eggertsen, Jennifer Say Gan, Matt Knudsen

© capelight pictures

Inhalt: Die beiden Schwestern Emma und Stacey wachsen als gewöhnliche Teenager in einer beschaulichen Kleinstadt auf. Ihren Schulalltag verfolgen sie mit einer Videokamera – und dokumentieren so von Beginn an die erschreckenden Ereignisse, die schon bald die gesamte Menschheit bedrohen. Weltweit bricht ein mysteriöser Virus aus: Wer befallen ist, stirbt einen grausamen Tod oder verwandelt sich in eine blutrünstige Bestie. Als sich die Epidemie unaufhaltsam verbreitet und die Stadt unter Quarantäne gestellt wird, müssen Emma und Stacey mit aller Kraft um ihr Überleben kämpfen.

Die beiden Regisseure Henry Joost, Ariel Schulman haben sich jüngst bereits mit dem stilsicheren und rasanten „Nerve“ einen Namen gemacht. Der Film konnte neben dem Look auch mit seiner kreativen Geschichte punkten. Ihr neustes Werk hört auf den (erneut knackigen) Namen „Viral“ und kommt diesmal aus der (Virus-)Horror Ecke. Den schrillen Ton und die bunten Farben haben die beiden nun Genretypisch natürlich etwas heruntergeschraubt.

© capelight pictures

Doch Genre-Erfahrung haben sie im Horrorbereich bereits reichlich gesammelt, zeichnen sie sich doch für „Paranormal Activity“ 3 und 4 verantwortlich. Der Trailer punktet schon mal in den Bereichen Schockeffekte und Optik, inhaltlich kann man hingegen wenig Rückschlüsse schließen...

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The Promise – Die Erinnerung bleibt – Trailer

The Promise – Die Erinnerung bleibt
Originaltitel: The Promise – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Terry George

Erscheinungstermin: Ab 17. August 2017 im Kino

Darsteller: Oscar Isaac, Charlotte Le Bon, Christian Bale, Daniel Giménez Cacho, Shohreh Aghdashloo, Marwan Kenzari, Angela Sarafyan, Tom Hollander, Numan Acar, Igal Naor, Milene Mayer, Tamer Hassan, Alicia Borrachero, Abel Folk, Jean Reno

Am wichtigsten aber ist mir die Hoffnung, dass „The Promise“ das Publikum über ein Ereignis informiert, das es verdient, anerkannt, erinnert und geehrt zu werden.

Regisseur Terry George

Inhalt: Konstantinopel 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Die einst so lebendige und multikulturelle Hauptstadt des Osmanischen Reiches droht im Chaos zu versinken – und mit ihr der begabte Medizinstudent Michael (Oscar Isaac). Als die attraktive Künstlerin Ana (Charlotte Le Bon) an der Seite ihres Geliebten, dem amerikanischen Fotojournalisten Chris Myers (Christian Bale), aus Paris eintrifft, verliebt er sich Hals über Kopf in sie. Verbunden durch ihre gemeinsamen armenischen Wurzeln entfacht zwischen Ana und Michael eine unbeschreibliche Anziehungskraft, der Beginn einer leidenschaftlichen Liebe. Doch schnell werden sie von der harten Realität des eskalierenden Krieges eingeholt und müssen aufgrund eines drohenden Genozids auf der Flucht bald nicht nur füreinander, sondern auch ums nackte Überleben kämpfen.

Regisseur, Autor und Oscar Preisträger Terry George („Hotel Ruanda“, „Das Tribunal“) inszeniert ein prachtvoll gefilmtes Drama vor der Kulisse des ersten Weltkriegs. Opulent besetzt mit Oscar Gewinner Christian Bale und Golden Globe Sieger Oscar Isaac verspricht der Film eine leidenschaftliche  Dreiecksgeschichte in nicht alltäglichem Setting.

In wieweit der Film mit den großen Gerne-Vertretern wi...

