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Area 407 - Tape 407

Tape 407
Originaltitel: Area 407 – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Dale Fabrigar, Everette Wallin



Darsteller:
Abigail Schrader, Samantha Lester, James Lyons,        Melanie Lyons, Brendan Patrick Connor. Ken Garcia, Samantha Sloyanu.A.

Filmkritik: Mal wieder ein „Found Footage“-Film gefällig? Die Dinger sind ja schnell runtergedreht (wie in diesem Fall innerhalb von etwa vier Tagen) und gehen dabei noch weg wie warme Semmel. Also muss ja irgendwie an dem Format etwas dran sein.

Hier sieht man sich nun einer Gruppe Flugzeugreisender gegenüber, die erstmal etwas nerven (1. Punkt so ziemlich aller Found Footage-Filme), dann passiert etwas (hier: ein Flugzeugunglück) und danach wird wegen irgendwas wild durch die Nacht gerannt, während immer mehr der Überlebenden drauf gehen. Ist ja nicht so, dass man es hier mit etwas Innovativen zu tun hätte. Ist aber auch nicht weiter schlimm.

Die am Anfang nervigen Charakteren besseren sich nach dem Absturz, sogar die Arschloch-Figur bekommt so etwas (wohl gemerkt: „so etwas“) wie einen Arc, während derweil irgend ein Etwas durch die Nacht stromert und die gerade noch so mit dem Leben davon gekommenen belästigt. Dabei wird hier natürlich nicht verraten, um was es sich dabei handelt, aber es sei schon einmal gesagt, dass sicherlich NIEMAND vorab genau an das Gedacht hätte, was hier einmal mehr typisch den Klischee-Regeln des Found Footage-Streifens ganz zum Schluss zu sehen ist.

„Area 407“, der auch mal gerne „Tape 407“ genannt wird, ist dann einer jener Streifen, zu denen es ansonsten eigentlich ziemlich wenig zu sagen gibt. Es ist einer jener Filme, der mal wieder zeigt, dass ein Streifen nicht unbedingt eine Geschichte, wohl aber immer eine Handlung hat und in dieser wird sich halt an die bereits von zahlreichen Vorläufern abgesteckten Konventionen gehalten. Die Darsteller sind durchaus in Ordnung, des Öfteren kommt sogar so etwas wie Spannung auf und die Protagonisten schwanken zwischen „nervig“ und „gar nicht so schlimm“, was zusätzlich noch einmal durchaus den Alltäglichkeitswert unterstreicht, den ein „Found Footage“-Film eben zwecks Hineinversetzung haben will.

Wer also diesem gerade populären Subgenre etwas abgewinnen kann und von durch die Nacht rennender Shaky Cam (auch wenn es hier nicht so schlimm ist wie bei anderen Vertretern) und Leuten in einer Paniksituation noch nicht genug hat, der kann ruhig einen Blick auf diesen kleinen C-Movie werfen, der all die sattsam bekannten Klischees durchaus ordentlich bedient. Bereits eingerechnet in die Filmbewertung ist ein Bonuspunkt ob des überaus irrsinnigen Schlusstwists, was denn da gerade für 80 Minuten Rennerei gesorgt hat.

Filmbewertung: 6/10

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