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Savage Dog

Savage Dog
Originaltitel: Savage Dog – Erscheinungsjahr: 2017 – Regie: Jesse V. Johnson

Erscheinungstermin: Seit 28.04.2017 auf Blu-ray und DVD erhältlich

Darsteller: Scott Adkins, Marko Zaror, Juju Chan, Cung Le, Vladimir Kulich, Keith David, Charles Fathy, Matthew Marsden, Sheena Chou, Luke Massy, Aki Aleong, Terence J. Rotolo

Filmkritik: Martin Tillman (Scott Adkins) hat sich als Insasse des Foltergefängnisses Den-Dhin-Chan in Indochina im Jahre 1959 einen Namen im Turnierkampf gemacht. Als seine Entlassung naht, tun die korrupten Gefängnisbosse (u.a. Marko Zaror) alles, um seine Freilassung zu verhindern. Nachdem sein Gefährte Valentine (Keith David) umgebracht wird, sieht sich Tillman zur Konfrontation mit den fünf gefährlichen Männern gezwungen.

Scott Adkins kann man nichts vorwerfen. Nicht nur, dass er seine Rolle als B-Movie Koryphäe voll akzeptiert hat, liefert er in den letzten Jahren auch dauerhaft neue B-Actioner ab die sich alle nicht verstecken müssen. Zuletzt unter anderem der von WWE-Films produzierte „Eliminators“. Nun hat er sich mit Regisseur Jesse V. Johnson zusammengetan und liefert mit ihm zwei Filme back-to-back ab, „Savage Dog“ und der noch folgende „Accident Man“ (eine Comic-Verfilmung).

Bereits früh in „Savage Dog“ merkt man, dass dieser Film sich nicht mit seiner kreativen Story auszeichnen wird. Nicht ohne Grund beginnt der Film direkt mit ein paar Fights zwischen Scott Adkins und nicht näher benannten „Opfern“. Nach diesem gelungenen Einstand, tritt das Drehbuch dann allerdings erst mal auf die Bremse. Die Story um das Gefangenenlager mit Scott Adkins als inhaftiertem Briten, Keith David als Barkeeper und Mentor von Adkins sowie einer asiatischen Love-Interest schafft es leider kaum den Zuschauer wirklich zu begeistern.

Immerhin werden aber in...

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Patriots Day – Boston

Boston
Originaltitel: Patriots Day – Erscheinungsjahr: 2016 – Regie: Peter Berg

Erscheinungstermin: Seit 23.02.2017 im Kino

Darsteller: Mark Wahlberg, John Goodman, Kevin Bacon, J.K. Simmons, Michelle Monaghan, Melissa Benoist, Rachel Brosnahan, Michael Beach, Alex Wolff, Lana Condor, Khandi Alexander, Christopher O’Shea

Filmkritik: Boston, 15. April 2013 – Wie jedes Jahr zieht es tausende Läufer und Zuschauer aus aller Welt an die Strecke des beliebten Bostoner Marathons. Doch die Feierlichkeiten verstummen schlagartig, als zwei Sprengsätze an der Zielgeraden detonieren. Noch ist unklar, ob den Explosionen weitere folgen werden. Aber Police Sergeant Tommy Saunders (Mark Wahlberg) versucht einen klaren Kopf zu bewahren und die ersten Rettungseinsätze zu koordinieren – obwohl seine Frau Carol (Michelle Monaghan) beinahe selbst den Detonationen zum Opfer gefallen wäre. Für die Ermittler beginnt ein packender Wettlauf gegen die Zeit und eine der nervenaufreibendsten Großfahndungen in der Geschichte Amerikas nimmt seinen Lauf…

Da ich kürzlich durch den lieben Kollegen von Actionfreunde.de an Freikarten für den Film „Boston“ kam, konnte ich ihn mir dann doch noch im Kino anschauen, obwohl ich die Pressevorführungen damals nicht besucht habe.

Aus zwei mach eins

„Boston“ hat sich aus der Migration zweier Drehbücher ergeben. Das zuvor „Boston Strong“ betitelte Werk, widmete sich ursprünglich der Action-Thriller Seite des Themas. Die bereits damals „Patriots Day“ (der Originaltitel von „Boston“) betitelte Fassung hingegen fokussiert sich mehr auf die Tragik der Geschichte.

Das aus beiden Versionen nun ein zusammenhängender Film entstand, tat der Thematik sehr gut...

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Eliminators

Eliminators
Originaltitel: Eliminators – Erscheinungsjahr: 2016 – Regie: James Nunn

Erscheinungstermin: Seit 06.01.2017 auf DVD und Blu-ray

Darsteller: Scott Adkins, Stu Bennett, Daniel Caltagirone, James Cosmo, Mem Ferda, Ty Glaser, Olivia Mace, Stephen Marcus, Bruce Johnson, Sean Cronin, Akie Kotabe, Nick Thomas-Webster

Filmkritik: Thomas (Scott Adkins), ehemaliger DEA-Agent, ist zusammen mit seiner Tochter Carly im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms in London untergetaucht. Als Diebe irrtümlicherweise in seine Wohnung einbrechen, da sie dort Schmuggelware vermuten, eskaliert die Lage und endet für die Eindringlinge unverhofft in einem Blutbad. Durch diesen unglücklichen Zwischenfall fliegt jedoch Thomas Tarnung auf und die gesamte Londoner Unterwelt erfährt von seiner neuen Identität. Darunter befindet sich auch kein Geringerer als Gangsterbosses Cooper (James Cosmo), Thomas Ex-Schwiegervater und Erzfeind, der daraufhin die berüchtigtsten Auftragskiller Europas beauftragt, Thomas zu eliminieren, während er sich selbst auf die Suche nach seiner Enkelin Carly macht. Wütend und kompromisslos setzt der kampferprobte Ex-Agent alles daran, seine hartnäckigen Verfolger – darunter den tödlichen Bishop (Wade Barrett) – im Alleingang abzuschütteln und seine Tochter in Sicherheit zu bringen.

Jeder Film der Scott Adkins in einer Hauptrolle zu bieten hat, sorgt bei Action-Fans für ein kurzes Aufhorchen. Zwar glaubt auch der optimistischste Actionfreund nicht mehr daran, dass aus Adkins der nächste Super-Actionstar werden kann. Aber trotzdem schafft Adkins es häufig genug in Blockbustern mitzuspielen, nur eben nicht in der Hauptrolle. Immerhin Direct-To-DVD darf Adkins dafür die Titelcover schmücken...

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Academy Awards 2017 – Die Show

Der Tag nach dem Skandal bei den Academy Awards. Oder besser gesagt einige Stunden danach. Wer hätte gedacht das die 89. Oscar-Verleihung am 26.02.2017 derart in die Geschichte eingehen wird? Aber der Reihe nach und von Anfang an.

Alles wieder beim alten

Wie jedes Jahr hat Pro Sieben die Show übertragen. Im Gegensatz zu 2016 Gott sei Dank auch wieder mit Unterstützung von Steven Gätjen der sich am roten Teppich durchgeschlagen hat. Gätjen war wieder mal sensationell. Im Gegensatz zu Annemarie Carpendale, die letztes Jahr die Interviews direkt mit den Stars am Teppich gemacht hat und dabei immer mal wieder nicht ganz auf der Höhe wirkte, war Steven souverän wie eh und je. Und wen er alles wieder für einen kurzen Plausch bekommen hat war schlicht sensationell. Tolle Sache das er das wieder macht.

Dafür fehlte er dann dieses Jahr leider wieder bei Rocketbeans.tv, einer Online Show die ich letztes Jahr aufgrund seines Besuchs dort kennen gelernt habe. Dort wird ein Livestream zu den Oscars gezeigt mit einigen Leuten auf einem Sofa die sich ebenfalls die Verleihung anschauen. Letztes Jahr war Steven spontan mit dabei, da er bei Pro Sieben nicht mehr mitgemacht hat, dieses Jahr war er dann ja wieder dabei. Den Rocket Beans Stream habe ich trotzdem parallel laufen lassen, da man damit u.a. noch wunderbar die zahlreichen Werbepausen der Veranstaltung überbrücken kann.

Neben Steven Gätjen waren dann noch Viviane Geppert und Michael Michalsky mit dabei, welche von einer Art Brücke über dem Teppich immer mal wieder auf die Mode der Stars eingingen. So ähnlich war es bereits letztes Jahr und auch dieses mal war es großer Blödsinn. Allerdings führt dies dazu, das Steven die gesamte Zeit am roten Teppich stehen kann...

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